Glaube an das Morgen – Believe in Tomorrow

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To plant a garden is to believe in tomorrow.

Als meine Kinder alle noch zu Hause waren und ich mit ihnen, hatte ich einen grossen Gemüsegarten. Später baute ich, als die Jungs nach und nach auszogen, meine Tätigkeiten in der Schule aus. Der Gemüsegarten wurde aufgehoben, Wiese, Büsche und Bäume gaben am Feierabend genügend Arbeit.

Schon seit längerem trage ich mich angesichts der Weltlage mit dem Gedanken, nach meiner Pensionierung wieder Gemüse anzubauen. Die Weltlage und die Lage in der Schweiz hat sich im vergangenen Jahr noch einmal stark verändert. Mein Vertrauen in Errungenschaften und Einrichtungen der Eidgenossenschaft ist geschwunden. Ich erkenne, dass ich mich sobald nicht aus dem Erwerbsleben zurückziehen werde. Die Gartenpläne wollte ich aber nicht so weit hinausschieben.

Deshalb habe ich mir einen Streifen Garten angelegt mit den Möglichkeiten, die mir kräftemässig zur Verfügung stehen. Einfach mal anfangen, die ersten Schritte tun, nachher weiter schauen, das war meine Devise. Zwar wurde mein Eifer durch den erneuten Schneefall und die kalten Temperaturen ein bisschen gedämpft. Aber bereits sind die ersten Pflänzchen in die Beet gesetzt und strecken ihre Köpfe in die Sonne.

When my children were little and I at home all the time 20 Years ago, I had a big vegetable garden. I loved to pick weed in the evenings, to cook and preserve what the garden had given me. Later I worked as a teacher more and more and stopped gardening because a day has only 24 hours. For a while I have been thinking about starting again due to the situation of the world. My plan was to start vegetable gardening when I would retire from teaching as a garden needs time to be looked after. But recent events got me thinking I’d better start right now because it doesn’t look like I will retire soon. So I did with the means I have.

The cold and wintery weather lowerd my energy, however, I’ve put a few strawberry plants, beet root and lettuce already into the soil. I can’t wait to get more work done. I’m thinking of potatoes, lots of them!, onions, leek, beans, fennel, but also dill and marigolds between the vegetable. In case you wonder whether I like tomatoes and chilis or not, I built a greenhouse last year for those.

Hoffenlicht kommt bald der Frühling zurück, damit ich mit dem Garten weiter machen kann. Allerdings pressiert es ja nicht, denn Mitte Mai sind ja auch noch die Eisheiligen. In sonnengewärmter Erde wächst alles auch viel schneller. Für Tomaten und Chili steht übrigens mein Treibhäuschen breit, das ich letzten Sommer aufgestellt und bereits mit frischer Erde befüllt habe.

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  1. I would love to grow vegetables, and in the footsteps of my grandfather, I’m thinking of getting an allotment when I retire. Until then, it’s only strawberries in a basket and some berries! Good luck and have fun with yours, Regula! xxx

    • I will see how much I can harvest in my vegetable garden. I won’t have too much time to do all the work. But in spring every gardener is full of energy, which will fade when autumn comes. 🙂 No pressure, I don’t want to be a slave of my hown projects. Good luck with the strawberries. xxx

  2. Erbeeren sind lecker, hier kommen sie vom Feld. Mit Garten habe ich es nicht, denn ich bin auf enem Bauernhof und einem großen Garten aufgewachsen Ich mußte damals schon ziemlich schwer arbeiten. Entspannend fand ich das nicht, da setze ich mich lieber auf das Rad. Keder so, wie er will. Ja, und die Weltlage, das wird immer schlimmer und das ist auch gewollt.
    Wir können uns nur noch weiterhin wundern
    Mein Neffe sagte mir, er kauft sich jetzt eine Hütte in der Pampa und lebt vom Ertrag. Das ist ja nicht mehr auszuhalten
    Jetzt gehts aufs Rad, ich freue mich drauf.
    Liebe Grüße Eva

    • Perfekt auf die Öffnung der Gartenterrassen wird das Wetter ungemüthlich. Dass die Menschen das schlucken???????? Ich singe jetzt die Hymne aus Frankreich. La résistance. Die Franzosen haben Europa schon öfters gezeigt, wie es geht.

  3. Guten Morgen liebe Regula,
    das ist aber ein großes Stück Garten.
    Ich nutze das Gärteln immer als Entspannung. Eigentlich wollte ich nie einen Gemüsegarten… aber seit 2 Jahren hab ich doch einen, allerdings nur ein paar Meter, mit Paprika, Salat und Gurken. Mehr brauch ich für den 2 Personen Haushalt nicht.
    Sobald es wieder wärmer wird, ist meine erste Runde morgens, vor dem ersten Kaffee, raus in den Garten… Schnecken checken…
    Ich liebe diese 15 Minuten, ganz allein, die Vögel zwitschen und ich sehe wie es wächst.
    Viel erfolg mit deinem Gemüse
    lg Linda

  4. Hier sagt meine App, dass das Wetter ab kommende Woche gut und frühlingshaft werden soll. Ich freue mich darauf und dir wünsche ich eine ertragreiche Ernte.
    Liebe Grüße, Catrin.

  5. Hallo in die Schweiz, bei mir war es umgekehrt. Nach meiner Pensionierung habe ich meinen Gemüsegarten aufgegeben, weil der Erfolg nicht mehr mit dem Aufwand in einem akzetablen Verhältnis stand. Die Gemüsebeete wurden Bienenweide für die Bienen meines Mannes. Wenn die sieben als erste Zahl beim Alter steht ist manches zu schwer. Und mein wesentlich älterer Herr L. war nur bedingt eine Hilfe. Ich habe kein schlechtes Gewissen, weil ich fast ein ganzes Leben lang vieles in Eigenversorgung hatte. Und das Erstaunliche ist – ich vermisse eigentlich (fast) nichts. Grüße von Rela

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