An Apple A Day Keeps The Doctor Away – Der Freude verpflichtet

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Es überrascht mich immer wieder, wie viel wichtige Arbeiten plötzlich auftaucht, wenn eine verpflichtende Arbeit getan werden sollte. Seit eineinhalb Wochen kommt einfach immer etwas dazwischen, wenn ich mich zum Korrigieren von drei Klassenarbeiten hinsetzen will.

Den Garten muss ich einwintern, bevor der erste Schnee fällt und da der Wetterbericht auf den 28 Oktober den ersten Schneefall angekündigt hat, hatte Büsche schneiden, Strassenrand putzen, Gartenbeete abräumen einfach Priorität. Oder Wäsche waschen, Mittagessen kochen, einen Besuch machen. Heute musste ich endlich die Äpfel ablesen. Denn das schleckt keine Geiss weg: Diese Äpfel werden in den nächsten drei bis vier Monaten meine tägliche Vitaminspender sein. Sie vorrätig zu haben, ist angesichts der drohenden Grippewelle unbestritten ein Muss. Und damit sie vorrätig sind, muss ich sie ja ablesen.

Fast hätte ich es vergessen:

Wir haben Ferien,

und da bin ich doch vor allem der Freude verpflichtet, nicht wahr?

There is this important saying: An apple a day keeps the doctor away. It is so important that there is a unit dedicated to it (and to a healthy diet). I picked the apples from a tree we had planted 10 years ago. I think there are enough to bring me through the cold months healthily. There are still some apples on the tree for the birds. No need to climb up too high, fall down and break a leg.

I wonder why so many tasks pop up when I should grade three test sof my students. There is always something more important to do: the laundry, preparing lunch, harvesting, tending the garden beds, cleaning the chicken coop, visiting the grandchildern, the mother-in-law, a neighbour. I will do what I should have done for almost two weeks but not tonight. It’s gotten too late …

Anyway:

I’m enjoying my fall break.

Why should I think about work?

»

  1. Holidays are made for relaxing and doing the things we love, so there’s always a degree of procrastination when it comes to those tasks on our to-do lists. The picking of those apples is a priority though 🙂 xxx

  2. Ja, ja, die Korrigiererei. Ich bin immer froh, wenn ich vor den Ferien alles weg habe. Denn wenn die Arbeiten mal liegen, liegen sie …. und werden nicht besser… Aber trotzdem: Die Herbstferien sind zum Genießen und zum Vorbereiten auf den Winter da. Äpfel einlagern ist wichtig. Wir sind (fast) fertig. Herzliche GRüße
    Ingrid

  3. Ja, die gemein(nützig)e Landfrau hat das ganze Jahr über alle Hände voll zu tun. Die Jahreszeiten, das Wetter und der Klima-Standort geben den Takt vor. Da muss frau als Vollzeit-Erwerbstätige zusehen, dass sie im eigenen Rhythmus bleibt und ihre Kräfte gut einteilt. Schön, dass du dir trotzdem noch die Zeit für Besuche nimmst und dafür, deine Meinung öffentlich kund zu tun!
    Ich hab‘ gerade die Birnen, die der aufziehende Herbststurm gestern Abend hat vom Spalierbaum purzeln lassen, zu „Gewürzkuchen mit Birnen“ verarbeitet. Eigentlich waren die für „Birne Helene“ vorgesehen, aber nach dem Aufprall auf dem harten Steinboden war nichts mehr zu machen außer Kompott.
    Liebe Grüße!

    • So mitten im Nachmittag bin ich zufrieden. Zwei Abstimmungsplakate hängen, korrigiert ist, Technik (neu) im Schulzimmer läuft. Das muss reichen. Kürbiskuchen wär noch fein, oder?

      Die Birnen lass ich noch den Vögeln. Vielleicht am Sonntag Birne Helene (danke fürs Erinnern) … Oder am nächsten Mittwoch. 😊

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