Patriotisch wie noch nie – Samstags 30/2021 – Feeling Patriotic

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Direkte Demokratie bedeutet, dass die Bürger und Bürgerinnen ihren Staat formen können. Sie wählen nicht nur diejenigen, die seine Geschicke lenken, sondern können sich direkt einbringen und mitbestimmen. Am Volk kommt die Regierung nicht vorbei, wenn es seine Rechte und Pflichten wahrnimmt. Ja, wenn! Ich fühle mich am heurigen Nationalfeiertag patriotisch wie noch nie in meinem Leben. So patriotisch, dass ich ein Schweizer Kreuz häkeln musste. Ihr seht es in Arbeit, symbolisch für meine schweizerische Bürgerinnenpflicht.

Tomorrow is Switzerland’s birthday. Usually, I am not that patriotic. But I am now. There are some serious advantages people can make use of. Switzerland is in our hands. There is work to do. That’s why I felt like crocheting a Swiss flag this morning. It’s not finished yet as it is meant to be symbolic for the progress we are in. Switzerland is formed by its people. Let’s do the work!

Ich fühle mich so patriotisch, dass ich ein 1.August-Weggli gekauft habe und meinen Kaffee aus dem Rössler-Chacheli trinke. Aber Spass beiseite, die Lage ist ernst. Vor mir liegt viel Arbeit, damit mein Land bleiben darf, wie es gedacht ist.

I bought a special bun this morning and I’m feeling like drinking my coffee like my grandfather did. Now‘ I am off to central Switzerland to make a stand for my country. Hopefully, we will be thousands.

Verlinkt mit Andrea Karminrot. Ja, im Wald war ich schon.

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  1. Nationalfeiertag.
    Ja, die stolzen Eidgenossen haben wohl noch die Möglchkeit, ihren Staat mitzuformen. Soweit ich weiß, gibt es bei euch auch immer mal wieder Volksentscheide auf denen Ausgang dann auch gehört wird.
    Hierzulande ist das leider umgekehrt. Hier werden Bürger, die nicht der vom Staat vorgegebenen und über die Leitmedien verbreiteten „Meinung“ folgen, als kriminell abgestempelt.
    Insofern kann ich Eva zustimmen: Wir werden hier nichts mehr bewegen können. Denn wir haben usn schon viel zu klein machen lassen. Uns wurde der Nationalstolz VERBOTEN. Jeder, der zugibt, ihn zu besitzen, wird als NAZI beschimpft und kriminalisiert.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber es wird von allen Seiten gern in einen Topf geworfen. Seitens der Regierung und der Meinungsmacher, um alles, was anderer Meinung ist, egal welcher, sofort verunglimpfen und als kriminell abstempeln und verurteilen zu können. Seitens gewaltbereiter Strömungen, um sich einer breiteren Plattform für ihr kruses Gedankengut zu bedienen.
    Die Zeit für Selbstbestimmung ist in Deutschlanf noch nicht wieder reif. In einem Teil Deutschlands war es 1989 soweit. Aber auch damals waren es leider wirtschaftliche Beweggründe und keine gesellschaftspolitischen. Und deshalb funktioniert es JETZT eben NICHT, denn wirtschaftlich geht es den meisten Deutschen (und da beziehe ich auch alle Zuwanderer mit ein) noch viel zu gut, als dass sie etwas tun würden, das sie möglicherweise aus ihrer Komfortzone hinauskatapultieren würde.
    Bitte verzeih meine teils politische Meinungsäußerung in deinem Blog. Sie wurde hervorgerufen zum einen durch Geda nken zu Nationalfeiertagen im Allgemeinen und Evas Gedanken im Einzelnen.
    Einen in jeder Hinsicht guten Sonntag
    wünscht die Mira

    • Ja, es ist traurig. Ich schaue mit Bestürzung auf mein Nachbarland, das ich so gerne besucht habe.

      Auch in der Bloggerwelt wird dazu aufgerufen, anders Denkende zu meiden. Das ist Spaltung der Gesellschaft, total undemokratisch und im tiefsten Sinn gegen die Aufklärung.

      Wo sind wir gelandet?

      Liebe Grüsse zu dir

      Regula

  2. Liebe Regula,
    vor fast 30 Jahren sind wir über den Schweizer Nationalfeiertag auf einer Alm gewesen, Studienkollegen meines Ex-Mannes stellten damals für eine Saison das Sennerteam und melkten die große Kuhherde und stellten Käse her. Für meine Kinder damals 7 und 2 Jahre alt, waren diese Tage der Hit. Unser Schlaflager war direkt über dem Kuhstall (nachts kamen die Kühe in den Stall und tagsüber natürlich auf die Weiden). Am Nationalfeiertag wurden damals brennende Wagenräder von den Bergen ins Tal gerollt – sehr beeindruckendes Schauspiel.
    viele Grüße Margot

    • Das mit den Wagenrädern hab ich noch nie gehört. Sehr spannend. Höhenfeuer sind schön. Mal schauen, ob wir noch an einer Feier teilnehmen heute. Gestern in Luzern hat es mir aber schon mal gefallen. Ich han drum ein Bild in meine Seitenliste eibgefügt. 🙃

  3. War mir auch nicht bewußt Regula und ich finds toll, dass du eine Flagge gehäkelt hast.
    Wäre auch nicht schlecht, wenn manche Menschen dann eine deutsch Flagge nähen würden o.ö. Die Idee finde ich wunderbar.
    Ja, es liegt Arbeit vor uns, aber ich glaube nicht, dass sich hier noch was machen lässt.
    Das ist vorbei, oder, slchauen wir mal, wie sich alles entwickelt.
    Bei uns war es ja mal der 17.Juni heute ist es der 3. Oktober aber wenn ich denke, wie wenig die Deutschen ihre Nationalhymne singen können und vor allem, wie wenig sie über das 3. Reich wissen, vor allen das so wenig an ihre Kinder weitergeben??
    Dann geht es mir wie Heinrich Heine, der ja auch recht unbequem war.
    Denk ich an seine Nachtgedanken:
    Liebe Grüße Eva

    • Die Schweizer Natuonalmannschaft (Fussball) kann die Hymne auch nicht singen. Vielleicht gewinnen sie deshalb nie? Die Italiener könnens besser. 😀

  4. Gratulation zum Nationalfeiertag. Das war mir gar nicht bekannt gewesen.

    Ob sich die Bürger einbringen? Oh, da scheitert es wohl bei vielen Zeitgenossen an der trägen Masse, in Gang zu kommen. Ich würde es mir wünschen.

    Liebe Grüße zum Wochenende, Heidrun

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