Samstags 20/21 gut verwurzelt – Back to the Roots

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Gartenbeet

Als meine Kinder noch klein waren, hatte ich einen grossen Gemüsegarten, erstens weil genügend Mäuler da waren, die Früchte der Arbeit auch zu geniessen und zweitens, weil es mir gut tat, mit den Händen in der Erde zu graben und sie unter den nackten Füssen zu spüren. Oft wollte ich nur ein bisschen zwischen den Beeten spazieren, den Salaten und Beeren beim Wachsen zusehen, und ehe ich mich’s versah, war ich schon wieder am Häckeln und Unkraut züpfeln. Im Verlauf des Lebens habe ich nicht nur den Garten aufgegeben …

Jetzt mit einem Vollzeitjob bleibt einfach zu wenig Zeit für einen grossen Garten, obwohl die Zeit reif dafür ist. Doch ich kann und möchte nicht am Abend noch in den Garten gehen müssen, um den Pflanzen die Pflege angedeihen zu lassen, die sie brauchen.. Deshalb habe ich beschlossen, wieder ganz klein anzufangen und habe letzten Frühling zwei Beete mit Holzumrandung auf die Wiese gestellt. Dieses Jahr wachsen ein paar Salatköpfe, ein halbes Duzend Randen, verschiedene Kräuter, zwei Kürbisse und hoffentlich bald eine Reihe Höckerbohnen.

Und weil der Wetterbericht heute Nachmittag Regen verspricht, habe ich die Gartenarbeiten für heute gleich am frühen Morgen erledigt: Ein bisschen hacken, ein bisschen mulchen, ein bisschen giessen, Bohnen stupfen und sie vor den neugierigen Hühnern schützen, angiessen.

In Zeiten der Krise kann es nicht schaden, ein paar Wurzeln zu treiben, damit man geerdet bleibt.

Sämereien

When my children were small, I had a big vegetable garden because there were enough people to eat what had grown and I found it very comforting to work like my great-grandmother. Later I gave up on the garden and more …

Last year the time was ripe to start growing vegetable again. Back to the roots. I started small in order to be sucessful. The picture shows half of my tiny vegetable garden consisting of two beeds. There are a few salads, half a dozen beet roots, and hopefully a row of beans soon.

As the weather forecasts is talking about rain in the afternoon, I started working in the garden early this morning. the soil needed my attention, there was some weeding to be done, too. Finally, I put a row of green beans into the soil. I found a bag of pumpkin seeds and put them into the ground too. Let’s see how they are doing … 

The whole time the hens were watching me.

Now it’s time for a second cup of coffee.

By the way, the sun is still shining.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

 

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  1. Deine Pflänzchen sehen sehr kräftig und gesund aus, liebe Regula…du hast recht Gartenarbeit soll der Entspannung dienen und das tut sie auch, wenn nicht das große MUSS dahinter steht. ich genieße auch die Ruhe bei der Gartenarbeit und den sichtbaren Erfolg… wenn er sich dann einstellt *zwinker wie bei dir!

    liebe Grüße
    Augusta

  2. ich hätte auch gern wieder ein bisschen salat und gemüse wie früher, aber im alter muss man auf seinen rücken rücksicht nehmen 😉 – so gibt es halt einen wilden garten mit viel selbstaussaaten und nur noch ein kräuterbeet zur versorgung. deine hochbeete sind prima und beim anblick der hühner geht mir das herz auf!
    liebe grüße
    mano

  3. Hallöchen,
    ach so ein Garten… Am schönsten ist ja das, was von alleine wächst…. oder wo gießen und gut zurreden reicht ;-). Ich finde, ein Garten darf Spass machen. Arbeit gibts so schon genug..
    Einen wunderbaren Sonntag wünscht
    illy

  4. Ich habe vor Jahrzehnten den Gemüsegarten auch aufgegeben, denn wir hatten einen Markt mit tollen Selbsterzeugern. Und Tomaten könnte man bei den früher üblichen häufigen Sommerregen vergessen. Jetzt gibt es nur ein bisschen Kräuter in Töpfen auf der Terrasse. Auch gut.
    Einen schönen Sonntag!
    Astrid

    • Ja, so ein bisschen „gärteln“ tut der Seele gut! Ich habe vor ein paar Wochen auch zwei Balkonkästen mit Salatsetzlingen bestückt sowie zwei Zucchini im Kübel und ich freue mich, dass alles so gut wächst. Meine Salatgurke im Topf ist dagegen leider weniger bis gar nicht gediehen. Schade. Dein Beet sieht richtig schön aus!
      Hab einen schönen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Ingrid

  5. I’d love to grow vegetables but need a bigger garden for that. Perhaps an allotment like my grandfather did, but that’ll have to wait until I’m retired! xxx

  6. Ich wünsche dir einen ertragreiche Ernte und viel Spaß mit deinen kleinen Beeten. Es ist schon wirklich schön, die eigene Aussaat zu ernten und des schmeckt ja auch ganz anders. Aber du hast schon recht, nebenbei mit einem Vollzeitjob wird es Stress und macht keinen Spaß mehr. Da genügt dann ein kleines Fleckchen, was man mit Freude bewirtschaften kann.
    Liebe Grüße von Catrin.

  7. Regula,
    es muss ja nicht die Massenversorgung werden, aber ab und mal was vom Garten hat was. Ich hab auch nicht viel, aber ich freu mich jedesmal wenn ich Schnittlauch oder andere Kräuter holen kann oder mal ein paar Tomaten oder die Johannisbeeren oder Rukula oder Kresse. Eben was einfaches.

    Meine Oma hatte einen Riesenschrebergarten und das ganze Zeugs auf dem Wochenmarkt verhökert.
    LG
    Ursula

  8. Es muss nicht viel sein, was man in die Erde drückt und wurzeln lässt. Im alten Schulgarten drückt das Grün, der nicht geernteten Kartoffeln des Vorjahres hervor. Deshalb gab ich die Kartoffeln, die wir durch die Schulschließung nicht verarbeiten konnten mit in das Beet. Nun hat die Schule noch einen reinen Kartoffelacker. 😉 Mal sehen, wie er sich ohne Betreuung entwickelt.
    Kümmern werde ich mich um andere Schätzelein um mit den Händen in der Erde geerdet zu bleiben.
    Viele Grüße,
    Karin

  9. Liebe Regula,
    ich liebe es auch im Garten zu werkeln. Letztes Jahr habe ich mir zwei kleine Hochbeete zugelegt.
    So kann ich mich wenigstens jeden Tag an frischen Salat und Kräuter erfreuen.
    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    Heike

  10. Liebe Regula,
    du hast ja ein schönes neue Blogoutfit! Gefällt mir :0) Meine Mama hat früher immer im garten gewerkelt und wir hatten frisches gemüse, kräuter und obst. Das hat mich eigentlich geprägt, aber für einen richtigen garten fehlt mir zeit und muße….Aber so zwei Hochbeete sind eine feine Sache, ich hätte wohl Erbsen, Erdbeeren und Möhrchen drin :0) Deine Hühner finde ich zu schön, regula! darauf hätte ich auch Lust, aber niemenden, der auf sie aufpasst, wenn wir wegfahren. Ich hab grad einen Apfel-/Rhabarberkuchen mit ordentlich Streuseln im Ofen :0) kaffee gibts also bei mir auch bald! Backen entspannt…hab ein schönes Wochenende und ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

    • Vor fünf Minuten haben wir bei der Nachbarin angefragt, ob sie unseren Hühnern schaut. Der Lohn der Arbeit ist zum Greifen nah: in Form von frischen Eiern. 🙂 Und dann bringen wir immer etwas aus den Ferien mit. Ein schönes Wochenende dir. Regula

    • Nur nicht zu viel pützeln, das ist schlecht für die Biodiversität. Etwas weniger Zeit zu investieren, dient einem guten Zweck. 🙂

  11. richtig!
    also alles: die erdung durchs in der erde wühlen und auch das klein anfangen. es nützt nichts, eine riesenplantage anzulegen, die man dann nicht gemanaged kriegt. bei mir siehst du auch noch jede menge rasen zwischen den beeten – so breite wege würde der ehrgeizige gärtner als verschwendung ansehen…. aber ich hab halt nur beschränkte kräfte – auch ohne vollzeitjob.
    und dann kommt ja noch dazu, dass man den ganzen überschuss irgendwie konservieren müsste – auch eine ziemliche schufterei……
    aber so hühner…. hätt ich schon gern 😀
    xxxx

    • Ich hätte wohl die Beete noch ein bisschen mehr auseinander platzieren sollen (der Mann, immer auf Arbeit sparen aus) hat gemeint, so weit, dass man mit dem Rasenmäher durchkommt. Jä nu, jetzt muss ich halt mit der Rasenschere von Hand schneiden. Vielleicht lege ich irgendwann noch ein paar Steine dazwischen.

      Ob ich am Schluss alles ernten kann, was ich gepflanzt habe, ist eh unsicher. Es gibt viele Schnecken hier, die auch gerne Salat essen. So gesehen, ist die Gärtnerei sogar vom investierten Geld her gesehen, eine Verschwendung, zumal sie einen die Kopfsalate in der Hochsaison ja nachschmeissen. Die Qualität ist eben andrer Art. 🙂 Randen sind aber letztes Jahr sehr gut gewachsen, und diesen Salat liebe ich wahnsinnig, so dass ich ihn sogar einmache. 🙂 Kürbis ist auch toll, wenn sie nicht zu gross werden. Sie eignen sich auch bestens als Geschenk, sogar in Schnitzen.

  12. Liebe Regula, wie schön sich das wieder liest bei dir… mit den Händen in der Erde, oder sie unter den Füßen spüren.
    Schon allein dein Foto mit der Kaffeetasse im Beet ist so herrlich.
    Ich habe das Glück, dass mein Sohn den Garten betüddeln und dass er einen grünen Daumen hat und es liebt, an Pflanzen herum zu zuppeln und ihnen nicht nur Pflege, sondern auch Liebe zu schenken.
    Daduch konnte ich auch bei meinen bisherigen Vollzeit- und Stressjobs den Garten genießen.
    Für heute ist auch bei uns Regen gemeldet. Das stört mich aber nicht. Der geplante Ausflug wurde deswegen auf unbestimmte Zeit verschoben und mir bleibt der Tag heute auch für den Garten.
    Drei Gurkenpflanzen habe ich und sechs Tomaten. Und eine Tüte Bohnensamen.
    Hab ein feines Wochenende und erhol dich gut.
    die Mira

    • Dir auch ein frohes Wochenende. Meine Bohnensamentüte ist schon ein bisschen älter geworden. Mal schauen, was alles wächst. Ich habe eine Reihe gestupft und hoffe, dass die Bohnen nicht dann reif sind, wenn wir in den Ferien sind. Aber dieses Jahr wird das eh eine schweizerische Angelegenheit. Nur bei Sonnenschein, sonst kehren wir nach Hause zurück, was eigentlich von jedem Punkt aus in drei Stunden der Fall wäre. 🙂 Also auch Zeit zum Ernten in den Sommerferien. Mach’s gut!

  13. Liebe Regula,
    ich kenne das, Garten und Bohnen und Kartoffeln und vor allem Weinberge. Grrr, nee ich kannes nur immer wieder schreiben. Die 6 Wochen Ferien im Sommer und in den Herbstferien bei der Oma waren wir mich ein Graus, obwohl ich heute immer denke, dass es doch schön war.
    Manchmal ertappe ich mich auch mit den Gedanken, „ach, wenn du das alles nochmals jetzt erleben könntest, würdest du es sicher anders sehen?“
    Ich weiss nicht, auch Zuhause hatten wir einen 14 Ar Garten am Hang, nee.
    Aber ich kann durchaus verstehen, wenn Jemand das gerne mag.
    Ich sattele mein Stahlroß und ab, aber so hat Jeder das seine und mag es so machen, wie er will.

    Wurzeln zu treiben ist nicht nur in diesen Zeiten gar nicht soooo schlecht.
    Ein schönes Wochenende wünscht dir Eva.

    • Hallo Eva, 14 Aren, das ist ein Selbstversorgergarten. Das ist ein Beruf. 🙂 Für mich ist Garten Hobby, also wird der niemals so gross. Es gibt auch feines Gemüse von Produzenten. Liebe Grüsse zu dir. Regula

  14. Guten Morgen liebe Regula,
    ja, ein Garten macht schon viel Arbeit, von daher kann ich verstehen, dass du darauf verzichtest hast. Ich habe in diesem Jahr auch nur einige Tomatenpflanzen, eine Zuchhini und eine Physalis gesetzt. Das ist gut beherrschbar. Aber das Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt irgendwie doch gleich nochmal besser. Schön, dass du mit zwei kleinen Beeten demnächst auch wieder ernten kannst.
    Hab ein schönes Wochenende
    LG
    Yvonne

  15. Guten Morgen liebe Regula, ich weiß genau wovon Du sprichst. Ich bin zwar eine Großstadtpflanze, doch die Ferienaktivitäten fanden bei den Großeltern auf dem Land statt. Die Oma hatte immer Bohnen an der Stange gepflanzt, es gab Möhren aus dem Garten und wir gingen in den Wald zum Beerensammeln. Das fehlt heutzutage. Beziehungsweise sind die Wälder auch nicht mehr so, wie ich es in Erinnerung habe.

    Aus gesundheitlichen Gründen ist die Nutzpflanzung bei uns reduziert auf Tomaten und wenige Kräuter…

    …bleibt gesund und munter. Frühlingsfrohe Grüße von Heidrun

  16. Guten Morgen liebe Regula, mein Kommentar von letzte Woche ist irgendwie verloren gegangen.
    Das Beet mit Kaffee sieht gut aus. Grins. Ja ich schaffe auch nicht mehr so viel wie früher, ok wir haben auch keinen Garten, aber mein Mann hat letztes Jahr mit Tomatenpflanzen und dieses Jahr mit Salat auf dem Balkon angefangen. Das macht auch schon ziemlich viel Arbeit und Mühe.
    So nun habe ein schönes Wochenende und versuche Dich zu erholen. Lieben Gruß Sylvia

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