Archiv der Kategorie: Foto-Reise

Natur – Foto-Reise 30/52 – Nature

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Das Thema der heutigen Foto-Reise ist „Natur“.

Ich schaue zum Fenster raus und realisiere, dass ich die Landschaft als Teil der belebten Erde sehe (also Natur), aber dass diese Landschaft vom Menschen geschaffen wurde, also Kultur ist. Ja, man kann da ewig philosophieren.

Die Natur ist ein Kreislauf, oder anders gesagt, es ist natürlich zu leben und zu sterben. Das neue Jahr wird und vergeht. Darüber habe ich vor einem Jahr geschrieben.

„On the level of form, there is birth and death, creation and destruction, growth and dissolution, of seemingly separate forms.

This is reflected everywhere; in the life cycle of a star or a planet, a physical body, a tree, a flower; in the rise and fall of nations, political systems, civilisations; and in the inevitable cycles of gain and loss in the life of an individual.

There are cycles of success, when things come to you and you thrive, and cycles of failure, when they wither or disintegrate and you have to let them go in order to make room for new things to arise or for transformation to happen.

You cling and resist at that point, it means you are refusing to go with the flow of life, and you will suffer.“

Da sitze ich am frühen Morgen vor dem Fenster und sehe schon, wie der Himmel im Osten heller wird. Die Sonne wird aufgehen, noch hat es kaum Wolken am Himmel. Ein neuer Tag, ein sonniger Tag hier auf den Hügeln der Ostschweiz, wo das Regenwetter immer erst später einsetzt.

Die Sonne, um die sich in ewigem Kreislauf die Erde dreht. Die Erde mit ihrer schiefen Erdachse bedingt die Jahreszeiten, dass sie sich dreht macht Tag und Nacht. Die Sonne bestimmt die Temperatur, den Wind und den Regen, das Klima, das Wetter und in der Folge Flora und Fauna.

Das, was ich sehe, sobald es hell wird draussen, ist nicht die Natur, es ist die Kultur, vom Menschen erschaffen, der aufgehört hat, sich als einen Teil der Natur zu verstehen und verhalten. Da und dort erlaubt er der Natur eine Nische. Wie schön!

Mittlerweile ist der grösste Teil der Menschheit jedoch so weit von der Natur entfernt, dass es einfach ist, eine winzige, natürliche Erscheinung als den grössten Feind zu bezeichnen, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Mit Beifall werden grosse Opfer gebracht: Menschen ihrer Existenz beraubt, in Isolation gesteckt, von Versorgung abgeschnitten, getötet, im Glauben die Menschheit so retten zu können. Sozial Distancing ist nur ein weiterer Schritt weg von der Natur.

Corona zeigt auf, wie der westliche Mensch zur Natur und zu sich selber steht. Die Erde könnte das Paradies sein, wenn der Mensch sich als ein Teil von ihr verstände und es zuliesse. Statt dessen macht sich der Mensch die Erde untertan, missbraucht sie, beutet sie aus, zerstört sie und sich. Klar, dass da ein kleines Virus, bisher unentdeckt, jetzt aufgeblasen von den Medien und Politikern in Panik, wie gerufen kommt und ablenkt von wichtigen Debatten: Klima, Resscourcen, Welternährung, Atomabfall, Verarmung, Ungerechtigkeit.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Wie lange ist die Ewigkeit? Aber die Erde wird sich ewig um die Sonne drehen. Tag und Nacht werden sich ablösen, Pflanzen, Tiere werden kommen und gehen in ewigem Kreislauf der Natur.

Go with the flow, or you will suffer.

Live in the present – Es ist alles, was du hast.

Heute ist ein schöner Tag!

Fotoreise 29/52 – Himmel! Ich hab’s verpasst – Ready for the Journey

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Thema der Fotoreise in dieser Woche ist „Himmel“.

Himmel, es passt. Der Himmel ist durch den Nebel nicht zu sehen.

Ups, schon Donnerstag. Himmel! Ich hab’s fast verpasst, ein Bild zu posten. Deshalb hier ein Engel, stellvertretend für alle Engel des Himmels, die wir gut gebrauchen können.

Dieser darf noch heute mit uns nach Dübendorf fahren und ein kleines Mitbringsel verzieren. Er hat noch zwei Schwestern/Brüder.

Engel mit euch!

This little angel is ready for the trip to Dübendorf, near Zurich tonight. S/he has two brothersisters.

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Genussvoll – Foto-Reise 27/52 – Enjoying the Taste of Coffee

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Das Thema der heutigen Fotoreise ist „genussvoll“. Bewusst geniessen hat in an Bedeutung gewonnen, nicht wahr? Es hilf mir, den Stress für eine Weile beiseite zu legen und ruhig zu atmen.

Am Sonntagmorgen genussvoll eine Tasse Kaffee schlürfen, wenn im Holzofen ein Feuer brennt, das ist Glück.

There is pleasure in all kinds of little things.

Drinking a cup of coffee in the early hours of Sunday

while the fire is crackeling,

means happiness to me.

As I have been stressed since mid March, I need to have at least one happy moment each day. A cup of coffee at home makes me feel better.

Hebed eu Sorg! Take care!

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Immer dabei – Fotoreise 26/52 – Always carried along

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Bei den Fersen, die ich stricke, ist immer ein Beigarn dabei.

Während früher bei allen Sockenwollen immer ein Fächtli im Innern des Knäuels untergebracht war, ist das heute nicht mehr der Fall, denn es gibt verschiedene Fersenarten, die das Beigarn überflüssig machen.

Als meine Mutter vor ein paar Jahren ihren Wollvorrat an mich weiterreichte, kamen ganz viele Fächtli zu mir, denn sie strickte auch Pullover meistens aus Sockenwolle, deren Beiwolle sie nicht brauchte. Für mich ist das noch heute ein Schatz, aus dem auch das graue Rölleli auf dem Bild stammt.

Und? Brauchst du auch Beiwolle für die Ferse? Und woher hast du sie?

There are many ways to knit a heal in a sock. However I stick with the one I learnt in school many years back. When knitting this kind of heal there is always a thin yarn carried along to make the heal stronger and hold longer. I’ve never had a hole in my heals! Of course, I always wear house shoes as I think my beloved socks need special care.

As not all blends of sockyarn  have this specific plus hidden inside, it comes in handy that my mother gave me her yarn stash a few years back with all those thin yarn spools, which I’ve treasured since and could use for many pairs of socks. The grey one in the first picture is one of them.

Do you need this special yarn when knitting the heal of a sock? And where do you get it?

Today is a wonderful and sunny day.

I think I am not knitting much and my sock won’t be finished tonight.

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Foto-Reise 25/52 – Entspannung – Relaxation

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Das ist mein dritter oder vierter Blätterkranz in diesem Herbst. Ich finde es super entspannend, mit einem Stück Draht auf die Wiese zu sitzen und Blätter auzufädeln. Das dauert mindestens eine Stunde, die ich an der frischen Luft verbringe, mit flinken Fingern am Boden nach den passenden Blättern suche.

Mitllerweile ist aber das Laub schon ziemlich ausgetrockent und von einheitlichem Braun, so dass diese Art der Entspannung wieder bis zum nächsten Jahr warten muss. Ich suche mir deshalb eine andere entspannende Tätigkeit. Irgendwelche Ideen?

Schön, wie sich das Buchenlaub vom Nusslaub abhebt.

I find it most relaxing making these wreaths of leaves. It takes more than an hour which I spend outside in the fresh air searching for the perfect leaves with busy fingers. This weath is the last one this year. The leaves have turned into uniform brown colour. So I am looking for another relaxing passtime. Do you have any sugestions?

However, the still fox red leaves of the beech contrast nicely with the brownish-grey walnut leaves.

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Foto-Reise 22/52 – Ganz nah – Near The House These Days

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Am liebsten bleibe ich dieser Tage ganz nah beim Haus. Dieses Foto ist von heute morgen.

I like to stay very close to the house these days. I took this photograph this morning.

Ein wunderbarer Ort zum Sein. Dieses Foto ist vom letzten Sonntag.

It’s a wonderful place to be This photograph is from last Sunday.

Und es gibt immer etwas zu tun. Heute noch mehr Äpfel als letzte Woche.

There is always a chore or two. Today I had to pick up more apples than last Sunday.

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Orandum’st ut sit mens sana in corpore sano

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Oh, ich erinnere an eine ganze A4 Seite voller Sprüche, Zitate, Lebensweisheiten, die wir auswendig lernen mussten. Dieser Ratschlag (im Titel) ist mir die liebste, obwohl ich eher die Macherin als die Beterin bin. Aber Machen hat bislang zu keinem Ziel geführt. Also mehr vom Gleichen, wie es die Regierungen unserer Länder tun? NEIN! Mehr vom Gleichen bringt nichts. Also doch beten.

Dona Nobis Pacem

1990 I was in Ireland with a friend of mine. We visited her sister who was helping at a youth centre. In the kitchen above the stove there was a sign: Don’t panic, pray!„I think about it whenever it gets tough although I am more of a doer than a prayer. However, I feel that I have done a lot and it hasn’t helped. So I may change the strategy. On the other hand, the government doesn’t. There is more of the same, but it won’t make a difference. There will be more „cases“, even more sick people. The virus can’t be stopped, killed, gotten rid off. It’s a virus, like others. But there are not more death people than other years when people died of influenza and nobody talked about Corona.

I wonder how can journalists sleep at night? How can you sleep at night when you are lied to big? It will be bad. Really bad. It is already bad for people we don’t care, like the Bengali, the Indians, the …, …, the poor. And it’s bad for the millions who have lost their jobs, and us who are going to pay the bill. It wouldn’t bother me if there was reason to believe that our lives were in danger more than the usual. Why do I have to dig deep in order to search for the truth? Why doesn’t the newspaper tell? I check every day hoping for a change to the better.

But it’s getting worse.

So I pray.

Dona Nobis Pacem. The peace of mind in a healthy body.

Orandum est mens sana in corpore sano.

I need a pink cloud, an illusion. I would love to meet with these crocheters and knitters, decorators who never seem to have bad dreams about the future, who are content that their masks fit their clothes or shoes.

I need a distraction more than anything else these days, and in fact crafting is what I need. I’ve knitted two pairs of socks for Christmas, no 7 (it will get lighter) and 8 (Santa Maria, GR). I’ve also sewn by hand using this old well loved but too big shirt, making a fabric bag and two pouches for the socks.

Weihnachtsstocken weiss (es wird auch wieder heller) und grau (Santa Maria, GR), Paar 7 und 8.

Ich wiederhole mich. Es ist wie Perlen am Rosenkranz drehen. Immer und immer wieder, die Hoffnung nicht aufgeben, was wirklich schwierig ist. Mens sana / ein gesunder Geist. Seit Monaten sitzt dieser schwarze Hund auf meiner Schulter. Protestierend (und das in meinem reifen Alter), schreibend, lesend (Ferien von den Gedanken), handarbeitend. Ja, ein bisschen stricken und häkeln und darüber bloggen muss sein. Am Abend schauen wir jeweils eine Folge „Die Waltons“. Eine heile Welt, in der alle im Frieden schlafen gehen. Guter Schlaf ist mir abhanden gekommen, obwohl er so wichtig ist für die Gesundheit. In corpore sano / im gesunden Körper. Vielleicht haben auch so viele Menschen vor Corona Angst, weil sie wissen, dass sie nicht besonders gesund leben? Aus der Statistik lesen wir, dass drei Vorerkrankungen besonders ins Gewicht fallen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankunen und Diabetes. Also die Verantwortung für die eigene Gesundheit nicht abschieben, sondern selber übernehmen. Sorge tragen, dass man gesund ist, denn dann helfe ich der Gemeinschaft am besten. Gesundsein ist sozial, Maskenpflicht entbindet von der Verantwortung.

Aber eigentlich wollte ich ja meine Handarbeiten zeigen. Meine Wochenendmeditation, meine Ablenkung, meine rosa Wolke, die Scheinwelt, der Trug. Halloho!

Ich habe von Hand genäht, was sehr gut und gemütlich schnell geht. 🙂 Im Vergleich dazu, ist Nähen mit der Nähmaschine Arbeit. Aus den Ärmel hat es zwei Beutel für die Weihnachtsgeschenksocken gegeben. Aus Rückenteil und Vorderteil eine Stofftasche.

Aus dem alten Hemd hat es eine Tasche und zwei Beutel gegeben.

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Foto-Reise „Tipp“

Bete!

Grenzerfahrung – Fotoreise 20/52 – unterwegs – At The Border

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Ferienzeit ist Wanderzeit. Heute liefen wir bis zum Ende. Die Schnur markiert die Grenze zu Italien. Dieses Stück Grenze verläuft hier schon seit dem Mittelalter. Nie wurde sie durch Kriege oder Verträge verschoben. Die Schnur ist dieser Grenze wirklich würdig. 😉 Übrigens gilt hinter der Schnur Maskenpflicht auch im Freien. 🤪

This is the border between Switzerland and Italy. This border has been exactly here since the middle ages. No war, no treaty has moved it ever since. I think it‘s worth a rope. 😉 Be aware: You have to wear a mask behind the rope outdoors. 🤪

I‘m standing on the Italian side in Taufers. „S“ for Switzerland faces the village Müstair.

Ich stehe hinter dem Grenzstein aus dem Zweiten Weltkrieg. Daneben gibt es noch den aus dem Ersten. Das „S“ zeigt … na wohin?

Auch das Gräbli im Bett ist eine Grenze. Herzig, wie sie hier im Hotel überwunden wird.

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