7-Tage Rückblick – Back to Switzerland United

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Gefreut: Seit ein paar Tagen lasse ich früh morgens, wenn ich alleine im Schulhaus bin, Entspannungsmusik laufen. Gestern hat ein Kollege gesagt, wie schön es sei, an meinem Schulzimmer vorbeizugehen.

I’m looking forward to some relaxation music in my classroom every morning.

Gefühlt: Nach einem Besuch im Toggenburg am Samstag habe ich einen Energieschub bekommen.

I’m feeling stronger after a visit in a valley called Toggenburg.

Gegessen: Am Sonntag gab es bei Freunden Pizza neapolitanische Art. Der Pizzabäcker wird immer professioneller.

We had delicious pizza at a friends‘ house.

Gehört: Es gibt auf youtu* Entspannungsmusik, die 12 Stunden lang läuft.

Gekauft: Ich kaufe schon lange nur noch Lebensmittel und Verbrauchsmaterial für den Haushalt. Allerdings habe ich am Samstag Geschenkbänder für die Adventskranzwerkelei in der Schule gekauft. Im Brockenhaus.

I needed ribbons for school and went to buy them in a thrift shop. I got a whole bunch of ribbons very cheap.

Gelacht: An guten Tagen beobachte ich mit Popcorn in der Hand, was sich in der Welt abspielt. Wenn es ein Film wäre, wär’s zum Lachen.

Life is like a movie, but a bad one. If it was a movie, I couldn’t stop laughing because it is so ridiculous.

Gelesen: Jeden Abend vor dem Einschlafen ein paar Seiten „Das Geschenk“ von David Baldacci.

I’m reading a novel by David Baldacci about a train ride from New York City to Los Angeles. I haven’t found the time to read more than a few pages each night though.

Gelitten: Innerlich habe ich mich total distanziert, damit ich nicht mehr leiden muss, wenn sich Jugendliche (bald werden es Kinder sine) spritzen lassen.

In order to protect myself, I stopped worrying aobut students who got the shot. I’ll just wait and see.

Geplant: Wir haben ein kleines Bauprojekt: Die Eingangstür zum Badezimmer soll verschoben werden. Das gibt Platz in der Küche, worauf ich mich freue.

We’ve had the idea of making another entreance to our bathroom, which means more space in the kitchen.

Gesehen: Als ich noch im Dunkeln zur Arbeit gefahren bin, sah ich von einem Baum einen grossen Vogel auffliegen. Das muss ein Uhu gewesen sein.

I saw a big bird rising from a tree at night. This must have been an eagle owl.

Gespielt: Vor einer Woche waren die Enkel zu Besuch. Wir haben den ganzen Morgen im Garten gespielt: Laubhaufen machen.

I love to be outside with the grandkids. We played all morning in the garden last Saturday.

Gesungen:  Zur Einstimmung an unseren Kreativtagen in der Schule singen wir in der Aula. Die erste Runde gestern war wunderschön.

We started the „three creative days“ in school with choir practice. My colleage had chosen really lovely songs.

Getroffen: Am Samstagnachmittag traf sich das neu gegründete Netzwerk gleichgesinnter Lehrpersonen zum ersten Kennenlernen. Eine kleine aber feine Runde. Wir haben uns bestens unterhalten und gingen gestärkt nach Hause.

We had a group meeing last saturday. Gladly, ther are teachers of the restistance who focus on the well-being of students.

Getrunken: An besagtem Nachmittag gab es sogar einen Schluck Prosecco zur feinen Schwarzwäldertorge.

We had a bubbly drink and some blackforest cake.

Geweint: Ich weine immer, wenn ich Auto fahre und ein Song meiner Jugend gespielt wird. Vor ein paar Tagen CCR.

Music from my youth makes me cry. There was CCR on the radio a few days ago.

Gewundert: Es ist ein unablässiges Wundern, warum Schweizer und Schweizerinnen Ja sagen zur Demontage der Demokratie hin zur Diktatur. Es gibt am 28. November nur ein NEIN gegen digitale Überwachung, Zwangsmassnahmen und mehr Macht für den Bundesrat.

I can’t stop wondering how someone could possibly vote for dictatorship. How can’t they not see what is happening?

Gedacht: Dass in Österreich bereits Menschen nur zum Einkaufen und zum Arbeiten aus dem Haus gehen dürfen, ist schockierend. Noch schockierender, dass öffentlich niemand sagt, wie schockierend das ist. Und noch schockierender, dass es Journalisten gibt, die sich dazu hergeben, zu sagen, dass „wir“ das auch in der Schweiz wollen.

I’m shocked about what is happening in Austria: people (from the age of 12) of different oppinion are allowed to leave their homes only to go to work and buy grocceries. I am shocked that the media doesn’t cry out! Doesn’t this ring a bell, a whole carillon? If I had one wish for free, it would be „Switzerland united“.

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  1. Danke, liebe Regula, für deinen Blogbeitrag. Der hat mir echt gut getan!!!! ❤️
    NEIN am 28.11. ist absolut pflicht, und ich kann nur schlecht verstehen, dass menschen ja stimmen können. Wir sind doch oder waren früher doch ein einig Volk von Brüdern……..
    Denke an dich, deine Musik, euer Projekt und finde die Enkelgeschichte schön. Das habe ich früher mit meinen Kindern und den Enkeln auch gemacht!!
    Alles liebe und sei gedrückt aus der ferne und unbekannterweise, Katharina usäm Murtebiet ❤️

  2. Stimmt – über diese derzeitige Situation kann man manchmal wirklich nur lachen. Wenn ich schon die neuen Bezeichnungen wie „Schockzahlen“ und ähnliches lese…Oder auch mache Erklärungen sogenannte Experten. Es ist manchmal als würde man daneben stehen und sich einfach nur wundern. Manchmal kommt mir das einfach immer noch unwirklich vor. So absurd.
    Ich beobachte auf der Arbeit, die Schlippsträger*innen, die durch die Sortierung laufen, wo wir schwitzen und den Mundschutz herunter ziehen um Luft zu bekommen – ständig tippen sie auf ihren eigenen Mundschutz, den sie dann im Büro abnehmen dürfen – „Mundschutz bitte“.
    Ich frage mich, ob die sich nicht albern vorkommen? Aber sie sind einfach blind und gehirngewaschen…..

    • Massenpsychose, anderes kann man sich den Wahnsinn nicht erklären. Interessant finde ich auch, dass die sich unsere zertifizierten Kollegen beschweren, sie müssten unten durch. Aber hallo? Sie dürfen ins Hallenbad, ins Kino, ins Restaurant, sie fühlen sich als bessere Menschen, da gespritzt. Sie müssten sich sicher fühlen. Die Regierung liebt sie, in der Zeitung werden sie gelobt. Wo ist ihr Problem? Ich kann nur Wahrnehmungsstörungen diagnstizieren.

    • Das wäre auch meine Diagnose. Anders kann man sich das Ignorieren der Zahlen nicht vorstellen. Denn die, die überall hin dürfen, sind die Gefährder.

      Das hat mir mein Mann letzt geschickt.
      „Die Geimpften haben das Gefühl, sie sind nicht mehr Teil der Pandemie und verhalten sich auch entsprechend risikoreich“

  3. Danke, dass du unermüdlich immer wieder das benennst, was IST, und aufzeigst, was SEIN KÖNNTE, wenn wir alle uns mit KOPF, HERZ und HAND dafür einsetzen würden!
    Das, was in dem derzeit laufenden Film passiert, zeigt, dass einige wenige Menschen die Realität für ALLE anderen in dieser Welt entscheidend verändern können. Was, wenn ALLE Anderen sich zusammentun und ihre verbliebenen Kräfte für eine Gegenbewegung einsetzten?
    Es braucht Ideen, Mut, Gestaltungskraft, Zusammenhalt und manchmal auch Tränen und Verzweiflung, um die Dinge zu verändern. Du machst es deinen Schülern vor.
    Danke!

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