Archiv für den Monat Januar 2014

Streifen – Berlin – Stripes

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SowoJäckli1

Das Jäckchen, es heisst „Berlin“, ist schon ein Weilchen fertig, aber ich habe es immer noch in meinem Arbeitszimmer liegen, weil es einfach so schön ist, fertige Dinge anzuschauen. Zudem erinnert es mich an schöne Tage in Berlin im letzten Herbst. Ich habe ganz viel im Zug gestrickt, denn die Fahrt dauerte doch gute 10 Stunden. Da sind schon viele Streifen entstanden. Wieder zu Hause, ruhte die Arbeit vorerst, aber irgendwann wurde der Ruf nach Fertigstellung zu laut und ich streifelte fleissig die Ärmel. Wieviele Fäden ich einnähen musste, habe ich nicht gezählt.

I stared this cardigan called „Berlin“ last fall while travelling to Berlin by train. It rested for quite a while until I finished it. There were the sleeves to do and a lot of ends to weave in. I did not count them. Now the cardigan is still on a shelf in my studio because I don’t want to put it away. I like seeing finished objects. This one reminds me of beautiful days in a great city. 

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In Berlin habe ich Sabine, eine Bloggerfreundin, getroffen, die uns in Berlin ihre Lieblingsplätze gezeigt hat. Mein Mann hat ein Bild von uns zweien gemacht ganz in der Nähe des Brandenburger Tors.

I met Sabine, a bloggy friend of mine, in Berlin, who showed us the places of her childhood. My husband took a picture of both of us near the Brandenburger Tor. 

Sabine+ich

I’m linking this post with Tami’s and Stashbuster

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FOfriday

Lanicula

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Filzen3

Gestern verbrachte ich mit meiner Nachbarin zusammen einen wunderbaren Ateliertag bei Esther Eisenhut in Wald, Appenzell Ausserrhoden, in dessen Verlauf meine Bettflasche einen wolligen Überzug erhielt. Zuvor aber versuchte ich mich an einem klingenden Ball, trocken um einen zusammengebundenen Wollbollen gefilzt. Am Schluss drehte ich noch ein paar Würstchen, um wieder einen Peperoncini Haarschmuck  zu haben.

Obwohl das Wetter die schönste Winterlandschaft zauberte, blieben wir im Filzkeller Lanicula. Da kommt aber keine Sekunde lang das Gefühl von Keller auf. Der helle Raum mit vielen Fenstern wurde nämlich schon früher, wie im Appenzellerland verbreitet, als Webkeller benützt. Das Heizung ist das moderne und komfortable Extra.

Filzen1

Yesterday I spent the most lovely day in Wald, Appenzell Ausserrhoden, with my neighbour. At Esther’s place I lernt how to felt. Although the weather and scenery were exactely as you might expect them to be in Switzerland in January, we stayed in the cellar called Lanicula all day. But there wasn’t the feeling of a cellar at all. It’s warm and cosy and bright due to many windows. In the old days it was very common that the houses had a weaving cellar where the people spent a lot of time besides farming. 

Anyway, I made a cover for my hot water bottle, a hairband I call Peperoncini and a felted ball whereas my neighbour, a more experienced felter, made herself a purse.  

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Heute werde ich versuchen, ein paar Wollball-Innenleben zu schnüren, damit ich sie dann umfilzen kann. Diese Arbeit lässt sich dann nämlich ganz gemütlich in der Stube verrichten, wenn die Muskeln vom vielen Stricken und Häkeln und Spinnen sauer geworden sind. 🙂

I’m trying to get some cores  for the woolly balls done today. I like sitting at the table and felting with a needle. It’s very calming and quiet work if your muscels are sore from all the knitting, crocheting and spinning. Have a nice day! 🙂

Monday – Mandala – Montag

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It’s rather chilly out there, and the cold wind is blowing strongly. There is also a thin layer of snow in Oberheimen. We are in the midth of winter. However, I found the promise of a next spring on my Sunday walk.  Mandalamontag2

Es ist recht kalt. Der Wind bläst kräftig von Westen, so dass man besser mit Mütze aus dem Haus geht. Es hat auch ein bisschen Schnee in Oberheimen. Aber ich habe auf meinem Sonntagsspaziergang doch das Versprechen eines nächsten Frühlings gefunden.

Mandalamontag

Eine schöne Woche! Seid kreativ und lasst es euch gut gehen!

♥︎♥︎♥︎

Have a nice week! Be creative and take care!

Nicht kampflos – Samstags bei Ninja

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Guuuten Morgen, meine Lieben!

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Während ich meine heisse Schoggi trinke, schwelge ich im Glücksgefühl, letzte Woche etwas Neues gelernt zu haben. Noch bin ich keine Meisterin ….

Trotzdem ich habe spinnen mit dem Spinnrad gelernt, etwas das ich schon seit Jahren tun wollte. Das Spinnrad steht auch schon seit Jahren betriebsbereit im Estrich. Es ist ein Louet S10, nicht wirklich schön zum Anschauen, aber es funktioniert hundertprozentig.

Als ich dann meine zweite Spule voll hatte, schaute ich mich zögerlich um, ob denn da irgenwo ein schönes Spinnrad stünde, das evt. auch funktionieren könnte. Schnell wurde ich dann fündig und kriegt den Zuschlag bei 39 Franken. Da kann nicht viel schief gehen. Den gestrigen Nachmittag verbrachte ich damit, das Spinnrad funktionstüchtig einzurichten; ein Lederscheibchen hier, ein Holzzäpfchen da, eine Lederlasche dort und ein Schnürchen ganz unten. Der Antriebsriemen schien das grösste Problem zu sein. Nach zwei Versuchen schien es dann mit einer gedrehten Hanfschnur nicht schlecht zu klappen.

Über Nacht ist die Hanfschnur jedoch auch rutschig geworden. Also doch einen Antriebsriemen kaufen, nur möchte ich nicht 12 Franken für den schwazren Polyuretanriemen zuzüglich 8 Franken für den Versand bezahlen. Die 8 Franken finde ich eine Frechheit, denn das Porto für ein Couvert B5 (und da drin hat der Riemen locker Platz) kostet gerade mal 85 Rappen oder wenn es schneller sein muss, einen Franken. Das kann ich nicht kampflos akzeptieren.

Deshalb suche ich nun wild entschlossen nach einer anderen Lösung. Als erstes habe ich die Hanfkordel mit Bienenwachsschuhcrème eingerieben, aber sie rutschte immer noch. Dann habe ich eine Kordel mit kratziger Schafwolle gedreht, rutschte aber immer noch. Als dritten Versuch habe ich die Spule ein bisschen aufgeraut, hat aber auch nichts gebracht. Dann ist mir das Ladekabel des Laptops meines Mannes ins Auge gestochen. Ich glaube, es wäre perfekt, aber ihr wisst schon. Also machte ich mich auf die Suche nach anderen leicht haftenden Materialien. Ich fand ein altes Telefonkabel, das zu verdreht war, wollte ausprobieren, ob eventuell ein einfaches Stromkabel funktionieren könnte. Aber das ist zu dick. Schliesslich fand ich noch ein besseres Telefonkabel, das ich kurzerhand in die passende Länge schnitt und mit Bostich zur Runde schloss. Es funktionierte ein Weilchen, aber weil es nicht rund ist, rutscht es aus der Führung.

Liebe Frauen von Ninjas samstäglicher Kaffeerunde, habt ihr eine Idee, wie ich die Hanfschnur „klebrig“ machen könnte, ohne eine Riesenschweinerei zu veranstalten (ich habe an Honig gedacht)? Oder in welcher Art Geschäft kann ich einen Antriebsriemen kaufen (heute ist Samstag)? Ich gebe so schnell nicht auf. Bestellen kann ich am Sonntagabend immer noch, denn übers Wochenende geht eh nix. Muss ich halt stricken, hach!

Ach ja, einen Blick auf mein schönes Spinnrad möchte ich euch auch noch gewähren.

Schönes Wochenende!

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Stell dir vor – Imagine

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Imagine me sitting on the front porch of this Tiny Texas House and spinning. 🙂 I’m in love with this house.  Unfortunately, the house is not delivered to Switzerland. 

Stell dir vor, ich sässe auf der Veranda diese Tiny Texas Hauses und würde spinnen. 🙂 Ich bin verliebt in dieses Haus.

Sowo-Pulli: fertig und neu angeschlagen – Sock Yarn Sweater: Finished And Casted On

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Socken-Jawoll

After having completed some wips I felt it was time to have different projects in the go. Therefore, I casted on a pair of socks using a colour I haven’t ever used. But I want to change my blue-ish pile of socks.

Nachdem in letzter Zeit einige angefangener Arbeiten fertig gestellt wurden, fand ich es an der Zeit, mal wieder ein Paar Socken zu stricken in einer völlig unüblichen Fabe. Aber ich möchte gerne meine Sockenkiste von ihrem Blaustich befreien. Zudem ist es nicht schlecht, verschiedene Arbeiten für verschiedene Gelgenheiten zu haben.

Sowo-Raglan-sch-grau

I also casted on a second top down raglan sweater with sock yarn as I am very pleased how the first one turned out. This time I’m using blacks and greys and probabely a bit of colour. 

Ich habe ebenfalls einen zweiten Raglanpullover angeschlagen, bei dem ich Sockenwolle doppelt verarbeite. Der erste (ziemlich bunt) ist gut gelungen und sehr angenehm zu tragen. Auch die Pflege des Pullovers ist einfach: Mit den Socken in die Wollwäsche.  Diesemal werde ich also schwarze und graue Wolle mit ein bisschen Farbe verstricken.

SowoPulli1

SowoPulli2

SowoPulli3

Der Pullover hat ein Rollrändchen. The sweater has a roll-up edge. 

SowoPulli4

I wanted to start a baby blanket with African flowers but postponed it. Next week I will hopefully have time to go yarn shopping. Winter break! 

Ich wollte eigentlich noch eine Babydecke anfangen, aber dazu muss ich erst Garn kaufen. Hoffentlich habe ich nächste Woche (Skiferien, juhui!) Zeit dazu.

Happy wip-Wednesday! 

tami_wip

Monday – Mandala – Montag

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I’ve thought the starlings had eaten all the grapes but I was wrong. 

Offensichtlich haben die Stare nicht alle Traubenbeeren gefuttert.

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All plants in the front yard look rather brwonish. That’s why I had to come up with an idea for some colour.

Da im Vorgärtchen alles ein bisschen bräunlich ausschaut, musste ich für den Farbtupf etwas nachhelfen.

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Weil ich im Herbst nicht zum Jäten kam, wächst noch allerlei Unkraut.

There is still some weed in the front yard. Green! 🙂