Samstags Feldspat, Quarz und Glimmer – A Piece of Earth History

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Herbstgenuss

A lot has happened the last week. After the rain, it seems like nature would want to make up for the dry weeks and months we had. There is plenty of everything: mushrooms, walnuts, apples, pears and grapes. 

I also got a new counter top in the tiny kitchen. I cannot fathom the age of this granite. Do you know how Earth looked like 200 million years ago when this stone emerged from magma? It was the time of the giant continent Pangaea.  I now have a piece of Earth history in my kitchen. 

I teach German to some kids from other countries of Europe. Yesterday a girl told my what she loved about Switzerland. Nature, she said. Her eyes glowed when she told me that she drives to school by bike along the meadows. That it takes her two minutes to be in the forest. Obviously she’s visited some parts of the country and is amazed that she could see the mountains from any place. She also told me that she can’t believe that Swiss people take the beauty of the country for granted. So today my heart is full of admiration and gratefulness for the Earth. 

Sicher erinnert ihr euch an diesen Spruch aus dem Erdkundeunterricht. Granit besteht aus Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer. Tatsächlich, wenn ich schräg in unsere neue Küchenabdeckung schaue, glitzern da kleine Einschlüsse. Letzten Montag wurde die Platte geliefert. Ich finde es unfassbar, dass der Stein mit dem schönen Namen Calanca (aus dem Tal mit dem selbigen Namen) ungefähr 200 Millionen Jahre alt ist. Weisst du, wie die Erde damals ausgesehen hat? Es war die Zeit des Riesenkontinents Pangäa. So gesehen, wäre auch ein Afrikanischer Granit ein lokales Produkt gewesen … 😉

Ich staune zur Zeit auch über den Segen, den die Natur hervor bringt. Unsere Wiesen rund um Oberheimen sind voller Champignons. Bei uns im Garten spriessen Schirmlinge aus dem Boden. Die Äpfel, Birnen, Nüsse und Trauben sind reif. Ich weiss gar nicht, wo ich mit der Verarbeitung der Ernte anfangen soll: Traubensaft und -gelee, Apfelmus und Birnschnitze. Die Nüsse muss ich nur zusammenlesen und zum Trocknen auslegen. Dabei wollte ich doch heute endlich meine Gartenbeete parat machen: hacken, mulchen, bepflanzen. Ich habe eine laaaaaaaange Liste gemacht und fühle mich fit, sie auch zu bodigen.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

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      • Nein, den kennen auch bayerische Kinder, die ab dem Jahr 1970 Erdkundeunterricht hatten. Jedoch nicht Kinder, die in Speyer in die Schule gegangen sind. Mein Mann kennt ihn nicht. Wir waren kürzlich auf Radtour in der Oberpfalz und sind durch Granitgebiet mit geologischen Hinweistafeln gefahren. Da hab ich den Spruch aufgesagt und er kannte ihn nicht 🙂 Wir haben auch eine Granitarbeitsplatte und ich bin nach zehn Jahren immer noch total verliebt. Wir haben lange hin und her überlegt, weil die Steinplatte teuerer war als eine „normale“ Arbeitsplatte mit Kunststoffbelag. Aber das Naturmaterial war für uns die richtige Entscheidung. Wie sie bei jedem Licht anders aussieht 🙂 Wie sie so praktisch ist zum Abwischen, beim Backen, bei allem. Wir lieben sie. Viel Freude, liebe Babajeza, mit deiner Granitplatte, einem Stück Erdgeschichte 🙂 Einfach toll!

      • Mein Mann war ja sehr skeptisch. Er findet solche Renovatiöli total überflüssig. Aber jetzt ist er sehr zufrieden. Man kann heisse Pfannen direkt abstellen. Zudem ist die Platte 3 cm tiefer, 15 cm länger. Weil das Abtropfteil fehlt, ergibt sich viel mehr Arbeitsfläche. Schnell abgewischt und streifenfrei sauber. 🙂 LG

  1. Liebe Regula,
    WOW was für eine tolle Ausbeute, ich bin total begeistert. Schön, das der Spätsommer so ergiebig ist. Ich bewundere deine Gartenlust, wie gern würde ich dich mit in meinen Garten nehmen, dann könntest du mir ein paar Tipps geben. Fände ich nett ;-). Du Liebe, ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, mach es dir fein und genieße die freie Zeit.

    Fühl dich herzlich gegrüßt von mir,
    Annette

    • Danke. Zu zweit gärtnern macht bestimmt mehr Spass. Ich halte meinen Umschwung auf Sparflamme. Sollte unbedingt mal wieder das Bauerngärtchen jäten. Trauben hat es dann einfach für die Vögel noch, Birnen isst der Nachbar gerne und pflückt im Vorbeigen. Mundraub nennen wir das. Ich habe zwei kleine Gemüsebeete für nächstes Jahr angelegt, heute nur mit Phazelia eingesät und mit Gitter zugedeckt, damit die Katzen nicht reinmachen. Früher, als ich it den Kindetn zu Hause war, hatte ich einen grossen Garten. Aber jetzt gebe ich Schule. Frau hat nicht für alles Zeit. Ein frohes Wochenende wünsche ich dir! Liebe Grüsse zurück.

  2. Wie schön, dass Deine Ernte so reichhaltig ausfällt. Bei dem Wetter gerade macht es auch besonders viel Spaß, im Garten zu schaffen.
    Im Erdkundeunterricht in der Schule war Geologie nie Thema, aber da habe ich ja seit langem den Fachmann im Hause.
    Liebe Grüße
    Andrea

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