Ein neuer Tag – Samstags 33 * 22 – A New Day

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Wir messen die Zeit mit irdischen Masseinheiten; Stunden, Minuten, Sekunden, Tage, Monate, Jahre. Es sind irdischen Massstäbe, wenn wir sagen, dass einer schon gehen musste. Gemessen an der Ewigkeit, ist jedes irdische Leben genügend lang. Das Wörtchen „schon“ gibt es in der Ewigkeit nicht. Dieser Sommer war mir so lang wie keiner. Zeit ist dehnbar, Zeit ist flüchtig, Zeit ist nicht wichtig. Das Leben ist ewig. Nur unsere Erdenzeit in unserer beschränkten Sichtweise ist endlich. „Euer Leben sei ein Fest!“ Heute ist ein neuer Tag.

Sprecht nicht voller Kummer

von meinem Weggehen,

sondern schliesst die Augen

und ihr werdet mich

unter euch sehen,

jetzt und immer.

Khalil Gibran

We measure time with earthly measurements: seconds, minutes, hours, days, months, years, decades, … We say, he had to go too soon. But there isn’t a „too soon regarding eternity. There isn’t one life too short. The concept of time is limited by our earthly vision. Whether it’s seven weeks, 30 years or 95 in the eye of eternity even 95 years is just a flinch. What does the length of a life matter regarding the big picture? Life is eternal, but our stay on this earth, in this body ends someday. We have to let go, our loved ones are taken good care of.

Joy and sorrow are inseparable.

Together they come,

and when one sits alone with you,

remember that the other is asleep upon your bed.  

Kahlil Gibran

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea in Berlin.

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  1. Liebe Regula,
    es kommt drauf an, wie man die Zeit sieht und auch, wie man sie nutzt.
    Für den einen sind 5 Minuten eine Ewigkeit (wobei man hier auf überlegen kann, wie lange eine Ewigkeit ist) für den anderen sind 5 Minuten sehr kurz.

    Dein Gedicht ist sehr schön und wenn Jemand gehen muß, ist man traurig, egal, wie alt er war. ABER, wenn man die Augen schließt kann man ihn immer wieder sehen und man behält ihn in guter Erinnerung.
    Wir hatten mal hier einen Mieter aus Ghana, der meinte immer wieder, wenn Jemand in ihrer Kultur gestorben ist, dann feiert man immer wieder jährlich den Tag, an dem er getorben ist, mit einem großen Fest.
    Ich konnte damals das nicht verstehen, dass man hier feiert, aber inzwischen kann ich das verstehen.

    Wir müssen alle gehen, keiner bleibt zurück, keiner. Wenn man sich mal mit dem Tod beschäftigt hat, dann ist das zumindest für mich tröstich.
    Ich habe keine Angst vor dem Tod, denn ich bin ihm einmal begegnet und er hat mich nochmals losgelassen. Ob er es ein 2. Mal tut?

    Mit ganz liegen Grüßen und einem Drücker
    Eva, die jetzt auf das Fahrrad steigt und nicht weiß, ob sie wiederkommen wird,
    es kann immer etwas passierten.

  2. Hallo Regula,
    Dir ist der Sommer lang vorgekommen, mir ist er im Sauseschritt davon geeilt. Der August bald auch schon Vergangenheit.
    Dein Sonnenaufgangsbild ist schön und sagt viel aus für den der um diese Zeit schon auf ist. Mir als alte Nachteule passieren solche Augenblicke seltener. 😆
    Zeit ist ein Phänomen mit unterschiedlichen Dimensionen.
    Wünsche Dir einen schönen geruhsamen Sonntag.
    VG
    Oskar

    • Man kann natürlich auf die Uhr schauen und sieh die Minuten gleichmässig vergehen. Wie sich aber was eine langweilige Unterrichtsstunde im Vergleich zu einer knapp bemessenen Prüfungslektion anfühlt, haben bestimmt schon alle erfahren. Liebe Grüsse zurück!

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