Noro

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I’ve had this ball of yarn for quite a while when I finally realised it actually is sock yarn.  Sock yarn! As I am not in the mood for anything complicated, it was just the thing I needed. Sock knitting is the best medicine against nervousness and tension. I had to start three times until I had the gauge correct. 54 stitches. I wanted to use up all the yarn because it is so pretty. Almost done now!  I like it that the socks are different. 

Some time ago I ordered a book with Noro patterns.

I can’t wait to purchase a different colour of Noro. But firstly, Stockholm is on the programme. :-)

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Dieser Noro Wollknäuel war schon einige Zeit in meinem Besitz, als ich vor zwei Tagen endlich merkte, dass es Sockenwolle ist. Sockenwolle. Wunderbar! Im Moment bin ich zu nichts fähig. Socken stricken ist die beste Medizin gegen Nervosität und Anspannung. Leider musste ich dreimal beginnen, bis die Maschenzahl stimmte. 54 Maschen. Ich wollte möglichst lange Röhrchen stricken, damit am Schluss der ganze Knäuel aufgebraucht ist, weil Noro nicht nur schön tönt, sondern auch super schön aussieht. Noch fehlen wenige Runden, bis auch die zweite Socke fertig ist. Mir gefällt, dass die beiden Socken so verschieden sind.

Vor einiger Zeit kaufte ich ein Buch mit speziellen Anleitungen, alle mit Noro gestrickt.

Ich kanns kaum erwarten, noch eine andere Farbe Noro zu kaufen. Aber zuerst kommt jetzt Stockholm! :-)

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Montag – Mandala – Monday

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MandalaGünsel

Zwischen all dem Gelb des Löwenzahns wächst unauffällig ein bisschen Violett.

Das kleine Sträusschen heitert mich auf, während ich hier sitze und Zahlen beige. Huff! Heute muss sein, was ich viel zu lange aufgeschoben habe.

Was sind eure Pläne für heute? Hoffentlich steht etwas Angenehmes auf dem Programm.

Meine zweite Ferienwoche nimmt ihren Fortgang in Stockholm. Darauf freue ich mich! :-)

These little purple flowers can’t be spotted easily between the bright yellow of the dandelions. I love them anyway. They are called “Kriechender Günsel”.

Today I’m doing the taxes. I’ve postponed this far too long. 

I wish you all a pleasant Monday. 

p.s. Actually, the little vase is a tea cup I bought in Newport last summer. :-)

Birnbaum im April

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BaumkalenderApril

 

Meinen Baum, der natürlich nicht mein Baum ist, habe ich letzte Woche fotografiert. Zweimal, um ehrlich zu sein, denn das Wetter im April macht ja bekanntlich, was es will. Beim ersten Foto war mir dann der Himmel doch zu grau. Hier also das Schönwetterfoto des Birnbaums mit Blick auf Oberheimen.

Baum im Januar

Baum im Februar

Baum im März

Solarenergie – Solar Energy

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Orangensaft

Heute morgen lade ich meine Batterien grad dreimal mit Sonnenenergie auf:

Tief dringen die (spärlichen) morgendlichen Sonnenstrahlen unter meine Haut.

Der Bio Saft aus sonnengereiften Orangen versorgt mich mit Vitamin C und weckt meine Lebensgeister.

Die sonnengelben Blüten des Löwenzahn erfreut mein Herz.

Ganz herzlichen Dank für die vielen aufmunternden Worten am letzten Samstag.

♥♥♥  Mehr Samstagskaffee gibt’s bei Ninja. ♥♥♥

I’m charging my batteries with solar energy this morning:

The sun is shining and warming up my muscles. What a nice feeling.

This orange juice is full of vitamines and lifting my spirits.

Who’s heart wouldn’t jump seeing these bright dandelions?

Thank you so much for all your kind comments on last Saturday’s post.

 

Rot macht glücklich – The Colour of Happiness

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amrbndchen

Es hat Spass gemacht, mal wieder an der Nähmaschine zu sitzen. Das Muster für dieses Kleidchen, eine Auftragsarbeit, habe ich selber gezeichnet. Dafür Mass genommen habe ich an einem zu klein gewordenen Stück. Ich hoffe, es passt der jungen Dame nicht nur, sondern sie ist auch mit ihrer Stoffwahl noch zufrieden, wenn sie zur Anprobe kommt. :-) Rot macht glücklich!

Die Materialkosten belaufen sich auf 15 Franken. Dazu kommen 3 Stunden Arbeit. Am meisten Zeit brauchte ich für die Ärmelbündchen, den Schlitz hinten und die Halseinfassung mit Schrägstreifen. Wenn ich nähe, denke ich immer an eine verstorbene Freundin, die nähen den Vorzug gegeben hat, weil das viel schneller geht als stricken.

Jetzt habe ich noch wenig rot karrierten Stoff übrig (er eignet sich sehr gut für den Rockteil, weil er locker fällt), vom braunen mit den Blümchen etwas mehr. Der rot getupfte Stoff ist 50 cm x 140 cm gross. Leider sind der braune und rot getupfte Stoff etwas bockig. Mal schauen, ob ich noch ein Kleidchen nähe, eventuell muss ich ein anderes Muster zeichnen.

Kleidchen

It was fun cutting some fabric and sewing a dress for a little girl. I’ve drawn the pattern using a dress that has become too small for her. I hope she is still pleased with her joice of fabric when she sees her new dress. Red’s the colour of happiness!

The costs for the fabric are about 15 Swiss francs. I needed 3 hours of work. The most time consuming parts were the edging of the sleeves, the edging of the cut in the back and the neck line. I’m alsways amazed how fast sewing is. 

There is not much fabric left of the red and white one. However, the brown fabric with the little flowers would not look nice as a skirt. I think it is too sturdy. Therefore, I am not quite sure if I can make another dress with the left overs. I might draw a different pattern though or find some new fabric. :-)

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Some Fabric – Ein bisschen Stoff

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Blüsli

I’ve been mentally and physically blocked for a week now. I knit a row, I crochet some stitches, I go for a walk. Let’s hope there is a solution to the problems at work soon. I’ve finally started drawing a pattern and cutting some fabric.  I’ll show you the outcome on Friday.  Hopefully. 

Gerade produktiv bin ich dieser Tage nicht, dabei sind Ferien. Es ist unglaublich, wie sehr einen Ungewissheiten, Fragen und Probleme lähmen. Hoffentlich kann ich euch am Freitag zeigen, was aus den Stoffstücken geworden ist. Drückt mir die Daumen.

tami_wip

 

Samstags

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KaffeeundSchnaps

Während ich diese Zeilen schreibe, summen die Gedanken wie wildgewordene Bienen durch mein Gehirn. Meine Ideale und Werte sind mit Füssen getreten worden, was mich mitten ins Herz trifft.

Immer schon habe ich mich sehr als Mitglied einer Einheit empfunden mit Aufgaben, Pflichten und Freuden, sei es in der Familie oder am Arbeitsplatz. Jeder schaut für den anderen. Gerechtigkeit, Kollegialität, Solidarität, Loyalität sind wichtige Werte für mich.  Ich lebe sie, so gut ich kann. Einer für alle, alle für einen.

Es war mir klar, dass ich Zeiten niedrigerer Schülerzahlen auf Lektionen verzichte, um anderen zu ermöglichen, nahe an ihre gewünschte Lektionenzahl hinzukommen.  Schwesterlich und brüderlich wollte ich den Kuchen verteilt sehen.

Umso härter trifft mich nun die Erfahrung, dass das nicht alles so sehen. Ich nehme, was mir zusteht, ist ihr Credo. Vertraglich oder sowieso. Wow! So wird es offenbar zur glücklichen Fügung, dass ein Kollege so plötzlich versorben ist. Dass es für seine Witwe nun nicht mal mehr ein Brotkrümelchen hat, ist für mich unfassbar. Zudem war nicht genug,  was ich gegeben habe, mir wurde noch mehr genommen, damit andere alles haben. Darüber hinaus bin ich zur Schachfigur geworden, die den nächsten Zug selber bestimmen muss. Wen soll ich schlagen? Den Puur oder den Turm? Oder gibts doch noch eine dritte Möglichkeit, an die ich noch gar nicht gedacht habe? Und welche Züge haben die Spieler dann im Sinn?

Nein, mir geht es nicht gut, muss den Brocken erst tüchtig kauen, bevor ich ihn überhaupt schlucken kann. Schön, dass ich das hier bei Ninjas samstäglicher Kaffeerunde loswerden kann.

Ja, ein Kaffee soll es heute sein und dazu einen Schnaps als Digestif.