In der Ruhe liegt die Kraft – Samstags 37 / 21 – Calm, United, Brave and Good

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Sich darauf besinnen, dass dieser Stein schon immer da war und immer da sein wird. Ewig!

In der Ruhe liegt die Kraft.

Ich mag keine grossen Töne, keine schrillen Farben, ich mag nicht das Laute und Aufgeblasene. Im Verlauf des Lebens habe ich festgestellt, dass ich schon immer einen untrüglichen Sinn für das Authentische hatte. Schwätzer mag ich nicht. Ich vertraue nicht auf Worte, sondern auf Taten. Zu oft musste ich erleben, dass es Leute gibt, die zwar geniale Ideen haben, aber jemanden brauchen, der sie umsetzt. Damals am Pfarreifest in den 70er Jahren. Wer hat am Schluss die Stadt aus Wellpappe gebaut?

Oder die absolute verrückte Idee, im Pfadilager am See für 50 Leute im Fassofen Apfelwähe zu backen? Ich dachte tatsächlich, die Frau hätte einen Plan. Mit reiferem Alter lasse ich mich immer seltener vor Karren anspannen, die nicht meine sind. Das spart viel Arbeit und viele Ent-Täuschungen.

Die letzte Woche war eine Woche der Ent-Täuschungen. Das Corona-Regime ist zurück in der Schule, obwohl wie schon im letzten Jahr noch immer keine Evidenz für die Massnahmen vorliegt, obwohl die vielgelobten Zahlen (Belegung der IPS-Betten) seit drei Wochen abklingen. Obwohl in einigen Kantonen Gerichtsurteile gegen diese Massnahmen an unseren Kindern vorliegen.

Und kennst du unserern Gesundheitsminister? Bist du auch der Meinung, dass es falsch ist, öffentliche Gelder zu verbrauchen, um private Angelegenheiten zu regeln? Und sind, ohne den Moralfinger zu heben, auch ein paar Fragen zu diesen privaten Angelegenheiten erlaubt? Obwohl ich doch gar nicht darüber nachdenken will … Wie soll ich dem Bundesrat vertrauen, wenn er betrügt und lügt und vertuscht? Welche Ent-Täuschung.

Und dann ist da natürlich noch die Tatsache, dass in der Schweiz, dem Land der Eidgenossen, der Einheit, Gleichheit und der Geschwisterlichkeit, ein Passierschein eingeführt wurde, der Millionen von Menschen auf Grund ihrer Einstellung diskriminiert und massiv unter Druck setzt. Wie weit sind wir in diesen eineinhalb Jahren der Lügen und Vertuschungen, der Zensur und Unterdrückung gekommen? Was für eine Ent-Täuschung.

Noch liegt ein Nebeltuch über dem Dörfli, aber die Sonne drückt schon durch. Heute wird ein schöner Tag. Ein Tag zum ruhig sein, vereint sein, mutig und anständig sein. Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren.

Seid ruhig, vereint, mutig und anständig.

Riccardo Bosi, Australia One

I don’t like the glamorous and shiny. I like the real thing. And I realise that I have always had a feeling for authenticity. I’ve learnt the hard way that there are people with grand ideas that always need someone to implement their projects. There was this splendid idea to build a whole city from cardboard. She had everything on paper and already bought the cardboard. But who cut out the pieced, made them stand and finally built the city? What a disappointment. She wasn’t as good as I thought she was.

Or that time in the scouts‘ camp. Who had the terrific idea to build an oven from a barrel and to bake tart for 50 people in it? I relly believed the lady had had a plan when I started to build the oven and so on … I was so disappointed because I believed in her skills. Now I had to find out myself. Yes! I did it.

The last week has been a week of disappointments. You probabely don’t know or minister of health, but he doesn’t deserve my trust and support anymore. He is a cheater, liar and suppressor. He used public money to deal with a personal matter. A matter I don’t even want to think about.

Furthermore, there is the outrageous fact that millions of Swiss people are excluded from society based on their believe and thinking. I’ve never never never thought that one day I would be the one to be discriminated. I’ve raised for kids, have two grandchildren, always cared for my neighbours, helped the one in need. I worked and paid my taxis, I’ve supported the community, the church. And now I am excluded. The government want’s to rip a gap between the people of this country. But you know what? We do not let them play their evel game! We are calm, united, brave and good. Today is going to be a wonderful day!

Be calm, be united, be brave, be good.“

Riccardo Bosi, Australia One

Verlinkt mit Samstagsrunde bei Andrea in Berlin.

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  1. Amen… Die Aufregung sprüht aus Deinen Zeilen, wobei ich mir keinen Reim zwischen einer Wähe und der Impfsituation machen kann!?

    Und Nein, eurer Gesundheitswesen kenne ich lediglich peripher aus den Berichten meiner Freunde, die in der Schweiz leben oder dort Kinder haben. Doch auch bei uns oder in anderen Ländern gibt es reichlich Ungereimtheiten und zahllose Ungerechtigkeiten. Was kein Trost darstellt!

    Liebe Grüße von Heidrun

    • Es geht um das Ende der Täuschung, dass Menschen in Führungspositionen wissen, was sie tun. Sei es nun die Wähe im Feld (harmloses Beispiel) oder eine ernste Sache. Ent-Täuschung ist es allemal.

      Wenn der Bundesrat in Charge (A. B.) seine privaten Angelegenheiten offensichtlich so überhaupt nicht im Griff hat und auf unsägliche Weise zu vertuschen sucht, und dann vom einzig gangbaren Weg aus der Pandemie redet, ist er schlicht zu wenig vertrauenswürdig, zumal hunderte Fragezeichen aufpoppen und hunderte Alarmglocken läuten.

  2. It is a difficult time for so many societies. I pray that we can all find a way to move forward with respect and compassion. Hugs to you from across the ocean!

  3. Liebe Regula,
    wie schön ist es doch, dass nicht alle Menschen gleich sind…es gibt die Ideengeber und die Umsetzer…beide Typen und noch andere muss es geben, damit etwas Sinnvolles Schönes in die Welt gesetzt werden kann…Resepekt vor dem anderen ist die Devise. ich bewunder menschen, die Ideen haben, bin ich doch auch eher einee Umsetzerin. Aber ich kenne meinen Wert und meine Bedeutung!
    Niemand hat die Weisheit gepachtet und das Recht sich über andere hinwegzusetzen. Aber die Freiheit des Einzelnen endet da, wo ich andere gefährde…und die Meinung der Mehrheit ist in einer Demokratie ausschlaggebend, sonst werden wir zu einer Diktatur der Minderheit, die meint im Recht zu sein!

    Liebe Grüße
    Augusta

    • In der Geschichte zeigt sich, dass die Mehrheit nicht immer recht hatte.

      Dass die Freiheit des einzelnen dort endet, wo die des Nächsten beginnt, ist unumstösslich.

      Wenn Entscheidungen auf Lügen (bewusst oder unbewusst) gründen, können sie nicht richtig sein.

      Ich wünsche dir einen schönen Restsonntag. LG von Regula

    • Und noch zu den unterschiedlichen Menschen. Da hast du einen guten Punkt. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Oder man soll sich nicht mit fremden Federn schmücken. Man nennt das dann Teamwork, bei dem alle ihre besten Eigenschaften einbringen können, so dass man gemeinsam zu einem grossen Ganzen kommt.

  4. Ach Regula,
    ja wir werden weniger, viele beugen sich dem Druck und auch nur deshalb, weil sie verreisen wollen und sonst nichts.
    Schau doch mal wieviele Blogger verreisen und sich haben impfen lassen.
    Nun, wir werden sehen, wie weit das führt. Interessant finde ich, dass viele Länder schon die Pandamie beendet haben
    Übrigens in der Arbeit einer Bekannten gab es einen Coronaausbruch, die Geimpften waren alle infiziert und sie nicht geimpft, war negativ.
    Nun ja, Spahn hat ja gesagt, dass wenn wir die Geimpften auch noch testen, die Pandemie nie aufhört. Ich hoffe nur, dass ich nächste Woche in die Zauberflöte kann. Wenn nicht könnte ja sein jetzt gelten ja andere Gesetze, dann möchte ich mein Geld zurück oder sonst was, denn als ich die Karten gekauft habe, das war vor 2 Monaten, wurde mir das zugesichert.
    Nun denn, hoffen wir das Beste, bislang hat mich allerdings auch noch keiner gefragt, ob ich geimpft bin..

    Habs fein und alles Gute.
    Meine Bekannte wird ihren Job wohl kündigen, wenn man von iihr verlangt, dass sie sich impfen lässt. Sie ist im Pflegebereicht tätig und viele ihrer ungeimpften Kolleginnen werden es nachmachen.
    Da kann ich nur sagen alle Achtung.
    Übrigens bin ich so erzogen worden, dass ich mich habe nie vor einen Karren spannen lassen und „NEin“ konnte ich schon immer sagen. Aber ich bin hilfsbereit und habe das auch schon bewiesen, nur, wenn mich Jemand ausnützt, dann werde ich ganz schön böse.

    Hab fein und liebe Grüße Eva

  5. Liebe Regula, ich drücke dich ganz fest aus der Westschweiz und sage dir, ich bleibe auch standhaft. Meine Woche war auch nicht so toll, obwohl meine 2. Staroperation sehr gut verlaufen ist, und ich jetzt wieder zu den fast ganz gut Sehenden gehöre. Aber die Menschen machen mir keine Freude und die Menschen im BAG so ganz und gar nicht. Da bin ich gaaanz bei dir!!! Mehr schreibe ich jetzt dazu nicht. Mein Wortschatz in dieser Sache ist nicht konform.
    Ich hoffe mit dir, dass die Behörden die Schulkinder endlich, endlich in Ruhe lassen.
    Geniess dein Wochenende trotzdem und tanke Ruhe in deinem schönen Garten für die neue Woche. Liebi Grüess usäm Murtebiet, Katharina

    Deine Worte: wir bleiben ruhig, vereint, mutig und anständig 🥰🥰

  6. Ich ergänze deinen letzten Satz um „und standhaft“. Wir werden weniger, immer mehr beugen sich dem größer werdenden Druck. Je mehr ich versuche, dahinter zu schauen, umso fester werde ich auf meinem Standpunkt. Aber es wird schwerer.
    Umso besser, wenn ich auf Menschen treffe, die so kritisch sind wie ich, die hinterfragen statt hinterher laufen.
    Bleib so wie du bist, liebe Regula. Standhaft und lesenswert.
    Hab noch ein schönes Wochenende.
    LG von TAC

  7. Ich lasse mich auch nicht mehr einspannen. Ich hab früher irgendwie auch immer HIER gerufen. Bis mir das echt zu blöd und einseitig wurde. Wenn mich jemand um Hilfe bittet – kein Thema, aber ich biete mich nicht mehr an.

    Die Coronapolitik. Ich weiss nicht was ich dazu sagen soll. Im Moment ist es in DE noch unverändert. Jedenfalls für mich. Ich hab vorher nicht soo viel unternommen und seit bald 2 Jahren eh nicht mehr. Die 2 G-Regel soll uns unter Druck setzen. Aber wie? Mir wird nichts genommen, das ich eh nicht hatte. Einkaufen? Bestelle ich halt. Schon getestet. Funktioniert. Arbeit – noch ist es kein Thema. Aber wenn, werden wir sehen wie wir überleben.

    Schlimm finde ich aber die Leute (und ich hab dazu auch paar Posts gesehen) Die stolz sagen: Ach wenn ich aus dem Urlaub komme, brauch ich mich wenigstens nicht testen lassen. Alles Gut…Mhm.

    Wie sagtest du? Wir sind nicht alleine. Und wir werden sehen wer am Ende noch steht.

    Schönes Wochenende.

  8. „Enttäuschung bedarf einer entsprechend guten Planung“, sagt Robert Dilts. Ich frage mich nach allfälligen Enttäuschungen immer, ob ich ent-täuscht bin, weil ICH mich getäuscht habe oder ob ich ent-täuscht bin, weil ICH mich habe täuschen lassen. In beiden Fällen richtet die Fragestellung den Fokus darauf, was ICH in Zukunft verändern kann oder anders angehen kann, um Enttäuschungen fürderhin zu minimieren.
    Für die professionellen Lügner, Betrüger und Vertuscher wird es mit jedem Tag, der ins Land geht, schwieriger, ihr Lügengebäude aufrecht zu halten. Das verbraucht unglaubliche Mengen an Energie. Wenn WIR unsere Energie unbeirrt auf das Gute, das Schöne und Wahre ausrichten, können die Energieräuber sie uns nicht so leicht rauben. Und wir bewahren uns vor so mancher Ent-Täuschung.
    Ich habe gerade zwei Bücher von Gerald Hüther gelesen: „Lieblosigkeit macht krank“ und „Wege aus der Angst“. Darin werden die Vorgehensweisen der professionellen Täuscher eingehend beschrieben – und auch, wie man sich dagegen wappnen kann. Absolut empfehlenswert!

    • Das Gute, das Schöne und das Wahre: darüber haben wir letzten Sommer in der schulinternen Weiterbildung philosophiert. Wie so oft, sehe ich, dass der Transfer die wirkliche Herausforderung ist. Bhüati!

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