Wie war die Woche? – The Week That Was

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Paradise

Und? Wie war die Woche?

Geärgert? Dazu fehlen mir die Worte!
Gedacht habe ich, dass die Menschen noch begeistert Muscheln suchen, während sich hinter dem Horizont die Tsunamiwelle aufbaut.
Gefreut haben mich die letzten Septembersonnentage.
Gefühlt bis ins Innerste habe ich die lauten und vielzähligen Freiheitstreicheln.
Gegessen habe ganz viele Tomaten aus dem eigenen Treibhäuschen.
Gehört habe ich das Summen der Bienen am Efeu im Wald.
Gekauft habe ich einen Klassensatz easy reader „The Wave“ für den Englischunterricht auf Schulrechnung.
Gelacht habe ich über das unglaublich stümperhafte Covid-Testen an unserer Schule.
Gelesen habe ich nur ein paar Seiten in meinem neuen, dem Bücherschrank entommenen Australienroman.
Gelitten habe ich mit den Kleinkindern, die auf der Strasse Maske tragen müssen, weil ihre Eltern falsch informiert sind und Angst haben.
Geplant haben wir unseren nächsten musikalischen Auftritt in der Kirche.
Gesehen habe ich weitere Episoden von Chicago Med und PD auf DVD. Altmodisch. 😉
Gespielt habe ich Flöte, üben fürs kleine Konzert in der Kirche.
Getan, genauer, gemäht habe ich die Wiese rund um meinen Gemüsegarten.
Getroffen habe ich mich mit dem Bänker, weil die Hypothek ausläuft.
Getrunken habe ich gestern mit der Freundin auf dem Bänkli vor ihrem Hühneraus an der Sonne ein Quöllfrisch.
Geweint habe ich im Auto, weil mich ein Song aus meiner Jungedzeit dazu veranlasst hat.
Gewundert habe ich mich, wie es kommt, dass sich #metoo nicht zur Affäre unseres Bundesrates AB verlauten lässt. Aber eigentlich wundert mich nichts mehr.

How was the week?

Did I get angry? There aren’t just enough words to express myself.
I thought that people still collect shells and snail while behind the horizon a huge tsunami is rolling in.
The last sunny days of September made me happy.
I felt deep inside the beat of the huge bells of freedom.
There have been so many tomatoes I could eat fresh from the bush.
I listened to the humming of one million bees feeding from the ivy blossoms in the forest.
I bought a collection of easy reader „The Wave“ for my English class.
I had to laugh about the ridicuous testing for Covid at our school.
Gelesen habe ich nur ein paar Seiten in meinem neuen, dem Bücherschrank entommenen Australienroman.
I suffered with the little children forced to wear masks outside because their parents are missinformed and fearful.
We planned our next musical performance in church.
We wachted more episodes of Chigaco Med and PD on DVD. Old-fashioned, indeed.
I played the recorder, practising for a little concert.

What did I do? I mowed the meadow around my vegetable garden.
I met the banker about the mortgage.
I drank beer at a friend’s house in the sunshine next to her hen house.
I cried while listenint to a song from my youth.
I wondered why #metoo doesn’t say one word about the behaviour of a member of the Swiss government. But then, why should I wonder?

»

  1. Muschelsucher – das fand ich auch gut.
    Das mit den Masken bei den Kindern finde ich auch furchtbar. Nicht nur gesundheitlich, aber wie sollen diese Kinder sich sozial verhalten, wenn sie nie lernen werden wie Mimik aussieht und das noch bei gleichaltrigen. Wie sollen sie das untereinander nachmachen, was sie gesehen haben. Und dann die armen Lungen….ach wie schön muss es sein Muscheln zu suchen…..

  2. Haken dran, gut gedacht und gemacht.

    geackert wie ne doofe auf Arbeit für nix….. Chefe hat mal wieder alles anders haben wollen,
    genossen die Wärme auf dem Balkon, gesehen, dass die Fenster mal wieder Wasser benötigen, gestreikt hab ich, getrunken Cafe auf dem Balkon.

    Einen schönen Freitag wünsch ich Dir.

    LG
    Ursula

  3. Ich kann mich Andrea anschliessen und überall einen Haken dranmachen. Was war das für eine Woche! Aber die Sonnentage waren einfach nur herrlich!!!!
    Die Affäre ärgert mich am meisten, und dass sich die Lautesten am Leisesten verhalten. Die Stille ist enorm und stinkt zum Himmel. Aber eben…….
    Geniess die wärmende Sonne und lass dich nicht unterkriegen, wir sind alle stark und halten zusammen. Denke so oft an dich!!! 🥰
    Mit lieben Grüssen aus dem Murtenbiet, Katharina

  4. Kann ich überall ’n‘ Haken dranmachen. Bei uns ausserdem noch: erkältet, Nase voll von Allem und bereit für die Oktober-Depression. Und jetzt droht auch noch der „Tag der deutschen Einheit“! Sollte der nicht langsam mal in „Tag des deutschen Spaltbeils“ umbenannt werden? Ich mein ja nur…
    Ziemlich entnervt von der anderen Seite der Grenze…
    Andrea

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