Archiv für den Monat Dezember 2011

Die Früchte der Arbeit – One Morning’s Achievement

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Heute morgen startete ich meinen zweiten Korbflechtversuch, nachdem der erste schon ein Weilchen zurück liegt. Es kam mir sogar die Ehre zu, meine angeeigneten, wenn auch rudimentären, Kenntnisse weiterzugeben. Den Dreh mit dem Verdrehen der Ruten hatte ich noch in den Fingern, und sobald erst mal der Anfang geschafft war, gings ganz flott voran. Nur, ein Knoblauchkörbchen ist irgendwie nicht entstanden. Es passt kein Knoblauch rein, höchtens einzelne Zehen.

Die Öffnung oben ist schmaler als der erste Ring unten. Doch leider schreibt Eva Seidenfaden nichts davon, wie man verhindert, dass der Korb sich oben verjüngt. Auch hat Körbchen Nummer 1, obwohl es schön aussieht, keinen Boden.Die Knoblauchzehen würden also glatt unten heraus fallen.

Körbchen Nummer zwei kann immerhin mit einem Boden aufwarten, dafür hat es mit dem Flechten nicht ganz so schön geklappt. Das mag erstens daran liegen, dass mir bereits die Finger weh taten und zweitens an den schon etwas angetrockneten Ruten. Nach gut zwei Stunden jedenfalls, fand Uwe, passionierter Weidenpflanzer und Korber, der mit schönen Produkten aufwarten kann, es Zeit, die Übung abzubrechen, nicht ohne dass wir uns für die nächsten Ferien einen Flechttag vormerkten.

Es kag ein Zufall sein, aber gerade heute schreibt mir mein Onkel Karl als Kommentar zu meinem ersten Korbpost im Blog: “Vermutlich liegt jedoch das Korblechten in unseren Genen. Nicht vergebns ist einer deiner Ur-Ur-Grossonkel Chef einer Zigenermusik gewesen, die ja nebst dem Klauen auch noch der Korbflechterei huldigten. Das ist der Kerl, der es übrigens bis zum Hofkutscher des Königs von Rumänien gebracht hat.”

Also, lieber Karl, wenn das Korben auch in deinen Genen liegt, zeig mir doch eines deiner Müsterli.

It was time today to start a next try with my basket making as the first one took part a while ago. My fingerst still knew how to twist and bend and hold the rods, and after a not so easy start the work proceded nicely. However, the little basked didn’t look like a garlic basket as it was described. Anyway, it looked quite okay. After a while I was ready to give it another go. My second garlic basket should at least have a bottom. There might be several reasons why I didn’t achieve the goal I set myself. Firstly, the rods had become a bit dry, secondly, my fingers hurted and thirdly, well, I made a mistake and had to frog some twists. Frogging isn’t a good idea when working with rods as they peel and break easily. After two hours of fighting with the rods we decided that we had enough but made plans for another meeting soon.

Then, what a coincidence,  I got an e-mail of an uncle of mine. Karl writes: “Making baskets is in our genes. One of your great great granduncles not only was the chief of a Roma orchestra, he also was, like others of his clan, in the basket business. So then, dear Karl, if it’s in our genes, I would be much obliged if you could show me a piece of your onw.

Warmer Fudi – Warm Derrière

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Soweit habe ich zwei Sitzkissen gehäkelt, von denen das erste gewaschen und gefilzt ist. Es muss nun nur noch trocken, bevor es meinen Fudi gemütlich wärmt. Von den sieben Knäueln à 50 Gramm Feltro Wolle sind gerade mal vier Kleinstresten übrig geblieben. Es juckt mich nun, gleich los zu fahren und im Wollring bei Regula Schmid noch eine nächste Portion Material zu holen, damit ich weitere zwei Fudiwärmer häkeln kann, für jeden Stubenstuhl einen.

Der bunte Wollkreis sieht auch auf meinem gestern erstandenen IKEA Stig Stuhl gut aus. Diesen habe ich eigentlich mit der Absicht gekauft, ihn in den Laden zu stellen, damit wir nicht immer so verloren hinter dem Tresen versteckt sind. Nun stelle ich jedoch fest, dass es sehr angenehm ist, ein bisschen erhöht über der Tischfläche zu sitzen. Es ist der perfekte Platz zum Häkeln, weil ich dabei beste Sicht auf das Geschehen im Dörfli habe.

I’ve crocheted the second chair cushion, and look, what is left of 7 balls of Feltro, 350 gramms. So I am about to leave for my yarn store in Weinfelden, Wollring, to get a second portion of the material. Three cushions will do pefectly, keeping everybody’s derrière warm in the living room.

Yesterday I purchased a Stig chair at IKEA’s in St. Gallen, which I intended to put in the store so we wouldn’t have to be hidden behind the counter any longer. However, I think Stig is just in my room to sit on it and crochet, because I have the perfect view now. Life in Oberheimen can be very interesting. You only have to wait for hours. But now, that I am warm and cosy on the chair, I’ll sit and watch forever.

I whish you all a wonderful day.

My little Christmas Project – Kleines Weihnachtsprojekt

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Hello everybody

I hope you had a wonderful time. I’ve spent some lovely days at home mostly, just the right amount of family and leisure time and bit of work. Perhaps too less fresh air and excercise. And food wasn’t too much but delicious.

Today I am alone at home doing “nothing”. However, there seems to be no time to write a post. … Again interruptecd by a phone call … This has to be a very short post then.

I bought material for felting last week to have a little Christmas project in case of emergency, like nobody to have a cup of tea with, no book to read, a husband spending hours on his computer, you name it. Anyway, I bought this chair cushion on the picture some time ago but have been thinking about doing one by myself ever since because it was rather expensive. Furthermore I’ve thoughtthat it must be fun to make one. And last but not least I’ve wanted to felt for ages but haven’t found the project that satisfied me completely.

There has been some crochet time, too. I’ll show you soon.

Hallo Ihr lieben Leute

Letzte Woche, genauer ein Tag vor Weihnachten, luden wir Nachbarn und Freude zu einem Sonnwendfeuer ein. Es war ein gemütlicher Abend, zu dem auch beigetragen hat, dass es gar nicht so kalt war. Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Sitzfläche der Gartenstühle sehr kühl anfühlte und ich mit Bedauern daran dachte, dass wir im Laden sehr schöne bunte Fudiwärmer im Angebot haben. Am nächsten Tag habe ich mir dann einen gekauft, um für nächste Winter Sonnwendfeuer gerüstet zu sein.

Der Fudiwärmer – was für ein klangvolles Wort – verlockte mich zum Nachmachen, also ging ich noch am selben Tag ins Wollgeschäft, um mir das passende Material zum Strickfilzen zu kaufen. Erstens dachte ich, dass es wohl Spass machte, ein paar Runden zu häkeln (25 an der Zahl), das Stück dann in der Waschmaschine auf die richtige Grösse schrumpfen und verfilzen zu lassen. Zweitens ist es immer vorteilhaft, ein Projekt im Köcher zu haben, um für Notfälle wie, niemend hier zum Kaffeetrinken, keinen für einen Schwatz zu haben, Familienmitglieder stundenlang und pausenlos am Computer, kein Buch zum Lesen, gerüstet zu sein.

Nun, ich fand Zeit, um ein wenig zu häkeln. 150 Gramm Wolle habe ich für die benötigten 25 Runden der Kreisfläche gebraucht, bevor das gute Stück nun Runden in der Waschmaschine dreht. Und ich kann euch hoffentlich bald as Resultat zeigen.

Last Minute

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Eigentlich bin ich parat, einmal abgesehen davon, dass ich mich spontan entschlossen habe, nur zwei Sorten Guetzli zu backen anstatt vier fürs grosse Fest, das so gross nicht sein wird. Wieder ist das Kleingebäck nicht ganz perfekt geworden sind, die Mailänderli ein bisschen gar bleich, die Brunsli mit Rissen.

Aber ich habe alle Geschenke fertig gemacht, eingepackt und mit Mäschchen versehen. Grosse Einkäufe blieben auch dieses Jahr aus, da ich ob aller Essensflut in den Läden eh keinen Hunger mehr habe. Vielleicht schmücke ich noch eine kleine Tanne, vielleicht auch nicht. Mal schauen, was der 24. Dezember noch bringt.Heute Abend findet in Oberheimen 7 übrigens eine spontane, kleine Feier statt, da das Wetter überraschenderweise nicht mehr so nass ist. Wir zünden ein Feuer an, ein Sonnwendfeuer, und wer mag, ist herzlich eingeladen, mit uns um den Funken zu stehen, Punsch oder Glühwein zu trinken und eine Wurst zu braten, bis es uns zu kalt wird.

I’m ready because I decided on impulse to bake only two sorts of cookies, and they are not as perfect as I would like them to be. Anyway, I made my favourites, which I can asure you are tasting delicious. It’s just the right blend of chocolate, almonds and cherry schnapps. I finished all the gifts yesterday and wrapped them this morning. Shopping groceries hasn’t been a big deal because I can’t stand much food and people buying food as if it was their last chance for a loooooooooong time. I don’t know yet whether I will decorate a tree. Let’s see how things go today and tomorrow.

Tonight, there will be a spontaneous party with a bon fire at Oberheimen 7 at 5 o’clock pm. Fortunatelly the weather has changed so we can be outside. We are drinking punch and hot spiced wine waching the fire and taking. So, if you are around, I’d be pleased to have you with us.

First Snow – Erster Schnee

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Actually, there isn’t much snow on the meadows in Oberheimen. And there is no sunshine to make the scenery beautiful. But it’s worth taking some pictures to document the moment. First snow is rather late this year. News is that it is snowing heavily in the Alps, so anybody who likes skiing and snow boarding is in excitement.

Nun, es hat nicht gerade viel Schnee gegeben in Oberheimen. Auch die Sonne scheint nicht, damit sich die Landschaft in voller Schönheit zeigt. Die Woken verdecken die Sicht auf unseren Hausberg den Säntis. Den ersten Schnee, ziemlich spät in diesem Jahr, möchte ich aber trotzdem dokumentieren. Zudem wissen wir ja, dass es in den nächsten Tagen in den Bergen sehr viel Schnee geben wird, so dass alle Ski- und Snowboardfans in bester Stimmung sind.

Vor mir liegt ein Sonntag zum Geniessen. Es gibt ein paar Weihnachtsgeschenke einzupacken, die erste Sorte Weihnachtsguetzli zu backen (Brunsli, meine Lieblinge) und ein paar Reihen an meiner zweiten Wolle-Aufbrauch-Decke zu häkeln. Vielleicht schaue ich dann am Abend die kürzlich erstandene DVD “Eine Weihnachtsgeschichte”, mit der ich in der nächsten und letzten Schulwoche vor Weihnachten meine Schüler verwöhnen werde. Die Geschichte ist ein Klassiker, sie zu kennen gehört zum Allgemeinwissen und selbstverständlich schauen wir den Film in der Originalsprache.

I’m anticipating a relaxed Sunday, wrapping some gifts, baking my favourite Christmas cookies and crocheting some rows on my second leftover yarn blanket. It’s my plan to watch “A Christmas Carol” on DVD tonight. The movie is a bonus to my students in the last school week before Christmas. Everybody should know this story by Charles Dickens, don’t you think? Of course we are watching the movie in English.

I haven’t shown you the renovated barn, that makes the house glow. By the way, we don’t use the official entrance much. There is a short cut through the barn directly into the kitchen. Want to come in? It’s nice and warm inside.

Ein bisschen hier, ein bisschen dort – Here and There

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This is a post I link to Claudia from Mockingbird Hill Cottage.

I’m not much into decoration because there is not much room for it. It’s not common to have a Christmas tree before Christmas Eve in Switzerland. Therefore there is no tree in our tiny living room. However, there are some nice things here and there. Would you like to have a look around? I haven’t decorated upstairs, only the kitchen and the living room.

In the kitchen there is our Advent calender. It has 24 candles, one for each day. Now my husband wants to have it with 30 candles because his birthday is on December 30, which is a very sad date. Nobody wants to go to a party on the 30th and everybody has enough of get-togethers anyway. My husband thinks that this kind of birthday calendar would put his big day into the right perspective. I agree with him, therefore I will … , but keep it a secret, please. Anyway, today the 13th candle is burning together with number 5, 11, 10 and 12. I will replace them all on Christmas Eve.

I bought two dotted mushrooms about four weeks ago. Although they are Chrismas ornaments, I hung them at the window over the kitchen tabel because they have brightened up the grey days through November and December.

We have candles, real candles. Do you think this is a dangerous thing to do? I’m fully aware of this fact and am very careful to light the candles on the stove in the kitchen, which is a very safe place.

These are my silver stars I bought in our store in order to put them onto gifts until I found another place. They now hang over the living room table.

Last but not least my favourite item. I love this Santa so much he doesn’t have to go back into the box after Christmas. He is allowed to stay with us all the time. :-) He sometimes hangs on the kitchen wall or on the door.

Christmas Tradition – Weihnachtstradition

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Each year around Christmas I’ve read a book since it was published more than ten years ago. It’s a story about people who meet incidentially in a small Scotish village around Christmas. This you can read on the blurb:

Elfrida Phipps once on the London stage and retiered at 62, never anticipates going off with aman. But after a devastating tragedy, church organist Oscar Blundell asks for her companionship. So with her brown-and-white dog in tow, Elfrida bigins her journey, not knowing that joining her and Oscar at a rundwown Victorian house in Scottland will be a young woman nursing a broken heart, a teenager escaping an unhappy home, and a stranger arriving during a snowstorm. Now these five very different people form an unexpected circle of friends that will forever change their lives … Reading this heart-warming story is one of my personal Christmas traditions. How fun it would be to participate in this round. I can see myself baking scones and making soup, going for long walks along the coast, shopping groceries and meeting all the nice people there. It’s like meeting friends when I start reading the book and saying goodby to them after 400 pages.

A second tradition is watching a specific movie. By the way, I know a lot of women who do just the same. Since I was a teenager there has been a movie on tv. It’s a Czech production based on the fairy tale of Cinderella. Not only is the story romantic, it also has a special message in it. Cinderella is a strong young woman, who fights for a better life and her happiness. Of course there are many who help her, like her owl Rosalie and Nikolaus, her horse. I love the people, the scienery and the music.

While it is raining outside, I’m anticipating a cosy afternoon snuggled in my crocheted blanket watching this movie and reading the first part of my book. Anyone, who wants to join in the fun?

Seit über 10 Jahren lese ich Wintersonne von Rosamunde Pilcher. Es ist die Geschichte von fünf Leuten, Elfrida und Oscar, Carrie und Lucy und Sam, die sich per Zufall in einem Viktorianischen Haus in einem kleinen Städtchen in Schottland treffen und dort die Vorweihnachtstage verbringen. Es wäre wunderbar, in ihrem Haus Gast zu sein. Lesend auf dem Sofa, verabschiede ich mich jeweils aus meiner Welt und verschwinde für ein Weilchen in Schottland. Ich gehe mit auf Einkaufstour und Spaziergänge der Küste entlang, stöbere auf dem Flohmarkt nach einem Bett und einer Kommode, trinke Whisky im Pub, schmücke den Christbaum, koche Suppe und backe Scones. Jedesmal wenn ich das Buch wieder lese, ist es, als träffe ich alte Freunde wieder, von denen ich mich 400 Seiten weiter hinten wieder verabschiede.

Eine zweite persönliche Weihnachtstradition ist es, “Drei Nüsse für Aschenbrödel” zu schauen. Das mache ich seit Teenager Jahren, und ich weiss, dass ich nicht die einzige bin, denn diese tschechische Produktion wird jedes Jahr im Fernsehen gezeigt.

Nun da es draussen regnet und ich nicht wirklich Lust habe auf einen Spaziergang an der frischen Luft, freue ich mich auf einen gemütlichen Nachmittag im Stübli. Buch oder Film? Das weiss ich jetzt noch nicht, aber auf beides freue ich mich sehr.

Ich weiss, wie es gehen würde – I know how it would work

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Hallo, liebe Leserinnen, dir ihr mir nette Kommentare schickt.

Heute berichte ich von einem Teilerfolg.

Ich bin ein grosser Fan von Körben und Körbchen aller Art und habe über die Jahre eine grosse Kollektion erworben. Vor Jahren habe ich sogar einmal einen Korbflechterkurs besucht und zwei recht ordentliche Zainen hergestellt, die für die Aufbewahrung von Lego bestens geeignet waren. Ich erinnere mich noch, dass es ein Krampf war, die Weiden in die richtige Position zu biegen und dass ich am Tag nach dem Kursabend jeweils Muskelkater in den Armen hatte. Nicht zu reden von den zerschundenen Fingern.

Als mein Arbeitskollege, in seiner Freizeit ein Korber aus Leidenschaft, auf der Suche nach Platz für seine Weidenpflanzungen war, erklärte ich mich noch aus einem anderen Grund sofort bereit, unser Wiesenbord zur Verfügung zu stellen. Mir gefallen nämlich auch die Kopfweiden ungemein. Die zehn Weidenstecklinge verschiedener Arten sind sich im Verlauf des Sommers gut angewachsen. Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Frühling ausschiessen zu sehen. Bis zur ersten Ernte von Flechtmaterial wird es aber noch ein Weilchen dauern.

Mein Kollege hat nun kürzlich eine neue Flechttechnik entdeckt und ist so begeistert, dass er sich gleich an einen Kurs in Frankreich angemeldet hat. Nur möchte er jetzt bereits üben, damit er dann den grösstmöglichen Gewinn aus dem Kurs ziehen kann. Die Methode, sich ein Buch zu kaufen, um in Eigenregie etwas zu lernen, ist mir bestens bekannt. Dass das Buch in Englisch geschrieben ist, bedeutet nur ein kleines Hindernis. Dass just das wichtigste Foto nicht ganz so scharf ist, ein zweites. Mein Kollege meinte deshalb in mir eine Beraterin gefunden zu haben und schob mir schon mal ein Bündel Kopien aus dem Buch zu. Ich versuchte, mit Text und Bild aus Draht ein Knoblauchkörbchen zu machen, musste aber schon bald einsehen, dass sich der Draht zuwenig straff biegen liess. Also erhielt ich letzte Woche ein Bündel frisch geschnittener Weiden, um einen zweiten Versuch zu starten.

Mein Ziel war jnicht, ein gebrauchsfähiges Körbchen herzustellen, sondern einfach mal die Technik zu durchschauen. Twist around, changing places of the rods and so on. So startete ich also frohgemut mit dem biegsamen Material. Und tatsächlich das Drehen und Verflechten klappte eigentlich ganz gut. Ich hätte mir zwar gewünscht, die Weiden wären ein bisschen dünner, dafür aber überall gleich dünn. Ich flocht jeweils in der 6er Position eine neue Rute ein, bis mir schien, ich könnte jetz einen Kreis formen. Ich fand auch heraus, wie ich die bis dahin vernachlässigte Rute vom Anfang als neuen 6er einflechten musste, und startete fröhlich die zweite Runde. Aber dann wurde ich offenbar doch zu übermütig, denn das ganze Werk löste sich wieder auf.

Jetzt tun mir die Finger weh und ich greife wieder zum Strickzeug. Wie’s gehen würde, weiss ich ja jetzt.

Die Technik heisst übrigens Perigord Technik. Das Buch, nach dem ich gearbeitet habe, ist von Eva Seidenfaden.

Hello, dear readers, who send me nice comments

Today I want to tell you about a semi-success. (Is this an English word?)

A colleague from work asked me the other day if I could help him with his new project. He makes baskets and is in fact a big fan not only of making basket but also growing willows for his passion. He’s come along a technique called Perigord and has ordered a book to teach himself, but hasen’t found out so far, how to twist and turn the rods. I’m flatterd that he thinks I could be able to help him. Although I once made two willow baskets myself, the only thing I remember is the sore fingers and the muscle pain in the arms the next day. The baskets I made then, turned out really nice and were used – because of their size – as containers for the dupplos.

Anyway, one day my colleague brought me some copies from a book by Eva Seidenfaden, who explains the Perigord technique. There are also pictuers in the book. Unfortuantelly the one which shows the beginning of the first twist is not totally clear. Therefore there is a lot of guessing involved. As it isn’t the aim to get a useable basket I’ve started lightheartedly and got the impression that I could manage the Perigord technique if only I had the suitable material. The wire I used was to thick.

AFter that my colleague brought me some willow rods of which he thought they might do. So I tried again this afternoon. The rods didn’t exactely bend like I wanted them, however, I got the twisting and changing places. Happily I started the second round. Holding, twisting, changing places. New rod, holding, twisting, changing palces. Maybe I got ahead of myself because suddenly the whole thing fell apart. Bugger.

Now I have sore fingers and want to go back to my knitting. I’m allowed to. My Mission is completet, now that I know how it could work.

Have a nice weekend.

Armstulpen – Wrist warmers

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As I have quite a big stahs of yarn in my attic but mostly only one or two skeins, I was looking for some little projects, to minimize the pile. Why spend money by buying new yarn if there is yarn wating to be transformed into something beautiful, useful or even both?

I think each “thing” deserves to be what it is meant for. For instance, theses days a cut fir tree deserves to be a christmas tree even if its not the most beautiful one. Therefore I always chose the not so perfect tree as my christmas tree. How would he feel if he wasn’t chosen by anyone and left behind getting dry and brown and finally be burnt with the garbage?

It’s the same with my yarn in the attic I think. The skeins are longing to be knitted or crocheted up. To make a long story short, I found two skeins of Lana Grossa Merino 2000 in the box with the black and grey yarns and knitted a pair of armwarmers. Furthermore I found two skeins of Schaffhauser Wolle Mohair Soupless in the blue box and am knitting a second pair.

The pattern is easy

Cast on about 52 stiches on three double pointed needels. I always knit with four needles because it is more stable.

K2, p2 for about 10 rounds.

Then 6 rounds: K7, p2, k8, p2 (the cable is 8 stiches wide, 2k on bouth sides), k33. The cable is placed n the middle of the first half of the arm warmer.

In round 7: twist the 8 stiches of the cable.

Twist in each 12th round. Make the arm warmer as long as you want it. In the round of the last twist make a whole (cast off 6 stiches and and cast on 6 stiches in the next round) for the thumb. Go on for another 6 rounds. Then 2k, 2p for aobut 10 rounds. Cast off.

Auf meinem Estrich liegt ein ziemlich grosser Vorrat an Wolle, von einem halben bis zu etwa zwei Knäueln von jeder Sorte. Alle diese Reste lagern in grossen Kartonschacheln, nach Farbe sortiert. Mein Ziel ist, diesen Vorrat so nach und nach aufzubrauchen. Erstens schone ich damit mein Portemonnaie und zweitens denke ich auch, dass jeder Wollknäuel verdient verstickt oder verhäkelt zu werden. Das ist ähnlich wie bei den Christbäumen.

Jede Adventszeit sehe ich auf dem Platz beim Thurgauerhof in Weinfelden hunderte solcher Bäume stehen. Die Kunden suchen sich die schönsten jeder Grösse aus, so dass dann am 23. oder 24. Dezember nur noch die für ungeeigne erkärten da stehen: die zu dünnen, die zu dichten, die krummen, die einseitigen. Ich denke, dass jeder um diese Zeit geschlagene Tannenbaum verdient, ein Christbaum zu sein. Wie traurig für den Baum, wenn er schliesslich verdorrt und braun mit dem Kehricht entsorgt wird. Deshalb nehme ich immer einen dieser Krüppelchen. Ist er nämlich erst verziehrt, sieht niemand mehr einen Unterschied.

Das selbe ist es mit der Wolle im Estrich. Die Knäuel warten dort auf den Tag, an dem sie aus der Kiste kommen und durch meiner Hände Arbeit in etwas Schönes oder Nützlichem, vielleicht sogar beides, verwandelt werden. Um die ganze lange Geschichte kurz zu machen, ich habe in der Schachtel mit den grauen Wollen zwei Knäuel Lana Grossa Merino 2000 gefunden und Armstulpen mit Zopfmuster gestrickt. Dann habe ich in der blauen Schachtel zwei Knäuel Schaffhauser Wolle Mohair Souplesse gefunden und bin nun dabei, ein zweites Paar zu stricken. Weihnachtsgeschenke? Vielleicht.

Das Muster ist von mir und ganz einfach:

Anschlag etwa 52 Maschen, ein Börtchen von etwa 10 Runden 2 re, 2 li stricken. Dann die Maschen wie folgt einteilen:

7 M rechts, 2 links, 8 rechts, 2 links, 33 Maschen rechts. Der Zopf ist 8 Maschen breit und hat links und rechts 2 linke Maschen, um ihn vom Rest abzugrenzen.

In der 7. Runde die 8 Maschen für den Zopf verdrehen, dabei die ersten 4 M auf der Hilfsnadel nach vorne legen.

Dann in jeder 12. Runde die Maschen verdrehen.

Ich habe nach 8 Mal das Daumenloch gemacht. Dazu 6 M abketten (3 M der Vorrunde und 3 M der neuen Runde, damit das Loch an der richtigen Stelle liegt. In der nächsten Runde die 6 Maschen wieder aufschlingen.

6 Runden nach der letzten Verdrehung wieder 2 re 2 li das Börtchen stricken.

Den zweiten Armstulpen gegengleich stricken, also die ersten 4 Maschen des Zopfes zum Verdrehen nach hinten legen und das Daumenloch nach dem Zopf stricken.

Japanese Flowers

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Good morning

A while ago I made Japanese Flowers from a picture because I couldn’t find a pattern. I’m sure there are books and magazines, but I didn’t want to spend a lot of money and didn’t have the time to look for it. So I took a look at the photographs and tried to crochet. Finally I was satisfied with the result.

Two days ago I was asked by ” a Pisces in Seatle” if I had a pattern. Obviously someone has tried to find one too in the internet, found me instead and asked me by e-mail if I had a pattern. No, I still didn’t have one. But now I have and I am happy to share it.

Vor etwa einem halben Jahr entdeckte ich die Japanischen Blumen im Internet, fand aber keine Muster dazu. Also häkelte ich von den Fotos. Natürlich waren die ersten Versuche nicht ganz das Gelbe vom Ei, aber schliesslich war ich mit dem Resultat zufrieden. Offensichtlich suchen noch andere Häkelfrauen ein Muster der Japanischen Blumen, denn vorgestern wurde ich per e-mail gefragt, ob ich ein Muster hätte. Nein, hatte ich nicht, aber nun hab ich eins, das ich gerne weitergebe.