Archiv der Kategorie: Recycling

No 2 – Zauberball – #2

Standard

Zauberball making went well. I’ve made tow balls of 55 gramms each. And the cardboard box of leftover yarn looks like untoutched. I wonder how the colours look after knitting. Stay tuned for a new pair of …… socks. 🙂

Es ist gut gelaufen mit meinem Zauberball. Ich habe zwei à 55 gramm gemacht, die ich nächstens zu Socken verarbeiten will. Ich bin gespannt, wie die Farben laufen. Eigentlich ist es ja kein Zauberball, sondern eine Wundertüte. Und die Schachtel mit den Wollresten sieht wie unberührt aus.

Gute Nacht!

Abera Kadabera! – Happy Cat – Zauberball

Standard

Heute möchte ich dir das Rezept für eine „Katze im Glück“ vorstellen. Du brauchst dazu eine kleine Schere, eine spitze Wollnadel und kleine Knäuel Restewolle. Die einzelnen Knäuel verbindest du in russischer Art, während du aus den mehreren kleinen einen einzigen – siehe Bild unten – grossen windest. Meiner ist 55 Gramm schwer und reicht für ein Paar Kinder- oder Knöchelsocken. Diese Art Wollreste zu verbinden, bewahrt dich davor, am Ende viele Fäden vernähen zu müssen.

Nachdem du also einen strickbereiten Wollknäuel gewunden hast, willst du sicher ein Föteli schiessen, was die Katze auf den Plan ruft und sie sehr glücklich macht.

I wanted to make a Zauberball myself with all the bigger and smaller leftovers of sockyarn, that have accumulated in a plastic box over the years. See the picture on the bottom. As there were a lot of grey, I decided to make one ball of grey only. I’ve used the Russian joint to connect the yarn. I’ve got a ball of 55 gramms, which is enough for a pair of sneaker socks.

When I wanted to take a photogrpah of the ready-to-go yarn ball, the cat woke up immediately and was very happy about the new toy. I did not let her play with it.

Now, I am ready for the happy work, joining all colours to be able to knit a pair of scrappy socks.

Aber eigentlich wollte ich ja meine kleinen gesammelten und geschenkt bekommenen Sockenwolleresten in einem Zauberball verwandeln. Aberakadabera!

Verlinkt mit Bingo 2023 bei antetanni. Abgehakt habe ich „Immer diese Reste“.

Knitterfalten Adieu – Good Bye to Wrinkles

Standard

Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Die Tatsache, dass ich nicht gerne bügle und deshalb ein bescheidenes Bügeleisen habe oder umgekehrt herum? Ich meine, wem macht es Spass, mit schlechtem Werkzeug egal welcher Art zu arbeiten!

Ab und an muss ich mein Glätteisen aber doch benützen. Und arge Falten bringt man am besten raus, wenn man sie befeuchtet. Da ich im Unterschied zu meiner Mutter zu diesem Zweck nie eine Sprühflasche besessen habe, hat mich die Idee wie ein Blitzeinschlag getroffen. Es wäre vermessen zu behaupten, dass es meine Idee gewesen wäre, bewahre! Ich habe sie nur Jahre lang mit mir herum getragen und nie verwirklicht.

Das Pet-Fläschchen ist aber auch zu niedlich. Es fasst nämlich gerade einmal drei Deziliter. Also, flugs mit einer heissen Nadel Löcher in den Deckel stossen und sprühen. Sehr wirkungsvoll. Knitterfalten adios!

Und morgen Samstag erzähle ich dann, was es mit dem blauen Stoff auf sich hat.

I know there are the fanciest steam stations to get rid of wrinkles. I do not own such a thing, because I hate ironing. Or maybe I hate ironing because I do not own a steam station, Laura Star for example. However, Imanage to go along with my old iron quite well.

I was hit by the idea of a water flask to get my fabric damp and straight afterwards. The idea is not mine but slept in the depth of my brain for years. Today was the day to actually make one: Take a PET-bottle, heat up a pointed needle and make wholes into the cap of the bottle. Fill the bottle with water and wet your fabric. Then iron. It’s a very effective way to say good bye to wrinkles.

And tomorrow I am going to tell you the story of the blue fabric.

Farbtherapie – There’s Sunshine

Standard

Gunnar und Lasse machen nicht den glücklichsten Eindruck. In ihren orangen Sttümpfen frieren sie zwar nicht, aber es gefällt ihnen nicht, mit ihren orangen Schnäbeln das Gras unter dem Schnee hervorzugrübeln. Auch das Wasser ist jeden Morgen eingefroren, so dass sie das trockene Brot nicht aufweichen können.

Gunnar and Lasse don’t like snow because they have to scratch for grass, their favourite food. Also the water is frozen. The geese complain a lot. I feed them dryed bread and an apple once in a while and change the water every day. They don’t get cold although they wear the same orange shoes summer and winter.

Ein grauer Tag reiht sich an den nächsten. Obwohl ich bis anhin geduldig auf die Sonne gewartet habe, ist es mir doch verleidet. Klar, ändern lässt sich das nicht. Es bringt rein gar nichts, sich zu grämen und zu bedauern, was man nicht hat.

It’s grey out there, day after day. And even I have waited patiently for the sun, I now feel fed up. Of course, there is nothing I can do about it, so I try not to think about it too much.

Aber sehen die orangen Tupfen vor dem lichtlosen, kalten Hintergrund nicht grossartig aus? Als erstes habe ich mir nämlich heute Früh eine orange Kappe genäht (aus einem abgewetzten, löchrigen Spannbettuch) und stelle mich jetzt unter die Bäume, wo dahinter die Sonne aufgehen würde, wenn es keinen Hochnebel hätte.

Dosen’t the orange colour of the geese feet look fabulous in the grey and cold landscape? I got up early this morning planning to sew an orange hat (from an old bed sheet). When finished, I went outside, placed myself under the trees where in the back the sun would rise if there wasn’t a thick layer of high fog.

Farbtherapie zur Aufmunterung. Und hei, es wirkt.

Ich werde die Mütze den ganzen Tag nicht vom Kopf nehmen. So gemütlich.

Colour therapy to cheer me up. And hey, it works.

I’m going to wear my new hat (made in a whiff of time) the whole day in and out. So very comfy.

Have a lovely Sunday!

Vom Bingo bei antetanni hake ich ab „Etwas für mich machen“.

Drauf und jetzt drin – Transformation

Standard

Vorher drauf gelegen, nun drin geschlafen. Ein noch tadelloses Spannbettuch mit zu engem Gummiband (wer möchte schon quer im Bett liegen und dabei mit Füssen und ausgestreckten Armen die Ecken der Matratze runter drücken), schrie nach einer Transformation (Deshalb habe ich es auch geschenkt bekommen).

Zuerst habe ich daraus also eine Schlafmütze genäht, aber dann war immer noch soviel übrig, dass es für ein Pyjama gereicht hat. Investitionen waren der Börtchenstoff (6 Franken 95). Faden, Gummiband war noch vorrätig.

Hätte ich überhaupt kein Geld ausgeben wollen, hätte ich dunkelblaue Börtchen machen können. Wäre das schöner geworden? Hm … Im Nachinein besehen … Egal, es lohnt nich, darüber nachzudenken, was wäre, wenn. Und vielleicht fällt mir noch ein weiteres Spannbettuch in die Hände?

Zur Schlafmütze kann ich sagen: Sie nur zu haben, nützt bereits.

I was given a perfectly intact sheet which called for transformation. In fact that was the reason the sheet came into my possesion. And I started immediately and sewed a sleeping hat that would help me finding peace and quiet at night and shorten those endlessly long nights I have been suffering for quite some time. It helped by the way just having a hat and thinking about it.

Anyway, there was enought fabric left to sew some pyjamas. I only had to spend Fr. 6.95 for the cuff fabric. In hindsight the dark blue I have in store would have been the better choice. But no worries, it doesn’t help one bit. And I might get another sheet sonner or later …

Das Schnittmuster ist zum selber Zeichnen. Es stammt aus dem Lehrerfortbildungskurs für Handarbeitslehrerinnen „Jersey nähen“ bei Pia Siegrist, den ich 1988 belegt hatte. Aus jener Zeit stammt auch meine vierfädige Bernette Overlock Nähmaschine, die ich nicht gegen eine neue eintauschen wollte.

Verlinkt mit „Zusammen werkeln“ bei Catrin.

Samstags alle Teile – 2 / 23 – Puzzle Pieces

Standard

Vom hellblauen (zum heutigen Morgen passt himmelblau) Spannbettuch ist kaum mehr was übrig geblieben, nachdem ich eine Mütze genäht und Pyjamateile zugeschnitten habe. Ich bin so motiviert, die sechs Teile zu einem Pyjama zusammenzunähen, dass der Kaffee kalt geworden ist. Nun stockt die Arbeit, den vom Bündchenstoff, der mir am besten gefällt, hat es viel zu wenig. Ein Abstecher in die Stadt wird nötig, Also Tschüss!

There isn’t much left of the sheet after I have sewn a sleepy hat and cut the pieces for a pyjama. I am so motivated to sew the six pieces together that my coffee has got cold. Now I have to go and buy some fabric for the cuffs as there isn’t enough of my favourite. See you!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Der Rest vom Rest – Africa 2.0

Standard

Das sind Ferien, dass ich anderes mache, als was ich tun müsste. Die Rest des schönen Königstoffes waren zu schade, um sie wegzupacken. Zudem ist die Kiste mit den uniblauen Stoffen immer noch mehr als voll. Warum also nicht einen zweiten Quilt nähen, so gross, wie die Stoffflicken reichen? Ich war so schnell, dass ich gestern Abend sogar noch die Randeinfassungen annähen konnte, nachdem ich auch ein bisschen an der frischen, regnerischen Luft gewesen war.

One more week of freedom to do what I want to do and not what I must. Because the left overs of the left overs are too lovely to be put away, I cut and sewed a second African ribbon quilt. It is a smaller and filled with other memories than the first one. Besides the dark red border, all fabric is originally from my sister, donated to me years ago. So I think it is the perfect Christmas gift 2023.

Recycling the Easy Way – Ganz einfach

Standard

Habe ich hier eigentlich schon mal meine Weissbelch-Aluminium-Sammelstelle gezeigt? Heute war es mal wieder soweit, dass ich eine neue Tüte falten musste, um Joghurtdeckel und andere Kleinteile praktisch zwischenlagern zu können, bevor sie in den grossen Container im alten Stall neben dem gesammelten Altglas geleert werden. Alle zwei, drei Monate kommt dann alles zur Entsorgungsstelle im Nachbarort. Also: ganz einfach falte ich aus einer einmal gefalteten Zeitungsseite eine Tüte, klebe sie an den erforderten Stellen zusammen, klappe den oberen Rand zweimal um, bis sie in die alte Weinkiste passt, die an der Innenseite des Unterschranks angebracht ist. Daneben steht ein Konservenglas, in dem ich die Kronkorken sammle.

I don’t know how, where and if you recycle tin, can, aluminium foile. I collect the tiny bits and pieces in a bag made of a sheet of newspaper, place them in a wine box that I fixed inside the door of the kitchencabinet under the sink. Quite neat I think.

Everything looks better with books. 🙂

When the bag is full, it goes to the tins and cans in the old barn. Every two or three months we bring everything to the next recycling station. Sometimes I can use the newspaper bags again, sometimes I need to fold a new one. No big deal though.