Archiv der Kategorie: Recycling

Farbtherapie – There’s Sunshine

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Gunnar und Lasse machen nicht den glücklichsten Eindruck. In ihren orangen Sttümpfen frieren sie zwar nicht, aber es gefällt ihnen nicht, mit ihren orangen Schnäbeln das Gras unter dem Schnee hervorzugrübeln. Auch das Wasser ist jeden Morgen eingefroren, so dass sie das trockene Brot nicht aufweichen können.

Gunnar and Lasse don’t like snow because they have to scratch for grass, their favourite food. Also the water is frozen. The geese complain a lot. I feed them dryed bread and an apple once in a while and change the water every day. They don’t get cold although they wear the same orange shoes summer and winter.

Ein grauer Tag reiht sich an den nächsten. Obwohl ich bis anhin geduldig auf die Sonne gewartet habe, ist es mir doch verleidet. Klar, ändern lässt sich das nicht. Es bringt rein gar nichts, sich zu grämen und zu bedauern, was man nicht hat.

It’s grey out there, day after day. And even I have waited patiently for the sun, I now feel fed up. Of course, there is nothing I can do about it, so I try not to think about it too much.

Aber sehen die orangen Tupfen vor dem lichtlosen, kalten Hintergrund nicht grossartig aus? Als erstes habe ich mir nämlich heute Früh eine orange Kappe genäht (aus einem abgewetzten, löchrigen Spannbettuch) und stelle mich jetzt unter die Bäume, wo dahinter die Sonne aufgehen würde, wenn es keinen Hochnebel hätte.

Dosen’t the orange colour of the geese feet look fabulous in the grey and cold landscape? I got up early this morning planning to sew an orange hat (from an old bed sheet). When finished, I went outside, placed myself under the trees where in the back the sun would rise if there wasn’t a thick layer of high fog.

Farbtherapie zur Aufmunterung. Und hei, es wirkt.

Ich werde die Mütze den ganzen Tag nicht vom Kopf nehmen. So gemütlich.

Colour therapy to cheer me up. And hey, it works.

I’m going to wear my new hat (made in a whiff of time) the whole day in and out. So very comfy.

Have a lovely Sunday!

Vom Bingo bei antetanni hake ich ab „Etwas für mich machen“.

Drauf und jetzt drin – Transformation

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Vorher drauf gelegen, nun drin geschlafen. Ein noch tadelloses Spannbettuch mit zu engem Gummiband (wer möchte schon quer im Bett liegen und dabei mit Füssen und ausgestreckten Armen die Ecken der Matratze runter drücken), schrie nach einer Transformation (Deshalb habe ich es auch geschenkt bekommen).

Zuerst habe ich daraus also eine Schlafmütze genäht, aber dann war immer noch soviel übrig, dass es für ein Pyjama gereicht hat. Investitionen waren der Börtchenstoff (6 Franken 95). Faden, Gummiband war noch vorrätig.

Hätte ich überhaupt kein Geld ausgeben wollen, hätte ich dunkelblaue Börtchen machen können. Wäre das schöner geworden? Hm … Im Nachinein besehen … Egal, es lohnt nich, darüber nachzudenken, was wäre, wenn. Und vielleicht fällt mir noch ein weiteres Spannbettuch in die Hände?

Zur Schlafmütze kann ich sagen: Sie nur zu haben, nützt bereits.

I was given a perfectly intact sheet which called for transformation. In fact that was the reason the sheet came into my possesion. And I started immediately and sewed a sleeping hat that would help me finding peace and quiet at night and shorten those endlessly long nights I have been suffering for quite some time. It helped by the way just having a hat and thinking about it.

Anyway, there was enought fabric left to sew some pyjamas. I only had to spend Fr. 6.95 for the cuff fabric. In hindsight the dark blue I have in store would have been the better choice. But no worries, it doesn’t help one bit. And I might get another sheet sonner or later …

Das Schnittmuster ist zum selber Zeichnen. Es stammt aus dem Lehrerfortbildungskurs für Handarbeitslehrerinnen „Jersey nähen“ bei Pia Siegrist, den ich 1988 belegt hatte. Aus jener Zeit stammt auch meine vierfädige Bernette Overlock Nähmaschine, die ich nicht gegen eine neue eintauschen wollte.

Verlinkt mit „Zusammen werkeln“ bei Catrin.

Samstags alle Teile – 2 / 23 – Puzzle Pieces

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Vom hellblauen (zum heutigen Morgen passt himmelblau) Spannbettuch ist kaum mehr was übrig geblieben, nachdem ich eine Mütze genäht und Pyjamateile zugeschnitten habe. Ich bin so motiviert, die sechs Teile zu einem Pyjama zusammenzunähen, dass der Kaffee kalt geworden ist. Nun stockt die Arbeit, den vom Bündchenstoff, der mir am besten gefällt, hat es viel zu wenig. Ein Abstecher in die Stadt wird nötig, Also Tschüss!

There isn’t much left of the sheet after I have sewn a sleepy hat and cut the pieces for a pyjama. I am so motivated to sew the six pieces together that my coffee has got cold. Now I have to go and buy some fabric for the cuffs as there isn’t enough of my favourite. See you!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Der Rest vom Rest – Africa 2.0

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Das sind Ferien, dass ich anderes mache, als was ich tun müsste. Die Rest des schönen Königstoffes waren zu schade, um sie wegzupacken. Zudem ist die Kiste mit den uniblauen Stoffen immer noch mehr als voll. Warum also nicht einen zweiten Quilt nähen, so gross, wie die Stoffflicken reichen? Ich war so schnell, dass ich gestern Abend sogar noch die Randeinfassungen annähen konnte, nachdem ich auch ein bisschen an der frischen, regnerischen Luft gewesen war.

One more week of freedom to do what I want to do and not what I must. Because the left overs of the left overs are too lovely to be put away, I cut and sewed a second African ribbon quilt. It is a smaller and filled with other memories than the first one. Besides the dark red border, all fabric is originally from my sister, donated to me years ago. So I think it is the perfect Christmas gift 2023.

Recycling the Easy Way – Ganz einfach

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Habe ich hier eigentlich schon mal meine Weissbelch-Aluminium-Sammelstelle gezeigt? Heute war es mal wieder soweit, dass ich eine neue Tüte falten musste, um Joghurtdeckel und andere Kleinteile praktisch zwischenlagern zu können, bevor sie in den grossen Container im alten Stall neben dem gesammelten Altglas geleert werden. Alle zwei, drei Monate kommt dann alles zur Entsorgungsstelle im Nachbarort. Also: ganz einfach falte ich aus einer einmal gefalteten Zeitungsseite eine Tüte, klebe sie an den erforderten Stellen zusammen, klappe den oberen Rand zweimal um, bis sie in die alte Weinkiste passt, die an der Innenseite des Unterschranks angebracht ist. Daneben steht ein Konservenglas, in dem ich die Kronkorken sammle.

I don’t know how, where and if you recycle tin, can, aluminium foile. I collect the tiny bits and pieces in a bag made of a sheet of newspaper, place them in a wine box that I fixed inside the door of the kitchencabinet under the sink. Quite neat I think.

Everything looks better with books. 🙂

When the bag is full, it goes to the tins and cans in the old barn. Every two or three months we bring everything to the next recycling station. Sometimes I can use the newspaper bags again, sometimes I need to fold a new one. No big deal though.

PET Upcycling – Kohlendioxid – Carbon Dioxide

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Die Schweizer und Schweizerinnen haben die CO2-Initiative zwar abgelehnt, aber das interessiert die Regierung einen Hafächäs, wie wir sagen. Sie machen munter weiter damit, die Rettung der Umwelt alleine auf das Kohlendioxid zu reduzieren, wie wenn es sonst keine Probleme gäbe. Ich mache mir jedenfalls schon mal Gedanken, wie ich ohne Auto zur Arbeit fahre. Soll ich mir ein Pferd anschaffen?

Carbon dioxide is considered to be so bad that it will be banned if the government doesn’t start listening to the people like they have to. We voted and the majority said NO.

Anyway, I have been thinking how to go to work without a car. Should I take the horse?

Kleine Osterbastelei – 🐣 🐣 🐣 – Easter Handcraft Work

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! Happy Easter 🐣 🐣 🐣 Frohe Ostern !

Mending Makes Me Happy – Tessiner leben länger

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Unsere Katze Lola hat einen neuen Lieblingsplatz. Und das kam so.

Our cat Lola has a new favourite resting place. The pictures show how I’ve made it possible.

Diesen Tessinerstuhl, vermutlicht 100 Jahre alt, habe ich schon 38 Jahre, zwanzig davon war er defekt und unbenutzt.

I was given this old chair 38 years ago for my first apartment. Later it lost hair, so to speak,  and I put it away.

Es ist Zeit für eine Auffrischung. Reinigen. Altes Geflecht wegnehmen. 8 cm breite, lange  Stoffstreifen schneiden. Gestänge umwickeln.

It’s time to rejuvenate it. Clean it. Take of the old coat. You need long stips of fabric, approximately 8 cm wide. Wrap the stipes around the sticks. 

Sichere die Enden mit ein paar Stichen.

Make sure the ends won’t fall off. 

Ich habe an den Ecken mit je einem Streifen begonnen. Man muss die Länge der Streifen anpassen, allenfalls zusammensetzen. Später habe ich ein paar Umwicklungen wieder geöffnet.

I started at each of the four corners. You may sew two strips together to get it long enough. Later, I opened up some of the first wrapping again.

Zuerst habe ich die Längsstreifen gewickelt, dann die Querstreifen eingewebt. Oft wieder aufgemacht, weil es nicht schön war. Versuch und Irrtum ist die Methode.

The method is called try and error. You will find out how it works and looks best. 

Den Anfang und das Ende konnte ich an einer Stelle zusammennähen, wo man es nicht sieht. Aber das war eher Zufall.

Tessiner leben länger!

You may think of where to sew the beginning and ending together.