Archiv für den Monat September 2018

Das schmeckt mir – Going Vegan? – Anyway, Oat Milk DIY

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Hafermilch

Ziemlich oft probieren wir neue Produkte aus, zum Beispiel alle Arten von Milch, die nicht Milch ist. Warum,  weil das spannend ist: Soya-Milch, Mandelmilch, Haselnussmilch, Reismilch, Hafermilch. Unser Dorfladen hat eine grosse Auswahl.

Letztens landete also wieder einmal Hafermilch in unserem Einkaufswagen. Dem Mann war danach. Nur, ich habe die Packung soeben leer gemacht, weil ich mir mit der letzten braunen Banane zum Zmittag einen Shake gemixt habe.

Was nun, wenn Mann fragt, wo denn seine Hafermilch geblieben sei? Selber machen, denkt Frau. Das soll ja so einfach und zudem auch günstiger sein. Ich stöbere also ein bisschen im Netz und komme schliesslich auf diese Rezeptur:

30 Gramm Haferflocken und 2.5 dl Milch zusammen in den Mixer geben. 2 Minuten auf höchster Stufe mixen. Einschenken und probieren. Hmmmm, wirklich lecker. Besser als die gekaufte, weil kein Süssstoff drin ist. Aber das ist wohl Geschmacksache. Es wäre ja einfach, noch einen Löffel Birnel, Apfeldicksaft, Ahornsirup oder Honig beizugeben.

Ich habe Rezepte gefunden, bei denen die Haferflocken zuerst eingeweicht, das Einweichwasser dann aber weggegossen wird, weil die Hafermilch ohne diese Prozedur angeblich schleimt oder schlechter verdaulich ist. Aber in ebenso vielen Rezepten wird dieser Schritt extra weggelassen. Man kann die Milch auch aussieben … Ob sie besser schmeckt, wenn die Zubereitung komplizierter ist? Ich werde es ausprobieren und zudem genau darauf achten, welche Art sich besser durch das Gedärme schlängelt.

Hafermilch2

Prost! Oder ab ins Müesli, in den Shake oder Kaffee.

I’ve found an easy way to make oat milk, a substitute if you don’t want to drink cow milk for reasons, if you have run out of milk or just like to be adventurous and try out new things.Of course you can buy it in the store but it is quite expensive. Much cheaper if you do it by yourself. Any oats will do. 

I’ve read a few articles and studied some recipes until I’ve made up my mind what to mix and how to do it. The less time you have the easier the recipe has to be, right?

30 gr. of oats

2.5 dl of milk.

Put the ingredients into you blender and blend for two minutes full speed. Ready!

If you like your oat milk sweetened, add two dates, one spoon of maple syrup, honey or any sweetener before blending. You may find recipes that soak the oats for some time beforehand. In this case, use fresh water to blend with the oats.

I will try out whether the drink tastes better this way. I will also try out whether the oat milk tastes or is digested better if I sieve it before use. 

For now I am happy with the result.

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Sonntags ein paar Blumen und Gedanken – Flowers Made of Scraps

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Stoffblumen1

Ich bin die Unkenrufe leid, dass das Internet und die sozialen Medien Menschen einsam machen. So ein Quatsch. Noch nie war es einfacher und schneller, einen lieben Gruss zu übermitteln. Ehrlich, wer freut sich nicht darüber?

Kritiker mögen anführen, dass eine Karte im Briefkasten tatsächlich grössere Freude berge, länger anhaltende, weil ich den Kartengruss am Ansteckbrett aufbewahre. Vielleicht haben sie recht. Aber ehrlich, wann hast dir der Pöstler das letzte Mal einen Gruss gebracht? Und wann hast du das letzte Mal ein SMS bekommen, das sagt, hey, ich denke an dich, habe dich nicht vergessen, lebst du noch?

Stoffblumen2

Nein, ich bin nicht einsam, wenn ich am Computer oder am Smartphone sitze. Es ist ein Mittel in Kontakt zu sein. Nein, ich bin nicht einsam, wenn ich schnell einen Gruss abschicke. Ich fühle mich mit meinen Bekannten, Freunden, der Familie verbunden.

Stoffblumen3

Und ja, ich fühle mich auch verbunden mit all denen, die „da draussen“ wie ich Freude an Handarbeiten haben. Sie haben mir schon so viele vergnügliche Stunden beschert, mir Stoff zum Nachdenken gegeben, mich inspiriert, zu Nadel und Faden, Häkchen und Wolle zu greifen, so dass sich (fast) jede Minute lohnt, die ich an der Kiste verbringe.

Danke!

So many people out there to feel connected because we share the same interests. I saw these lovely idea yesterday and felt like creating my own. Such a quick and easy project, that makes me happy. Input and output have never been a better match. 

Thank you, Bärbel/Heike!

Stoffblume

Bei Bärbel/Heike wurde ich inspiriert.

Critics may say I spend quite some time at the computer. However, I like to create and I like to write. What else would be more convenient than having a blog and write about what I do? It is a means of being able to share creativity even if there are thousands of kilometres between us. 

Meine Sonntagsfreude verlinke ich gerne hier.

 

 

Samstags Feldspat, Quarz und Glimmer – A Piece of Earth History

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Herbstgenuss

A lot has happened the last week. After the rain, it seems like nature would want to make up for the dry weeks and months we had. There is plenty of everything: mushrooms, walnuts, apples, pears and grapes. 

I also got a new counter top in the tiny kitchen. I cannot fathom the age of this granite. Do you know how Earth looked like 200 million years ago when this stone emerged from magma? It was the time of the giant continent Pangaea.  I now have a piece of Earth history in my kitchen. 

I teach German to some kids from other countries of Europe. Yesterday a girl told my what she loved about Switzerland. Nature, she said. Her eyes glowed when she told me that she drives to school by bike along the meadows. That it takes her two minutes to be in the forest. Obviously she’s visited some parts of the country and is amazed that she could see the mountains from any place. She also told me that she can’t believe that Swiss people take the beauty of the country for granted. So today my heart is full of admiration and gratefulness for the Earth. 

Sicher erinnert ihr euch an diesen Spruch aus dem Erdkundeunterricht. Granit besteht aus Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer. Tatsächlich, wenn ich schräg in unsere neue Küchenabdeckung schaue, glitzern da kleine Einschlüsse. Letzten Montag wurde die Platte geliefert. Ich finde es unfassbar, dass der Stein mit dem schönen Namen Calanca (aus dem Tal mit dem selbigen Namen) ungefähr 200 Millionen Jahre alt ist. Weisst du, wie die Erde damals ausgesehen hat? Es war die Zeit des Riesenkontinents Pangäa. So gesehen, wäre auch ein Afrikanischer Granit ein lokales Produkt gewesen … 😉

Ich staune zur Zeit auch über den Segen, den die Natur hervor bringt. Unsere Wiesen rund um Oberheimen sind voller Champignons. Bei uns im Garten spriessen Schirmlinge aus dem Boden. Die Äpfel, Birnen, Nüsse und Trauben sind reif. Ich weiss gar nicht, wo ich mit der Verarbeitung der Ernte anfangen soll: Traubensaft und -gelee, Apfelmus und Birnschnitze. Die Nüsse muss ich nur zusammenlesen und zum Trocknen auslegen. Dabei wollte ich doch heute endlich meine Gartenbeete parat machen: hacken, mulchen, bepflanzen. Ich habe eine laaaaaaaange Liste gemacht und fühle mich fit, sie auch zu bodigen.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

Reduce-Reuse-Repair-Recycle

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reduceusepaircycle

Es ist mal wieder Zeit, den Schaukasten in der Schule neu zu gestalten. Ich habe mich ein Thema zum Lehrplan 21 vorgenommen: Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Das ist zwar kein Schulfach, soll aber die Bildung sozusagen durchdringen. Deshalb auch in Englisch. Deshalb auch Textiles Gestalten. Deshalb auch ein Wettbewerb, dessen Einreichdatum nach den Herbstferien ist. Ich versuche immer wieder, die Kids hinterm Computer hervorzulocken.

I’m a fan of repairing. It makes me happy to mend clothes. It’s such a good feeling to know I’ve saved resources (reduce), like cotton, water, energy. I don’t want to support fast fashion. Sustainable development is a environmental concern but also a request in the curriculum of public schools in Switzerland. As it isn’t a subject itself, it should be taught in any possible way. Therefore my new show case at the school entrance. Therefore English and textile handcraft, therefore something students can do at home in their free time. I try anything to keep them from the computer screen for a while. 

T-ShirtTasche1

Man nehme zum Beispiel ein ausrangiertes T-shirt (reuse). Schneide grosszügig die Ärmel weg, schneide den Hals aus, schneide am unteren Rand Fransen. Mit oder ohne Vorzeichnen.

Reuse a t-shirt that is not worth mending. Cut off the sleeves, cut along the neckline, maybe a bit deeper, cut a fringe into the hem. 

Fransen

Man verknote die Fransen doppelt. Die einfache Tasche ist eigentlich schon fertig, ausser man wolle sie noch verzieren. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Knot the fringe to close the bag on the bottom. Your bag is finished, except you would like to decorate it. Of course, there are no limits to your creativity. I’m sure a sweater would work, too. 

T-ShirtTasche

Sodeli, jetzt muss ich die Tasche nur noch mitnehmen, wenn ich einkaufen gehe. Mittlerweile habe ich schon ganz viele Taschen, damit ich NIE einen Plastiksack (reduce) verlangen muss. In diesem schwarzen Beutel versorge ich also meine Stoffbälle, die übrigens auch Recycleing Produkte sind.

Meanwhile, I have many cotton bags made from scrap fabrics or outworn clothes. Taking them with me when I go shopping, is the hardest. 🙂 This black bag keeps my wooly balls in check, which are also recycled.

Ups, fast vergessen: Ich mache mit beim Handarbeitsbingo.

Bingo2018

Humor, Unbekümmertheit und eine Prise Grössenwahn

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GebliebtesLebenStapel

Es ist gar nicht einfach, für sich selber, respektive ein eigenes Produkt Werbung zu machen. Ich habe mich seit Wochen um diesen Blogbeitrag gedrückt. Aber heute fühle ich mich mutig.

Deshalb hier

Tadah!

Ehrlich, ich habe grosse Freude daran. Wenn immer ich eine Geschichte lese, kommen die Erinnerungen zurück. Das Leben ist schön, von einfach hat niemand etwas gesagt. Dazu zitiere ich mich selber:

„Das Rezept ist Humor, Unbekümmertheit und eine Prise ….“

Ja was wohl? Wer das wissen möchte und gwunderig ist, was es zum Beispiel mit Bud Spencer, dem Samichlaus, der Nummer 118, dem Kaminfeger auf sich hat, was das Chamäleon auf dem Lampenschirm macht und wie es kam, dass ich mein erstes Buch schrieb, dem sei das heitere Büchlein zum Lesen empfohlen.

Mein neustes Buch: Geliebtes Leben

52 Episoden aus dem Alltag auf gut 106 Seiten. Nichts ist erfunden. Alles hat sich genau so zugetragen. Die Bilder zu den Geschichten meine Schwägerin Monika Tiefenbacher gemalt.

Man kann es bei mir oder bei Lulu.com direkt bestellen. Es kostet 28.50 Franken (+Porto), weil es farbig gedruckt ist.

 

 

I wrote a book in German. If you are wondering, google translate may help. 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück.

 

 

 

Samstags ist Erntetag – Bananas, Apples, Pears and Prunes

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BananenkaffeeGestern war offensichtlich ein strenger Tag, denn um 17 Uhr hat mich eine Migräne ins Bett im abgedunkelten Schlafzimmer gezwungen. Nach 12 Stunden Ruhe, was in Oberheimen sehr gut funktioniert, bin ich heute früh, wenn auch noch ein bisschen wobbelig, wieder auf den Beinen und starte den Tag mit einem dicken Bananenshake. Oh ja, die Nächte werden länger. Die Tage beginnen merklich später.

Ein Glück, dass der ziemlich leere Kühlschrank noch eine angefangen Packung Milch enthält. Bananen kriege ich von Nachbars umsonst, weil ihnen der Dorfladen im nächsten Ort überreife und unverkäufliche Gemüse und Früchte zum Abholen bereit stellt, wovon hier das ganze Dörfli profitiert.  Mir scheint, es klappt im Laden gerade mit der Bananenkalkulation nicht so prächtig.

Banana shake made from scratch with more than ripe bananas which our neighbours get from the store in the next village. The fruits can’t be sold anymore and would be thrown away. As there is more than the neighbours can use themselves, they share. I think it’s hard to calculate the craving of the costumers at the moment because I get bananas to bake and cook and shake what ever I like

Bananenäpfel

Überhaupt bringt der frühe Herbst allerlei Früchte hervor. Äpfel und Birnen von den eigenen Bäumen, Zwetschgen von der Hofgemeinschaft einen Kilometer entfernt. Da fahre ich heute noch hin und pflücke mir ein paar Kilogramm zum Dörren und Einfrieren.

The harvest has begun. We have pears and apples from our own orchard. Soon the grapes will be ready to be picked. Later this morning I’m picking prunes at the farm next door. I’m going to dry and freeze them. 

Aber erst mal Bananenmilch und Kaffee, damit die Lebenssäfte wieder in Schwung kommen.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

 

Apfelliebe – Auf den Blickwinkel kommt es an – Love of Apples

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Gravensteiner

Es kommt auf den Blickwinkel an.

You have to put everything into perspective.

Gravensteiner-1

Ist er nicht ein Prachtkerl?

Isn’t it a beauty? It even survived the hail we had in spring. 

 

Apfelsaft

Da sage ich nur: Prost!

Cheers! It’s all I’m saying.