Engel mit dir – Angels on Your Body

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Engelgesicht

Es braucht nicht viel: Ein bisschen buntes Papier aus alten Zeitschriften, Halbkarton, Leim, ein Wollrest, zwei Perlen, ein Stück dünner Silberdraht. Vielleicht lässt du dich – wie ich – von der Bastelidee für Weihnachten (oder für andere Gelegenheiten) anstecken.

You don’t need much: Some coloured paper of an old magazine, card board, glue, leftover yarn, thin wire, two pearls. I’ve heard Christmas is coming. I was inspired today to make a little something for Christmas (or another ocasion).  

EngelPapier

Aus den Zeitschriften schneide ich Streifen, die einen gerade, andere gewellt.

Cut the paper into stripes. 

EngelStreifen

Die Streifen klebe ich auf einen Karton, der oben gerundet ist.

Glue them onto a piece of cardboard that is round shaped on top. It’s the angel’s dress. 

Engelblau

Da kommt die Idee her. Beine und Flügel zuschneiden und auf der Rückseite ankleben. Wollfäden zu einer Frisur binden. Das Gesicht auf einen Papierkreis zeichnen.

I got the idea from this magazine. Cut out the wings and legs and glue them onto the back. Now on to the hairy part. The face is very important. Make sure your angel looks sweet and happy! 

Engelpink

Am Kopf einen langen Draht befestigen und den Engel auf eine Karte binden.

I fixed about a yard of silver wire on top and tied the angel onto a greeting card. Of course, you can hang the angel wherever you please. I’m sure you will find an angel poem or a song to write onto the card. 

Engel2

Angels on your body! – Engel mit dir!

Ich verlinke mit Marigolds’ Loft

Nein, heute nicht! – No, not Today!

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FaltenStricken

Nein, heute falte ich weder Papier, noch stricke ich ein paar Nadeln. Heute wird auch nicht genäht oder im Garten gearbeitet. Ich trockne keine Äpfel, backe keinen Kuchen und koche keine Konfitüre. Die Nüsse bleiben liegen, der Wäscheberg auch. Egal, niemand kontrolliert und macht mir Beine. Heute sind Schule und Kurs angesagt.

Aber dann gehts im Endspurt Richtung Ferien und haufenweise Zeit für Handarbeiten (und die liegengebliebene Arbeit).

No, not today! No time for knitting or folding paper. I do not sew nor work in the garden. I neither dry apples nor bake cake. The nuts must wait as must the laundery piles. So happy, they don’t have a deadline. I’m in school today and attending a course in the afternoon. Hopefully, it’s fun nontheless.

But afterwards I’m head over heals into fall break and lots of time for handcrafts (and chores still due).  

Happy Wednesday 

Welcome to my new followers 

Birnbaum im September

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KalenderbaumSeptember

Es gibt die Farbe Septemberblau. Wie sieht es aus?

Es gibt auch Septembergelb. Wie sieht es aus?

Es gibt den Birnbaum im September. Hier für einmal am Abend im Gegenlicht.

BirnbaumAugust

Im August: die ersten roten Blätter.

KalenderbaumJuli

Im Juli: Manchmal war es heiss und trocken.

JuniBaum

Im Juni: Früh am Morgen schon bin ich unterwegs.

KalenderbaumMai

Im Mai: Voll das Grün.

BaumkalenderApril

Im April: Bluescht, wenn auch nur wenig.

BaumkalenderMärz

Im März: Brr, es ist kalt am Morgen.

Baumkalender14.2

Im Februar: Im dichten Schneegestöber.

Birnbaum1

Im Januar: Kahle Äste in den Himmel.

 

 

Samstagskaffee mit Stoff zum Nachdenken – Food for Thought

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“Wir wachsen alle mit dem Gewicht der Geschichte auf unseren Schultern heran. Unsere Vorfahren nisten in den Dachkammern unserer Gehirne ebenso wie in den Informationsspiralen, die in jeder Zelle unseres Körpers verborgen sind. Diese Geister formen unser Leben, und zuweilen enthüllen sie sich in Kleinigkeiten – in einer sonderbaren Art zu reden oder in der Art und Weise, wie man ein Hemd faltet.”  (Shirly Abbott, Vom Winde nicht verweht)

Wow, mein Samstagmorgenkaffee entwickelt sich ganz anders, als ich im Sinn hatte. Eigentlich wollte ich Papier falten, aber dann bin ich am ersten Satz des Buches, das ich verwandeln wollte, hängengeblieben. Schön, findet ihr nicht?

Das Buch wird trotzdem eine Papierkugel werden – hier ist die, die ich gestern gebastelt habe. Schliesslich möchte ich zu Hause auch noch eine aufhängen oder eine verschenken. Und sonst so? Erst mal trinke ich noch eine zweite Tasse Kaffee, dann stehen heute Morgen noch Hühnerhaus ausmisten und Hühnerfutter kaufen auf dem Programm. Am Nachmittag dann die Hochzeitfeier von Schager und Schwägerin.

Papierkaffee

“We all grow up with the weight of history on us. Our ancestors dwell in the attics of our brains as they do in the spiralling chains of knwoledge hidden in every cell of your boddies. These spirits form our lives, and they may reveal themselves in mere trivialities – a quirk of speech a way of folding a shirt.” (Shirley Abbott, womenfolks – growing up down South)

Actually, what I wanted to do first thing in the morning was folding a papier globe of a book I read a long time ago. I not quite sure, but I had bought it 1986 due of its German titel that refers to the German titel of “Gone with the Wind”. Who does not know Scarlett O’Hara? Anyway, opening the book by Shirley Abbott this morning, I was intruiged by its first sentences. How beautifully said. 

I’m folding the book anyway – the paper globe is beautiful, don’t you think? Have a look here.  Meanwhile I’m  drinking a second cup of coffee.  Later I’m going to buy grains for the chickens and clean the henhouse. In the afternoon there is the wedding. 

Have a nice weekend! 

Hier gehts zu Ninjas Kaffeerunde.

 

Papier falten – Paper Art

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Papierkucgel1

Ein 200 Seiten starkes Buch (sprich 100 Blattseiten) wird eine Hängedekoration. “Das Brot der frühen Jahre” hat nicht ganz gereicht. Die andere Hälfte ist die Hälfte von “Anna Göldin”.

Papierkugel2

Es war von der ersten Sekunde an klar, dass ich heute Nachmittag im Laden ein wenig Papier falten würde. Die Idee habe ich hier gesehen: einfallsReich. Und so habe ich sie umgesetzt. Ich hatte keine Perlen mit genügend grossem Loch, dafür ein Herz.

Papierkugel3

Die Papierkugel bekommt den gleichen Tag wie der Chistbaum, den ich Weihanchten 2012 aus einem alten Buch gefaltet habe.  Einfache Sache, aber gute Wirkung. :-)

Ready to go? – Bereit für das Fest?

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Busy week, indeed! I am a bit exhausted and long for fall break. We are there soon. Koblenz, we are coming. :-)

But first there is a wedding to attend. I am pleased that the big dress-issues could be solved. I’ve spent some lovely time shopping in thrifts stores hunting for supplies and sewing with my beloved BERNINA. 

Die Woche vergeht wie im Flug, ich kriege kaum Atem. Schön, dass bald Herbstferien sind und wir ein paar lockere Tage in Koblenz am Rhein verbringen dürfen. :-)

Zuerst findet allerdings noch ein Hochzeitsfest statt. Ich bin froh, dass die Kleiderfrage geklärt ist. Ich verbrachte ein paar nette Stunden im Brockenhaus auf der Suche nach dem passenden Material und später an meiner geliebten Nähmschine. So langsam sehe ich dem Fest gelassener entgegen.

Deerberg

 

Look, where I’ve started the adventure: These pictures were all I had a week ago because I realised that firstly I was too late to order anything from the catalogue and secondly, that the all the clothes together would cost a fortune. I’m not willing to do this. It’s just clothes. I’d rather be creative. 

Mit ein paar Bildern fing alles an: Ich musste erfahren, dass ich viel zu spät war, um noch etwas aus dem Katalog zu bestellen, und dass sowieso alles zusammen ein Vermögen kosten würde. So viel Geld nur für Kleider für einen Abend will ich nicht ausgeben. Lieber will ich mit Phantasie etwas zusammenbasteln.

Randabschluss

I sewed a tunic from fabric I already had and pimped the hem around the neck with a small green border and lace I also had.

Ich nähte also eine Tunika aus geblümtem Stoff und versäuberte den Saum am Hals mit einem grünen, selber geschnittenen Schrägband und einer schmalen Spitze, die ich schon hatte.

Rollsaum

How is the weather going to be like on Saturday? Although the forcast is promising a sunny day, it might be cool. A cardigan is much needed. But the sleeves should be shorter than the ones of the tunic. I’m showing all the differnt layers I’m wearing. It’s called onion look. 

Wie wird das Wetter am Samstag? Obwohl die Vorhersage vielversprechend tönt, könnte es doch kühl sein. Ich muss also unbedingt ein Jäckchen haben, das ich bei Bedarf an- oder ausziehen kann. Die Ärmel mit Rollsäumli sind aber kürzer als die der Tunika. Schliesslich möchte ich alle Schichten zeigen. Zwiebellook.

Rocksaum

On the hem of the skirt some more lace. I like the olive green as a contrasting colour. I’m not totally sure about the green hem though. I might cut it off and wear green leg warmers instead. We will see. 

Der Rocksaum hat auch ein bisschen Spitze abgekriegt. Mir gefällt das Olivgrün als frecher Kontrast zu violett, lila und türkisgrün. Eventuell schneide ich den grünen Rand wieder ab und trage statt dessen grüne Stulpen zu den rosa Leggins.

I won’t be wearing my neighbours boots though. They are too tight unfortunatelly. So I spent some money on a pair of leather boots I know I will love for the rest of my life. :-) 

Übrigens werde ich nicht die Stiefel meiner Nachbarin tragen, denn sie sind trotz Bemühung zu klein geblieben. Deshalb habe ich ein bisschen Geld ausgegeben und mir ein Paar Stiefeletten gekauft, an denen ich ein Leben lang Freude haben werde.

Sorry, no picture of my whole outfit.

You have to wait until Saturday! I hope my husband will take some photographs. 

Bilder vom ganzen Gwand gibts am Samstag, wenn mein Mann hoffentlich ein paar Föteli von mir schiesst.

Linking with Natural Suburbia.

Im Hippie-Look ans Hochzeitfest

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Halstuchrosa

Gestern morgen bin ich richtig aus dem Schlaf geschreckt, weil mir in den Sinn gekommen ist, dass am nächsten Samstag eine Hochzeit stattfindet und ich nichts anzuziehen habe. Ich habe keine festlichen Kleider, und die könnten tatsächlich der (nicht kommunizierte) Dresscode sein. Langes Kleid und hohe Absätze. Ich beginne zu schwitzen!

Vielleicht habe ich diesen Sommer zuviele Hochzeitsgesellschaften vor dem Bischofszeller Rathaus beobachtet. Echt, diese Ballkleider aus billiger Kunstseide, in unpassenden Schnitten und plakativen Farben sind mir ein Gräuel. Unmöglich, dass ich darin noch ich bin. Ich bin keine Prinzessin. Ich bin die Räuberbraut. Eine Glanzkreation der eleganten Art passt auch zu meinem soliden Schuhwerk wie die Faust aufs Auge. Keine Chance, dass ich Absätze trage. Ich will ja nicht meine Gesundheit gefährden.

Zweitens bliebt die Frage nach dem Wetter. Ende September kann es warm und kalt sein, also wird nichts mit dem hochsommerlichen Gewand, das ich an der Hochzeit meines Bruders getragen habe, denn kalte Füsse und Frieren an einem Fest sind der Stimmungskiller schlechthin. Ich denke an Zwiebellook, bei dem ich je nach Sonnenstand Schicht um Schicht aus- und wieder anziehen kann.

Blumestoff

Mir kommt in den Sinn, dass ein lustiger Modekatalog ins Haus geflattert kam letzte Woche. Ich grabe ihn wieder aus der Altpapierbeige hervor und bedaure schon, dass ich meinem Grundsatz, keine neuen Kleider zu kaufen, untreu werden muss. Tatsächlich, ganz vorne im Katalog lacht mich eine Frau an, in der ich mich erkenne, obwohl sie blondes Haar hat und ein paar Jährchen jünger ist als ich. Sie trägt eine Blumentunika über Jerseyjupe und langärmligem T-shirt, ein meergrünes Jäckchen über der Tunika, eine taillenlange Jacke und ein rosa Halstuch, Ringelstrümpfe, die hoffentlich nicht beissen, und Cowboy Stiefel. Ich fühle mich erstmal erleichtert.

Jersey-Jupe

Nur dauert das nicht lange. Das Zeugs ist schweineteuer und … hat eine Lieferfrist von drei Wochen. Statt aber enttäuscht zu sein, bin ich noch mehr erleichtert und sehe auch schon eine Lösung für mein Problem. Hippie-Look, der soviel kostet, ist doch ein Widerspruch! Meine kreativen Säfte beginnen zu fliessen. Da ist doch noch ein Blumen bedruckter Stoff in meiner Stoffkiste. Ich sehe, wie ich den Jersey-Jupe aus zwei, drei T-shirts zusammensetze. Ich besitze schon ein pinkes Halstuch, ein T-shirt in der passenden Farbe, ein kurzes Strickjäcken (schwarz) und eine taillenlange Jacke (Jeans). Trotzdem mache ich noch einen Abstecher ins Brockenhaus, nehme den Stoff als Suchhilfe mit.

Jäckchen

 

Ich finde ein rosa Halstuch (und ein violettes, das ebenfalls passt). Ich finde das Material für einen Jersey-Rock und einen meergrünen Pullover, der mein Strickjäckchen wird. Ich bezahle dafür 24 Franken. Frohgemut erzähle ich meiner Nachbarin von meinen Plänen, die mir gleich die passenden Stiefel präsentiert. Echt Cowboy, zwar nicht aus Arizona, dafür aus Kanada.

Cowboy-Stiefel

Frohes Nähen!

Mein Sonntagsprogramm steht fest (Erst mal ein Schnittmuster für die Tunika zeichnen).

Und ihr so?