Lob der Kreativität – Samstags 9/2021 – More than Money

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Eine intensive Woche liegt hinter mir: Wir haben in einer Projektwoche mit den Schülerinnen und Schülern Geschichten geschrieben, Bilder gedruckt. Am Schluss konnte jede Gruppe ihr Bilderbuch präsentieren. Der Prozess war mit Inputs, Gruppenarbeit, Reflexionen geleitet.

Mein Kollege stellte in einem Input den Schülerinnen und Schülern zwei berühmte Personen vor, die durch ihr kreatives Schaffen viel, sehr viel Geld verdient hatten. Natürlich waren wir alle beeindruckt, jeder und jede kennt Luke Skywalker und Harry Potter, die unsterblich zu sein scheinen. Jede und jeder träumt von Reichtum. Trotzdem war mir nicht ganz wohl bei der Sache. Weil aber so viel zu tun war, komme ich erst heute morgen dazu, darüber nachzudenken.

Die Schüler und Schülerinnen wurden ganz ehrfürchtig, als ihr Lehrer erzählte, wie unvorstellbar reich George Lucas und Joanne Rowling geworden waren. Aber wie traurig ist es, wenn Kreativität mit Geld bewertet wird. Geht es nicht vielmehr darum, dass wir etwas schaffen, dass Freude bringt? Ist der Verdienst von George Lucas und Joanne Rowling nicht viel bessere daran zu messen, wie viele Menschen die unglaublich kreativen Filme und Bücher lieben, dass es immer mehr werden, die die Geschichten lieben? Um nichts würde dadurch ihre Schaffenskraft und -leidenschaft dieser Künstler geschmälert, wenn wir den Fokus vom Mammon wegnähmen.

Nein, ich neiden den beiden Künstlern ihre Errungenschaft nicht, aber wir können unseren Kindern und Jugendlichen auch einen anderen Lebensplan zeigen, als den, grosses Geld zu verdienen.

We wrote stories and illustrated them. And the two examples of extraordinary people was meant to show that your creativity can make you rich. Do you think creativity can be measured with money? My colleague told the students about Jane Rowling and George Lucas, who had gotten immensly rich because they had created wonderful stories as books and movies. The students have been very impressed.

A sleepless night made me think about what my colleague had told two days ago. I am a bit sad. Shouldn’t measure creativity with the amount of love and appreciation our projects earn, or the amount of joy we feel making them? For example, I love the childrens book „Little Monsta“. I love it more than starwars. I loved making those books with the students last week. Reading what the wrote, the ideas, the twists and turnes, the pictures they created, has made me very happy and content. This cannot be measured with money. 

I am sure about one thing though: As a teacher I want to show my students more then a life plan based on money. Therefore, I’m going back to the topic and ask them about there feelings what was said regarding George Lucas and Jane Rowlings.

 

Maybe I am still the dreamer I have always been.

There must be more than money!

 

Der Link zum Buch hier / the book.

Die Blume hier / the flower. 

Das Füchslein hier / the fox.

 

Verlinkt mit Samstagsplauch bei Andrea Karminrot.

 

 

 

 

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  1. Ein sehr schöner Beitrag, zu dessen Inhalt ich dir nur Recht geben kann. Danke dafür und ein erholsames Wochenende nach der anstrengenden Woche.
    Liebe Grüße, Catrin.

  2. Geld alleine macht auch nicht glücklich. Der Weg zum Ruhm kann auch sehr steinig sein. Was genau wollte wohl der Kollege den Jugendlichen damit sagen!
    L G Pia

    • Dass man mit schöpferischer Kraft Erfolg haben kann? Ich bin grad auch nicht mehr sicher … Geld ist das Mass so vieler Dinge in unserer Zeit … Materialismus müssen wir wohl überdenken, wenn wir als Menschheit weiter kommen wollen. Ein schönes Wochenende dir.

  3. Keep right on dreaming! Some do create to earn a living or to get rich. But many create because of the joy it brings them and those who benefit from the creation. I would love to be able to teach all my grandchildren a craft they could develop into a career so they wouldn’t have to survive the rat race. But the most important element is joy. Or whatever pent-up feelings a person has inside that need to escape.

  4. Du hast Recht – es wäre so viel schöner, die Kreativität um ihrer selbst zu feiern, aber ich fürchte, dafür ist unsere Gesellschaft nicht gemacht. Versuchen kann man es dennoch und letztlich tun wir das ja auch Woche um Woche in unseren Blogs.
    Das Schulprojekt ist toll! Ich habe alle Bücher meines Teenagers mit seinen Geschichten und Bildern aufgehoben.
    Liebe Grüße
    Carina.

  5. Liebe Regula, es ist doch so, dass viele Künstler, die etwas können nicht anerkannt werden Umso anerkennender ist es, dass sie trotz allem ihren Weg verfolgen und nicht abweichen.
    Das ist in vielen Dingen so, mit der Masse mitschwimmen nenne ich das.

    Meist kommt aber da auch der Erfolg nach dem Tode. Auf der anderen Seitd finde ich es auch in Ordnung, wenn man kreativ ist und damit auch sein Geld macht, man hat Ideen und die werden dann bezahlt. Es liegt aber auch an uns, indem wir diese Geschichten ja auch für gut befinden und dann auch bezahlen.
    Würden wir es nicht tun, dann würden sie arm bleiben.
    Ich muß gestehen, ich stehe absolut nicht auf Harry Potter, noch nie, ist nicht mein Ding. Aber wer es mag, soll es gerne tun.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag und sende dir liebe Grüße Eva

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