Samstags ein Durcheinander – Saturday’s Medley

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Wullehäxli

Ich war nicht erfreut – ganz und gar nicht! -, als ich letzte Woche nach dem Anfang meines Wollknäuels suchte und schliesslich einen ganzen Wusch an Wolle herauszerren musste. Ich hatte mich total vergriffen. Was für ein Durcheinander.  Trost und gute Ratschläge meiner Kreativrundenfreundinnen, denen ich von meinem Missgeschick erzählt hatte, kamen postwendend. In drei Etappen hatte ich nach einer guten Weile wieder so etwas wie Ordnung hergestellt: die Streifen reihten sich aneinander. Nur mit der Reihenfolge stimmte es nicht, aber das sieht man nur bei genauem Hinschauen.

Let’s say, it’s sock-time again! I felt like lime yellow socks, but came up with lime green. Yellow was nowhere to be found undfortunatelly. Until I traced a lovely online shop with hand dyed yarn. After I had ordered, this lovely skein of sock wool arrived in no time.

Anyway, I knitted the lime yellow socks (they are a blend of wool and cotton and therefore for summer). Then I started knitting a pair from yarn I had bought in Germany where we had spent some days after New Year. What a tangel!, when I wanted to pull out the beginning of the skein. My friends form the Creative Club had a lot of good advice. Finally, I was able to enjoy the flow of knitting. The mess had turned in some kind of order. Seeing it from a philosophical point of view: This is life. Chaos turns into regularity again. 

Man darf ruhig ein bisschen philosophieren, dass das Wirrniss dem eigenen Inneren in Krisen entspricht. Und dass sich zu guter Letzt die Verwirrung löst, wieder Ordnung herrscht, wenn auch eine andere.

SockenCollage.jpg

Vor einiger Zeit verspürte ich grosse Lust, Socken in Zitronengelb zu stricken. Es wurden zitronengrüne. Immerhin. Letzte Woche gelang es mir endlich, zitronengelbe beim Wullehäxli in Rabius Sockenwolle in der gewünschten Frabe zu finden. Meinen inneren Massstäben gerecht werdend, stricke ich aber erst die Streifchensocken fertig. Denn …

Jeanskleid

… diese Sockenstrickerei wurde, als es so schwierig wurde, zu Gunsten eines Nähprojekts schon einmal beiseite gelegt. Ich habe letzten Samstag versproche, dass ich euch das Resultat zeigen werde …

Am Sonntag hat es geschneit, als nach drei Tagen Beschäftigung der Jeansrock und ich fürs Photoshooting parat standen. Diesen Sonntag verspricht der Wetterbericht 10 Grad.

When the chaos was too much to bear, I changed projects. I’d better sew, I thought. After three days of cutting, thinking, sewing I have a new dress made of old jeans. Isn’t this something?

🙂

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

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  1. Arrrrg, wie nervig! Mit meinem ersten Strang Wolle ging es mir damals so. Ich wusste nich, dass man es wickeln muss und habe es natürlcih total verwurschtelt … so what, Stunden später und nach üblen Fluchtiraden hatt ich es dann wieder entwirrt.
    Die Sache mit der inneren Ordnung, die wieder hergestellt wird finde ich einen sehr treffenden Vergleich. Nun zu deinem Kleid … Es sieht toll aus und steht dir prima und am besten finde ich dein herzliches Lachen
    Liebe Grüße
    Ivonne

  2. Oh je, Fadensalat, das mag ich auch gar nicht und bin dann oft froh, wenn der weltbeste Lieblingsmannschaft in der Nähe ist, der dann einen kühlen Kopf bewahrt und mit genügend Geduld alles entwirrt.
    Liebe Grüße von Catrin.

  3. Wollkotze, gefällt mir auch, ich meine das Wort;-) das Durcheinander zu entwirren finde ich schrecklich. Ist übrigens eine Arbeit, die ich gerne Sus gebe die Nachsitzen müssen… also die auch von andern LP geschickt werden können, die kommen aber nie wieder… da kommt dann immer die Frage zur LP “ mien mr zur Frau Fischer? Denn höre mr uf“
    Wünsche dir einen schönen Sonntag
    Liebe Grüsse
    Angy

  4. Liebe Regula, man bist Du eisern. Ich verliere dabei oft die Geduld.Aber es hilft ja nichts, es muss ja gelöst werden. Der Rock gefällt ebenfalls Deine Socken. Solch schöne frühlingshaften Farben.
    Hab ein schönes Wochenende. Lieben Gruß Sylvia

  5. Liebe Regula,
    ein schönes Foto im Schnee, das so viel Lebensfreude ausstrahlt. Danke dafür!
    Die Solcken finde ich große Klasse. Meine Großtante hat mir früher immer Wollsocken gestrickt, leider ist sie inzwischen verstorben. Ich muss es wohl doch nochmal selbst lernen.
    Hab ein schönes Wochenende
    LG
    Yvonne

  6. Wenn es mit dem Wetter so aufwärts geht kannst du deinen Rock bald ohne Socken ausführen. Bei uns schmeckt es schon ganz schön nach Frühling.
    L G Pia

  7. Liebe Regula,
    dass das nei uns „Wollkotze'“ heißt, hat dir die Andrea bereits geschrieben. Da brauche ich das nicht zu tun. *lach* Mit passiert das auch immer wieder. Dann nehme ich mir immer vor, so lange bei der Socke zu bleiben, bis das gesamte Gewirr aufgestrickt ist. Das kann schon mal sein, dass dann Schaft und Ferse fertig sind, bis mein Strickzeug wieder ordentlich ist.
    Dein Rock ist super schön geworden. Diese Arbeit hat sich auf alle Fälle gelohnt.
    Liebe Grüße und ein sehr schönes Wochenende mit Frühlinstemperaturen
    wünscht die Mira

  8. Hallo,

    das kenn ich auch… und nie hab ich sooo viel Geduld wie beim entwirren von Wolle. Da muss ich mir viel Zeit nehmen, denn schnippeln geht ja auf keinen Fall und was sich so verwirrt hat muss auch zu entwirren gehen…. Und wenn es mehrere Tage dauert. Deswegen wickel ich Wolle nicht, wenn ich es eilig habe… das läuft in den meisten Fällen auf Chaos raus…

    Strickst Du bei den Zitronengelben ein Muster rein? Oder glatt rechts?

    Einen lieben Gruss da lass
    illy

  9. Dein lachendes Gesicht zeigt: alles im Lot! Der Rock ist Dir auf jedem Fall bestens gelungen. Und die Socken stecken ja in den Stiefeln…
    Habˋ ein wunderschönes Wochenende und ich sende herzliche Grüßle, Heidrun

  10. Ja Wollkotze. das Wort kenne ich auch. Und das ist genau der grund, warum ich nie von innen stricken. Ich produziere beim Rausziehen immer Wollkotze. Also mache ich das nicht mehr!

    Ein schönes Wochenende für dich!
    Marion

  11. Guten Morgen Regula,
    das ist ja ein tolles Bild von dir, da habe ich mich heute morgen richtig gefreut, dich zu sehen.
    Gelbe Wolle sieht man ja selten im Bloggerland und deine Socken finde ich richtig toll. Die sind so schön, auch von der Farbe her, da würde ich mir sogar überlegen, ob ich die nicht trage.
    Toll und auch nicht sooo bunt.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und sende einen lieben Gruß Eva

    • Bei Socken kenne ich keine Grenze. Fast keine. Der grösste Teil steckt ja eh in Schuhen und zu Jeans passt alles. Nur mit Rocke wird es oft schwierig. 🙂

  12. Wollkotze! So nennt man das. Manch ein Knäuel kann sich eben nicht zurückhalten.
    Deine Socken sehen trotzdem prima aus. Zitronengrüne könnte ich mir auch mal vorstellen. Ich habe welche in Sonnengelb, die mag ich aber nicht so gerne.
    Liebe Grüße und hoch die Kaffeetassen
    Andrea

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