Archiv der Kategorie: Bernina

Erster Tag / Zweiter Tag / Dritter Tag – Jeans Dress Happy End

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Der erste Tag

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Gibts noch jemand, der wie ich am Boden hockend schneidert? Da hat es am meisten Platz für Stoffe, Schnittmuster und Stecknadeln. Suboptimal ist, dass ich die Schere verkehrt herum halten muss, weil sich sonst die Spitze im Teppich verfängt. Motiviert für die Aktion hat mich bimbambuki.

Der zweite Tag

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Zu spät stelle ich fest, dass dieser blau weiss gestreifte Stoff für die Innentaschen einfach perfekt gewesen wäre. Sowieso  würde ich das eine oder andere ein zweites Mal anders machen. Warum zum Beispiel einen Hosenschlitz vorsehen, wenn ich ihn dann doch zunähe?

Den Rest gegeben haben mir heute die Knopflöcher. Neue Nähmaschine … Ich muss noch üben. Dafür klappte das Taschen Aufnähen beim zweiten Anlauf.

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Der dritte Tag

 

Zugegeben, ich sass die vergangenen zwei Tage nicht acht Stunden lang an der Nähmaschine, aber dieses Kleidungsstück braucht sehr viel Zeit bis zur Vollendung. Es geht langsam voran. Slow Fashion, indeed! Zudem musste ich zwei Paar alte Hosen und ein paar Reststücke von vormaligen Recyclingprodukten opfern und neu zusammensetzen, bevor ich nur die Teile zuschneiden konnte.

Heute Morgen bei Schneefall also noch den Saum nähen, den ich schon gestern bei der Nachbarin abstecken liess und geheftet habe. Dann bügeln und anprobieren. Schliesslich den Mann fürs Photoshooting motivieren …

Jeanskleid

Ich: ungeschmickt, ungekämmt in Gummistiefeln. – Me: no make-up, no combing, rubber boots.

 

Und wenn ich schon im Schneefall nach draussen gehe, kann ich ja auch den Hühnern frisches Wasser bringen. Der Rock ist voll Werk tauglich.

Jeanskleid2

Dann möchte ich mich herzlich bei der Beraterin im Bernina-Geschäft in Weinfelden bedanken. Sie hat mich auf die Idee gebracht, ein Latzhosenschnittmuster (neue mode Young Collection J 21917), das ich vor Jahren einmal gekauft hatte, zu verwenden, weil es einfacher sei, aus einer Hose einen Rock zu machen, als das Schnittmuster für ein Kinderlatzkleid zu vergrössern.

 

Verlinkt mit Soulsisters Sonntagsfreude.

Und bei Kunzfrau.

 

 

Sonntags kann nichts schief gehen – Fabric for a Change

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Sommerhut2

Ich habe mir einen Hut genäht, der dann nicht wirklich gepasst hat. Also habe ich einen zweiten gemacht und schliesslich festgestellt, dass der erste doch ganz gut gelungen ist.

I took out fabric this morning. What a change after all the sock knitting I’ve done the last weeks and moths. I made a hat that didn’t fit. Therefore I made a second one (who’s wondering?). But the first isn’t too bad after all. 

Nach getaner Arbeit kann mit dem Sonntag eigentlich nichts mehr schief gehen …

Habt euch wohl!

Gebt mir ein bisschen Stoff, bitte! – Fabric Deprivation

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Stoffblume-1Viel Zeit war nicht, aber ich musste heute Nachmittag einfach ein bisschen Stoff zwischen die Finger kriegen.

Die Anleitung fürs Blümchen findet ihr hier.

Stoffblume-2

I didn’t have much time for crafty things this afternoon, but I needed to touch fabric and create something. I hope you’ll be as happy with flowers as I am. 

You can find the tutorial here

Samstags ein bisschen länger – Wrapping Gifts More Elaborate

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Geschenktasche_2

Guten Morgen, meine Lieben!

Wir durften im Winter erwachen: Alles ist weiss, sogar die Strasse. Schnee klebt an den Bäumen und leichter Nebel liegt über dem Wald. Die märchenhafte Landschaft lädt zum Spaziergang ein.

Statt den Haushalt zu machen – Gestern war der Kaminfeger hier – sitze ich an meiner supertollen  Nähmaschine und packe Weihnachtsgeschenke ein. Heute dauert das ein bisschen länger, denn ich verfolge die Idee, statt teures Papier Stoffresten zu verwenden, die ich natürlich zuerst in Stofftaschen verwandeln muss.

Obwohl es zu Hause traumhaft ist und ich einiges zu tun hätte, lasse ich mich heute Mittag voll in die Agglomeration von Zürich chauffieren. Zusammen mit Freundinnen besuchen wir The Quiltplace in Nürensdorf. Ich denke mal, ich packe in Hunderternötli ins Portemonnaie. 🙂

Geschenktasche

Good Morning, My Dears!

I woke up in winter wonderland this morning. Even the streets are covered with snow.  It’s beautiful. I should go for a walk. 🙂

I decided to wrap the Christmas gifts in fabric this year. Firstly, I find it sad to see precious papers torn and thrown away after the festivities. Secondly, as people get more and more aware that plastic bags for shopping goods are a no-go, fabric bags come in handy. 

There are some Christmas ornaments I can use to give a plain shopping bag a shinier look. 

Euch allen ein schönes Wochenende!

Have a nice weekend!

Verlinkt mit Karminrot. 

Geschenk mit Botschaft: Plastik frei – A Present With A Message: Without Plastic

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Bernina720

Zugegeben, für diese schnelle und einfache Arbeit braucht es keine Supernähmaschine. Trotzdem habe ich mega Freude an meinem Weihnachtsgeschenk an mich selber. Ich musste sie gleich ausprobieren.

I am the lucky owner of a brand new, super functional Bernina sewing machine. Extra big for my future quilting projects. It’s my Christmas present from myself. I must tell you that I don’t need this super computer to sew this simple project: Reusable bags for fruit and vegetable in order to avoid plastic. 

Plastikfrei

Bei uns im Dorfladen, der in Sachen Umweltschutz besser abschneidet als andere Lebensmittelgeschäfte,  liegen neben den Früchten und Gemüsen wiederverwendbare Tülltüten zum Verkauf auf. Mein haushälterisches Gemüt lässt es nicht zu, dass ich sie kaufe. Lieber nähe ich sie aus einem Stück alten Vorhangs selber.

In our little store in the village there are bags like these you can buy. However, I’ve never been able to do so. I may be tight fisted but I like it better to say that I like to make as much as I can myself. Why not use up some scraps anyway? 

Plastikfrei_2

Fünf habe ich genäht, und mit einem Band aus einer Werbeseite der aktuellsten Coop-Zeitung versehen, habe ich ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk.

I’ve cut and sewn five bags  – the Bernina 720 works like a dream – and put an add and a ribbon around them. The first self-made Christmas present’s done. 

Samstags ein Taschentuch – Old Fashioned Handkerchief – Schnuderlumpen

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Taschentücher-2Ich bezweifle, dass die Regenwälder vor Rodung geschützt sind, wenn wir uns von Papiertaschentüchern lossagen. Ich bezweifle, dass umgekehrt die guten alten Stofftücher die Welt vor dem Untergang retten. Trotzdem bin ich im Netz auf die Anregung gestossen, ebensolche zu nähen und mit genau dieser Mission zu verschenken, wobei Recycling Papier die Regenwälder ebenfalls schont.

Ich weiss allerdings seit Donnerstag genau, dass es meinen Nerven enorm gut täte, wenn die Schülerinnen und Schüler ihre Nasen überhaupt schnäuzten. Da sass ich also vorne am Lehrerpult und wollte entspannt zusehen, wie die Buben und Mädchen ihre Prüfungsaufgaben lösten. Schon ging es los mit Geschnupfe. Alle fünf bis zehn Sekunden zog irgendwo im Schulzimmer eine oder einer die Nase hoch. Es nervte! Es nervte sehr!

Und jetzt überlege ich die ganze Zeit, wie ich eine Verbindung zwischen Kopernikus‘ heliozentrischem Weltbild und der Verwendung eines Taschentuchs finden kann, denn schliesslich unterrichte ich die Klasse in Geografie.

Aber vielleicht ist es, zwar weniger diplomatisch, dafür ehrlicher zu sagen: „So unanständig, den Rotz hochzuziehen, wenn andere Leute im Raum sind. Schnäuzt eure Nasen!“ Lehrer sind auch Erzieher.

Taschentücher

It’s a pet peeve when students don’t use their tissues. You all know how awful it sounds. Of course it’s bad manners. So when I sat there at my desk and the students were writing a test, I got more and more bugged as the time went on. It was impossible to identify the „sinners“. That’s way I have to teach them all about behavior. Should I do it blunt or more diplomatic? Should I delegate this task to their class teacher or write a letter to the students‘ parents? 

There is the idea of saving the rain forests by stopping using paper tissues and making hankies of fabric scraps. Although I’m not convinced that the old fashioned handkerchief is the solution to the worlds environmental troubles, I’m in the mood of sewing. And there is always something new to learn, for example a rolled hem

Und wenn das nächste Mal jemand die Nase hochzieht, werde ich nicht fragen, „brauchst du ein Taschentuch?“, und eine negative Antwort risikieren, wie ich das auch schon erlebt habe. Ich werde sagen: „Du brauchst ein Taschentuch.“ Ich hab ja jetzt sogar umweltschonende aus Stoff für den Nochmalsgebrauch in der nächsten Lektion bei einer anderen Lehrperson.

Ein schönes schnupfenfreies Wochenende wünsche ich euch!

 

Rollsaum nähen im Film hier. Mehr vom Samstag bei Andrea hier.

Link zur Greenpeace Aktion hier. 

 

 

Mug Rug and a Cup of Coffee – Miau – Meow

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miau

Why not spend the day with a little bit of sewing as it is an off day? It’s Labour day but not in all places of Switzerland. We only have to cross the border to the next Kanton to enjoy business as usual. So we are going out for lunch today. In oder to keep it fair, on the 1st of November it’s the other way round. 🙂 

Ein geschenkter Tag. 1. Mai, aber nicht überall in der Schweiz. Überschreiten wir die Kantonsgrenze, wird fleissig gearbeitet. Deshalb werden wir heute auswärts essen gehen. Der Gerechtigkeit halber, geniessen dann unsere Nachbarn im Kanton St. Gallen den 1. November als Feiertag.

Ich gehe es leicht an. Es gluschtet mich, ein bisschen zu nähen. Da das Wetter nach einem superschönen Wochenende heute eher auf Sturm steht, bleibe ich drinnen gemütlich an der Wärme.

SchwarzeKatze

Blacky is keeping me company. Doesn’t she look a bit depressed? Is she sick? I don’t worry too much. 

Die schwarze Katze leistet mir Gesellschaft. Sieht sie nich ein bisschen niedergeschlagen aus? Ob ihr was fehlt?

Büsi

Büsi2

Büsi3

Miau, miau! Das Platzdeckchen ist fertig. Für den Schriftzug habe ich das Wiefelfüsschen ausgepackt.

Meow, meow! The mug rug is finished. I took the darning food for the writing.

miU2

Now it’s time for a second cup of coffee and some crocheting to celebrate a new mug rug. I haven’t finished the cardigan yet … I’m going easy on my elbow. 

Jetzt ist es aber Zeit für eine zweite Tasse Kaffee, um den neuen Untersetzer einzuweihen. Dazu ein paar Stäbchen häkeln. Noch ist das türkis Jäckchen noch nicht fertig. Ich schone meinen Ellbogen.