Archiv für den Monat November 2016

Samstags: Herzen und Sterne gefällig? – No Glitter, please!

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stern

It’s raining cats and dogs today, which is nice for a change, because I don’t feel obliged to go outside and be busy. I could go outside for a walk … and be thankful to be inside warm and cosy afterwards. :-).  

Heute regnet es vermutlich nur einmal, was ich aber sehr begrüsse, denn ich fühle mich so gar nicht verpflichtet, draussen aktiv zu werden. Ich könnte zwar auf einen Spaziergang gehen, würde mich hinterher so richtig warm und gut fühlen. Dankbar, weil ich es so schön habe. 🙂

I’m thinking about Christmas and what it actually means to me. I’m past the expectation of the perfect family gathering although it has always been and it will always be nice at my parents house with my siblings who happen to be there too. I do not believe in Baby-Jesus as our savior born  at Christmas.

He will not save this world. There won’t be any good in this world except we do it. 


herz

Ich denke schon ein bisschen an Weihnachten und was es tatsächlich für mich bedeutet. Die Erwartungen an ein perfektes Familienfest habe ich schon lange hinter mir gelassen, obwohl es immer schön war und immer schön sein wird im Haus meiner Eltern zusammen mit denjenigen Geschwistern, die ebenfalls anwesend waren und sind. Ich glaube nicht ans Jesuschindli, unseren Erlöser, an Weihnachten geboren.

Er wird diese Welt nicht retten. Da geschieht nichts Gutes, ausser wir tun es.

Meanwhile I’m sewing without glitter but sturdy and honest fabric. That’s who I am. 

⭐️ ⭐️ ⭐️ Stars as a reminder that nonetheless, Christmas is a wonderful time if we think beyond glitter, food and songs. 

❤️ ❤️ ❤️ Hearts because there are never enough of them. 🙂 

In der Zwischenzeit nähe ich. Ohne Glanz und Gloria, sondern mit solidem Stoff. So bin ich.

sternundherz

Verlinkt mit Andrea.

Twinkle, Twinkle, Little Star – Machen statt pinnen

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samstags-sterne

Ich hatte Lust auf Nähen und auf Wollstoffe. Eigentlich wollte ich von Hand sticheln, habe dann aber doch die Nähmaschine ausgepackt, was eine gute Entscheidung war. Die Untersetzer sind im Nu genäht. Schon ein erstes Schielen nach Weihnachten? Ja, aber bitte ohne Glitzer. 😉

Die Idee ist von hier.

I’ve felt like wool fabric and sewing and found these lovely coaster on Pinterest. Although I thought about sewing by hand, I finally took out the sewing machine, which was a good decision. The coasters are a quick and fun project. All you need are a few scraps. It’s first glimpse of Christmas already, but without glitter. 😉

 

Uups: Die Kaffeetasse ist auch schon auf dem Bild.

Dabei ist doch erst Donnerstag!

 

Twinkle, Twinkle, Little Star ist eines der bekanntesten englischen Wiegenlieder. Die Verfasserin, Jane Taylor (1783–1824), veröffentlichte den Text erstmals 1806 in der Kindergedichtesammlung Rhymes for the Nursery. Gesungen wird er zur erstmals 1761 notierten Melodie des französischen Volkslieds Ah ! vous dirai-je, maman, die im deutschen Sprachraum vielmehr durch das Weihnachtslied Morgen kommt der Weihnachtsmann bekannt ist.

Twinkle, twinkle, little star,
How I wonder what you are!
Up above the world so high,
Like a diamond in the sky.

When the blazing sun is gone,
When he nothing shines upon,
Then you show your little light,
Twinkle, twinkle, all the night.

Then the traveller in the dark
Thanks you for your tiny sparks;
He could not see which way to go,
If you did not twinkle so.

In the dark blue sky you keep,
And often through my curtains peep,
For you never shut your eye
Till the sun is in the sky.

As your bright and tiny spark
Lights the traveller in the dark,
Though I know not what you are,
Twinkle, twinkle, little star.

 

 

 

 

 

 

 

Nachmittagsbastelei – but but but – Paper Art in the Afternoon

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eierkorb

Wir brauchten in Mitbringsel. Ich hatte ein bisschen Zeit (unterschätze nie ein Mitbringsel). Das Champignon-Kartönchen war zu schade zum Wegwerfen. Und alle haben Freude an frischen Eiern „von der Farm“.

I felt a small present was in order. I had a few minutes left (Never underestimate a small present). The cardboard box (champignons) called for transformation. And everybody likes fresh eggs „from the farm“

Chumm butt butt butt – Das Hühnervolk – My Feathery Girl Friends

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huehnerfamilie

Mein Federvieh macht nicht nur am Sonntag Freude. Was ich euch von meinen gefiederten Freundinnen erzählen kann, erzählen andere Leute von ihren Hunden. Auf jeden Fall verdienen sie mal wieder einen Beitrag auf dem Blog. 🙂

It’s always a pleasure to watch the chickens. Others have dogs, we have the chickens. The relationship is the same. I’m not kidding! When we come home, they greet us. They sit on the floor and like to be petted. They recognize the sound of our cars. 

jemandzuhause

Wenn ich nach Hause komme, rennen sie heran und begrüssen mich. Sie hocken sich auf den Boden und lieben es, wenn man ihnen den Rücken krault. Komme ich in die Nähe, werden sie aufgeregt und freuen sich, dass sie in die freie Wildbahn dürfen. Ihr Revier ist in drei Bereiche eingeteilt: Voliere, Gehege und das unbegrenzte Umland. Da erkunden sie dann eifrig jede Ecke, scharren im Laub, picken grünes Grass, Samen, Körnchen und Steinchen. Sehr gerne halten sie sich unter den Büschen auf, sicher vor dem Hühnervogel (Mäusebussard und Milan). Wollen wir sie sicher in der Voliere oder im  Stall versorgen, müssen wir nur mit einer Tasse Körnchen rasseln, und schon rennen sie herbei. Chumm but but but! Chumm!

They like to be free although they have a wide chicken coop. So when they see us, they get excited and hope to be let free. They love to run through the meadow, gather under the bushes and pick seeds everywhere. 

huehnerammorgenimstall

Da kommen sie schon vom ersten Ausgang zurück, weil sie gemerkt haben, dass ich im Stall bin, und mir guten Morgen sagen wollen.

I took this picture this morning. They hens came back from her first stroll to check who’s in the coop and say hello, good morning. 

frischeeier

Natürlich machen auch die Eier von den glücklichen Hühnern grosse Freude. Immer schön frisch, immer schöne gelbe Dotter, weil die Hühner Grünzeug fressen können.

Hoffentlich breitet sich die Vogelgrippe nicht aus.

Of course we also like the hens produce. Eggs from happy chickens, always fresh, always dark yellow yolks, because they can eat green grass. Oh, I almost forgot: they like tinging nettle and help me keep this nasty weed in control. 

At lake Constance, there were found dead birds last week. Bird Flue. 

Hopefully, it doesn’t spread. My feathery girl friends would deeply miss their freedom. 

 

Samstags – Kreativ sein mit anderen – Being Creative Together

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handarbeistsbingo

Nebst Job und allem bleibt echt nicht viel Freizeit. Na ja, es ist ja auch schon Nacht, bis ich endlich zu Hause bin. Da kam der schulfreie Donnerstagmorgen wie gerufen: ein paar ruhige Minuten zum Stricken und Tee trinken. Und weil das Licht nicht ausreicht, um an meiner dunklen Jacke weiter zu nadeln, habe ich flugs ein neues Paar Socken angeschlagen. Geht die Farbe als goldgelb durch? Zusammen mit dem Tee wäre dann schon bald eine Reihe beim Herbst-Handarbeitsbingo voll.

Ja, ich war zusammen mit anderen kreativ. Endlich war es soweit: Wir haben mit den Schülerinnen und Schülern Hobo-Kocher gebaut und auch auf ihnen gekocht. Es gab Würstchen, gebratene Zucchetti und Fladenbrot. Mittlerweile habe ich auch das perfekte Brennmaterial gefunden. Föhrenzäpfchen und trockene Holzschnipsel eignen sich hervorragend. Man muss nur dafür sorgen, immer ein bisschen Holzvorrat parat zu haben.

Einmal mehr habe ich mich bestätigt gefühlt: Unsere Jugendlichen, obwohl die virtuelle Welt so attraktiv ist, haben grossen Spass, etwas Neues, Handfestes, auszuprobieren, auch (oder gerade?) wenn es qualmt und stinkt. Sie sind so dankbar und zufrieden, wenn sie praktisch arbeiten können. Es war einfach schön zu erleben, wie sie in Grüppchen auf dem Schulareal verteilt, entspannt um ihre Hobo-Kocher sassen, mit ihre Feuerchen in Gang hielten und sich dann und wann einen Happen in den Mund schoben. Wir liessen sie in Ruhe, hatten selber alle Hände voll zu tun, unseren Hobo-Kocher in Gang zu halten.

Ein bisschen anstrengender war dann (und wer schon mal die Gelegenheit hatte, mit einer Horde Jugendlicher aufzuräumen, weiss wovon ich spreche), hinterher die Überreste einzusammeln, die schwarzen Pfannen zu putzen und wieder jedes Ding an seinen Platz zu bringen.

Viel Arbeit, bis ich ein paar Hobo-Kocher für ein Gruppenbild bei mir im Garten aufreihen konnte.

hobo-kocher

The week went by quickly. There isn’t much time left for handcraft as it gets dark already when I come home. Oh yes, I am a summer person. I have much more energy when the temperatures are high and the sun shines. I’m so tired in the evening these days. All my power is gone by the time I say good-bye, see you in the morning to the students.

Nontheless, I like it being with the students and working with them. School means a lot of brain work. Therefore, I think, students are grateful when they can work with there hands and do something. How can you cook without electrical power and money? We learnt about the Hobos and why they came up with their stove made of tin cans. It worked and it was so good to see how the students had fun keeping their hobo-stoves going, sitting in groups, chatting and eating fried zucchini and sausages, and baking bread on the dying fire. 🙂 It’s a wonderful experience to see that kids don’t need expensive toys and exciting adventures to be satisfied.

But maybe keeping a hobo-stove going and cooking with friends is an exciting adventure. Maybe it is an adventure to get dirty and smelly. Maybe it is an adventure for kids to see their teachers, parents, adults getting dirty and smelly and having fun.

Und jetzt ab zu Andrea.

 

 

 

 

It’s Time for a Cuppa

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yogi-tee

Endlich mal wieder Zeit heut Morgen für allerlei. Nur leider habe ich so gar keine Lust, irgendetwas zu tun. Verführerisch ist nur der Duft von Yogi-Tee, zimtig, würzig. Er passt zum Hudelwetter.

Weil ich den Yogi-Tee so gerne mit Milch trinke, ist mir mein schnüsiges Milchkrüglein in den Sinn gekommen. Ich habe es seit Jahren nicht mehr gesehen und gebraucht. Es ist aus Porzellan und ja, man kann das Licht durchschimmern sehen. Und ja, es ist bestimmt fünfzig Jahre alt. Von Langenthal.

krueglein

Das Krüglein erinnert mich an unser erstes Haus an der Dorfstrasse. Damals kam es in meinen Besitz. Agens Holenstein, die Vorbesitzerin, hatte nämlich in Zürich gelebt und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sich nach der Pensionierung in ihr Elternhaus zurückkehrte. In der Zeit, als es noch keine in Plastik verpackte Portionen gab, wurde der Kaffeerahm zum Kafi crème immer in einem Krüglein serviert. Wer kann sich noch erinnern?

Was immer ihr heute trinkt: Zum Wohl!

I’m drinking tea today as I don’t feel too well. Sore throat, runny nose, a slight headache. I’m under the weather which is grey, wet and stormy.

I’ve remembered this little jug that came with our first house in Wuppenau. It belonged to a woman who worked in a restaurant in Zurich before her retirement. She must have taken it home. In times when there weren’t any plastic containers of portions of what-not, the crème for your coffee was served in a little jug. 

Bevor ich jetzt das Strickzeug doch noch auspacke, den bereits gestückelten Kürbis der Nachbarin einen Pumpkin-Pie verwandle, drehe ich noch eine Runde um die Wiesen. Frische Luft tut gut!

Before I grab the needles and bake a pumpkin-pie with the already cut pumpkin, I’m going for a walk around the meadows. Fresh air will lift the spirits!

How about you? 

kuerbis

 

Sonntags wie geplant – According to Plans

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flauschig

Ich fange gar nicht an, aufzulisten, was ich noch nicht erledigt habe, bevor der erste Schnee fällt. Und der fällt gerade … dicke Flocken. Leintücher nennt das meine Mutter. Schon liegt ein Hauch Weiss auf den Wiesen. Sonntagsfreude?

Ich und Pläne funktioniert auch nicht so toll dieser Tage, weshalb ich mir heute nur drei kleine Aufgaben gestellt habe.

  • Ein bisschen stricken
  • Ein Brot backen
  • 8000 Schritte tun

Da meine Supereasystrickerei – ein Poncho? ein Schal? eine Babydecke?- flauschig ist, kann ich endlich endlich ein Feld im Handarbeits-Bingo ankreuzen. Kuschelig genug? Das Brot verbreitet schon einen wunderbaren Duft im Haus und einen Viertel der Schritte sind auch schon gelaufen. Ist der Post draussen, montiere ich die Gummistiefel und trotze der widrigen Witterung.

Geht doch!!!

Sonntagsfreude!

🙂

Oh my, it’s snowing. I don’t dare thinking of all things I wanted to do before the first snow. I’m not really happy about it. 

Me and plans haven’t worked together very well latey. Therefore, I have only three little things on today’s programme. 

  • Knitting just a little
  • Baking bread
  • Walking 8000 steps

And yes, I’ve knitted up the ball of this fuzzy blue mohair yarn and can finally cross off the first square on the handcraft bingo that started end of September. The bread is spreading its yeasty smell through all the rooms in the house. And my pedometer is telling me that I’ve done 2087 steps.

So far so good.

Happy Sunday!