Go with the flow or you will suffer – Vergehen und Werden

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„On the level of form, there is birth and death, creation and destruction, growth and dissolution, of seemingly separate forms. This is reflected everywhere; in the life cycle of a star or a planet, a physical body, a tree, a flower; in the rise and fall of nations, political systems, civilisations; and in the inevitable cycles of gain and loss in the life of an individual. There are cycles of success, when things come to you and you thrive, and cycles of failure, when they wither or disintegrate and you have to let them go in order to make room for new things to arise or for transformation to happen.

You cling and resist at that point,

it means you are refusing to go with the flow of life,

and you will suffer.“

I am not sure whether Eckhart Tolle had Corona (and all that comes with it) in mind when he wrote these meaningful lines. I’m not sure whether I should give up and say: „Oh, I don’t know. It’s hard to say. So let’s do what everybody does, what we are told to do.“ However, I am not sure whether I can follow orders which are against my conscience. Sometimes I think I can, but then my whole skin gets too tight and I feel like suffocating. I don’t know what to do!

Eine Blume erblüht, verwelkt und lässt Samen fallen, damit, wenn nach der Zeit der Kälte die Sonne wieder wärmt, neue Blumen erblühen, neue Bäume wachsen können. Altes vergeht und macht Neuem Platz. Es ist der ewige Kreislauf der Natur.

Ob ich mich gegen die Natur stemme, wenn ich mich dafür einsetze, dass die Welt, wie ich sie kannte, wieder ist, wenn der Wahnsinn zu Ende gegangen sein wird? Wie lange wird es dauern? Drei, fünf, zehn, zwanzig Jahre?

Die Welt, wie ich sie kannte, war für Millionen Menschen nicht so gut, wie sie hätte sein können, weil Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg, Hunger und Krankheit, mangelnde Bildung den Alltag bestimmen.

Ich wünsche mir aber, dass die Welt nicht schlechter für uns wird, weil sie für viele unerträglich ist. Nützt es, wenn wir unsere Gesundheit aufgeben, weil andere krank sind? Wo ist der Sinn, unsere Freiheit aufzugeben, weil andere nicht frei sind? Sollen wir tatsächlich zu Hause bleiben, weil andere zu Hause bleiben müssen? Ist es Solidarität, das irrsinnige „Spiel“ mitzuspielen, weil es angeblich alle spielen müssen?

Eine verwelkte Blume bringt Samen, die den nächsten Frühling in sich tragen, so hoffen wir. Was, wenn die verwelkende Blume keine Samen bringt? Was wenn die Saat im ausgelaugten Boden verdorrt, weil wir zu beschäftigt sind, darüber zu schimpfen, wer uns zu nahe getreten, uns nicht respektiert oder überhaupt nicht begriffen hat, worum es geht?

»

  1. Du lässt mich, wie schon oft, nachdenklich zurück. Wobei, nachdenklich war ich auch vorher schon. Sind es nicht vielleicht gar die meisten Menschen, die nicht begriffen haben, worum es geht? Kann man das überhaupt begreifen oder vielmehr nur vermuten, was im Schatten eines Virus noch so alles mit uns anfgestellt wird, ohne dass wir es bemerken oder beweisen könnten.
    Da hilft wohl nur wachseam bleiben und hinterfragen, solange man das noch darf.
    Verwirrte und sehr nachdenkliche Grüße
    die Mira

    • Oh ja, ich denke schon, dass im Schatten von Corona die Welt eine andere wird. Vor lauter Panik, krank zu werden, merken es zu wenige. 😦 Aber vermutlich haben wir es nicht anders verdient. Die Freiheit ist ein kostbares Gut, das man vorallem schätzt, wenn man es nicht hat.

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