Archiv für den Monat April 2012

Bubo Bubo – Tangerine Eyes

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Habt ihr bereits euere eigenen Stricknadeln? Seid ihr parat, um stricken zu lernen? Oder wollt ihr jemandem beibringen, wie man strickt? Ich hoffe auf jeden Fall, dass ihr vorbereitet seid.

Schaut, was ich mit selbstgemachten Stricknadeln gemacht habe: Eine einfache Eule, an der schon einige Dinge gelernt und auch geübt werden können. Rechte Maschen stricken und Wenden und dabei den Knötchenrand bilden, Anschlagen und Abketten, Knötchen zusamennähen, Stopfen, Fransen anbringen. Die Filzaugen und den scharfen Schnabel darf man mit Cementit aufleimen oder annähen. Nochmals was gelernt.

Für meine Eule habe ich 20 Maschen angeschlagen und 42 Rippchen (also hin und zurück) hochgestrick. Es geht auch mit 16 Machen und etwas weniger Rippchen. Meine Eule, die ich im Handarbeitsunterricht gestrickt habe, war rot. Und ich erinnere mich noch sehr gut, dass die Lehrerin keine Freude an meinen Eulenohren hatte, da ich einen einzigen dicken Büschel eingezogen hatte. Wie ihr die Ohren machen wollt, überlasse ich ebenso euch wie auch das Gesicht. Vielleicht liegt ja bei euch noch ein Bild eines Uhus (lateinisch: bubo bubo) mit orangenAugen herum oder ihr ward grad im Zoo und habt Schleiereulen bewundert. Viel Spass wünsche ich den 1.Strickern.

Have you made your own knitting needles by now? Are you ready to learn to knit? Do you want to teach someone to knit? Hopfefully you are ready to go.

We made an owl as a first knitting project in school when I was 8 years old. I chose red and remember well that my teacher wasn’t pleased at all about the ears I made because I made them very thick and too bushy in her opinion. There are many thinkgs you can learn while knitting a simple rectangle: simple garter stitch, the edge, casting on and binding off. Sewing the edges together, stuffing the piece, making a fringe (the ears) with a crochet hook.

I casted on 20 stitches for my owl and knitted about 42 rows (right side and wrong side) in garter stitch. Anyaway, make a decent rectangle as hight as you like it, bind it off, fold it, sew the edges together, stuff the bird and give it a nice look (glue the eyes an beak on the body). Don’t forget the ears. Maybe you have a picture of a snowy owl or a barn owl handy or you have seen a bubo bubo (with tangerin eyes) in the zoo recently.

Vorarbeiten – Preparations

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The birds are singing outside, welcoming the sun, that’s still under the horizon. The landscape looks beautiful in the crack of dawn. Good morning everybody. Thanks for visiting me today, it’s nice to see you.

I’m sitting in the house drinking my first coffee and finishing a project I rediscovered weeks ago while looking for yarn in my stash in the attic. I found these knitting needles I had made with students in Fimmelsberg before the learnt to knit. So each child would have its own needles. We used dowels (4 to 6 mm), made them sharp on one end with a pencil sharpener, polished them with sandpaper. We then decorated the end with a bead of any kind and glued yarn snippets or whateve the kids liked into the whole. Finally, we polished the needles with little olive oil.

I managed to finish my second pair of Fimmelsberger needles and tried out something else. The ladybug needles are made of meat sticks, you only have to find the appropriate ones. Mine (from Coop) are a bit on the thin side. Maybe I can find differnt ones at Manor or Migros.

Now, we are ready for the first knitting project that can be found here soon. See ya!

So langsam wird es Tag, und der verspricht, ein wunderschöner Frühlingstag zu werden. Draussen singen die Vögel, während die Sonne langsam über den Horizont wandert. Herzlich willkommen! Danke, dass ich mich besucht heute.

Vor ein paar Wochen sind mir beim “Wolleinkauf” in meinem Estrich Stricknadeln in die Hände gefallen, deren Existenz ich vergessen hatte. Weiland in Fimmelsberg habe ich als Vorbereitung auf die erste Strickarbeit gleich die Nadeln dafür hergestellt, damit jedes Kind seine eigenen hätte. Man braucht Dübelstäbe der Dicke 4 bis 6 aus dem Do-it dazu, die man mit der Spitzmaschine anspitzt. Dann werden die Stäbe sorgfältig fein geschliffen, wozu man ein Schleifpapier feinster Körnung nimmt. Dann setzt man eine farbige Perle an das stumpfe Ende. Wenn das Loch der Perle zu klein ist, kann man es eventuell mit einer Rundfeile grösser machen. Oder man schleift den Dübelstab ab, bis er passt. Die Anpassungen sollten aber nur geringfügig sein. Ins Loch der Perle kann man nun Wollfäden einleimen, zöpfeln oder sonst etwas Lustiges anbringen. Zum Schluss werden die Stricknadeln mit Olivenöl leicht eingeölt.

Jetzt sitze ich also hier an meinem Tisch, mache endlich das zweite Paar Fimmelsberger Stricknadeln fertig und probiere noch etwas Anderes aus. Für meine Marienkäfernadeln verwende ich Fleischspiesschen. Die vom Coop sind etwa Nadelstärke 3, also ziemlich dünn. Ob die von Manor oder der Migros dicker sind?

Nun denn, wir sind gerüstet für die erste Strickarbeit, Vorbereitungen abgeschlossen. Damals im Fimmelsberg haben wir dicke Winterschals gestrickt, aber hier findet ihr in Kürze eine weiter Idee. Bis bald!

Let’s bake – Backvergnügen

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Eigentlich will ich schon seit Wochen ein Brot backen, am liebsten eines, das man nicht kneten dafür über Nacht ruhen lassen muss. Ich habe so leckere, selbstgebackene Brote gesehen. Zudem ist unser Kachelofen nämlich ein echter Brotbackofen, den ich euch schon lange einmal vorstellen wollte.

I’ve wanted to bake my own fresh bread for a while. There are so many delicious recipes. Furthermore, our wood heating includs an oven especially for bread baking. It’s hight time to show tyou his beauty, demonstration included.

Nun, mit dem Backen will es nicht klappen, weil immer wieder jemand Brot bringt. Am Montag kommt der Bäcker vorbei und liefert unsere Dauerbestellung direkt in den Briefkasten. Darüber hinaus bringen nette Menschen mal einen Birnweggen vorbei, dann wieder ein kleines Zöpfchen oder sonst ein Gebäck.

There never seems to be the perfect time for baking because we are given bread all the time. Every Monday bread is delivered directly into our mail box, and this bread is enough for the whole week as my husband is not a bread eater at all. What’s more, there are people bringing bread or baked things all the time, which I appreciate very much but lets no baking left to me.

Gestern fanden wir ein “Fruity Gingerbread” sammt Backanleitung auf der Türschwelle. Ich weiss auch, wer es vorbei gebracht hat, auch wenn keine Notiz dabei lag. Aus den Sommerferien letztes Jahr brachte ich nämlich für eine Freundin black treacle nach Hause. Ich wurde in einem kleinen Supermarkt in Aberlady, Schottland fündig. Black treacle muss so eine Arte Melasse sein, vermutlich aus Zuckerrohr. Und das Gingerbread ist am ehesten mit Lebkuchen zu vergleichen.

Yesterday I found a “Fruity Gingerbread on the doormat, recipe included. Actually, I know who brought it even if there wasn’t a note. Last summer I bought black treacle for a friend while we were in Scottland. I was looking for it for a while until I found it in a little supermarket in Aberlady. As you can see in the recipe there is black treacle in the gingerbread.

Fruity Gingerbread was my lunch today.

Und hier das Rezept in Deutsch

100 g Butter

100 g brauner Zucker

100 g Melasse

1 verquirltes Ei

1 Teelöffel gemahlener Ingwer

1 Teelöffel gemahlener Zimt

100 g Vollkornmehl

ca. 1.5 dl warme Milch

1/2 Teelöffel Backsoda oder Backpulver

50 g getrocknete Früchte, gemischt (Aprikosen, Zwetschen, Datteln, Feigen …)

Butter, Zucker und Melasse in einer Pfanne unter ständigem Rühren erwärmen, bis alles geschmolzen ist. Leicht auskühlen und das verquirlte Ei darunter mischen. Mehl sieben und unter die Masse mischen. Backsoda und warme Milch verrühren und unter die Masse rühren. Dann die klein geschnittenen Früchte dazu geben und unterheben. Evt. noch Milch beigeben, wenn der Teig zu trocken scheint.

Den Teig in eine mit Papier ausgekleidete Cakeform geben und 60 Minuten lang bei 150 Grad Celsius, Ober- und Unterhitze backen.

The Very First Project – Eine allererste Arbeit

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Ich brauchte eine Pause von meinen grossen Handarbeiten und “bastelte” am letzten Sonntag (Regen-Wind-Hagel-Sonne-Mix, wie es sich für April gehört), woran ich schon seit Lägerem herumstudiert hatte. Ich möchte nämlich in loser Folge ein paar Arbeiten vorstellen, die sich im textilen Werken mit Schülern verwirklichen lassen. Diesmal ist eine supereinfache Häkelarbeit dran, die erste Arbeit im Häkeln. Dabei dürfen wir aber eines nicht vergessen: Aller Anfang ist schwer. Und schon an einer einfachen Luftmaschen Schnur kann man viel lernen und üben.

Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen ersten sehnlichst herbeigewünschten Handarbeitsnachmittag, damals als nur die Mädchen textiles Werken besuchen durften oder mussten. Wir haben Luftmaschen gehäkelt, zur Probe, wie ich dann erfahren musste. Da ich schon im Kindergarten stricken gelernt hatte, dünkte mich das Häkeln nämlich bubieinfach, und schon bald war mein Restchen Garn aufgebraucht, die Luftmaschenschnur aber leider noch zu kurz, um daraus eine Kordel zu zöpfeln, woran wir ein Glöcklein hängen durften. Leider gab es auch kein passendes Material mehr, so dass meine Handarbeitslehrerin, Fräulein Eisenring (womit ihr Zivilstand und nicht ihr Alter angesprochen wurde) meinte, ich müsse jetzt halt nochmals mit einer anderen Farbe beginnen.

Damit hat sie meinen Eifer im Keim erstickt, so enttäuscht war ich, dass ich den Gegenstand nicht schon am ersten Nachmittag fertigstellen konnte. Mein Glöcklein, respektive das Band dazu, wurde dann in der folgenden Woche fertig, die allererste Häkelarbeit aus dem Handarbeitsunterricht.

Die Luftmaschenschnüre messen etwa 1 Meter. Am eine Häkelnadel Nr. 4. verwenden und das in der Dicke passende Baumwollgarn. Wolle geht auch, ist aber für Anfänger schwieriger, weil es schwitzige Hände geben kann. Man zöpfelt die Luftmaschenschnüre zu einem Band, hängt ein Glöcklein dran (meines ist ein spanisches Ziegenglöcklein, das mir mein Vater vor langer Zeit aus den Ferien zurückgebracht hat) und knotet die Enden zu.

I needed a break from my current projects and wanted to do something easy, something that can be done in class with beginners. Something I did the very first time in textile hand craft class, when only the girls were allowed to learn how to knit, crochet, stitch and sew and all the other fun stuff. We could choose yarn in any colour (I chose brown) and were taught to crochet chains. I thought it was pretty easy because I alreday knew how to knit. After a while my yarn was finised but still a lot more to crochet to make a braid of three long cords. Unfortunatelly, there wasn’t yarn in the same colour and I had to start from the beginning. This was very discouraging as I had hoped to complete the project in that very afternoon.

Each cord of chains is about 1 meter long. Use a crochet hook Nr. 4 and the suitable cotton yarn. You can use wool, but beginners might get sweaty hands. Make a braid, take a little bell that you can hang on it (mine is a goatbell from Spain, that my father brought me a long time ago) and knot the ends. I’m sure you will find a placefor the little bell.

Thanks for stopping by and all your lovely comments.

Ein Herz für dich

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I’m not in the best of moods right now as the holidays are almost over and a lot of chores unfinished. Two weeks seem to be a looooooong time at the beginning and a short one when they are over. But let’s think of all the wonderful things accomplished. I’ve finally made the rest of my Valentine’s hearts, hung them up to decorat my latest find in the thrift store. Doesn’t the shelf look like it has been in our living room since ever?

Ich bin nicht gerade in der besten Stimmung, denn die Ferien neigen sich dem Ende zu und trotzdem ist die Liste mit den Dingen, die ich erledigen wollten, noch lang. Zwei Wochen scheinen am Anfang jeweils eine lange Zeit, am Ende jedoch eine viel zu kurze. Aber ich freue mich über all die schönen Sachen, die ich erreicht (und erlebt) habe. So ist es mir gelungen, endlich die restlichen Valentinsherzen fertig zu nähen. Sie hängen nun an meinem erst kürzlich erstandenen Gestell aus dem Brockenhaus, das doch so aussieht, als hätte es schon immer an unserer Stubenwand gehangen.

There’s a Story behind Everything- Die Geschichte dahinter

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I want to tell you the story behind these socks I’m knitting.

In the seventies, my mother knitted striped socks for all of us. Everything was more colourful these days so the socks were either red-yellow or red-green. We loved the socks made of cotton yarn and wore them during the warmer period of the year. One day, my brother Michael, playing the trombone in a youth orchestra had a concert. He was sitting in the front row, wearing black trousers and a shirt or a sweater, of which I don’t know the colour anymore, like all others. What made him different were his red-green striped socks shining brightly from beneath the black trousers. Shortly after the concert the dress code was changed. Only white socks have been allowed since then. :-)

Well, it’s alway nice to reminisce about times long gone. And then I thought I would add a bit of colour do a man’s wardrobe. He’s birthday is coming up soon.

Familietreffen sind wunderbar, weil da ab und zu eine Geschichte aufkommt, die man, obwohl zur Familie gehörend, noch nie gehört hat. Was ich euch heute erzählen möchte, liegt schon lange zurück, ist mir aber erst vor etwa einem halben Jahr zu Ohren gekommen. Was sie mit den gestreiften Socken zu tun hat, die ich gerade in Arbeit habe?

In den Siebziger Jahren, als alles noch ein bisschen bunter war (ich erinnere mich an orange VW Käfer und grasgrüne Opel Kadetts), strickte uns unsere Mutter Ringelsocken in rot-gelb und rot-grün. Sie waren aus Baumwollgarn und für den Sommer gedacht. Sie sahen toll aus in unseren roten und blauen Bally Sandaletten. Eines Tages hatte mein Bruder Michael mit seinem Jugendmusikorchester ein Konzert im Casino in Frauenfeld. Er sass in der vordersten Reihe und trug wie alle, obwohl es keine eigentliche Uniform war, dunkle Hosen und ein Hemd oder einen Pullover, an dessen Farbe ich mich nicht mehr erinnern kann. Was ihn von seinen Kollegen und Kolleginnen unterschied, waren seine rot-grünen Ringelsocken, die frech unter den Hosenbeinen hervor lugten. Kurze Zeit später wurde dann der Dresscode der Jugendmusik geändert. Es waren von da an nur noch weisse Socken erlaubt.

Nun, es ist immer schön, über die guten alten Zeiten zu sinnieren. Und dann dachte ich auch, dass es ganz lustig wäre, den Kleiderschrank meines Bruders ein bisschen aufzumöbeln. Er hat ja bald Geburtstag.

Gestern schien übrigens die Sonne.

After a lovely day yesterday we are back to unfriendly and grey weather.

Playing around – Spiel mit Farben

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should grade papers (halfway through spring break), I should do the rest of the spring cleaning, I should go into the village to buy groceries and recycle glass and tin, I should weed the front yard, I should finally fix the “dark spot” in the living room … But instead I’m sewing, knitting, crocheting, just playing around. There are so many possibilities, so many things you can do to avoid the real work. :-)

There is still cotton yarn in many different colours in my stash, and when I saw the Celtic Knot Sqaures (somewhere), I had to try them out as I love Celtic. You can find the pattern on Ravelry and it works perfectly.

Eigentlich sollte ich Arbeiten korrigieren (die Hälfte der Ferien ist rum), den Frühlingsputz zu Ende führen, das Gärtchen jäten, endlich die kleine Renovation in der Stube beenden, ins Dorf fahren und Glass und Blech entsorgen. Aber statt dessen verbringe ich meine Zeit mit Stricken, Häkeln, Nähen. Ja, es ist unglaublich, welche Sächelchen sich aufdrängen, wenn man die wirkliche Arbeit vermeiden will. Ich brauchte dringend eine Dekoration für das neue Gestell in der Stube, im Brocki für 8 Franken erstanden und wie gemacht für unsere Stube. Immerhin ist so eine Näharbeit fertig geworden, die seit Februar auf meinem Tisch liegt.

Gestern musste ich unbedingt diese Keltischen Knoten ausprobieren, wozu sich mein grosser Vorrat an Topflappengarn in allen erdenklichen Farben sehr geeignet ist. Das Muster für beide Varianten findet sich auf Ravelry. Es ist zwar in Holländisch und Englisch geschrieben, aber das Diagramm ist zusammen mit den Fotos seh gut verständlich. Es braucht Luftmaschen und Stäbchen, eine einfache Arbeit mit grosser Wirkung.

.o, jetzt hat .ich da. . der Ta.tatur total verklemmt. Mäu.ekot überall, denn wir bauen ein bi..chen um. Zeit, .chlu.. zu machen hier.

Hier ist die Anleitung für die Celtic_Knot_Squares.  Es ist kopiergeschützt, darf aber für private Zwecke verwendet werden.

Langeweile – Boring Sunday

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ber hallo. Wir haben Ferien. Frühlingsferien, nur leider merke ich nichts davon, wenigstens was das Wetter betrifft. Nach einem trüben Samstag, nun also noch ein ebenso trüber Sonntag. Aber zum Glück kann ich Socken stricken, das geht fast von alleine, und daneben ist viel Zeit zum Nachdenken oder Hörbuch (“Wenn das Schlachten vorbei ist”, von T.C. Boyle) geniessen. Rabenschwarz kann ich da nur sagen. Langweiliger Sonntag?

Mein ultimativer Rat:  Don’t be bored – knit socks!

Hello, hello! It’s a holiday, spring break, for heaven’s sake. I don’t feel like it at all, especially when it comes to the weather. After a grey Saturday, all I can see and feel is a grey and depressing Sunday (maybe it’s just a hormonal thing). Today is one of those days I’m deeply grateful for the people who taught me knitting. I’m knitting socks besides thinking about the meaning of life and listening to a novel by T. C. Boyle (“When the killing’s done”, in German), my husband’s birthday present. This story is not grey it is darkest black. Boring Sunday?

My ultimate advice: Don’t be bored – knit socks!

Stripe Study Shawl – Dreieck stricken

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Ganz untypisch für mich liegen zur Zeit gleich vier Arbeiten auf Stricknadeln. Hier erzähle ich euch von meinem ganz spontan angefangenen Projekt, für das ich sogar meine rudimentären Französischkentnisse eingesetzt habe, um Wolle zu kaufen, so sehr hat es mich in den Fingern gejuckt. Bei “Laine de Chantal” in Baugé wurde ich fündig (dass ich mich jetzt für die zwei anderen Farben entscheiden würde, hätte ich noch einmal die Wahl, bleibt unter uns). Ich wählte das dunkle rot und das helle grau  der französischen Wollmarke Bergère im Verhältnis 6 zu 4. Dazu une aiguille circulaire Nummer 4. Rippchen heissen übrigens points moux. Tja, frau lernt nie aus.

Auf die Idee, ein Dreiecktuch zu stricken, bin ich hier gekommen. Und so stricken wir nun munter drauf los und teilen unsere Bilder auf Instagram. Natalie macht auch mit.

It is absolutely not typical for me to have so many projects at one time. But there are reasons … I want to tell you about my spontaneous project, for which I activated my more than poor French as I hadn’t had the time to buy material before we went to France for a holiday. However, the lady at “Laine de Chantal” was more than helpful and taught me some new vocabulary like aguille circulaire and points moux, which means garter stitch. Finally, I bought a dark red and a light grey of the French yarn brand “Bergère”. Now I’ve been knitting when ever I wasn’t outside geocaching or driving home.

I came across the pattern for the Stripe Study Shawl (this is what I am making) here at Sarah’s Blog. She put a mosaic together with all the pictures of the participiants we share on Instagram.

As I didn’t buy the pattern of the Shawl on Ravelry I am knitting how I think I should. Knitting a triangle and adding short rows to make it a bit wider and shorter. It works pritty well.

Dann habe ich noch eine Graphik gezeichnet, um das Muster für ein gestricktes Dreieck zu erklären. Für den Anschlag, der in der Mitte der langen Seite liegt, braucht es 6 Maschen. Aufnehmen werden nur auf der rechten Seite gemacht und zwar wie folgt: 1 Randmasche stricken, 1 re Masche stricken, dann ein verschränktes Aufnehmen. In der Mitte rechts und links der beiden Mittelmaschen je ein verschränktes Aufnehmen stricken. Zwei Maschen vor dem Schluss der Nadel ein verschränktes Aufnehmen stricken. In der ersten Nadel mit Aufnehmen gibt es nur die mittleren beiden Aufnehmen. Die Rückseite wird rechts ohne Aufnehmen gestrickt. In jeder Nadel mit Aufnehmen kommen vier Maschen dazu.

Damit das Dreiecktuch ein bisschen breiter, dafür aber kürzer wird, stricke ich nach Gutdünken verkürzte Reihen.

Obwohl das Rippenmuster einfach zu stricken ist, stellt das Dreiecktuch doch einige Anforderungen an die Strickerin. Schnell ist ein Aufnehmen vergessen, und schon bald erreicht die Maschenzahl eine ansehnliche Summe. Ich denke mal, dass ich bis zum Schluss gut 400 Maschen auf der Nadel habe. Ach ja, es empfiehlt sich eine Rundstricknadel zu verwenden, mit der man ja auch offen stricken kann.

Und ja, das graue Zötteli verdeckt einen Fehler, der mich enorm gestört hat. :-)

Happy knitalong!

Bartholdi

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Was haben die Freiheitsstatue von Amerika und ich gemeinsam?

What does the Statue of Liberty and me have in common?

Wir mussten hier absteigen und übernachten, als wir nach 12 Stunden Reise müde, aber noch immer nicht zu Hause waren. Mit “Hier” ist die Heimatstadt meines berühmten Namensvetters gemeint, der unter vielen anderen grossartigen Werken auch die Freiheitsstatue von Amerika geschaffen hat. Aber auch für alle nicht Bartholdi ist Comar eine schöne Bleibe, obwohl man über den Namen an allen Ecken stolpert. Eine ausgedehnte Fussgängerzone in der Altstadt lädt zum Schlendern und Staunen ein, kleine Restaurants sevieren Elsässer Leckerbissen. Das Restaurant Bartholdi war uns aber doch ein bisschen zu gediegen und zu teuer.

Frédéric-Auguste Bartholdi wurde 1834 in Colmar geboren. Seine Familie stammte ursprünglich aus Oberitalien, wanderte in den Kanton Thurgau aus, zog weiter nach Süddeutschland und schliesslich ins Elsass. Zugegeben, den Namen habe ich durch Heirat bekommen, aber Elsässer Wurzeln habe ich durch meine Urgrossmutter mütterlicherseits.

After a 12 hours’ drive we stopped in Colmar, the hometown of the creator of the Statue of Liberty, the French sculptor Frédéric-Auguste Bartholdi, born in 1834. You haven’t known until now that he and me have the same name, have you? It counts that I have gotten the name through marriage, does it? Anyway, I just had to check into a hotel. “What’s your name”, the receptionist asked me. “Bartholdi”, I said. “No, I mean, your name”, he gave back. “Bartholdi”, I said.

Colmar near the German Border is a lovely and charming town even if you are not a Bartholdi. In the old town you can walk around for hours, book a guided tour or you can sit in or outside of one of the many restaurants, that serve local specialties.