Samstags 11/2021 – mutig, mutig – Brave, brave!

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Guten Morgen, meine Lieben!

Letzte Woche habe ich C.G. Jung zitiert und versuche wirklich den Blick nach innen zu richten. Der Blick nach aussen ist tatsächlich sehr verstörend, seit dem gestrigen „Wort zum Freitag“ noch mehr. Und sogar, wenn ich es nicht hören will, wird es mir zugetragen. Der Wunsch, mich wie ein Wolf in die Höhle zu verkriechen und Kräfte zu sammeln, wird immer grösser. Zum Glück gibt es immer wieder Mut machende Erlebnisse. Solche wünsche ich euch auch von Herzen!

mutig, mutig

ist die Geschichte von vier Freunden, der Maus, der Schnecke, dem Frosch und dem Spatz. Es ist ihnen langweilig und sie beschliessen, einen Wettbewerb zu starten, wer von ihnen am mutigsten sei. Die Maus schwimmt unter Wasser im Teich einmal hin und zurück. Der Frosch verschlingt eine grosse, fette Seerose, wo er doch sonst nur kleine Mücken und Fliegen frisst. Die Schnecke kriecht aus ihrem Haus heraus, einmal rund herum, bis sie schliessliche unversehrt wieder in ihrem Haus sitzt. Der Spatz schliesslich …. Der Spatz macht nicht mit …. Und das finden alle sehr sehr mutig.

This childrens‘ book is about four friends, the mouse, the frog, the snail and the sparrow who start a competition who is the bravest. They all do something that can not be expected from them. The snail, the frog and the mouse, after they have done their parts, are anxious to see what the sparrow is going to do as he is said to be the bravest anyway. However, the sparrow …. the sparrow doesn’t take part at all …. And this is really brave!

Dfinition von „Mut“

Im Althochdeutschen bedeutete „muot“ Kraft des Denkens, Seele und Herz.

Im zeitgenössischen Bedeutungswörterbuch finde ich diese Worterklärung: Mut ist die Fähigkeit, in einer riskanten Situation seine Angst zu überwinden.

The definition of „brave“.

Being brave means having or showing mental or moral strength to face danger, fear or difficulty.

I wish you lots of moments that fill your heart with hope and peace!

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

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  1. Guten Abend, neben der Fabel hat bestimmt seinen Ursprung. Mut war und ist die Kunst, die täglichen Herausforderungen zu meistern…

    …hast Du Deinen Blog geändert? Er sieht so fremd aus.

    Frühlingsfrohe Grüße von Heidrun

    • Bis jetzt habe ich vor den täglichen Herausforderungen keine Angst. Zum Glück. Aber oft gibt es ja auch aussergewöhnliche Erlebnisse, die ab und an Mut erfordern, sie anzunehmen. Nein, den Blog habe ich nicht geändert. Verwendest du einen anderen Browser?

      Gute Nacht!

  2. Deine Geschichte gefällt mir gut. Die werde ich mal unserem 4 – jährigen Enkel erzählen. Beste Wochenendgrüße sendet dir Rela

    • Die Geschichte ist von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer. Die Bilder sind allerliebst. Text ist wenig. Perfekt für die Kleinen und die Grossen. Liebe Grüsse!

  3. Hier im Ort rotten sich langsam die Spatzen zusammen (wir mussten uns erst finden).
    Heute kommen so viele Kinderschuhe auf die Rathaustreppe wie möglich.
    Und am Dienstag ist Demo.
    Es geht um die Kinder, die hier zum Pflicht-Sebsttest antreten müssen, wenn sie in die Schule gehen wollen. Maske tragen ist trotzdem Pflicht (auch wenn der Test negativ ist). Und wenn man das nicht will, muss man sein Kind schriftlich abmelden (ratet mal, wo dann der schwarze Peter gelandet ist…)
    Von TAC, die sich echt Sorgen um die nicht mehr existierende Kindheit der Kinder macht…

    • Logisch. Zum Beispiel ist es nicht mehr mutig, als Frau Hosen zu tragen.

      Nicht alles, was normal ist, ist gut. Deshalb braucht es Mut, sich als einzelner oder als Minderheit gegen die Normalität zu stellen.

      Es gilt auch zu unterschieden zwischen mutig und fahrlässig oder mutig und dumm.

      Liebe Grüsse von Regula

  4. Der Spatz kann gut mutig sein – er kann sich auf den Rückhalt und das Zusammengehörigkeits-Gefühl im Kreis seiner großen Familie verlassen. Er hat es nicht nötig, sich mit Wettbewerbs-Spielchen abzugeben, die vielleicht eine spektakuläre Außenwirkung zeigen, in Wirklichkeit aber doch nur ein alberner oder sogar gefährlicher Zeitvertreib sind.
    Den Satz von Carl Gustav Jung habe ich immer auch so verstanden, dass der Blick auf das Außen (oder Äußerliche) nicht die (ganze) Realität zeigt. Es braucht den Blick auf den inneren Wesenskern, der allem, was existiert, innewohnt, und der uns aufwachen und mutig werden lässt.

    • Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Gott sei gedankt, wenn wir uns einem Kreis zugehörig fühlen können, wenn wir spüren, dass wir getragen sind. Und doch, mutig ist, wer den ersten Schritt wagt. Mutig ist, wer es wagt, sein Inneres überhaupt anzuschauen. Visionen werden klarer, wenn du in dein Herz hineinsiehst. C.G. Jung hat auch gesagt: “Menschen werden alles tun, egal wie absurd es sein mag, um ihrer eigenen Seele nicht ins Angesicht sehen zu müssen.”

      Liebe Grüsse zu dir.

  5. Oh ja, wir brauchen viel, viel mehr Spatzen.
    Hab ein feines Wochenende mit Verkriechen und Kräfte Sammeln.
    Beste Grüße
    die Mira

  6. Prima liebe Regula, ich habe verstanden.
    Ich habe sehr viel verstanden und ich verstehe immer mehr. Verstehen kann man manches nicht mehr und ob ich manches auch noch verstehen will, ist fraglich.
    Aber die Geschichte verstehe ich sehr gut
    Lese morgen mal eine Geschichte, dann kannst du vielleicht verstehen, dass mioch nichts mehr erschüttert.
    Liebe Grüße Eva und ein schönes Wochenende

    • Die Psychologie der Massen. Man kann sicher sein, dass Leute, die am Drücker sind, davon ganz viel verstehen. Heute bin icch an der Demo in Liestal. 🙂 LG von Regula

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