Die Früchte der Arbeit – One Morning’s Achievement

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Heute morgen startete ich meinen zweiten Korbflechtversuch, nachdem der erste schon ein Weilchen zurück liegt. Es kam mir sogar die Ehre zu, meine angeeigneten, wenn auch rudimentären, Kenntnisse weiterzugeben. Den Dreh mit dem Verdrehen der Ruten hatte ich noch in den Fingern, und sobald erst mal der Anfang geschafft war, gings ganz flott voran. Nur, ein Knoblauchkörbchen ist irgendwie nicht entstanden. Es passt kein Knoblauch rein, höchtens einzelne Zehen.

Die Öffnung oben ist schmaler als der erste Ring unten. Doch leider schreibt Eva Seidenfaden nichts davon, wie man verhindert, dass der Korb sich oben verjüngt. Auch hat Körbchen Nummer 1, obwohl es schön aussieht, keinen Boden.Die Knoblauchzehen würden also glatt unten heraus fallen.

Körbchen Nummer zwei kann immerhin mit einem Boden aufwarten, dafür hat es mit dem Flechten nicht ganz so schön geklappt. Das mag erstens daran liegen, dass mir bereits die Finger weh taten und zweitens an den schon etwas angetrockneten Ruten. Nach gut zwei Stunden jedenfalls, fand Uwe, passionierter Weidenpflanzer und Korber, der mit schönen Produkten aufwarten kann, es Zeit, die Übung abzubrechen, nicht ohne dass wir uns für die nächsten Ferien einen Flechttag vormerkten.

Es kag ein Zufall sein, aber gerade heute schreibt mir mein Onkel Karl als Kommentar zu meinem ersten Korbpost im Blog: „Vermutlich liegt jedoch das Korblechten in unseren Genen. Nicht vergebns ist einer deiner Ur-Ur-Grossonkel Chef einer Zigenermusik gewesen, die ja nebst dem Klauen auch noch der Korbflechterei huldigten. Das ist der Kerl, der es übrigens bis zum Hofkutscher des Königs von Rumänien gebracht hat.“

Also, lieber Karl, wenn das Korben auch in deinen Genen liegt, zeig mir doch eines deiner Müsterli.

It was time today to start a next try with my basket making as the first one took part a while ago. My fingerst still knew how to twist and bend and hold the rods, and after a not so easy start the work proceded nicely. However, the little basked didn’t look like a garlic basket as it was described. Anyway, it looked quite okay. After a while I was ready to give it another go. My second garlic basket should at least have a bottom. There might be several reasons why I didn’t achieve the goal I set myself. Firstly, the rods had become a bit dry, secondly, my fingers hurted and thirdly, well, I made a mistake and had to frog some twists. Frogging isn’t a good idea when working with rods as they peel and break easily. After two hours of fighting with the rods we decided that we had enough but made plans for another meeting soon.

Then, what a coincidence,  I got an e-mail of an uncle of mine. Karl writes: „Making baskets is in our genes. One of your great great granduncles not only was the chief of a Roma orchestra, he also was, like others of his clan, in the basket business. So then, dear Karl, if it’s in our genes, I would be much obliged if you could show me a piece of your onw.

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  1. I admire your basket making! Good for you – I look forward to seeing more of your work. Happy New Year!

    xo
    Claudia

  2. Oh goodness, I grew up on the Somerset Levels, where lots of basket willow is grown, here in the UK … this work is incredibly hard on the fingers! Well done, and good luck for next time.

    Happy New Year Regula, and may 2012 bring peace, health and prosperity to you and all who you hold dear x

  3. Pingback: Garlic Basket – Knoblauchkörbchen « Babajezas Wundertüte

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