Selbst ist – Foto-Reise – Self-reliance

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Im Schweisse meines Angesichts habe ich am Dienstagnachmittag 10 Karretten Mist geführt.

Mist ist des Bauern List

Das weiss man seit der Industrialisierung, als langsam aber sicher mit dem Wissen über gewisse Zusammenhänge auch die Erträge aus der Landwirtschaft gesteigert werden konnten.

Der Weg vom Miststock des Nachbarn bis zu meinem Grundstück wurde mit jeder Benne länger, die Last immer schwerer. Meine Freundin hat gemeint, warum ich denn nicht meinen Mann die harte Arbeit machen lasse. Tja, das ist so eine Sache, denn ich bin lieber unabhängig, mag nicht fragen, ob mir jemand hilft.

Vielleicht nimmt dich wunder, was ist mit dem Mist mache. Also: Nächstes Jahr werde ich meinen eigenen kleinen Kartoffelacker haben. Deshalb jetzt also eine dicke Schicht Mist auf die Wiese legen, eine dichte Plane drauf legen und warten, bis die Würmer im Dunklen die beste, feinste, nährstoffreichste Pflanzerde geschaffen haben werden. Also zweimal unabhängig: im Tun und mit den Kartoffeln. Die unsicheren Zeiten veranlassen, mich meiner bäuerlichen Wurzeln zu erinnern.

I like working in my vegetable garden and think about making it bigger. You know, as a household of two we need 250 squaremetres of vegetable garden to be self-suficient. I’m working on it … Although a garden is hard work, I won’t ask any strong man for help. I like to be self-reliant.

Unsecure times require action, and I feel my roots going deep into the soil as my great-grandmother and the people before her were farmers in this very region. So whenever I work in my vegetable garden, walk under the fruit trees I feel connected to my ancestors. Does this sound weird? I don’t care. 🙂

Anyway, the vegetable garden is going to have an extension next year. I’m making a potato field next to the hop. I put a thick layer of dung onto the gras and covered it with a black plane. I have to wait until the worms will have done their work.

Für einen Zweipersonenhaushalt braucht es 250 Quadratmeter Gemüsegarten. Noch bin ich nicht soweit …

Beim Heuen hat der Bauer mein Hopfengerüst umgefahren und die rechte Hopfenpflanze abgerissen. Sie macht aber bereist Seitentreibe. In den Sommerferien werde ich mich um den Schaden kümmern. 🙂

Verlinkt mit der 3. Etappe der Foto-Reise bei Martin.

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  1. Well done on all your hard work in the garden, Regula! Now it’s the turn of the worms! Both sets of grandparents had a vegetable patch, and my paternal grandfather had an allotment where he grew even more veg. I remember my parents hardly had to buy any veg when I was growing up. xxx

    • I don’t havve the time to grow all the vegetables myself (and my husband isn’t a gardener (yet)). However, as long as the work is fun and satisfying, all is good. More than good. Have a nice weekend!

  2. Da warst du ja richtig fleißig!
    Das mit dem Fragen kenne ich… aber es ist auch ein tolles Gefühl wenn es dann geschafft ist, man jeden Muskel spürt und sein Tagwerg betrachten kann.
    Leider habe ich keine Möglichkeit Kartoffeln zu lagern, drum baue ich auch keine an.
    Vielleicht sollte ich doch mal über einen Erdkeller im Garten nachdenken, das könnte funktionieren.

  3. ….vielleicht nimmt dich Wunder….
    SO Sätze liebe ich.
    Selbstversorger auf der ganzen Linie , alle Achtung.
    Die Kartoffeln am 1Mai legen und 100 Tage drin lassen. – erinnert meine bäuerliche Herkunft.
    Herzliche Angela,

  4. ich wünsche dir viu erfolg im garte und nächsts jahr gaaanz viel tolli härdöpfel!!!! Dr Mist u d Würm tüe sicher guet schaffe!!
    Liebi Grüess usäm Murtebiet, Katharina

  5. Ginge es darum, wie viele Kartoffeln wir zu Zweit pro Jahr vertilgen, sollte ich meine Herdöpfel wohl auch besser auf dem Acker anbauen als in der alten Zink-Badewanne, in der sie zwar jedes Jahr ausnehmend gut gedeihen, der Ertrag jedoch meist schon lange vor Weihnachten aufgegessen ist! Da wir aber genauso gern Tomaten, Zucchetti, Mangold, Spinat und Rhabarber essen, ist der Platz in unserem Gemüsegarten eben für alle anderen reserviert, und die Herdöpfel bleiben in der Zinkwanne.
    Deine Würmer sind zu beneiden um die „Leckereien“, die du da „aufgefahren“ hast! Im nächsten Jahr werden sie es dir mit wunderbarem Boden danken.

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