Archiv für den Monat September 2015

Herbst – 777 – Autumn

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Herbst

Heute Nachmittag haben meine Herbstferien angefangen. Ahhhh! Und morgen düse ich in die Wildnis. Ich habe keine Ahnung, wie gut die Vernetzung mit dem Rest der Welt dort sein wird. Vielleicht herrscht meinerseits Funkstille für ein Weilchen.

I’m joyfully declaring the beginning of my fall break. 🙂 Ahhh! And tomorrow I’m leaving for the wilderness. Who knows how well I will be connected to the rest of the world and you, my dear readers. You might not hear from me for a while. 

Alix-Collage

Mit dem Herbstanfang haben sich die Temperaturen merklich abgekühlt, auch wenn die Sonne noch scheint. Es ist also gut möglich, dass mir mein Alix-Schal noch gute Dienste leistet in den nächsten drei Wochen.

Temperatures have dropped with the beginning of fall even though the sun shines. However, I am prepared for the cooler weather as Alix will keep me warm during the next weeks. 

Teddybear

I’ve also finished two hats and a scarf, and there is enough of the blue yarn left to knit a pair of mittens if necessary. 

Zwei Mützen und ein Schal sind ebenfalls fertig geworden. Falls nötig, kann ich aus dem Rest der blauen Wolle ein Paar Armwärmer stricken.

Alix-Orange

In der Zwischenzeit habe ich bereits den zweiten angefangen, der mir das Warten im Flughafen verkürzt oder mich auf den langen Autofahrten bei Laune hält.

Meanwhile I’ve started a second Alix Prayer Shawl, which will keep me occupied at the airport or on the long drives from Calgary to Vancouver. 

Herbst-Mandala

Zum Abschluss und zur Feier meines 777. Beitrags ein Herbst-Mandala.

Finally, another Mandala to add to my collection. I’m celebrating the 777th post on this blog. 

Au revoir, mes amies!

Verlinkt mit Karminrot.

 

Doch noch gefunden – Finally Found

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CentredeCommerce

Three weeks ago I was invited by my friends, and after dinner, when it was already dark, we went for a walk. They showed my some nice places and guided me through „le réseau“ starting by a beautiful fountain inside of a huge building. I was very impressed and wanted to go again the next day. I walked up and down the streets but nothing looked familiar by day light. I did not find the fountain. 

Vor drei Wochen war ich bei meiner Freundin und ihrem Mann zum Nachtessen eingeladen. Anschliessend, es war schon dunkel, haben wir einen Spatziergang gemacht. Sie wollten mir „le réseau“ zeigen. Angefangen hat die Tour bei einem wunderschönen Brunnen in einem grossen Gebäude. Ich war sehr beeindruckt und beschloss, am nächsten Tag hinzugehen. Obwohl ich die Strassen auf und abmaschiert bin, fand ich den Brunnen nicht, denn bei Licht sieht alles anders aus.

Last Sunday I tried again. I took the metro hopped off at the station I reckoned to be the right one. I followed my instincts … … … and stood infront of a building. Could it possibly be the right place?

Am vergangnen Sonntag habe ich es nochmals probiert. Ich habe die Metro genommen, bin bei der Station ausgestiegen, von der ich dachte, diese müsste es nun wirklich sein. Ich folgte meinem Instinkt … … … und stand vor einem Gebäude. Könnte es dieses sein?

Bingo!  

fountain

Can you see the water? Looks like a mirror, right?

fountain2

Wo ist das Wasser? Kannst du es sehen?

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Ich bin ganz begeistert!

CentredeCommerce2

Die Halle ist ebenfalls beeindruckend. Schön, nicht wahr?

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Der Vollstaändigkeit halber noch ein Bild von Aphrodite.

 

Vermischtes – Faits-Divers – News Items

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Zöpfli-Collage

Rester òu partir?

Nach langem Zögern habe ich es nun doch gewagt, mir eine Zöpflifrisur (des tresses) machen zu lassen. Erschwerend dazu kam die Sprachbarriere, weshalb ich schon mal stolz war, als ich den Termin abgemacht hatte. Letzten Mittwochnachmittag war es dann soweit: Ich hatte mich innerlich stark gemacht, um die stundenlange Folter auf mich zu nehmen. Aber es war gar nicht schlimm, hat fast nicht weh getan. Nach drei Stunden schon war der Spuk vorbei, und ich hatte mich dabei sogar erholt und bestens unterhalten.

Sie wollte natürlich wissen, woher ich komme und was ich da mache. Ich erkläre dann, je veux améliorer le français. Weil wir vor Hitze fast zerschmolzen sind, hat sie mir dann erklärt, dass der Winter hier sehr kalt sei und sehr viel Schnee bringe. Aber das könne ich ja dann selber erleben.

Während in der Schweiz die erste Frage ist, wann der Besucher denn wieder nach Hause gehe, und ich genau diese Frage auch erwartet habe,  ist in Montreal selbstverständlich, dass man bleibt.

„Je ne comprends pas pourquoi“

Irgendwann zwischendurch in der vierten Lektion am Freitag fragte Clélia, die Lehrerin, was wir Europäer denn von der Situation in Europa mit den Flüchlingen denken. Offenbar bin ich ein bisschen emotionaler als meine Mitschüler/innen aus der Schweiz, Deutschland und Belgien. Ich könnte da ja grad losheulen, was ich ihr auch gesagt habe. Sie hat gefragt, wie ich denn das Problem lösen würde. …. ??? Während ich noch über die Ungeheurlichkeit dieser Frage nachdachte (sie hat ja nicht gefragt, wie ich da helfen würde), meinte sie: „Je ne comprends pas pourquoi les gens fuient avec des petits infants et des femmes enceintes. C’est dangereux. Pourquoi ils ne restent pas à la maison?“ …. ??? Wie ein Blitzhagel sind mir dann alle Bilder durch den Kopf geschossen, die ich in letzter Zeit gesehen habe und ich habe Herzrasen bekommen. Leider fehlten mir die Worte, auf französisch sowieso.

Leider ist Clélia nächste Woche in den Ferien, sonst hätte ich ihr diesen Film gezeigt:

http://wienerin.at/home/video/4824094/Ueberfordert-Nach-diesem-Video-verstehen-Sie-die-syrische

Fried Chicken Kentucky

Und während also in Europa drüben, alles und nichts passiert, sassen Melani, die Mitstudentin und ich gestern gemütlich am Stubentisch. Ich durfte hautnah miterleben, was es heisst, jung und in Flammen zu stehen. Soll ich ihm schreiben? (Ja, klar). Ah, er schreibt zurück … nein, jetzt schreibt er nicht mehr … jetzt schreibt er wieder. (Er möchte das Richtige schreiben). Hä? Was bedeutet das? (Er ist vorsichtig, aber interessiert). Jetzt fragt er, wer ich bin. Was soll ich schreiben? (We’ve only met in the hall). Ah, er kennt mich …… Später ist Maryse dazu gekommen und hat uns Fried Chicken Kentucky hingestellt, so teuer, wir mussten davon essen.

Les Québécois, les hommes les plus bons

Maryses Kommentar: Ils sont bizarres, les hommes. Je suis tellement heureuse seule. Je te dis! Sie lacht. Aber für Melani ist das natürlich anders. Wir sind überein gekommen, dass die Québécois die besten Männer sind, denn sie sind ehrlich und wenn sie lieben, lieben sich richtig. Oder auch schon wieder zu stark. Maryse betet für einen guten Mann für Melani, ja sie spürt sogar, dass da einer auf sie wartet, ein sprachbegabter, ein netter Mann. Sie schürzt die Lippen und nickt ganz ernst. Voodoo haitien?

Eddie Murphy

So, und jetzt gehe ich in die Stadt. Ich werde einen DVD mit Eddie Murphy kaufen, denn die Tante von Patrick, Maryses Sohn, hat seinen „Le Prince de New York“ (Der Prinz aus Zamunda) weggeworfen, weil er ihren religiösen Grundsätzen widerspricht. HA!

 

 

 

Stillleben in Blau – Still Life in Blue

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Blue

Verlinkt mit Samstagsplausch und Sonntagsfreude.

Bevor jetzt dann gleich dicke Regentropfen aus den schwarzen Wolken fallen, trinke ich noch ein Glas Fruchtsaft. Die Luft ist geschwängert von Aslphaltgestrank. Gesprächsfetzen kommen von der Häuserzeile nebenan: Ein Flachdach wird mit Teerpappe geflickt, die Regenfront kommt schnell näher.

Diese Woche habe ich mit Plüschtierchen experimentiert. Und es ist wahr: ihnen den Kopf abzuschneiden ist ein bisschen wie morden. Ich stelle mir jetzt vor, dass soch die Bären und der Hund in einer Schnee und Eishöhle versteckt haben und neugierig ihr Köpfe an die frische Luft strecken.

Der Natur am nächsten bin ich im Park, wo ich den Nachmittag verbracht habe. Nächste Woche um diese Zeit sitze ich schon im Flieger nach Halifax. Von dort gehts ein Stückchen weiter in die Wildnis an den See. Ich freue mich, werde aber die letzte Schulwoche hier in Montreal bis zur letzten Minute geniessen.

Dark clouds are coming closer by the minute. It’s not the rain I can smell. It’s the stink of tar: on a house close by constraction workers are mending a roof. They seem a bit stressed out as they obviousely want to be finished befor the the rain hits. 

I experimented with plush toys this week. It wasn’t easy to do the surgery. I’m imagine the bears and the dog stick their heads off a den. 

The closest I get to nature these days is being in the park where I’ve spent this afternoon reading. In a week from now I’m in the plane heading to Halifax. From there it’s only two hours until I’m in the wilderness at the lake, which I’m looking forward to. Meanwhile I’m going to enjoy every minute of my last school week here in Montreal. 

Enjoy yourselves!

Plüsch-Bommel-Parade – Plush Toy Pompoms

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PlüschpommelCollage

How I made these pompoms? Have a look here. I’m on my way to buy blue yarn, maybe green too because I’m away from my yarn stash. But I desperatly want to finish these hats. 

Wie ich die Pommel gemacht habe, kannst du hier sehen. Und jetzt muss ich blaue, eventuell grüne Wolle kaufen gehen, weil ich nicht da bin, wo mein Wollvorrat ist. Aber ich will die Mützen unbedingt fertig stellen.

 

Top This – Machen statt Pinnen

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TopThis

Letzthin in Farbicville habe ich diese lustigen Wollknäuel gesehen. Warum bin ich nicht schon lange auf diese Idee gekommen?

Das Kit kostet 12 Dollars und 99 Cents plus Tax. Nun, habe ich mir gedacht, das kannst du billiger haben. Zudem erhalten vergessene und ausgesetzte Plüschtierli ein neues Zuhause. Heute Morgen also machte ich mich auf in die Stadt (Schule geschwänzt!), um in der Fripe-Prix-Renaissance nach geeigneten Pommeln zu suchen und bei der Gelegenheit mein Lesefutter aufzustocken.

I’d rather come up with my own ideas, think about my own patterns than buy a kit, like this one, I’ve seen at Fabricville. The kit is quite expensive, but nontheless I love Top This. But why not make it as an upcycling project? There are many many forgotten little friends in the thrift stores. 

Plüschtiere

Zwischen den vielen grossen und grössten Tieren versteckten sich tatsächlich ein paar kleinere, bestens geeignete für mein Porjekt.

I could choose from a mountain of plush toys. In a package for 2 dollars I found these little guys, three of them perfect for my project. 

Plüschtiere2

Die vier kleinen Kerlchen kosteten 2 Dollars. Und Restenwolle (ich musste tatsächlich für die letzten 50 abzukettenden Maschen an meinem Alix Schal nochmals einen Knäuel Wolle kaufen) liegt auch ungenutzt rum.

I have a ball of yarn left from my Alix prayer shawl I finished two days ago. Unfortunatelly, I had to buy a third ball to cast off the last 50 stitches. But now the yarn comes in handy. 🙂

Plüschpommel

Die zwei Kerlchen sehen auch ohne Unterbau ganz zufrieden aus. Sie freuen sich schon auf den Winter.

Look at these two. They seeme to be quite happy after the surgery and are looking forward to winter and beeing on top of a hat. 

Plüschpommel2

Nach fünf Versuchen stimmt jetzt auch die Maschenzahl für die Mütze. Ich stricke 2 re 2li mit 6.5 mm Nadeln und habe 74 Maschen angeschlagen. Hündli oder Eisbär? Was meint ihr?

Finally, after five trials, I’ve got the number of stitches right. Knit 2, purl 2, 74 stitches, 6.5 mm needles. Little dog or friendly ice bear? What do you suggest?

In case you would like to see the finished project, click here.

Die fertige Mütze gibt’s hier.

 

Verlinkt mit Geschwistergezwitscher und Marigold’s Loft

August-Instagram-Collage

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August-Collgage

Zwar ist schon der September fast zur Hälfte vorbei, aber es macht Spass auf den August zurück zu schauen. Er war lang und heiss. Voll der Sommer. Und soviel ist viel passiert! Ich erinnere mich an meine Ankuft in Montreal und die erste Unterkunft und den Umzug zu Maryse. Dann das erste Wochenende in der Metropole, gefolgt vom ersten Schultag.

We are in the middle of September already, but I like to look back into August, which was long and hot and full of events and pleasures. I remember the arrival in Montreal and my first location. After three days I moved in with Maryse and spent the first weekend mingling with the tourists. Then the first day of school. 

Insta-Collage

In meiner Freizeit, wenn die Hausaufgaben erledigt waren, habe ich die Ruhe in den Parks genossen und das eine oder andere gewerkelt. Obowhl hier offenbar niemand an der Nationalspeise, genannt Poutine vorbei kommt, habe ich lieber  Kaffee von Tim Hortons (gegründet vom ehemaligen Hockey Spieler gleichen Namens) getrunken und Ahornsirup (das Originalrezept wurde von den Natives überliefert) verkostet.

In my free time after finishing the homework, I enjoyed the peace and quiet of the parks and had time to craft a bit. Although everybody wants to taste poutine, a national dish, I’d rather drink coffee at Tim Hortons‘, established by a the famous national Hockey player, and sweetend my pan cakes with mapel syrup also a produce associated with the Québecois.