Archiv für den Monat Februar 2015

Kaffee mit und ohne

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Terrassenkaffee

 

Guten Morgen, my dears!

So sah mein Kaffee am Donnerstag aus. Die Sonne war gerade hinter den Berggipfeln aufgegangen, ein Moment, auf den wir die ganze Woche gewartet hatten. Im Empächli sitzt man direkt vor der Felswand, denn das Sernftal ist sehr schmal und tief. An Tagen wie diesen möchte man gar nicht nach unten, denn da kommt die Sonne nicht hin, entsprechend kalt ist es, während oben milde Temperaturen herrschen. Die Pause im Sonnenschein mit einem Käfeli war wohlverdient. 🙂

Empächlikaffee

Und so sieht die (fast) gleiche Szene bei Schnee aus. Das war dann einen Tag später. Hinter den Tannen beginnt das Nichts. Mit diesem Kaffee trank ich mir Mut an vor dem grossen Exodus und Hausputz. Wir haben es tatsächlich geschafft! 🙂

Zuhausekaffee

Jetzt bin ich also wieder zu Hause und geniesse vorallem … die Ruhe … nach dem Sturm jeweils beim Essen, den 34 13 Jährige veranstalten können, wenn sie angeregt diskutieren.

Mehr Bilder vom Empächli bei schönem Wetter gibt’s hier (2014) und hier (2012).

Mehr Geschichten rund um die erste Tasse am Morgen gibt es wie jeden Samstag bei Ninja.

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Sonne am Horizont – Sunrise

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SonnenaufgangEmpächli

So sieht es aus, wenn die Sonne im Empächli ob Elm im Sernftal, Kanton Glarus, hinter den Bergen am wolkenlosen Himmel auftaucht. Wow! Darauf haben wir die ganze Woche gewartet, besonders dann, wenn hinter den Tannen nur noch graue Wand war. Ein Glück, dass wir auf halber Höhe sind, denn unten im Tal ist es in dieser Jahreszeit schattig und kalt.

Finally, the sun rose behind these impressive mountains this morning. From Monday to Wednesday the word seemed to end at the firs with a grey wall. I’m gald to be up here in Empächli, where the sun reaches the house. It’s very cold donw in the valley. 

Berge Elm1

So sieht es dann am Nachmittag aus. Ich könnte stundenlang auf der Terrasse sitzen und die Bergkämme, Schichtungen und Verwerfungen studieren. Ich lasse mich von der Sonne kitzeln und lade meine Batterien.

In the afternoon, the mountains have changed. They look different in the light of the sun. I could sit on the terrace for hours and study the peaks and layers, the rocks und and snowfields. I’m sitting in the sun recharging my batteries. 

BergeElm

Diese spitzen Zacken erinnern mich an Haifischzähne. Ich finde sie wunderschön. Dahinter liegt das Gebiet von Flims-Laax-Falera im Vorderrheintal.

These peaks look like the teeth of a shark. In reality the are really sharp. Behind the peaks it the region of Flim-Laax-Falera, very famous for skiing and all kinds of winter and summer sports. 

BaumElm

 

So sieht es auf der anderen Seite aus. Der Winterwanderweg führt direkt am Haus vorbei. Heute sind hunderte Menschen im Sonnenschein unterwegs.

This is the view to the other side. Hundreds of people are walking and hiking along the trail in the sunshine today. 

Morgen packen wir schon unsere Siebensachen zusammen und hoffen, auch zu Hause die Sonne zu finden. Ich melde mich.

We are leaving tomorrow hoping for sunshine at home. You will read me.

Hasta luego!

🌞

Der letzte vor dem Skilager – Last Coffee Before I Leave

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Coffeecowl

In meinem Hauseingang liegen 10 Kilogramm Orangen, 50 Portionen Kartoffelstock und noch ein paar Dinge mehr, denn um halb zwei Uhr heute Nachmittag fahren wir los ins Skilager (Ein Helvetismus. Wir Schweizer nennen einen Wochenausflug mit Schulklassen Lager). Da wir in Elm auf der Mittelstation der Gondelbahn logieren, musste ich alles Küchenmaterial schon eine Woche vorher bestellen, damit ich es rechtzeitig bekomme. Das stresst ein bisschen, denn ich hoffe sehr, dass ich nichts Wichtiges vergessen habe. Überhaupt habe ich ein bisschen den Bammel vor der Aufgabe, für die Verpflegung von 46 Personen verantwortlich zu sein. Ich koche Mittagessen und Abendessen. Tja, meine Schwester würde wohl tröstlich meinen: „Tue nöd so alt!“ Ich bemühe mich, straffe meine Schultern und sage mir: „Tue nöd so alt. Du hast schon für viel mehr Leute gekocht, du kochst seit du ein Teenager bist für Schulklassen, Pfadi-, Blauring- und Jungschargruppen. Deine Erfahrung wird dir helfen.“

Wohlverstanden, ich freue mich auf die Woche in den Bergen, auf die jungen und älteren Leider, die uns Lehrer bei dieser Aufgabe unterstützen, und auf die Kollgenen. Es wird bestimmt viel zu lachen geben.

Trotzdem: Wünscht mir und den Kindern Hals und Beinbruch.

Zu guter Letzt: Bevor ich abreise, möchte ich noch meinen „Coloful Day Cowl“ fertig machen, damit mein Hals im Gebirge schön warm hat. So als Aufmunterung!

Was die andern von Ninjas Samstagskaffee so treiben, lest ihr hier.

I’m leaving for this year’s snowcamp this afternoon. I’m the chef! The responsibility is a bit overwhelming. Hopefully, I haven’t forgotten anything because shopping is quite complicated if you stay in the middle of a mountain connetcted to the rest of the world only with a cable car. However, I’m looking forward to spending a week with my colleagues from school. There will be a lot of laughter in the next days!

Hopefully, I will find the time to post some pictures. 

Wish me luck with my cooking for 46 people, lunch and dinner for six days. Am I going to sleep at all?

Find the pattern for the cowl I’m going to wear for confidence here. It’s an other example of leftover projects, which – as you know – I love. 

Ein Garten voller Rosen – Rose Garden

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Rosengerahmt

Heute Morgen schrie alles nach pink. Dazu ein bisschen häkeln. Das Bisschen dauerte dann eher ein Weilchen, weil ich ausprobieren und ein paar Änderungen vornehmen musste. Das ist aber egal, wenn ein halbfreier Tag lacht. Hier schön der Reihe nach, wie ich es schliesslich gemacht habe.

This morning I was in pink mood thinking of the fog and cold temperatures. And I felt like crochting a bit. Eventually it took a while because I had to try out and make some adjustments until I was satisfied with the roses. There might be a full rose garden in the end if the weather stays like this. 

Reihe1und2gerahmt

Die Rose rechts hat ein Luftmaschenschnürchen von 39 Maschen. Für Reihe zwei in die fünfte Luftmasche ein Stäbchen häkeln. Dann eine Luftm. auslassen und ein Stäbchen häkeln. 2 Luftm, ein Stäbchen in die gleiche Luftmasche der Vorreihe häkeln. Und so weiter.

Start with a chain 39. Second row: Start with a double crochet into chain five, chain 2, one double crochet into the same. Skip chain 1 double crochet, chain 2, double crochet into the same. And so on.

Reihe3gerahmt.jpg

 

Am Anfang der 3. Reihe 3 Luftm. häkeln und ein Doppelstäbchen in den Zwischenraum (2Luftm. der Vorreihe). Dann 2 Luftm. und zwei Doppelstäbchen in den gleichen Zwischenraum häkeln. Und so weiter.

Third row: Chain 3, trebble crochet into the chain 2 space. Chain 2, 2 trebble crochets into the same space. And so on.

Reihe4gerahmt

Am Anfang der 4. Reihe eine Luftm. häkeln. Dann 6 oder 7 halbe Doppelstäbchen in den Zwischenraum (2 Luftm. der Vorreihe) häkeln, 1 Kettmasche zwischen die zweimal zwei Doppelstäbchen der Vorrunde häkeln. Und so weiter.

Forth row: Chain 1. 6 or 7 half trebble crochets into the space, 1 slipstitch beween the two pairs of trebble crochets. And so on. 

Rose-rollen-gerahmt

Den Streifen aufrollen und auf der Unterseite zusammennähen.

Roll the band and sew it together on the back side. 

EineRosegerahmt

Man kann das Luftmaschenschnürchen auch länger machen, wodurch die Rose gefüllter und grösser wird.

You can add more chains in the beginning and make the band longer so the rose gets fuller and bigger. 

Monday – Mandala – Montag

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MandalaMütze

I don’t know for how long this starshaped hat had been laying around as a wip collecting dust. Must be years as it is a project from primary school I once taught in Fimmelsberg. However, I did it. It’s a finished object now. How can you sew a hat like this? Draw half of a head band on a piece of paper (fold the fabric to cut the headband). You may use a headband you already have. Than draw a circle with the same circumference as the headband and a bigger circle around it. Draw the points of the star. Cut the fabric: two pieces for the headband, one star and one star with the whole in it. Add 1.5 centimetres of seam allowance. Sew the pieces together. I’ve used elastic fabric and the serger. Could I use an old sweater? Oh yes, I think so. 

Sternmütze

Keine Ahnung, wie lange diese Teile für eine Sternenmütze in einem Körbchen lagen. Jahre müssen es sein, denn ich habe mal solche Mützen mit den Primarschülerinnen in Fimmelsberg genäht. Meine, das Anschauungsobjekt, ist nie fertig geworden. In einem Anflug von Aufräumitis ist es endlich geschafft. Ein gutes Gefühl. Es braucht vier Teile für die Mütze, die man selber zeichnen kann. 2 Teile sind für das Stirnband. Zeichnen die Umrisse eines, das du schon hast. Dann musst du einen Kreis zeichnen, der den Umfang des Strinbandes hat und einen etwas grösseren drumrum. In den Streifen konstruierst du die Zacken. Für die Mütze braucht es 2 Teile, eines ist der ganze Stern, das zweite der Stern mit dem Loch. Gib 1.5 cm Nahtzugabe dazu und schneide die Teile aus. Nähe sie zusammen. Der Stoff ist Faserpelz, geht aber sicher auch mit Sweatshirtstoff oder einem alten Pullover.

MandalaWollknäuel

Ich habe mich mit ein paar Wollknäueln verwöhnt. Tatsächlich ist das einzige, woran ich ohne Grausen denken kann, im Bett zu liegen und ein bisschen an den orangen Socken zu stricken, bei denen die schwierigen Teile, wie Ferse und Käppchen schon fertig sind. Ich bin nur halbläbig. Es gibt leider keine adequate Übersetzung für dieses Schweizerdeutsche Wort.

I treated myself with a few balls of sock yarn. In fact the only thing I can think of doing today is knitting socks (a pair of orange ones is still on the needles) and staying in bed. I’m only half alive. And this fog tightly glued to the house it seems, is driving me crazy. 

 

Samstag des Schneemanns

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Schneemannkaffee

Guten Abend, meine Lieben

Mein Samstagskaffee kommt heute etwas später als üblich. Ist auch nicht mein erster Kaffee heute. Den genoss ich heute Morgen noch in der Lenzerheide im Winterparadies. Wir gingen mit den Lehrers nämlich Nachtskifahren und Fondue essen, Übernachtung mit den Schnarchlis im Massenlager inklusive. Es war grad ein bisschen wie Ferien, weshalb ich auch total vergass, beim Morgenessen ein Fötli meines Getränks zu schiessen.

Dann folgte eine längere Autofahrt auf der vollen Autobahn nach Hause zurück. Vielleicht findet ihr das ja nichts Besonderes, aber normalerweise fahre ich nur Strecken von einer Viertelstunde, sprich 12 Kilometer, und die Autobahn meide ich, wann immer möglich. Diesmal blieb der Fahrdienst aber an mir hängen: der eine hats im Rücken, der andere am Knie, die vierte blieb grad ganz zu Hause. Es gab glücklicherweise für meine Fahrgäste keinen Grund, meinen Fahrstil zu kritisieren. Wohlbehalten sind wir wieder zu Hause angekommen. Es hat Spass gemacht! Nächstes Jahr gerne wieder.

Mit Kaffee und Schneemann geselle ich mich zu Ninjas Samstagskaffee.

Schneemann

Heute war endlich der Tag des Schneemanns, denn bis anhin war es einfach zu kalt, so dass ich keine Chance hatte, einen anständigen Schneerugel zu formen. Der Kerl lässt euch herzlich ein schönes Wochenende wünschen. Macht’s gut.

Snowman says Hello!

Finally the temperatures are above zero so I could build a snowman this afternoon. The sun was out for hours and warmed my back. It was wonderful to play outside. As you can see there is still a lot of snow but it’s melting. After half a weekend in the alps, in Lenzerheide, I am ready for spring. Let’s see how long the snow man will last. 🙂 

50 Shades of Green – Pastel Colour Type? No Way!

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Knoten

I’ve finished my 50 Shades of Green Quilt yesterday. It was a very quick one. The rectangles are quite big, the filling is a flannel sheet, the back two pieces of a dark blue curtain my sister gave me years ago. There is not much quilting needed to keep the layers together. Two stiches and three knots are enough. 

Mein kleiner Quilt mit dem grossen Namen ist fertig. Es ging ziemlich schnell, weil die Rechtecke doch recht gross sind. Da die Füllung aus einem Flanellleintuch besteht, ist es nicht nötig, den Quilt eng zu quilten. Ich habe mit Stickgarn genäht und die Fadenenden dreimal verknotet. Das reicht schon.

QuiltFertig

I really love the complementary contrast: blue and orange. That’s the reason I chose the fabric for the border, which also corresponds with the orange flowers of some rectangles. 

Ich bin ein Fan von Komplementärkontrasten, zum Beispiel dunkelblau – orange. Deshalb die Farbwahl für den Rand, der auch mit den orangen Blumen   korrespondiert.

Quilt-Border

I had to appliqué a heart to hide a hole in the fabric. However, it matches the border and adds a personal note to the quilt. It’s patchwork just the way I love it. 🙂 My quilts always turn out quite colourful. I’ve never been a pastel colour type. 

Weil ich erst am Schluss gemerkt habe, dass ein Stoff ein Loch hat, musste ich noch ein Herz aufapplizieren, das auch zum Rand passt. Patchwork eben. Meine Decken werden immer sehr farbig und kräftig. Keine Chance, mal Pastelfarben zu vernähen. Ich schaffe das einfach nicht.

Herz-Quilt

Zum Schluss noch ein Selfie aus den Neujahrsferien in Bergamo. Du warst noch nie da? Dann ist es höchste Zeit. Die wunderschöne Altstadt ist umgeben von Mauern, die im Abendlicht ganz orange werden. Passt doch zum Rand des Quilts.

This picture was taken in Bergamo, Italy shortly after New Year. It’s my husband on the left and me on the right. Bergamo is a beautiful city with a lovely old town on a hill surrounded by very high walls. It’s the time of sunset therfore the shadow. 

Regulandreas