Archiv der Kategorie: Werken/Woodwork

Let’s Swing!

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Hollywood swing has sound magical since my childhood. Whenever I had the opportunity, I enjoyed the swinging bench. Last time in Vienna at Johanna’s, but this was years ago. I always wanted my own swing, which is an expensive purchase for a child. However, I’ve found reasons not to buy one again and again.

Hollywood Schaukel tönt seit meiner Kindheit irgendwie magisch. Wann immer sich irgendwo die Gelegenheit ergab, setzte ich mich auf die schaukelnde Bank und genoss die sanfte Bewegung. Das letzte Mal bei Johanna in Wien, was auch schon Jahre zurück liegt. Immer schon wollte ich eine eigene haben. Für ein Kind eine zu teure Anschaffung, klar. Aber auch später gab es immer wieder Gründe, die Schaukel nicht zu kaufen.

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40 Jahre Überlegen, Gründe dafür und dagegen Suchen, sind genug. Jetzt habe ich es endlich getan! Meine Hollywood Schaukel ist wunderschön. Zusammenbauen war gar nicht so schwierig. Gestern spielte nur das Wetter nicht mit. Wir sind hier halt in Oberheimen, wo’s schon den ganzen Frühling lang regnet. Aber heute morgen früh scheint endlich die Sonne, da stelle ich die Schaukel unter den Nussbaum, setze mich drauf, schaue an den Waldrand runter und höre den Vögeln zu, trinke Kaffee, während ich leise hin und her schwinge. Ich bleibe da den ganzen Tag!

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40 years of pondering and balancing reasons are enough. I finally did it! Thank you, Meredith, for being my role model. My Hollywood swing is beautiful. I’m more than happy, I’m thrilled. Only the swing was built up in the barn because the weather wasn’t nice yesterday. We are in Oberheimen where it has been raining all spring. But early this morning the sun is finlally shining. Therefore, I’m putting the swing under the walnut tree (with my husband’s help). I’m sitting there, drinking coffee, enjoying the birds singing and the view.

I’m spending the whole day on it! :-)

Linking with “A Favourite Thing Saturday” at Claudia’s.

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Regenbogenfarben – Rainbow Colours

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Rohmaterial

I went into the woods on Saturday hunting for raw materials for two projects I’ve been thinking about for a while. I found what I was looking for  in the clear cut, but there wasn’t any blood involved this time. 

Am Samstag machte ich erneut einen Abstecher in den Wald und suchte Rohmaterial für zwei Projekte, die ich schon längere Zeit im Kopf wälze. Es war gar nicht so einfach zu finden, was ich suchte. Die Säge war wiederum ein nützliches Werkzeug, und diesmal wurde kein Blut vergossen.

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Now the first project. I cut the long branch into halves, each of it about 40 cm long. It’s great that the branch has a slight curve. Then I peeled the branch. What can I make with it and a pile of little pieces of old sweaters?  These little pieces are my favourite recycling material by the way. Lucky me, I’ve found a rainbow. 

Zuerst also das erste Werk. Ich sägte den langen Ast entzwei, so dass ich zwei Stücke von etwa 40 cm Länge hatte. Dass das eine Stück eine leichte Kurve beschreibt, ist mehr als gäbig.  Was lässt sich aber mit einem Ast und einem Haufen kleiner Stoffstücke zerschnittener Pullover anfertigen? Diese Kleinststücke alter Pullover sind übrrigens  mein Lieblingsmaterial fürs Upcyling.  Ich konnte sogar einen Regenbogen zusammenstellen.

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I drilled a hole into the branch and fixed a hook of a coat-hanger (a gift from the thrift store) into it. Now you can see what I’m making, can’t you? 

Ich bohrte ein Loch in den Ast (schön in der Mitte) und schraubte den Haken eines Kleiderbügels (vom Brockenhaus geschenkt)  hinein. Nun ist ja offensichtlich, was ich mache, nicht wahr?

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The coat-hanger got an underskirt. Piece after piece (dont mix up the colours like me) are added and sewn with stitches you like. I chose red thread to add a bit of contrast. 

Der Kleiderbügel hat zuerst einen Unterrock bekommen. Dann wird Stück um Stück überlappend angesetzt und mit einem Zierstich angenäht. Ich habe roten Faden genommen, um ein bisschen Kontrast zu geben.

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As today is a lovely day, warm and sunny, I took the things I needed outside. What a pleasure sitting under the wallnut tree, cutting fabric and sewing the pieces together. The rainbow coat-hanger is totally  handmade and didn’t cost me a dime. I’m going to make more as they are perfect to hang up knitted or crocheted garments as they are a bit upholstered.

Weil es heute angenehm warm und sonnig war, trug ich alle benötigten Dinge nach draussen und genoss es sehr, unter dem Nussbaum Stoff zu schneiden und die Stücke zusammenzunähen. Der Regenbogenkleiderbügel ist total handgefertigt und kostete keinen Rappen. Ich werde noch ein paar mehr machen, denn die Kleiderbügel eignen sich sehr gut, um Gestricktes und Gehäkeltes aufzuhängen, denn sie sind leicht gepolstert.

Regenbogenkleiderbügel

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DIY-Strickliesel – DIY-Knitting Nancy

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All you need are a few meatsticks, two cardboard rolls (toilet paper, tin foil ,…) and glue. It’s up to you whether you want the Knitting Nancy look fancy or simple. Mine is very simple as I wanted to see if this idea could be brought to life.  Fortunately,  yes, the Knitting Nancy works. I even know what I want to do with the knitted tube. 

Es braucht nichts weiter, als zwei Kartonröhren (WC-Papier, Alufolie, …), ein paar Holzspiesschen und Leim. Du entscheidest, ob die Strickliesel einfach oder aufgepeppt wird.  Meine ist vorerst ganz simpel, denn ich wollte zuerst ausprobieren, ob meine Idee überhaupt funktioniert. Und ja, sie funktioniert, ich weiss auch schon was ich mit dem gestrickten Schlauch machen werde.

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I think there isn’t much explanation needed. Take your time to glue the meat sticks onto the smaller roll, just one after the other and let them dry before you add the next. 

Ich denke, hier braucht es keine grosse Erklärung.  Klebe ein Holzspiesschen nach dem anderen auf die Kartonrolle und lass jedes antrocknen, bevor du das nächste klebst.

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When the glue has dried, glue a second cardboard roll over the sticks and bind it tightly with a thread. This would be my only decoration so far. 

Wenn der Leim getrocknet ist, klebe eine aufgeschnittene Rolle darüber. Ich habe innen eine mit geringerem Durchmesser genommen, damit die WC-Rolle überlappt. Auch die Überlappung ankleben und mit einem langen Wollfaden festbinden. Das ist schon meine Dekoration.

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Cut of the lower part that is not covered with the second roll with a saw. 

Säge den unteren Teil, der nicht mit der Rolle bedeckt ist ab. 
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Now your are ready to start French knitting. 

Nun bist du parat.  DIY-Strickliesel6

Im going to put pebbles into the tube and hope to get an interesting necklace. We will see. 

Ich werde kleine runde Steine in den Strickschlauch packen und hoffe, dass ich eine interessante Halskette machen kann. Wir werden sehen.

I’m linking with Tami’s. If you want to know what others are up to hop over and have a look.

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Edit to the post: Want to have a look at the finished opject? 

Fiat Lux – Es werde Licht – Let There Be Light

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Ständerlampe

Glühbirnen leuchteten früher viel heller, so dass es einfacher war, bei Kunstlicht eine Handarbeit zu verrichten, nicht wahr? Ich schätze die neuen Energie sparenden Birnen gar nicht und probiere immer mal wieder etwas Anderes aus, das angenehmeres Licht spendet. Item, Licht muss her, wenn die Tage grau sind und der Abend früh hereinbricht.

Diese Notwendigkeit hat mich heute Nachmittag trotz Regens in den Kahlschlag im benachbarten Wald getrieben auf der Suche nach einem passenden Ast. Ich wurde fündig, habe den dicken Ast noch in der Wildnis von seinen Nebenästen befreit und mir prompt in den Daumen gesägt. Es hat nicht weh getan (wegen der Kälte, sagt Dr. House), aber geblutet wie ein Sch …, so dass ich mit deutlichen Kampfspuren wieder nach Hause marschiert bin, Säge in der einen, Ast in der anderen Hand. Ob ihrs glaubt oder nicht, das Blut ist auf den Boden getropft.

Zuhause also erst mal Daumen waschen und verbinden. Dann suchte ich auf dem Hausplatz einen Korb voll Kieselsteine zusammen, die ich in der Regenwassertonne wusch. Also Ast in einen grossen, schweren Blumentopf stellen, die Steine einfüllen und das halterlose IKEA Lämpli anbringen. Fertig ist die Ständerlampe.

Eigentlich habe ich die Lampe für mich installiert, aber schon sitzt mein Mann im Lichtschein darunter und stöbert in seinen i-Phone Apps.

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Light bulbs were better in the old days, which means the light was perfect for doing any kind of handcraft, weren’t they? I don’t like the energy saving bulbs at all. I’ve tried different ones over the time but am not satisfied. Anyway, I need a proper light when the days are grey and the evenings start early.

This need made me walk to the clear-cut in the forest nearby. I looked for a thick branch. Luckily I found one and cut off the little branches on the sides on the scene of crime. I slipped and cut my thumb, which didn’t hurt (because of the cold. At least that’s what Dr. House says). So I went home, blood dripping of my hand, you would not believe it.

First thing at home was taking out some band-aid. Then I looked for pebbles around the house and washed them in the tub. The rest went quick: I put the branch into a big and heavy pot, filled pebbles around the branch and hung a broken IKEA lamp on the branch. Finished.

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Actually, I made the lamp for myself, but why is my husband sitting there enjoying the light and browsing through his many i-phone apps?

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I’m linking with The Creative HomeAcre Hop.

Holzperlen, Faden und kleine Ringe – Beads, Thread and Little Rings

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Holzperlen

I haven’t finished anything actually. But I made a little something which may help with my current projects, the toe-up socks and the festive sweater.

I while ago I got three stitchmarkers in a surprise parcel. I haven’t even known until then that stitchmarkers existed. When I first tried them out I got all confused and decided (place a sm, remove the sm, slip the sm, take a second sm ….) that I would never use them but stick with the old method of sewing in an thread to mark the beginning of a round for example.

However, I’ve had the stitchmarkers around and found moments when I placed them nontheless. Now I am totally used to them and can’t live without. In fact, I need them all the time and haven’t got enough.

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There is always the possibility to take these as a substitute, or make them at least a bit nicer. As I am not much into beading and jewelry, I decided to make my stitchmarkers easy. Using little rings (from Coop Heim und Hobby, strong sewing thread and a few wooden beads I’ve had in stash for ages. Now I am ready to knit and crochet on.

Vor einer Weile bekam ich Maschenmarkierer geschenkt, dabei hatte ich bis anhin nicht einmal gewusst, dass es so etwas gibt. Als ich sie das erste Mal an einem Dreiecktuch mit Löchlimuster ausprobieren wollte, verwirrten mich die Anleitungen dermassen, dass ich beschloss bei der alten Methode (Fädeli innähen, zum Beispiel beim Ganganfang) zu bleiben.

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Nun, die Maschenmarkierer lagen immer beim Strickzeug und so nach und nach fand ich Gelegenheiten, wie einzusetzen. Ich habe mich nun so an sie gewöhnt, dass ich nicht mehr ohne sie sein kann. Ja, ich habe sogar zu wenig von diesen nützlichen Hilfmitteln.

Natürlich kann man auch Sicherheitsnadeln verwenden. Diese lassen sich ohne grosse Mühe sogar ein bisschen netter gestalten. Heute morgen nun suchte ich das Material für meine eigenen Maschenmarkierer zusammen: kleine Ringe (im Coop Heim und Hobby gekauft), Holzperlen aus dem Vorrat, starker Handfaden. Nun bin ich ausgerüstet!

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I’m linking with Tami’s Amis as always on Friday. Let’s hop over there and have a look what others have accomplished!

FOfriday

Carving, Ripping, Crocheting – Schnitzen, Reissen, Häkeln

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Dass man aus Stoff Stick- und Häeklmaterial herstellen kann, um daraus zum Beispiel Badezimmerteppiche oder andere dicke Gegenstände (Körbe, Kissen, Taschen) herzustellen, ist weit herum bekannt. Was mich bis jetzt immer davon abgehalten hat, einen Versuch zu starten, war das mühsame Zusamensetzen der Teilstreifen, zu dem ich verschiedene Anleigungen auf  YouTube gefunden hatte.

It is well know that, by ripping sheets and other fabrics into strips, we get lovely material for knitting and crocheting . So many useful items can be made with it; bathroom rugs, cushions, baskets and bags for example). What I did not like was the fact that I had to add short stripes together to get a long one, in a way I’ve seen on You Tube.

Wie muss ich ein Leintuch auseinander reissen, damit der Streifen endlos wird? So wirds gemacht:
How do I rip a sheet to get an endless stripe? That’s how it’s done:

Säume am Leintuch wegreissen. Auf der langen Seite des Leintuchs (das man je nach Wunsch einfärben kann) einen Streifen bis ca. 3 bis 5 cm (je nach Streifenbreite) vor die Kante reissen. Dann auf der gleichen Seite um Streifenbreite daneben ein bisschen einschneiden und den Streifen wieder bis ca. 3 bis 5 cm vor die andere Kante reissen. Um Streifenbreite weiter wieder einschneiden und reissen bis ….. und so weiter. Den Endlosstreifen zu einem Knäuel aufwickeln und mit Häkeln oder Stricken loslegen. Mit solch dickem Material zu arbeiten, braucht zwar etwas Kraft, dafür haben auch Anfänger ohne geübte (oder eingeschränkter) Feinmotorik schnell Erfolg.

Rip the seams from the sheet you want to use (maybe you’ve dyed it). Rip the sheet apart on the long side as wide as you like the stripe. Rip almost to the other end, until about 1 to 2 inches from the edge. Then make a short cut on this side, as far away from the first ripping as you want the stripe to be wide. Rip along until 1 to 2 inches before the edge on the other side. Go on and on til the end of the sheet. Wind the long long stripe into a ball and start the fun.

Und auch das geht jetzt super easy mit meinem handmade Haselnusshäklein Nr. 18.5. Was steht nun also heute Mittwoch nach der Schule auf dem Programm? Schnitzen, Reissen oder Häkeln?

Now crocheting is fun as I use my handmade, handcarved hook, size 18.5. I don’t know what to do today, carving or ripping or crocheting. 

Anyway, it’s wip-Wednesday at Tami’s.

Hop over to look what others are doing today.

Neverending Smile – Einziges Lächeln

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This is so cooooooool, isn’t it? I made my own crochet hook this afternoon. That’s the story: I went for a coffee to my neighbours Vreni and Franz this morning. As always they offered me a really big, hot mug and a nice chat. When Franz had left us, Vreni, who is a sheep keeper, a spinner, and a handcrafter in general, showed me her newest purchase, a 10 mm hook because she wants to make a bathroom rug with her many sheets. The moment I saw the hook I knew that today was the day to make my own hook from hazel wood. So off I went for a walk hunting for the perfect branches in the nearby forest.

All you need is a straight piece of hazel wood, a sharp Swiss army knife, sandpaper, spacial sense and … a little talent. You can do it, too!

This is the prototype I have already tried out.  It actually works perfectly. Doesn’t it look beautiful? I feel like a neverending smile. :-)

Als ich die neue, 10 mm dicke Häkelnadel meiner Nachbarin Vreni sah, wusste ich, dass heute der Tag war, an dem ich mein eigenes Häklein machen würde. Warum nicht auch einen Badezimmerteppich aus Leintuchstreifen häkeln wie Vreni? Nach der grossen Tasse Kaffee, die mir Franz und Vreni jeweils anbiedeten, wenn ich sie ab und zu im Verlauf des Morgens besuche, ging ich also auf eine Spazierrunde, um das passende Material zu suchen. Alles, was es braucht, sind gerade gewachsene Haselstecken, ein Schweizer Sackmesser, Schleifpapier, räumliches Vorstellungsvermögen und …. ein bisschen Talent. Ihr könnt das auch!

Mein Prototyp, schon ausprobiert und für gut befunden, ist so coooooool. Ich bin ein einziges Lächeln. :-)

Little Helpers – Anzündhilfen

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Heute möchte ich euch eine Idee zeigen, die ich vor Jahren mit meinen Schülern in Fimmelsberg gemacht habe. Ihr braucht dazu Kerzenreste, Zeitungen, kleine Ästchen (frisch oder grün) und Recyclingschnüre oder Gartenbast. Mit diesen Zutaten lassen sich hübsche Anzündhilfen basteln, mit denen sich jedes Feuer ganz einfach entfachen lässt. Nett verpackt, sind sie ein praktisches und spezielles Geschenk für die Grillparty oder zu Weihnachten.

Zuerst die Ästchen in gleich lange Stücke von ca. 10 cm schneiden. Dann ebenso breite Zeitungsstreifen reissen (ich habe die Zeitung hochkannt vor mich genommen, den Metallmassstab darauf gedrückt und das Papier hochgezogen). Die Zeitungsstreifen halbieren und aufrollen, dann leicht verdrehen. Dann braucht es schmale Zeitungsstreifen von etwa 3 x 30 cm. Schliesslich lohnt es sich, auch die Schnüre bereits in gebrauchsbereite Stücke von etwa 30 cm zu schneiden.

Der Wachs wird in einer alten Pfanne geschmolzen, er sollte nicht zu heiss, aber schön flüssig sein. Dann die verdrehten Papiersticks ins Wachs geben, bis sie sich voll gesogen haben, herausnehmen und auskühlen lassen. Mit etwa 10 bis 15 Holzstückchen und 3 gewachsten Zeitungspapiersticks ein Bündel machen, eng mit einem kleinen Papierstreifen umwickeln und mit der Schnur fest binden. Es mag hilfreich sein, diese Arbeit zu zweit auszuführen.

Zum Schluss die Bündel ins heisse Wachs tauchen, bis sie voll gesogen sind, herausnehmen und auskühlen lassen. Es versteht sich, dass diese Anzündhilfen eigentlich viel zu schade sind, um angezündet zu werden, und deshalb nur für ganz spezielle Feuer gemacht werden. Hat man grüne Ästchen verwendet, sollen die Anzünder noch ein halbes Jahr lagern.

I would like to share a lovely idea for a gift (barbecue party or christmas) I made years ago with my students i primary school in Fimmelsberg. You will need wax (leftovers from candles) newspaper, little pieces of branches (fresh from the bushes or dry ones) and cord or thread to make little helpers to light up a fire more easily.

1. Cut the thin branches into pieces of about 10 centimetres (4 inches), cut the newspapier into 40 centimetres (16 inches) long strips of the same width, roll them tightly and twist them a bit. You will need smaller strips (3 x 30 centimetres) of newspaper. Cut pieces of the cord of about 30 centimeters (12 inches).

2. Melt the wax in an old pan, put the twisted newspaper strips into the wax until they are soaked. This doesn’t take long. Take them out and let them cool off. Then make a nice bundle with 3 of the twisted newspaper sticks and about 10 to 15 wood sticks (depends on the thickness of the sticks). Hold it tightly and bind one of the smaller newspaper strips with the cord or thread around the bundle. It might be easier to call someone for help with this step.

3. Now put the bundles into the wax until they are soaked, take them out and let them cool off.

You will understand that these lovel little helpers are designed to light up very special fire. And I am sure that you will come up with a nice idea to wrap them maybe together with a box of matches. By the way, if you use green branches, store the helpers befor use.

Happy FO-Friday to all of you. Please check Tami’s Amis for more projects!

Vorarbeiten – Preparations

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The birds are singing outside, welcoming the sun, that’s still under the horizon. The landscape looks beautiful in the crack of dawn. Good morning everybody. Thanks for visiting me today, it’s nice to see you.

I’m sitting in the house drinking my first coffee and finishing a project I rediscovered weeks ago while looking for yarn in my stash in the attic. I found these knitting needles I had made with students in Fimmelsberg before the learnt to knit. So each child would have its own needles. We used dowels (4 to 6 mm), made them sharp on one end with a pencil sharpener, polished them with sandpaper. We then decorated the end with a bead of any kind and glued yarn snippets or whateve the kids liked into the whole. Finally, we polished the needles with little olive oil.

I managed to finish my second pair of Fimmelsberger needles and tried out something else. The ladybug needles are made of meat sticks, you only have to find the appropriate ones. Mine (from Coop) are a bit on the thin side. Maybe I can find differnt ones at Manor or Migros.

Now, we are ready for the first knitting project that can be found here soon. See ya!

So langsam wird es Tag, und der verspricht, ein wunderschöner Frühlingstag zu werden. Draussen singen die Vögel, während die Sonne langsam über den Horizont wandert. Herzlich willkommen! Danke, dass ich mich besucht heute.

Vor ein paar Wochen sind mir beim “Wolleinkauf” in meinem Estrich Stricknadeln in die Hände gefallen, deren Existenz ich vergessen hatte. Weiland in Fimmelsberg habe ich als Vorbereitung auf die erste Strickarbeit gleich die Nadeln dafür hergestellt, damit jedes Kind seine eigenen hätte. Man braucht Dübelstäbe der Dicke 4 bis 6 aus dem Do-it dazu, die man mit der Spitzmaschine anspitzt. Dann werden die Stäbe sorgfältig fein geschliffen, wozu man ein Schleifpapier feinster Körnung nimmt. Dann setzt man eine farbige Perle an das stumpfe Ende. Wenn das Loch der Perle zu klein ist, kann man es eventuell mit einer Rundfeile grösser machen. Oder man schleift den Dübelstab ab, bis er passt. Die Anpassungen sollten aber nur geringfügig sein. Ins Loch der Perle kann man nun Wollfäden einleimen, zöpfeln oder sonst etwas Lustiges anbringen. Zum Schluss werden die Stricknadeln mit Olivenöl leicht eingeölt.

Jetzt sitze ich also hier an meinem Tisch, mache endlich das zweite Paar Fimmelsberger Stricknadeln fertig und probiere noch etwas Anderes aus. Für meine Marienkäfernadeln verwende ich Fleischspiesschen. Die vom Coop sind etwa Nadelstärke 3, also ziemlich dünn. Ob die von Manor oder der Migros dicker sind?

Nun denn, wir sind gerüstet für die erste Strickarbeit, Vorbereitungen abgeschlossen. Damals im Fimmelsberg haben wir dicke Winterschals gestrickt, aber hier findet ihr in Kürze eine weiter Idee. Bis bald!

Garlic Basket – Knoblauchkörbchen

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It has been a while since my third and sucessful atempt with basket making. It is a garlic basket indeed. I finally managed to buy as much garlic as the basket can hold. What makes my telling you about my progress on the perigord technique – I made my second basket in December last year – is the fact that I planted three more willows the day before yesterday that will be my stash for the rods I’ll need for further baskets. Until then, there is much time to achieve perfection. I’m anticipating the next lessons in baket making at my friend’s.

Aller guten Dinge sind drei, heisst es. Bezüglich meiner Korblechtarbeit trifft es auch zu. Mein drittes Körbchen hält, was sein Name verspricht. Knoblauch nämlich. Ein guter Fortschritt seit meinem zweiten Versuch mit der Perigord Technik.

Es ist zwar schon ein Weilchen her seit meinem letzten Flechtkurs bei meinem Kollegen, Freude am Resultat habe ich aber immer noch. Auch bin ich schon wieder motiviert, meine Fähigkeiten weiter zu verfeinen. Damit ich dann, wenn ich en Meisterbrief erworben habe, auch genügend Werkmaterial habe, ist meine Weidenkultur in Oberheimen um drei Exemplare erweitert worden.