Archiv der Kategorie: Favourite Things

Ein bisschen Felix, Nicole und Ich

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squares

Drei Tag in Stoffen wühlen, auswählen, schneiden und nähen.

I went to a friends house for a creative break from daily chores. I could have gone on foot if there hadn’t been so much fabric, thread and the sewing machine. I loaded the car and drove three minutes around the corner, so to speak. 

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Das Muster: Traditionelle 9er Blöcke aus alten Hemden, dann eine Umrandung aus gebrauchten Jeans.

I’ve chosen a traditional pattern and lots of used shirts I’ve collected over the years. This blanket is totally me. I love blues and reds.

decke

In den Stoffvierecken stecken ganz viele Erinnerungen und ein bisschen von Felix, Nicole und mir (nebst anderen). Die Decke ist noch nicht fertig, aber der Rahmen ist ebenso dran, wie die Randeinfassung, die ich noch absteppen muss. Ich überlege noch, wie ich die drei Lagen fixieren möchte.

Lots of memories in these squares. A piece of Felix, Nicole and myself here and there (and of others, too). I’m not finished with the blanket yet, but when I sew by hand, it already warms my knees. 

 

Am Samstag den Christbaum – Christmas Tree

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Christbaum

Good Morning, Dears!

I’ve taken it easy this year, which has proved to be a wise decision. I stayed calm until the last minute in school. I never lost my temper, was friendly, but determined. Today, I might clean the house a bit, wrap the few gifts and drink tea. I’m staying in as the weather is stormy and wet.

Have a look at my Christmas Tree. I couldn’t be happier.

Merry Christmas!

Guten Morgen meine Lieben!

Nach dem Weihnachtsessen gestern Abend, das sowohl sehr gemütlich, als auch äusserst lecker war, feht mir natürlich der vormitternächtliche Schlaf. Aber das kümmert mich heute gar nicht. Ich nehme es auch heute sehr locker und ergebe mich meiner Wintermüdigkeit.

Beim Wochenend-Einkauf waren wir bei den ersten. Das Personal war bester Laune, der Laden leer, die Kaffeeecke ebenso. Kein Jubel und Trubel, alles völlig entspannt. Es dünkt mich fast, meine kleine Thurgauer Welt ist vernünftig geworden.

Den Rest des Tages werde ich mit ein bisschen Hausarbeit verbringen. Ich habe ganz wenige Gschänkli einzupacken und plane, viel Zeitden Rest auf dem Sofa (oder im Bett) zu verbringen und mich meiner obligaten Weihnachtslektüre zu widmen. Bestimmt geniesse ich die eine und andere Tasse Tee.

Dass ich es dieses Jahr mit den Weihnachtsvorbereitungen noch lockerer als die letzten Jahre genommen habe, erweist sich als weise Entscheidung. Ich konnte den hibbeligen und chribeligen Schülern und Schülerinnen bis zur letzten Minute völlig entspannt begegnen.

Euch allen wünsche ich schöne Festtage!

 

Verlinkt mit Andrea Samstagsplausch Karminrot.

 

 

 

Samstags 1 Jahr – Happy Birthday

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1Jahr

Seit ich in alten Holzhäusern wohne, zünde ich keine Kerzen mehr an, denn ich traue mir nicht zu, daran zu denken, sie auszulöschen, wenn ich aus dem Raum oder aus dem Haus gehe. Ab und zu brennt bei uns ein Teelicht. Nicht weil Advent ist, sondern weil meine Enkelin heute ein Jahr alt wird. Heirassa. Sie geht und scheint mega stolz zu sein, dass sie dieses grosse Ziel erreicht hat. Mit grossem Willen und unermüdlichem Üben.

Heute Nachmittag gibt es also Geburtstagkuchen. Ich freue mich.

Elaynegeht

One year ago, my first grandchild was born. Now she can walk. I was in the mood to light a „candle“ this morning. In the afternoon, we are celebrating with cake and coffee.

Happy Birthday, Dearest!

 

Verlinkt mit Karminrot von Andrea.

Rybatschi – Рыбачий – Radolfzell – Sempach

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Wenn Wörter in einem Titel erscheinen, müssen sie doch was miteinander zu tun haben, oder? Und was wäre denn das Verbindende zwischen den drei Orten, von denen einer in Deutschland, der andere in Russland und der dritte in der Schweiz liegt?

I’ve been interested in birds since my early childhood. It was no big deal to learn them all by their names in primary school. I’ve supported the bird station in Sempach Switzerland for many years. I found it very interesting to visit the Russian bird station, when I had the opportunity. The birds fly there in three directions: south-, east- and westwards. And they always come back. Catching them, taking data and letting them fly again, tells a lot about bird life, especially migration. Millions of birds fly by.

KurischeNehrungKarte

Und während Radolfzell und Sempach vielleicht noch einigermassen vertraute Namen sind, ist Рыбачий eher unbekannt. Deshalb ein kleiner Kartenausschnitt, um den Ort in seiner Umgebung zu zeigen, der Kurischen Nehrung.

KurischeNehrung

Letzten Herbst war ich da, in dieser Gegend, die ich vom Geogrfieunterricht dem Namen nach kannte. Und da fand ich auch mein Traumhäuschen. Somit wäre also die Frage im gestrigen Post geklärt. In Rybatschi, russisch Рыбачий, von Rybak = „Fischer“ steht das Holzhaus, genauer gesagt direkt neben der Feldstation Fringilla.

Rybatschi used to be German until after WW II. Then the bird station moved to Radolfzell at Lake of Constace. The only Swiss bird station is in Sempach, which is in the heart of Switzerland. The three stations work together, which made it even more interesting to visit Fringilla. That I found my dream house there, was a bonus.

🙂

If I found a way to move the house into my orchard, I wouldn’t hesitate to do it. Downstairs kitchen and livingroom, the bedroom under the roof. 

Holzhäuschen

Feldstation? Das tönt wisschenschaftlich, was es ist. Da werden Vögel gezählt und die Vögelzüge erforscht, genauso wie in Radolfzell und Sempach. In der Kurischen Nehrung fliegen Millionen von Zugvögeln durch.

Wintergoldhähnchen

Der Biologe der Vogelstation hält hier ein Wintergoldhähnchen in der Faus. Es wird gewogen, auf Geschlecht und Alter untersucht, mit einem Ring versehen und wieder in die Freiheit entlassen.

Fringilla

Bildquelle: http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1471376

Da Kaliningrad bis vor dem zweiten Weltkrieg zu Deutschland gehörte, war da die Deutsche Vogelwarte angesiedelt. Nach dem Krieg ist sie nach Radolfzell gezügelt worden und Rybatschi wurde von russischen Wissenschaftlern betreut. Das verbindende Glied zwischen Sempach, Radolfzell und Rybatschi sind also die Vögel. Hoffen wir, dass die Zusammenarbeit in der Forschung für die Vogelwelt nur Gutes bringt.

Klein – Tiny – маленький

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Häuschen

Ich habe mein Traumhaus gefunden. Wenn ich könnte, würde ich es bei mir unter die Apfelbäume stellen.

Hast du eine Ahnung, wo ich es gefunden habe?

Have you ever seen such a house? It’s made of tree trunks. If there was a way, I would love to have one in my orchard. 

Do you know where they build houses like this?

Here Comes The Music – Ein Lied aus Slowenien

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Akkordeon

Eigentlich spiele ich ja Klavier.

Regelmässig treffe ich mich aber zum Blockflöte spielen, völlig entspannt und ohne grosse Ambitionen.

Auch habe ich einen Kurs für Mundharmonika besucht und kann ein Irisches Tänzchen nicht ganz so flott spielen, wie es gedacht ist.

Akkordeon finde ich cool, seit ich weiss, dass es dieses Instrument gibt, nur war es mit dem Fluch belegt, zuwenig ernsthaft zu sein. Was natürlich Quatsch ist.

Ich habe mir vergangenen Frühling ein Akkordeon gekauft, secondhand. Nur sollte ich wohl mit Üben beginnen, bevor es Frühling wird und ich meinen Auftritt habe, von dem noch niemand etwas weiss. Es wäre super cool, wenn ich bei passender Gelegenheit ein Slowenisches Stück vortragen könnte.

I would love to play a tune on my accordeon in spring. I better get started then, don’t you think? As a piano player the keys aren’t a big problem. However, sometimes I run out of air and can’t find the buttons for the basses.

An accordeon’s not serious enough? Are you kidding me! 😉

Die Wunderfaser vom Schaf – I love Wool

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„Würde eines Tages berichtet, daß eine Textilfaser entdeckt worden ist, die unter freiem Himmel mit geringem Energieverbrauch und ohne Abfallprodukte erzeugt werden kann, dazu noch in verschiedenen Farben und Längen, unser Interesse wäre sofort geweckt.Würde weiter bekannt, die Faser sei leicht zu veredeln, zu färben und mit anderen Fasern zu vermischen, sei giftfrei, hautfreundlich, elastisch, lärmdämmend, wärme- feuchtigkeitsausgleichend, schmutz- und wasserabstoßend, schwer entflammbar, leicht zu reinigen, knitterfrei, wiederverwendbar und hundertprozentig biologisch abbaubar – welchen Namen würde man dieser Faser geben ? Warscheinlich würde man von einer Wunderfaser sprechen . Und um so ein Wunder, ein viel zu wenig beachtetes Wunder handelt es sich bei der Wolle vom Schaf.“

Qelle: Schwedische Wollexperten Gustafsson und Waller