Archiv der Kategorie: Bernina

Sonntags ohne Stress, bitte – Happy Crafty Me

Standard

RVerschlüsse

All I need is a bit time to sew. I have had this idea in mind since yesterday morning. 

Ich brauche nur ein bisschen Zeit, um diese Idee, die mir seit gestern im Kopf herum spuckt, zu verwirklichen.

RundesTäschchen

And yes, there was time this morning and now while the spaghetti are cooking I’m sitting here and blogging about this cute little round purse. See the pictures I took. From the left to the right and from top to bottom.

Heute Morgen wurde es möglich. Ist ja auch keine grosse Sache, dieses kleine Geldtäschchen zu nähen. Schau dir die Bilder von links nach rechts und von oben nach unten an.

Täschlifertig

Final step: turn inside out, flatten the edges. Embellish the purse as you please. It may be better to do so before sewing the pieces together. And yes, there is a lining. 

Letzter Schritt: Das Innere nach aussen wenden. Verziehungen aller Art sind natürlich möglich. Das Täschchen hat übrigens ein Futter.

Rundestäschchen-2

Sodeli, ab jetzt immer genügend Münz für die Parkuhr.

 

Verlinkt mit Soulsister Kathrin. Danke dir für die guten Wünsche zum Muttertag!

Verlinkt mit Firlefanz.

Dann näh ich halt – Time for Sewing – I Once Belonged to Werner

Standard

Hosenzuschneiden

Ich habe nie behauptet, ein Leben ohne Internet würde funktionieren. Zu viele läuft nicht: Telefon, online-banking, Nachschlagen, wann das Museum geöffnet hat, sich auf Blogs austauschen, die Familienfeier organisieren.

Ich habe auch nie behauptet, ich würde das Internet ausschalten (Richtig formuliert: die Verbindung zum Internet kappen, denn das Internet ist immer da). In der Schule läuft ja alles wie gewohnt, wie ihr seht. Das Wochenende war allerdings bis auf eine halbe Stunde Internet frei, wodurch viel Zeit zum Nähen blieb. Aber ehrlich gesagt, ich habe das Bloggen vermisst. So kommt der Blogpost eben erst heute über die Verbindung „Hörnli Mitarbeiter“ in die weite Welt hinaus. 🙂

A wifi free weekend doesn’t mean I cut the internet totally. We, my husband and I agreed on a wifi free time and a life without sim-card at home, too. You know, in Switzerland you have to pay for television even if you don’t have one and never watch any programme. Just because you can due to internet and smart phone. If you didn’t have a smart phone nor internet access in your home, you wouldn’t have to pay. So that’s the point of getting rid of both. There is access to the internet at school though. On the weekend I couldn’t blog, read nor comment on blogs, and I missed it. However, I found time to sew.

HoseZähneschneiden.jpg

I’ve found it’s time for my grand child to wear a pair of these jeans.

Ich finde es an der Zeit, dass auch meine Enkelin eine solche Jeans bekommt. Die ersten zwei Paar habe ich vor etwa 30 Jahren für meine Söhne genäht, weil ich die Hosen lustig fand aber viel zu teuer. 🙂 Später einen Neffen damit beglückt, ein Paar Monsterli oder Clownjeans verkauft und jetzt also das vierte Paar zusammengebastelt. Aus einer unpassenden Jeans meines Nachbarn Werner und ein paar Resten.

Hoselatzannähen.jpg

 

Hosefertig

Ein Glück, dass man unter den bunten Knöpfen die hässlichen Knopflöcher nicht sieht. Obwohl meine super grossartige Bernina Nähmaschine zig verschiedene Knopflochprogramm hat, braucht’s gewisse Nähkenntnisse. Meine scheinen hier zu fehlen.

The button holes turned out very ugly. I’m happy that they are fully covered by the buttons. I need some training obviously. 

Hoseknöpfe

Und hier geht’s zum anderen Monster.

🙂

 

Saying Good Bye to My Favourite Jeans?

Standard

Lieblingsjeans

Meine Kleider kaufe ich, wenn immer möglich, second hand, ein kleiner Beitrag gegen die Produktions- und Konsumwut. Einige mögen einwenden, dass gebrauchte Kleider niemals so lange halten wie neu gekaufte. Gerade bei Jeans habe ich da andere Erfahrungen gemacht. Zudem ärgert es mich weniger, wenn eine second hand gekaufte Jeans nach einem halben Jahr entfärbte Stellen hat, als wenn eine 180 Franken teure nach wenigen Monaten aussieht wie aus dem Brockenhaus. Und ab und zu mache ich ein echtes Schnäppchen. Diese Diesel Jeans zum Beispiel war nagelneu und kostete 14 Franken 50 Rappen. Zudem sass sie wie angegossen, was sich erst zu Hause herausstellte, da ich nur Augenmass nehme.

I’ve always bought my clothes second hand and made the best of expriences. I’ve saved a lot of money, that’s for sure. Furthermore, it’s such fun to hunt for clothes. Sometimes I get really lucky, like when I found the Diesel Jeans, all new, for 14 francs 50.  You may say that new bought stuff lasts longer, but that’s not what I experience. It is very disapointing if a pair of jeans costs 180 francs and looks worn out after half a year. So much money gone …

AlteJeans

Meine Lieblinsjeans werden arg strapaziert, denn kaum sind sie gewaschen, habe ich sie wieder am Füdli. In letzter Zeit kam mir öfters der Gedanke, dass ihre Zeit langsam aber sicher abläuft. Selbstredend habe ich geflickt, was noch zu flicken war, doch scheinen die drei Paar auch dem lockeren Dresscode einer Thurgauer Sekundarschule nicht mehr zu entsprechen. Wie ungern trenne ich mich doch von meinen Lieblingsstücken.

I also mend my clothes if necessary. Unfortunately, what I have feared for some time, is a fact: My favourite jeans (three pairs) are in such bad shape that even if the dress code in our school isn’t very strict, there is no way I can wear them anymore. I don’t like to let them go … 

JeansrockFoto

Zeit, das Schittmuster hervorzusuchen und die Teile für ein zweites Jeanskleid zuzuschneiden. Ich werde ein paar Änderungen vornehmen.

It’s time to find the pattern, cut the pieces for a second jeans dress. I’m making a few alterations.

Erster Tag / Zweiter Tag / Dritter Tag – Jeans Dress Happy End

Standard

Der erste Tag

Tag1a

Gibts noch jemand, der wie ich am Boden hockend schneidert? Da hat es am meisten Platz für Stoffe, Schnittmuster und Stecknadeln. Suboptimal ist, dass ich die Schere verkehrt herum halten muss, weil sich sonst die Spitze im Teppich verfängt. Motiviert für die Aktion hat mich bimbambuki.

Der zweite Tag

Tag2c

Zu spät stelle ich fest, dass dieser blau weiss gestreifte Stoff für die Innentaschen einfach perfekt gewesen wäre. Sowieso  würde ich das eine oder andere ein zweites Mal anders machen. Warum zum Beispiel einen Hosenschlitz vorsehen, wenn ich ihn dann doch zunähe?

Den Rest gegeben haben mir heute die Knopflöcher. Neue Nähmaschine … Ich muss noch üben. Dafür klappte das Taschen Aufnähen beim zweiten Anlauf.

Tag2b

Der dritte Tag

 

Zugegeben, ich sass die vergangenen zwei Tage nicht acht Stunden lang an der Nähmaschine, aber dieses Kleidungsstück braucht sehr viel Zeit bis zur Vollendung. Es geht langsam voran. Slow Fashion, indeed! Zudem musste ich zwei Paar alte Hosen und ein paar Reststücke von vormaligen Recyclingprodukten opfern und neu zusammensetzen, bevor ich nur die Teile zuschneiden konnte.

Heute Morgen bei Schneefall also noch den Saum nähen, den ich schon gestern bei der Nachbarin abstecken liess und geheftet habe. Dann bügeln und anprobieren. Schliesslich den Mann fürs Photoshooting motivieren …

Jeanskleid

Ich: ungeschmickt, ungekämmt in Gummistiefeln. – Me: no make-up, no combing, rubber boots.

 

Und wenn ich schon im Schneefall nach draussen gehe, kann ich ja auch den Hühnern frisches Wasser bringen. Der Rock ist voll Werk tauglich.

Jeanskleid2

Dann möchte ich mich herzlich bei der Beraterin im Bernina-Geschäft in Weinfelden bedanken. Sie hat mich auf die Idee gebracht, ein Latzhosenschnittmuster (neue mode Young Collection J 21917), das ich vor Jahren einmal gekauft hatte, zu verwenden, weil es einfacher sei, aus einer Hose einen Rock zu machen, als das Schnittmuster für ein Kinderlatzkleid zu vergrössern.

 

Verlinkt mit Soulsisters Sonntagsfreude.

Und bei Kunzfrau.

 

 

Sonntags kann nichts schief gehen – Fabric for a Change

Standard

Sommerhut2

Ich habe mir einen Hut genäht, der dann nicht wirklich gepasst hat. Also habe ich einen zweiten gemacht und schliesslich festgestellt, dass der erste doch ganz gut gelungen ist.

I took out fabric this morning. What a change after all the sock knitting I’ve done the last weeks and moths. I made a hat that didn’t fit. Therefore I made a second one (who’s wondering?). But the first isn’t too bad after all. 

Nach getaner Arbeit kann mit dem Sonntag eigentlich nichts mehr schief gehen …

Habt euch wohl!

Gebt mir ein bisschen Stoff, bitte! – Fabric Deprivation

Standard

 

Stoffblume-1Viel Zeit war nicht, aber ich musste heute Nachmittag einfach ein bisschen Stoff zwischen die Finger kriegen.

Die Anleitung fürs Blümchen findet ihr hier.

Stoffblume-2

I didn’t have much time for crafty things this afternoon, but I needed to touch fabric and create something. I hope you’ll be as happy with flowers as I am. 

You can find the tutorial here

Samstags ein bisschen länger – Wrapping Gifts More Elaborate

Standard

Geschenktasche_2

Guten Morgen, meine Lieben!

Wir durften im Winter erwachen: Alles ist weiss, sogar die Strasse. Schnee klebt an den Bäumen und leichter Nebel liegt über dem Wald. Die märchenhafte Landschaft lädt zum Spaziergang ein.

Statt den Haushalt zu machen – Gestern war der Kaminfeger hier – sitze ich an meiner supertollen  Nähmaschine und packe Weihnachtsgeschenke ein. Heute dauert das ein bisschen länger, denn ich verfolge die Idee, statt teures Papier Stoffresten zu verwenden, die ich natürlich zuerst in Stofftaschen verwandeln muss.

Obwohl es zu Hause traumhaft ist und ich einiges zu tun hätte, lasse ich mich heute Mittag voll in die Agglomeration von Zürich chauffieren. Zusammen mit Freundinnen besuchen wir The Quiltplace in Nürensdorf. Ich denke mal, ich packe in Hunderternötli ins Portemonnaie. 🙂

Geschenktasche

Good Morning, My Dears!

I woke up in winter wonderland this morning. Even the streets are covered with snow.  It’s beautiful. I should go for a walk. 🙂

I decided to wrap the Christmas gifts in fabric this year. Firstly, I find it sad to see precious papers torn and thrown away after the festivities. Secondly, as people get more and more aware that plastic bags for shopping goods are a no-go, fabric bags come in handy. 

There are some Christmas ornaments I can use to give a plain shopping bag a shinier look. 

Euch allen ein schönes Wochenende!

Have a nice weekend!

Verlinkt mit Karminrot.