In der Abendsonne – The setting sun

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Eigentlich wollte ich ja den heutigen Nachmittag im Gemüsegarten verbringen und dem Unkraut zu Leibe rücken, aber statt dessen ist allerhand anderes dazwischen gekommen. Angefangen hat es damit, dass die Waschmaschine in der Schulküche kaputt ist und ich den Riesenberg schmutziger und nasser Abtocknuns- und Handtücher nicht noch länger in seiner stinkigen Form liegen lassen konnte. Also hiess es erst einmal, die Waschmaschine zu Hause in Gang zu setzen. Anschliessend mussten die Tücher und Lappen schleunigst zum Trocknen an die bereits schwächer werdende Septembersonne gehängt werden. Schliessliche war es bereits halb Fünf Uhr geworden.

Von meinen Rodungsplänen haben mich auch meine Nüsse abgelenkt. Sie bieten sich an, die verschiedensten Spiele zu spielen. Wieviele Nüsse kann ich in meinen Händen halten, bevor ich sie ins Körbchen lege? Wieviele Nüsse kann ich in meiner linken Hand halten, gegen den Bauch drücken, um noch ein paar mehr festzukrallen? Wieviele Nüsse kann ich mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand vom Boden aufklauben, in die Hand schieben und festzuhalten? Welches ist die kleinste Nuss? Finde ich noch eine kleinere? Welches ist die grösste, und finde ich eventuell noch eine grössere. Und wenn ich meine, für den Moment nun definitiv genug Nüsse gesammelt zu haben, finde ich gleich ein ganzes Nest davon, eine schöner als die andere, und das Spiel beginnt von vorne.

Schön ist, dass ich so viele Körbe und Körbchen habe. Alle sind übrigens aus dem Brockenhaus.

Nun also sitze ich noch ein bisschen in der Abendsonne und lasse mich wärmen. Hinter mir flattern die Tüechli an der Leine, vor mir liegen die Nüsse im Gras. Und wer kommt denn da zu Besuch und streckt neugierig seine Nase nach uns aus?

I had to change my plans for the afternoon, because the washing machine in school broke down. I wanted to weed my vegetable garden, but instead I had a lot of laundry to do. I could not stand the thought of dirty and stinky towels in the kitchen. So I did what I had to do.

Than I was playing along with my nuts. The weather has been wonderful for so many days, that it was a pleasure to pick up so lots of nuts and put them into nice baskets from the thrift store. Finally the washing and the nuts were placed in the setting sun. We had a visitor curiously watching me, the towels and the nuts. What a wonderful life.

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