Es ist 10. Januar – It’s January 10

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Zwar ist es mild, milder als üblich. An gewissen Tagen lugt die Sonne zwischen den Woken hervor, aber mehrheitlich ist es grau. Es will nicht hell werden am Morgen, oft bläst auch ein kalter Wind. Und vorallem sagt mir der Kalender: Es ist Winter. Es ist der 10. Januar. Was soll das Gerede von Frühling? Der Winter dauert noch zwei Monate an.

Ein bisschen drückt das Grau auf die Stimmung, das muss ich zugeben, auch wenn ich mich hier für die vierte Jahreszeit stark mache. Trotzdem habe ich grau/schwarz genäht letzten Sonntag in aller Früh, als es draussen noch stockdunkel war. Und irgendwie haben es auch die grauen und schwarzen Stoffe geschafft, mich aufzuheitern.

Und nun bin ich ganz glücklich. So einfach ist das. Ein Kratten bunter Garne flüsterte mir ein, Blumen zu häkeln als Glasuntersetzer (wozu wird hier noch nicht verraten). Ich häkle nicht Blumen, weil ich den Frühling herbei sehen, sondern einfach der Farben wegen. Dazu trinke ich einen Kaffee aus einer kürzlich im Brockenhaus erstandenen Blumentasse.

What’s this talk about spring? It’s January 10. Therefore winter is staying for two more months at least. Of course, I don’t like grey days very much. Darkness seems to be very stuborn these days, the sun not willing to get up. And now at four o’clock, it’s getting darker already. No, I am not a friend of grey and black, shadow and darkness. I like things bright and colourful. Nevertheless I made a grey and black sweater Sunday morning when it was still night outside. And the fabric has made me happy.

I’m even happier now with all these flowers I’m making (for which reason I’m not telling now) and a tea in a flowery mug I found at my favourite thrift store last week and a basket of yarn.

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  1. Die sind ja hübsch, die Blümchen, schöne Idee.

    Zum Glück scheint hier in München immer wieder die Sonne, so dass es nicht so grau in grau ist, denn das kann auf Dauer schon auf die Stimmung drücken. Mein Schweizer Mann ist auch froh, dass hier öfter die Sonne scheint. Von wo er kommt (Aargau), da gab es im Winter oft lange Wochen mit Nebel, wo es gar nicht recht hell wurde.

    Viel Freude mit der Handarbeit und was dir sonst noch Freude bereitet.

    Liebe Grüße
    Marion

    • Hallo Marion

      Der Aargau hat Nebel wegen der Aare. Der Thurgau wegen der Thur. Wir wohnen ein bisschen erhöht, haben die Thur aber hüben und drüben. Ich habe deine Max Feigenwinter Texte gefunden. Besonders der dritte gefällt mir gut. Man sollte ihn allen Eltern zuspielen, die ihren Kinder jeden Stein aus dem Weg räumen, nur mit den besten Absichten natürlich, nichtsdestotrotz jedoch kontraproduktiv.

      • Hallo Regula,

        ja, ich empfand viel praktische Weisheit in diesen Max Feigenwinter Texten.

        Nichtsdestotrotz lernt jeder auf seine Weise, in seinem Tempo. Und auch die Art, den Kindern jeden Stein aus dem Weg zu räumen, ist eine Möglichkeit etwas zu lernen, für beide. So sehe ich das im Moment. Die Weisheit kann Raum nehmen, wenn erfahren und gelernt wurde…

        Alles Liebe
        Marion

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