Archiv für den Monat Januar 2018

Step by Step – So nach und nach

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So nach und nach sieht das nach Pullover aus.

This grey top down raglan sweater is growing step by step. I’m almost done with the first sleeve, which I started shortly after the raglan was finished. The whole thing can be knitted in rounds. 

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Nachdem ich mit dem Raglanteil fertig war, strickte ich noch etwa fünf Zentimeter des Vorder- und Rückenteils. Damit die Arbeit nicht zu schwer wird, ist jetzt der Ärmel dran. Auch diese stricke ich rund, von oben nach unten.

I think it’s better to knit the sleeves before the body as the project isn’t so heavy. 

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Der Halsausschnitt rollt sich, weil ich glatt rechts gestrickt habe.

I like how the neckline rolls.

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Noch etwa 10 Zentimeter bis der Ärmel genügend lang ist. Zum Messen nehme ich einen passenden Pullover und legen den angefangenen darauf.

Another 10 centimetres and the first sleeve will be finished. Hopefully tonight. 🙂

I wish you all a week with lots of joyful moments. 

 

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Jede braucht eine (gute Tasse Kaf) Fee – Coffee while Waiting

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Ich habe mich verliebt.

Es gibt im Top CC diese grossen Teebeutel, von denen einer pro Liter Wasser ausreicht und die deshalb für Grossmengen in Klassenlagern sehr geeignet sind. Da der Top CC sozusagen direkt vor unserer Haustür liegt, habe ich die erste Einkäufe fürs Skilager Ende Februar getätigt.

Man könnte nun meinen, ein Grossverteiler von Grossmengen für Läden, Restaurants, Imbissbuden, Vereine, Schulen und Privatpersonen sei unpersönlich und sehe eher nach Lagerhalle aus, Aber dem ist überhaupt nicht so. Im Herbst wurden neue Lokalitäten bezogen, das Personal ist sehr freundlich. Zudem ist der Grossmarkt auch Ausbildungsstätte für zukünftige Detailhandelsangestellte.

Und während man wartet, dass der Kassier die gekaufte Ware durch den Scanner zieht, wird man zu einem Kaffee oder Tee eingeladen, vom Geschäft offeriert. Rainardo sitzt in der Ecke und beobachtet das Geschehen. Nächstes Mal ist die Tischecke hoffentlich frei und ich kann mich gleich zu ihm setzen.

Jeder brauch eine gute (Tasse Kaf) Fee

Rainardo ist ein weiterer Fuchs in meiner Sammlung.

CCFuchs

Ski camp is coming closer. As usual, I am the cook. There’s a lot to consider beforehand, like grocery shopping. So we went to a store where you can buy giant size packs. I am only interested in tea bags though. 🙂

The store, called top CC, is really nice: friendly personell, variety of quality food and drinks and what ever you need to run a store, restaurant, club, school or family. The location is newly renovated. 

While your groceries are pulled through the cash register, you can enjoy a cup of tea or coffee for free. I’ve fallen in love with Rainardo, the fox. He didn’t mind me taking a photograph. I wonder whether he will still be there next time. 

There are so many foxes in my life.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 3.18.

Buchzeichen und Lesetipp – More than a Good Read

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Buchzeichen

Nach einer vollen Schulwoche endlich Zeit zum Werkeln.

Finally, after a full week of school and chores, I can find some time to be crafty.

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So auf die Schnelle nehme ich Postkarten, Boarding Passes, Quittungen als Buchzeichen. Spezielle Bücher verdienen aber mehr. „Das Glückskind“ ist eine wunderbare Geschichte, die ich sehr empfehlen kann. Bis zum Schluss bleibt es spannend. Ein Baby rettet einen einsamen Mann (oder umgekehrt).

I’ve read two wonderful books lately. You may know Penguin Bloom already, the story about an Australian bird that helps a family to overcome a tragic accident. I like the text and love the pictures. „Glückskind“ is a German book, but I’ve heard there is a movie, too. 

PenguinBloom

Ein kleiner Vogel rettet eine australische Familie. Eindrücklich geschrieben und mit wunderbaren, lustigen, stimmungsvollen und schönen Fotos bebildert.

Let the weekend begin! 

Hierarchie im Kopf – Hierarchy in the Head

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Aus aktuellem Anlass.

Babajezas Wundertüte

Vernis

Meine Mitbewohnerin sagt zum Beispiel in Vorstellungsrunden nicht, dass sie Coiffeuse von Beruf ist. Sie möchte von der Reaktion der Leute nicht jedesmal enttäuscht werden. Dabei liebt sie ihren Beruf. Dass sie in den Augen der meisten „nur“ Coiffeuse ist, schmerzt. Mich schmerzt das auch, denn wir reden hier von einer gut ausgebildeten Fachperson, die gemäss einer Hierarchie in den Köpfen, wenig, resp. keinen Status hat, obowhl sie eine dreijährige Lehre mit Fähigkeitszeugnis abgeschlossen und eine Visagistinnenausbildung angehängt hat.

Gestern war ich mit meiner Freundin Sophie in einer Resto Bar ein Bier trinken und eine Kleinigkeit essen: Gefüllte Kartoffeln, Jalapeño-Käse-Kugeln, Mozarellasticks, Pouletflügeli. Irgendwie ist dann das Gespräch auf die Berufshierarchie gekommen.

Weder der Koch im Hintergurnd, noch der Keller stehen in diesem Messsystem hoch oben. Und doch ziehen wir alle grosse Freude und Befriedigung daraus, dass uns jemand was Leckeres zubereitet, das uns eine freundliche Servicfachangestellte an den Tisch bringt. Wir…

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Der Weg ist das Ziel – The Journey is The Reward

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Ich durfte ein Los ziehen und war in etwa so gespannt, wie wenn ich einen Chinesischen Glückskeks öffne. Würde der Spruch zu mir passen?

It wasn’t a fortune cookie, I was allowed to open, but I felt the same when a friend told me to draw a lot from her jar. 

Es kommt darauf an,

dass du darauf zugehst,

nicht, dass du ankommst.

I think it fits perfectly.

It made me think of Maud Lewis, a Canadian painter I’ve come across recently. She painted just for the fun of it. I love her paintings. They are plain, pure, innocent and full of joy. 

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Do Not Disturb, Please! – Bitte nicht stören!

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After a long time of hibernation this project can enjoy day light again. I never knitted more than 20 rows of it. I’m determined to finish a few things, like this top down sweater I started three years ago. Although the instructions are very simple, I have to count stitches carefully in order not to miss the increases. In fact, I had to rib back a whole part of the sweater because there were to many mistakes. Bugger! 

So please, do not disturb!

Hopefully, I will be over the raglan part on Wednesday when I meet my friends for a womanly chat. 

The pattern for the simple raglan sweater can be found here. I’m knitting two threads of leftover sock yarn together. 

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Vor drei Jahren habe ich diesen Pullover zu stricken begonnen, für den ich Reste von Sockenwolle zweifach verwende. Nun bin ich entschlossen, ihn endlich fertig zu stellen, denn mit seinem älteren Bruder bin ich sehr zufrieden und trage ihn gerne und oft. Die Strickanleitung ist einfach, trotzdem muss ich aufpassen wie ein Heftlimacher, dass ich mich nicht verzähle, und die Aufnehmen verschiebe. Ein gutes Stück musste ich wieder auftrennen, weil einfach zu viel falsch gelaufen war. Mist!

Also bitte nicht stören!

Hoffentlich bin ich am Mittwoch über den Raglanteil hinaus, wenn ich meine Freundinnen zur monatlichen Runde treffe. Ich will ja gerne am Gespräch teilnehmen.

Euch allen noch einen schönen Restsonntag!

 

Have a nice rest of the weekend!

 

Samstags unter Strom – My Private Power Plant

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KaffeeFilz

Der Samstag ist mein Lieblingstag der Woche. Ich geniesse, dass ich keinen Stundenplan habe. Deshalb vermeide ich es auch, für Samstag Termine zu vereinbaren. Es ist schön, ein bisschen länger am Kaffee zu verweilen. Es ist schön, die Küche zu pützeln, nach den Spinnweben zu jagen und auf- und wegzuräumen. Es ist schön, den Holzvorrat aufzustocken, bevor ich den Ofen heize. Und dann ist sogar Zeit für eine zweite Tasse Kaffee.

My favourite day of the week is Saturday. I like to be free. There is no timetable as I avoid to make appointments. It’s nice to sip a hot coffee a while longer. It’s nice to have the time to clean the kitchen, hunt for cob webs and place each piece where it belongs. It’s good to get enough wood for the weekend before I start the fire. And finally, there is time to enjoy a second cup of coffee. I’m not sure whether I go shopping groceries … 

Gestern und heute ist es ziemlich grau, was nach den sonnigen Tagen, die ich von morgens bis abends in der Schule verbrachte, ein bisschen deprimierend ist, weil ja eigentlich schönes Wetter wäre. Nur lieder liegt meine Gegend in den Wintermonaten oft unter der Hochnebeldecke. Immerhin ist es abends länger hell, und heute beim Aufstehen habe ich schon den hellen Streifen am Himmel sehen können.

After some days with lots of sun (unfortunately I was in school all day long), the sky has been grey. In winter there are two kinds of people in Switzerland.  The lucky ones above the fog in the hills and mountains and the not so lucky ones who live beneath the fog.  In our parts it’s often foggy. But still, the days are getting longer. When I woke up today, I could see a silver line on the horizon. 

Haus

I want to put a wind turbine onto the roof of our house. The wind turbine is as small that it fits under my bed. However, there is a lot of paper work to be done. That’s why I took a photograph the other day. The solar panels we installed in March last year produced as much electricity that I even earned 62 Swiss francs. With the wind generator it will be even better.

🙂

Neben die Solarpanels möchte ich zusätzlich eine Mikro-Windanlage installieren. Sie wird immer dann arbeiten, wenn schlechtes Wetter ist und die Photovoltaikanlage ruht. Diese hat zwar seit März soviel Strom produziert, dass ich nach Bezügen und allen anderen Abzügen noch 62 Franken verdient habe. Ich bin sicher, dass ich den Stromverbrauch noch optimieren kann.

Verlinkt mit Samstagsplausch 2.18 bei Andrea.