Archiv für den Monat Januar 2019

Lens Ball – Experiment – Glaskugelbild

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Bei Nachbars wird gebaut, auch bei diesem Hudelwetter. Wirklich, ich bewundere die Handwerker, die bei Kälte und Nässe den ganzen Tag an der frischen Luft arbeiten. Auch wenn sie unter Dach sind, zieht es durch die Löcher, die später einmal Fenster heissen. Meine Nachbarin bringt jeden Nachmittag einen Zvieri auf die Baustelle. Und egal, wie gross die mit Kuchen oder Guetzli gefüllte Dose ist, am Schluss hat es nur noch ein paar Krümel drin.

Das rote Haus ist übrigens nicht die Baustelle. Diese ist auf der anderen Seite der Liegenschaft. Man kann am Rand der Kugel den Baukran erkennen. Die Handwerker haben schon Feierabend gemacht.

Meine Küche steht Kopf, damit die Aussicht stimmt. Nachbars Haus ist auch auf diesem Bild drauf. Findet ihr es?

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I’ve tried out my lens ball for the first time today, probably not at the best time of the day. Also the scene might be a bit low. All you can see is my neighbours‘ house. They are adding a two story house on the north side. If you take a closer look, you can see the crane. The traded workers have left already. 

My husband is working in the kitchen and I have time to play with my lens ball. As always, taking the pictures is a quick job, but it is time consuming to cut them, place them and write a few more or less coherent sentences. 

So that’s it for today. Heavenly smells are coming out of the kitchen. Dinner’s ready. 

 

 

36 + Sachen zum Loslassen zum Zweiten – Erleichterung, Befreiung, Freude – Getting Rid of Stuff

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tassenkollektion

Meine Lieblingstassen habe ich gerne griffbereit. Sind es zuviele?

Vor zwei Jahren habe ich eine Liste 36+ Sachen zum Loslassen erstellt mit dem Ziel, das Haus zu entrümpeln. Diese Liste hat sich merklich verkürzt, findest du nicht?

  1. Alte Farbdosen
  2. Besteck, das du nie brauchst
  3. Halbfertige Handarbeiten, die du nie fertigstellen wirst
  4. Alte technische Geräte
  5. Abgenutzte Handtücher, Frotteetücher, Badetücher
  6. Putzlappen, davon braucht’s nur wenige
  7. Putzmittel, das du nie aufbrauchen wirst
  8. Dinge, die du doppelt hast oder die durch etwas Besseres ersetzt wurden
  9. Teelichter und Kerzen, aufbrauchen oder weggeben
  10. Kleider, die du nie mehr tragen wirst, auch wenn du hoffst, dass du ein paar Kilos verlieren wirst. Irgendwann.
  11. Herumliegende Elektrokabel
  12. Zweifache Küchenutensilien
  13. Plüschtierchen

Und tatsächlich, ich habe nichts vermisst. Denn die Angst, etwas Weggebenes später zu kurz zu haben, hintert uns am Loslassen. Deshalb also weiter im Takt! Bei diesem Hudelwetter ist die beste Zeit zum Entrümpeln.

  • In der ersten Januarwoche habe ich mein Zimmer umgeräumt und aussortiert. Ein gutes Gefühl.
  • Dann war mal wieder eine Entsorgungstour nach Zuzwil nötig: Glas, Blech und Alu, Haushaltplastik, Altpapier und Karton. Mit jeder Flasche, die ich ins Loch stopfe, jede Dose, die ich quetsche, bringt Befreiung.
  • Heute habe ich eine Papiertasche voller gebrauchter Ringordner zur weiteren Verwendung in die Schule mitgenommen und einen Wollmantel an einen Interessenten weitergegeben. Jedes Stück, das aus dem Haus kommt, ist eine Quelle der Erleichterung.
  • In diesem Jahr verdient nebst all dem Kleinkram der Keller meine Zuwendung. Er ist zwar leer, aber den Kiesboden möchte ich ausgraben (lassen) und neues Kies einbringen.
  • Noch dieses Jahr, spätestens im nächsten Winter, wird auch das Brennholz des Vorbesitzers aufgebraucht sein. Ich werde die Heubühne pickfein reinigen, so dass im Jahr 2020 das 1. Oberheimen Scheunenkino stattfinden kann. Hach, ich freue mich.

Do I own too many things? Probabely. I wrote a list to let go of 36 + items two years ago. It’s time to check off some points. I’m pleased and keep going. This rather sad day (regarding the weather) is as good a day as any.

I reagaranged my room during the first week of Janaury.

Then we went to the nearby recycling station to dump cardboard, waste paper, glass, plastic and tins.

Today I got rid of a wollen coat that has found a new owner.

Furthermore, I took a bunch of no longer used ring files to school, where they will be of good use again. It’s not necessary to take a new one every time you start a new subject or topic.

Over the year I want to pay attention to the cellar, which is quite empty but needs new gravel. I won’t do this hard work myself. 🙂

I hope that by the end of this year the fire wood in the barn will be burnt. What a joy to invite for the First Oberheimer Barn Cinema.

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstags im Winter – Winterworld

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Heirassa! Hier ist der Winter eingebrochen. Es schneite und schneite, und irgendwann musste auch ich zur Schneeschaufel greifen, damit wir überhaupt noch ins Haus gelangen konnten. Ich habe die grosse Schneemade vor dem Hausplatz weggeputzt und schmale Wege gegraben. Mehr lag einfach nicht drin.

It is still snowing, which is nice when you are safe inside the house. It’s a bit annoying when you have to go out, but in other parts of Europe it is desasterous. So I won’t complain at all. Cleaning the entrance to the property has been arduous and made my neck sore. I’m glad for the Perskindol. 🙂

However, it looks really wonderful. The trees have got cushions. The black and white of the nearby forest is a lovely contrast. There isn’t a single black or grey spot as long as the snow plow didn’t come by.

Aber es sieht sehr schön aus bei uns. Die Bäume und Büsche haben Polster gekommen, was vorher grau und schwarz war, ist jetzt weiss und hell. Und es schneit immer noch weiter.

schneesicht

Das ist die Aussicht aus meinem Schulzimmer gestern morgen vor Schulbeginn. Bis ich zur Kamera greifen konnte, war der bunte Farbtupfer (Kind im Skianzug) leider schon hinter dem Gebüsch verschwunden.

Have a look into winterworld from my classroom window. There was a colourful spot in all the white (child in a ski dress), but before I could grab the camera, it had already disapeared behind the bush. Anyway, it’s a nice view from my work place.

I think I will be sewing, mending, reading and playing crabble all the weekend. What are your plans?

 

Verlinkt mit Andreas fröhlicher Samstagsrunde 2.19.

 

Schöne Erinnerungen – Memories – Patchwork Quilting

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quiltrolle

Nach meiner Lieblingsfarbe gefragt, sage ich immer blau, obwohl das nicht ganz stimmt. Rot ist meine ultimative Lieblingsfarbe. Daraus ergibt sich dann oft die Kombination rot-blau.

My favourite colours are blue and red. I often combine these two colours, especially for quilts. 

quiltkatze

Es gibt in unserem Haus viel rot, was offenbar auch der Katze gefällt. Wobei sie sich vom Quilt auf den Stuhl geflüchtet hat, als ich in die Küche gekommen bin.

There are a lot of red items in my house, like the chairs in the kitchen, the sofa in my room, the sheets on the bed, blankets on the bench, a carpet. The cats seems to like red, too. This is one of her favourite places. 

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Mein neuster Quilt, über dessen Entstehung – ein Ferienprojekt – ich schon berichtet habe, hat eine roten Rahmen und eine dunkelblaue Einfassung bekommen.

My newest quilt – a project during the holidays, has got a red frame and a blue border.

quiltknöpfe

Als Muster habe ich Neunerblöcke gewählt und sie mit einem Jeansstreifen eingefasst. Jetzt nähe ich noch Knöpfe, die von den verwendeten alten Hemden stammen, in die roten Mitten, damit die drei Lagen zusammenhalten. Derweil die wärmende Decke auf den Knien zu haben, ist sehr gemütlich.

The quilt is made of patches (nine patch) skirted with jeans fabric. I’m adding buttons from the old shirts I used for the quilt. I think it is nice to sit in the cosy living room, the quilt on my knees and sewing on buttons.

16 Blöcke sind’s nur. Es sollte als nicht mehr zu lange dauern, bis ich – bei Tageslicht fotografiert – die Decke im Vollbild zeigen kann. Ich weiss auch schon, wie ich die Decke nennen werde:

ein-bisschen-felix-nicole-und-ich/

Obwohl da natürlich noch ein bisschen Romy, Emma, Pit, Michael und Monika drin stecken. Schöne Erinnerungen!

It shouldn’t take too long until the quilt is finished as there are only 16 blocks. Then I will take a proper photograph by daylight and show it to you. I even have a name for the quilt: A bit of Felix, Nicole and me or in German:

ein-bisschen-felix-nicole-und-ich

Although there is a bit of Romy, Emma, Pit, Michael and Monika in it, too. Memories of the past. 

 

Drei König – Thinking about Politics – January 6

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dreikönig

Ganz kurz ist heute Morgen der Gedanke aufgekommen, passend zum 6. Januar einen Dreikönigskuchen (auch hier) zu backen. Das Wort König assoziiert aber Begriffe, die doch irgendwie gar nicht in mein (Wunsch)Weltbild passen. Klar, der Dreikönigskuchen ist nur ein Brauch, ein Spiel. Und doch. Wieso soll eine/r Königin sein? Ich bin keine Freundin einer politischen Elite. Wir sehen, wo das hinführt.

dreikönige

Ganz viele versteckte Könige wären mehr nach meinem Geschmack, oder alle Gewöhnlichen wären die Gewinner. Und da ist mir in den Sinn gekommen, dass ein Panettone doch der viel bessere und geeignetere Königskuchen ist. Für alle, statt für wenige.

dreikönigs

I didn’t go shopping yesterday but stayed in the house after we had come home. Therefore no milk, no bread, just what is left in the pantry. As I don’t want to go out today, no traditional cake for Epiphnay either. Which leaves me with a panettone.

Thinking about it, this traditional sweet bread with raisins and dried fruits is even a better choice because everybody get the chance to be crowned. I’m no friend of a political elite. The crowns that are handed over are green. Let’s stick to some solid material, too. Less, but for more people.

Samstags kuschelig – These Cosy Feelings

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Nach den Ferien wieder daheim überkommt mich wie üblich ein Unrast, denn wo ich hingucke, sehe ich etwas zu tun. Ich muss die Spuren der Abwesenheit beseitigen: Das Haus auf angenehme Temperatur erwärmen, den Holzvorrat aufstocken, Katzenhaare entfernen, Briefkasten leeren, die Hühner kontrollieren, den Kühlschrank füllen.

Temperaturen unter Null und Schnee sind Zeichen, dass es Winter ist, und bedeuten, dass gewissen Arbeiten einfach doppelt so viel Zeit in Anspruch nehmen. Schnell in den Finken aus dem Haus geht nicht. Ich überlege, ob ich nicht am besten einfach drinnen bleibe und den Einkauf auslassen soll. Und doch. Wie es wohl den Hühnern geht? Haben sie genug Körner? Ist das Wasser eingefroren?

It’s snowing and freezing. I don’t feel like going out now that we are safely home from our trip to Baden-Baden. I see there are chores to do, like heating up the house, fix a proper meal for the driver (my husband), go through the mail..

It takes time to put on a winter coat and thick boots, mittens and a hat. However, I should look after the hens, which don’t like snow at all. Do they have enough food and water? What about the stack of logs to keep the house warm and cosy?

I’d rather stay inside and read or have a cup of tea. 

 

Have a nice wintery weekend!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 1.19

 

 

Diese Tage – As Clean As It Gets

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Seit 15 Jahren kommen wir regelmässig hierher und geniessen alt Bekanntes und Unbekanntes. Wir logieren zum ersten Mal einen Steinwurf vom Friedrichsbad entfernt, nach dessen Besuch ich so sauber bin wie nie. Diesmal nahmen wir auch an einer Führung durch das Schauspielhaus teil und liessen uns auch die Unterwelt zeigen.

Ein Besuch in der Buchhandlung darf auf dem Programm nicht fehlen, wie auch der abendliche Schlummertrunk. Es gibt hier ein grosses Handarbeitsgeschäft, nur leider fand ich in der Riesenauswahl noch immer kein Zitronengelb.

We like this place very much, because there’s much to see and do, for example walking through the park or the streets, visiting a bookstore and getting lost in the varity of books, journals, cards, films and gifts. There’s also an opera house. Although there isn’t a play while we are here, we booked a tour and could see behind the scene.

On vacation there must be time to read and knit and have a beer.

The main reason for people to come here are the hot springs. After two visits in the Friedrichsbad I am as clean as it gets. It’s time to head home now.