Samstags farbenfroh – Adding Some Colour

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Farbenkaffee

Der November ist in unseren Breiten nicht als der farbenfrohste Monat bekannt. Mit ihm wird grau assoziiert, Hochnebel, schwarze Nächte und dunkle Zeiten. Ab und an beschleicht mich eine Ahnung, dass ich meine Einschätzung, die auf langjähriger Erfahrung beruht, in der Zukunft eventuell überdenken müsste. Es gibt keine wochenlangen Nebelperioden mehr im Thurtal, die Sonne scheint öfters, die Heizung läuft nicht alle Tage. Klimawandel?

Trotzdem, die Tage sind kurz, so dass ich am Morgen und Abend hinter der Windschutzscheibe klebe, damit ich allfällige Hundespaziergänger und Velofahrerinnen frühzeitig erkennen kann. Ehrlich, ohne Brille sehe ich mehr, weshalb ich mein Nasenvelo über die Stirne schiebe, wenn ich im Dunkeln unterwegs bin.

Ich bin froh um zwei Tage Pause. Das Leben ist so anstrengend, wenn der Tag kurz ist. Es dünkt mich, ich müsste alle Arbeit in weniger Zeit erledigen, weil unsere Kultur ja keine Winterruhe kennt. Zudem haben mich die Schniefnasen in der Schule in diesem Herbst schon zum zweiten Mal angesteckt. Liegt es daran, dass gebrauchte Taschentücher im Papierkorb hinter meinem Lehrerpult entsorgt werden? Waschen die Kinder ihre Hände zu wenig? Soll ich auf die Begrüssung per Händedruck verzichten?

Na ja, mal schauen, was Salzwassergurgeln, gemütlich Lesen, eine Verabredung zum Kaffeetrinken und ein seichtes, aber spannendes Buch bringen. Und ich bringe ein bisschen Farbe und Liebe in den heutigen grauen Tag.

Ich wünsch euch was!

Maybe climate change brings higher temperatures, more sunny days, less fog and dryness to my part of the world. Nontheless, I am exhausted from one week’s workload as the days are so short but the work is the same as during summer when there are more hours to do it. I’m always tired when the sun goes down and could immediately go to bed. It’s painful to have to work after 6 o’clock, like meetings. I don’t like to go out when it’s dark. 

Therefore the trimester between fall break and Christmas is the hardest. Furthermore, if the students are coughing and sneezing all the time and pass their bugs over to me. It has happened for the second time in five weeks. Hatschi! 

I try not to feel sorry for me. Thankfully, it’s the weekend. I can rest, read a novel I have read already three times (sometimes it is good if you know what to expect) and meet an old friend. I’m adding a bit of colour and love to the gray day

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

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  1. Ja, die Schnupfen-rote-Nasen-Niesen-Zeit hat wieder begonnen. Erst gestern bin ich ebenfalls von zahlreichen Kindern / Eltern angehustet worden…

    …vorbeugende Maßnahme meinerseits sind dann entsprechende Globuli, die tatsächlich helfen! Und nicke beifallströmend in puncto unbeleuchteter Radfahrer und Fußgänger.

    Ein unterhaltsamer Post zum Samstagsplausch!
    Herbstbunte Grüße von Heidrun

  2. Begrüßung per Händedruck?! Wow! Ist eine sehr schöne Geste – und mutig in der Virenzeit.
    Gute Besserung und eine gute Woche!
    Liebe Grüße
    Ingrid

  3. Gute Besserung.
    Mit der Brille geht es mir genau gleich, wenn es dunkel ist und noch nass ziehe ich sie auch ab.
    In der Schule habe ich Desinfektionsmittel, zwischendurch reibe ich meine Hände damit ein…
    Liebe Grüsse
    Angy

  4. Einen schönen guten Morgen,
    ich wünsche dir gute Besserung und erhole dich gut.
    Schön, dass meine Post schon angekommen ist. Ich weiß, ich bin ein wenig früh dran, aber ich war unsicher, wie lange der Brief unterwegs sein wird.
    Einen entspannten Sonntag!
    Liebe Grüße
    Tina

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