Ich weiss, wie es gehen würde – I know how it would work

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Hallo, liebe Leserinnen, dir ihr mir nette Kommentare schickt.

Heute berichte ich von einem Teilerfolg.

Ich bin ein grosser Fan von Körben und Körbchen aller Art und habe über die Jahre eine grosse Kollektion erworben. Vor Jahren habe ich sogar einmal einen Korbflechterkurs besucht und zwei recht ordentliche Zainen hergestellt, die für die Aufbewahrung von Lego bestens geeignet waren. Ich erinnere mich noch, dass es ein Krampf war, die Weiden in die richtige Position zu biegen und dass ich am Tag nach dem Kursabend jeweils Muskelkater in den Armen hatte. Nicht zu reden von den zerschundenen Fingern.

Als mein Arbeitskollege, in seiner Freizeit ein Korber aus Leidenschaft, auf der Suche nach Platz für seine Weidenpflanzungen war, erklärte ich mich noch aus einem anderen Grund sofort bereit, unser Wiesenbord zur Verfügung zu stellen. Mir gefallen nämlich auch die Kopfweiden ungemein. Die zehn Weidenstecklinge verschiedener Arten sind sich im Verlauf des Sommers gut angewachsen. Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Frühling ausschiessen zu sehen. Bis zur ersten Ernte von Flechtmaterial wird es aber noch ein Weilchen dauern.

Mein Kollege hat nun kürzlich eine neue Flechttechnik entdeckt und ist so begeistert, dass er sich gleich an einen Kurs in Frankreich angemeldet hat. Nur möchte er jetzt bereits üben, damit er dann den grösstmöglichen Gewinn aus dem Kurs ziehen kann. Die Methode, sich ein Buch zu kaufen, um in Eigenregie etwas zu lernen, ist mir bestens bekannt. Dass das Buch in Englisch geschrieben ist, bedeutet nur ein kleines Hindernis. Dass just das wichtigste Foto nicht ganz so scharf ist, ein zweites. Mein Kollege meinte deshalb in mir eine Beraterin gefunden zu haben und schob mir schon mal ein Bündel Kopien aus dem Buch zu. Ich versuchte, mit Text und Bild aus Draht ein Knoblauchkörbchen zu machen, musste aber schon bald einsehen, dass sich der Draht zuwenig straff biegen liess. Also erhielt ich letzte Woche ein Bündel frisch geschnittener Weiden, um einen zweiten Versuch zu starten.

Mein Ziel war jnicht, ein gebrauchsfähiges Körbchen herzustellen, sondern einfach mal die Technik zu durchschauen. Twist around, changing places of the rods and so on. So startete ich also frohgemut mit dem biegsamen Material. Und tatsächlich das Drehen und Verflechten klappte eigentlich ganz gut. Ich hätte mir zwar gewünscht, die Weiden wären ein bisschen dünner, dafür aber überall gleich dünn. Ich flocht jeweils in der 6er Position eine neue Rute ein, bis mir schien, ich könnte jetz einen Kreis formen. Ich fand auch heraus, wie ich die bis dahin vernachlässigte Rute vom Anfang als neuen 6er einflechten musste, und startete fröhlich die zweite Runde. Aber dann wurde ich offenbar doch zu übermütig, denn das ganze Werk löste sich wieder auf.

Jetzt tun mir die Finger weh und ich greife wieder zum Strickzeug. Wie’s gehen würde, weiss ich ja jetzt.

Die Technik heisst übrigens Perigord Technik. Das Buch, nach dem ich gearbeitet habe, ist von Eva Seidenfaden.

Hello, dear readers, who send me nice comments

Today I want to tell you about a semi-success. (Is this an English word?)

A colleague from work asked me the other day if I could help him with his new project. He makes baskets and is in fact a big fan not only of making basket but also growing willows for his passion. He’s come along a technique called Perigord and has ordered a book to teach himself, but hasen’t found out so far, how to twist and turn the rods. I’m flatterd that he thinks I could be able to help him. Although I once made two willow baskets myself, the only thing I remember is the sore fingers and the muscle pain in the arms the next day. The baskets I made then, turned out really nice and were used – because of their size – as containers for the dupplos.

Anyway, one day my colleague brought me some copies from a book by Eva Seidenfaden, who explains the Perigord technique. There are also pictuers in the book. Unfortuantelly the one which shows the beginning of the first twist is not totally clear. Therefore there is a lot of guessing involved. As it isn’t the aim to get a useable basket I’ve started lightheartedly and got the impression that I could manage the Perigord technique if only I had the suitable material. The wire I used was to thick.

AFter that my colleague brought me some willow rods of which he thought they might do. So I tried again this afternoon. The rods didn’t exactely bend like I wanted them, however, I got the twisting and changing places. Happily I started the second round. Holding, twisting, changing places. New rod, holding, twisting, changing palces. Maybe I got ahead of myself because suddenly the whole thing fell apart. Bugger.

Now I have sore fingers and want to go back to my knitting. I’m allowed to. My Mission is completet, now that I know how it could work.

Have a nice weekend.

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  1. Pingback: Die Früchte der Arbeit – One Morning’s Achievement « Babajezas Wundertüte

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