Sonntags Saft der Säfte – Most Delicious

Standard

Süssmost

Die Arbeit

Äpfel auflesen, waschen, schneiden, schnippeln mit der Kenwood, in den Sack füllen, pressen, Trester ausbringen, alles abwaschen, aufräumen. Total 2.5 Stunden Arbeit.

Die Ausbeute

Aus 5 kg Äpfeln (ohne Kosten) konnte ich 1 Liter Saft pressen.

Der finanzielle Aspekt

Rechnen wir mit dem Minimallohn für Angestellte in der Landwirtschaft von Franken 14.55 kostet mein Süssmost 37 Franken.

Der Wert des Produkts

Mein Süssmost war der beste, den ich in meinem Leben getrunken habe.

Äpfel

I made the most delicious but also most expensive apple juice of all times.

There was a lot of work involved and even more cleaning afterwards (2.5 hours). I calculated with 14.55 Swiss francs an hour (the minimal wage of an empoyee in agriculture), which added up to 37 Swiss francs. That’s as much as a very good bottle of wine.

It was worth the labour.

🙂

Euch allen einen gemütlichen Sonntag!

 

Have a lovely Sunday!

 

Hier geht’s zum Post über einen nicht ganz so leckeren Süssmost.

»

  1. Das sind meiner Meinung nach die Dinge, bei denen man nie eine Rechnung aufmachen darf. Denn das Positive und Wertvolle daran ist unbezahlbar. Alleine schon das Wissen darum, wo die Äpfel herkommen und dass man nachher 100% Natur im Glas hat- grandios!
    Also quetsch du fröhlich deine Früchte weiter zu Saft. Und einen alten Einkochhafen findest du vielleicht irgendwo im Brocki.
    Fröhlichen Sonntag und herzliche Grüsse!

    • Hab ich schon. 🙂 Aber ich hab auch schon in der grossen Pfanne aufgekocht bis vor den Siedepunkt und in Flaschen gefüllt. Geht auch ganz gut.

      xxx

  2. Weisst du Regula, alles was man selbst macht, ist immer besser. Das ist erwiesen.
    Wir haben das jahrelang gemacht, dass wir Äpfel auf der Streuobstwiese aufgelesen haben und bei Kumpf in Asperg abgegeben haben und dafür dann Apfelsaft von der Firma direkt kaufen konnten.
    Aber heute mache ich das nicht mehr. Ich kaufe aber dennoch meinen Saft bei der Firma.

    Ich kanns immer nur schreiben, die Oma hatte einen Bauernhof und hat alles zusammen mit Knecht und Pächter bewirtschaftet. Es war immer wieder alles gut vom Fleisch bis hin zum Wein.
    Aber es war viel Arbeit und wenn ich heute die Frauen sehe, die unter ihrer schweren Arbeit jammern, dann denke ich oft an die Oma und auch an die Bauern früher und auch an die Bauersfrauen, die oft schwanger waren und doch noch ihre Feldarbeit bis zur Geburt ihres Kindes tätigten. Ich habe es mitbekommen bei der Nachbarin, die hatte 10 Kinder. Wenn man das bedenkt, wieviele Jahre sie immer schwanger war und ihre Kinder dann noch bekommen hat.
    Ausspannen und Erholung, das gab es früher nicht und mein Onkel Erwin war in russischer Gefangenschaft und wurde mit 16 Jahren zur Wehrmacht eingezogen. Keine Jugend und viel erlebt, in russischer Krieggefangenschaft in einem Erzbergwerk hinter dem Ural gearbeitet und später dann hatte er das posstraumatische Belastungssyndrom, das kannte man damals nicht.
    Er hatt wie viele Krieggefangene eine Belastung. Damals hat sich kein Mensch drum gekümmert, das war so.
    Man die Zeiten aber auch nicht mit den von heute vergleichen. Sie warn nun mal anders. Jeder will Urlaub und nochmals Urlaub, damals gab es das nicht, die haben gearbeitet, bis sie umgefallen sind. Ich habe mich oft gefragt, wie meine Oma sich über Wasser gehalten hat Gut, sie bekam eine kleine Beamtenrente durch den Opa und sie verkaufte ihre Produkte und hatte auch Erspartes und bekam vom Pächter auch für den Hof Geld, aber viele hatte sie bestimmt nicht.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag
    liebe Grüße Eva

    • .. und noch was Regula,
      man hat über den Genmais gemecker, man meckert über die Düngung usw. usw.
      Aber man bedenkt nicht, dass in dem neuen Impfstoff RNA enthalten ist.
      Das muß man sich überlegen.
      Wer sein Kind hier impfen lässt, ist sich über die Schäden, die weit hinaus entstehen, nicht klar. Es ist noch gar nicht getestet, was hier entstehen kann. Was mich verwundert, ist,
      dass man das so klaglos hinnimmt, aber über den Genmais sich so entsetzt.
      Liebe Grüße Eva
      das Wetter ist angenehm, also raus an die frische Luft.
      Die Maske ist in der Tasche immer dabei, man weiß ja nie.
      LG Eva

    • Die Impfung ist sehr sehr sehr übel. Wenn du überlegst, was man damit alles anrichten könnte … Die Weltpopulation steuern: Wer darf sich vermehren, wer soll aussterben, wer … Bill Gates hat gesagt, er will 7 Mia. Menschen impfen. Wer sind denn die fehlende Mia?

      Fragen darf man, oder?

      Noch habe ich keine Maske … Wir gehen jetzt trotzdem mal nach Konstanz.

    • Wenn einen die Arbeit erfüllt, man einen tiefen Sinn darin sieht, Arbeit und „Lohn“ in einem guten Verhältnis stehen, dann schreit einer nicht dauernd nach Freizeit und Erholung. Mir kommt da mein Schwiegervater in den Sinn, der 14 Stunden am Tag in einem Frieden gearbeitet hat, sechs Tage in der Woche und am Sonntagabend für den Montag vorbereitet hat (Bäckerei und Futtermühle). Das stimmte für ihn (für Frau und Kinder weniger). Die Qualität der Arbeit war für ihn viel viel besser, als nachher für den Sohn, der zwar in der modernisierten Bäckerei so viel mehr produziert hat, aber immer unglücklich war.
      Wieviel ist genug? Das ist die grosse Frage.

      Wir gehen heute nach Konstanz, obwohl es Mensch gibt, die über die vielen Schweizer lästern … 😉 Konstanz ist 20 Minuten entfernt, liegt am wunderschönen Bodensee und gibt uns ein wunderbares Feriengefühl. Einfach schön da an der Uferpromenade. Wir gehen immer zu Fuss über die Grenze. Jetzt, wo sie wieder offen ist, müssen wir das doch voll geniessen.

      Dir auch einen schönen Sonntag!

  3. da hast du aber noch nicht den kerl bezahlt, der die bäume pflegt…… ;-D
    die welt ist schon lang und sehr aus dem gleichgewicht – nicht nur bei lebensmitteln. manchmal weis ich selbst nicht mehr was richtig ist…..
    dein saft schmeckt sicher sensationell!!
    xxx

    • Den Kerl, der die Bäume pflegt, gibt es nicht. Es war vor Jahren einer da, der hat alle Bäume für 900 Franken geschnitten, das Holz abgeführt, tiptop. Aber jetzt lassen wir alles wachsen, was der Sturm nicht fällt.

      Aber ja, die Rechnung bezieht auch nicht ein, dass ich ja eine ausgebildete Person im Bereich Hauswirtschaft mit Erfahrung bin und mehr verdiene als den Mindestlohn. Also ich bekäme ja gar keinen Job in der Landwirtschaft, nicht mal zum Minimallohn. Es ist ein Fehler, überqualifiziert zu sein. Dafür nehmen sie hier die Polen, Tschechen, Rumänen. Und wer hätte das gedacht!, die machen das sehr gut, sehr fleissig, so bescheiden.
      Die Rechnung bezieht auch die Infrastruktur nicht ein (das Presseli hat 66 Franken gekostet).
      Aber ich mach ja noch mehr Saft. Dann werde ich schneller, die Ausbeute wird grösser sein wegen der Saftigkeit (ist das ein Wort?) der Frücht. Dann auch die Trauben.
      Ich werde im Saftparadies leben.
      Allerdings drängt sich dann Pasteurisieren auf …. der Saft wird teuerer … weniger gut. 🙂

      xxx

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