Sonntagsfreude: Sie säen und ernten

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Rosen

Am Schopf wächst eine Kletterrose jedes Jahr ein bisschen höher ohne dass ich je einen Finger gekrümmt hätte. Trotz meine Nachlässigkeit sagen mir die Königinnen der Blumenwelt  mit schönen Blüten danke. Deshalb kommt mir immer dieser Spruch in den Sinn: „Sie säen nicht und ernten doch.“

Ich bin keine Floristin, mache keine Sträusse, sondern sehe die Rosen und andere Blumen am liebsten draussen in der Natur. Doch heute habe ich trotzdem ein Sträusschen geschnitten, um mir den Drinnenhockitag zu verschönern. Wobei uns in diesem Moment grad die Sonne ein bisschen trätzelt. Ich sehe in Streifchen hellblauen Himmels im Osten.🙂

slowfashion

Und noch eine Sonntagsfreude: Mein bestelltes T-shirt (ich habe davon berichtet) wird in den nächsten Tagen angesät. Ich kann die Herstellung nämlich mitverfolgen. Am 3. Juni war zu lesen:

Die Anbauvorbereitungen sind bald abgeschlossen.

Doch kurz vor der Aussaat der Baumwolle gibt es auf Djènèba Diallos Feld noch einiges zu tun.
Denn bevor in Mali mit dem Anbau der Bio-Baumwolle begonnen werden kann, müssen Djènèba Diallo und die anderen Bauern der Kooperative FENABE das Feld für den Anbau vorbereiten. Als Erstes wird es dazu von allem bereinigt, was später beim Anbau im Weg ist. Danach wird der Boden mit dem Pflug aufgelockert – auf diese Art werden Saatbeete geschaffen, in die später die Baumwollsamen verteilt werden. Gleichzeitig muss die Bäuerin dafür sorgen, dass der Dünger auf dem Feld ausgebracht wird.
Damit auf ihrem Feld aber schlussendlich Baumwolle wächst, braucht es noch etwas: Saatgut. Dieses bezieht die Bäuerin direkt aus dem Lager der Kooperative FENABE und kostet sie rund 1500 zentralafrikanische Franc (etwa zweieinhalb Schweizer Franken). Dafür bekommt sie 150 Kilo Baumwollsamen, die sie in den nächsten Tagen aussäen wird. Denn inzwischen hat es in Mali schon ein paar mal geregnet – und das bedeutet, dass schon sehr bald mit dem Baumwollanbau begonnen werden kann. 

Na dann:

Machen wir uns einen

SCHÖNEN SONNTAG

 

verlinkt mit Sonntagsfreude und Sonntagsglück.

 

 

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  1. So an einer Schopfwand sehen die Rosen immer ganz besonders schön aus.
    Wenn das T-Shirt so gut wird wie das Marketing ist, kannst du dich freuen.
    L G Pia

  2. Slow fashion, T-Shirt angesät und Hose selbstgenäht, wiedergeschenktes Gesundheitsvertrauen, dieses unglaubliche Bananenbrot – nach Kurzreise, Seminar und Gastgeberinnenzeit bin ich wieder auf dem Laufenden, und dass du gesund bist, freut mich grad am allermeisten!!!! Herzlich Ghislana

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