Geschenkt – Samstags 34 * 22 – Gifted

Standard

Auf meinem Arbeitstisch steht ein Kistchen mit „Karten positiver Gedankenkraft“, also genau das Richtige für mich. Ich gehe alle Karten durch … Zu jeder kommt mir ein zynischer Gedanke, was wohl nicht im Sinne der Erfindern ist. Schliessliche bleibe ich bei diesem Spruch hängen:

Ich verweile bei positiven Gedanken.

Mein Fokus ist also voll auf dieser Handvoll Kartoffeln, die ich heute früh aus dem Boden eines Fenchelbeetes gelöst habe. Sie sind ein Geschenk, gewachsen aus einer vergessenen Knolle. Wenn das kein Bild ist. Und wie ich mich aufs Mittagessen freue! 🙂

Und, hast du auch völlig unerwartet ein Geschenk bekommen, etwas, worauf die dich freust? Welche „Kartoffeln hast du aus dem Boden“ gezogen?

There is a box of cards by Louise Hay on my desk I bought a while ago to reassure myself that „everthing is just fine“. I know I will survive … I always have. Anyway, while flipping through the sayings, Louise’s positive thoughts are making me cynical today. Luckily, there is one card:

I dwell on positive thoughts.

So let me focus on these tiny potatoes I found in a bed of fennel. They are a gift from a forgotten tuber. What a metaphor! I may design my own cards. But first, I am looking forward to lunch. 🙂

Now tell me, have you got a gift unexpectedly lately, anything you are looking forward to?

Verlinkt mit Andrea Karminrot in Berlin.

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  1. Mein Geschenk, auf das ich mich freue, ist der heutige Nachmittag mit den Enkelinnen. Das sind meine Highlight-Momente, mein Geschenk eben und natürlich Zeit mit dem wbLM, die Äpfel, Gurken, Tomaten und Pfirsiche 😉
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Catrin

  2. Jetzt bin ich es nochmals.
    Mit so Sprüchlein auf Karten kann ich so gar nichts anfangen. Manchmal mit guten Sprüchen von Esther Klepgen usw. aber so Kraftsprüche, die brauche ich wahrllich nicht, aber das ist nun mal individuell.
    Positive Gedanken, ja, aber das was um uns herum passiert, ob ich da noch positive Gedanken haben kann? Natürlich kann man sich nicht mit allem beschäfigen, aber man kann auch nicht alles wegstreichen. Man sollte schon wissen, was vor sich geht.
    Meine Schwester hat nach dem Tod von ihrem Mann soviel Karten mit Kraftsprüchen bekommen, (Jeder hat ihr Kraft gewkünscht), die konnte es zum Schluß nicht mehr hören und lesen.
    Manchmal dachte sie, die haben voneinander abgeschrieben.
    Schließlich hat sie gemeint; „wenn ich denn doch mal die Kraft bekommen würde!“.

    Ich ziehe meine Kraft und Energie aus dem Tag und heute aus dem Regen und vor allem freue ich mich auf meinen neuen Fahrradsattel und ich freue mich heute auch auf meinen Freund und einen gemütlichen Nachmittag.
    Aber die Kartoffeln habe ich tatsächlilch schon vielen Menschen aus dem Feuer geholt.
    Aber viel Kraft habe ich noch nie Jemand gewünscht, denn was Jeder macht muß ich nicht unbedingt auch tun. Und abschreiben war noch nie meines.

    Lecker sind deine Kartoffeln, die würden mir auch schmecken. Ich fahre jetzt beim Bauern vorbei und hole mir Frühkartoffenl und esse sie nachher mit einem angemachten Quark.
    Liebe Grüße Eva

    • Meine Energie geht dorthin, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke. Ich lenke sie auf den Aufbau von etwas Neuem. Der „Wertewesten“ ist verdienterweise dem Untergang geweiht, dafür dürfen andere wieder atmen. Das weiss ich alles, bin breit informiert. Und trotzdem halte ich mich nicht damit auf. Ich würde sagen, du machst das genauso, hältst dich fit und vergräbst dich nicht im Jammer.

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