Archiv der Kategorie: Russland/Russia

C aus dem Wald – C from the Forest

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Do you get your daily dose of vitamine C? Do you get enough to drink? Have you caught a cold even? I have a recipe – from my Russian grandmother – that helps you with all three situations. The tea is surprisingly tasty and even sweet without any sugar, honey or xylith. You can buy the ingredients in a drugstore, but mine are collected from the forest nearby. I’ve brought home a whole bunch. All I have to do now, is taking three tiny twigs, brew them, let them sit for 5 minutes and enjoy.

Kriegst du genug Vitamin C dieser Tage? Trinkst du genug? Bist du eventuell erkältet? Mit diesem Repzept – von meinem russischen Grossmütterchen – schlägst du drei Fliegen mit einem Schlag. Der Tee schmeckt wirklich, Fichtennadel ein bisschen intensiver und sogar ohne Zucker, Honig oder anderen Süssstoff erstaunlich süss. Man kann Fichten- und Liefernadeltee auch kaufe, aber die Zutaten für meinen Tee stammen aus dem nahen Wald. Ich habe einen ganzen Strauss nach Hause genommen und muss nun jeweils nur noch drei Zweiglein aufbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und geniessen.

Entspannung – Relaxation – Finding Peace

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Sie tun es schon wieder oder immer noch: Die Welt einteilen in gut und böse, schwarz und weiss. Und dabei müssen sie einiges ausblenden und anderes verstärken, denn eigentlich wissen wir alle, dass es zwischen weiss und schwarz einen Haufen Grautöne gibt. Aber damit füllt man keine Zeitung. Geschichten leben vom Kontrast, von der Übertreibung. Während also zwischen West und Ost kräftig aufgerüstet wird, Messer gewetzt werden und Motoren aufheulen, aber auch ganz im Verborgenen zwischen den Regierungen auch mit unterschiedlichen Erfolgen geredet wird, denke ich an die vielen netten Begegnungen mit Menschen, und mich packt wieder die Sehnsucht. Wie gerne würde ich im nächsten Sommer eine Reise in den Osten machen, Kontakte auffrischen und mein Denken mit anderen Bildern illustrieren, als sie die Zeitungen vermitteln. In mir schreit alles nach Entspannung. Warum nicht ein bisschen sticken? Mein Mann hat von lieben Leuten dieses Tuch bekommen, auf dem Wodka, Speck und Salz serviert werden. Es ist ein Druck, denn du kannst dir sicher vorstellen, dass ein ebensolches Stück Stoff mit Kreuzstich verziert ein unbezahlbares Werk ist. Greife ich nach den Sternen, wenn ich genau das tun will?

Someone had shared a photograph of some Netherland cross stitch work the other day. If she could stitch why shouldn’t I, I thought. And as I woke up early this morning, I started copying the patterns: the rooster, the borders. There is more to do: the flower pot and more ornaments, but it’s a start. I’m leaving for school now hoping there is some stitch fabric in the stash there. However, there is more to the embroidery. I can feel a longing for my friends in Russia as the media push the story about the bad guy in the east. I’ve thought we are over the cold war and Europe had learnt its lessons … It’s so easy to paint the world black and white. Stories live from contrast and exageration, right? Why should’nt the news be any better and tell the truth rather than a story click baiting? I’m so sick of it. I need relaxation in the relationship between east and west. That’s why I stitch and not read the news anymore. I really hope that in Germany none of the people is willing to „pay the prize“ for some mad potitics Mrs Baerbock goes for. Are you crazy, woman? Find peace, for God’s sake!

I’d rather think of the many nice people I have met, like the ones who made a lovely present to my husband when he left after a two months visit in a tiny village near the border of Poland. I’v written about the place. This table cloth is put on the table when Russians have wodka, bacon and salt. The real table clothes are cross stitched, but you can immagine that this would have been a gift worth too much. My husband got a printed ione nstead, which I love dearly and have on the kitchen table always.

Моя русская бабушка – Mein russisches Grossmütterchen – My Russian Grandmother

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Plötzlich hat mich die Russlandsehnsucht gepackt. Mein russisches Grossmütterchen rührt an meiner Seele. Es mag daran liegen, dass das Salz aus Krasnalessje langsam zur Neige geht und ich mich frage, ob und wann ich die Gelegenheit haben werde, in jenem kleinen Lebenmittelladen neues zu kaufen. Es mag auch daran liegen, dass auf dem Waldspaziergang am letzten Sonntag die Tannzapfen so zahlreich am Boden lagen. Es kann auch an den Gänsen liegen, die in mir den Egal.

My yearning for Russia, a small village called Krasnalessje especially, has grown over the last months. There may be three reasons. First, the salt I bought in the little market there is almost finished. Second, I found many many pine cones in the forest on our Sunday walk that the Taiga came into my mind. Third, my brother’s geese are a constant reminder of Russia because there you can see many of these big birds along the roads, signs of a simpler life. Hmmmm. It’s possible that I romanticize what I saw almost two years ago.

Heute nachmittag zog ich die groben Schuhe an, kleidete mich in meinen dicken, schwarzen Mantel und zog die Mütze tief ins Gesicht. Genau so bekleidet, würde nämlich auch mein russisches Grossmütterchen in den Wald ziehen. Ich sammelte Tannzapfen und Fichtenzweige. Erstere brauche ich für Tannzapfenkonfitüre, zweite für ein Waldöl.

Nadelbäume enthalten viele ätherischer Öle, Harze und Flavonoide, mit heilbringender Wirkung, zum Beispiel in der dunklen Jahreszeit unsere Immunabwehr zu stärken sowie Erkältungen und Muskelschmerzen entgegenzuwirken. Es kann nicht schaden, sich von Big Pharma unabhängiger zu machen. Auch darin können uns die Russen Vorbild sein. In der аптека wir einem vor allem anderen zuerst Pflanzenmedizin empfohlen.

I went into the forest this afternoon dressed like a Russian babushka, heavy boots, thick coat, thick hat and a bag to collect pine cones and spruce branches. I am making spruce oil and pine cone jam. The needles need drying first, the pine cones had to be boild in hot water for 30 minutes. Now I let them be for 24 hours. The jam making is goint to take place tomorrow afternoon. Can’t wait to enjoy a slice of bread with the freshly made delicacy.

Vor der Weiterverarbeitung müssen die Fichtennadeln, die ich von den Ästen abgestreift habe, trocknen. Dann werden sie in ein Glas gefüllt und mit Öl (Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl) bedeckt. Nach vier bis sechs Wochen ist der Ölauszug zum Absieben reif. Daraus kann ich dann eine Salbe herstellen oder das Fichtennadelöl direkt einreiben.

9 frisch gefallene Tannzapfen werden knapp mit Wasser bedeckt 30 Minuten lang ausgekocht und 24 Stunden stehen gelassen. Das passt perfekt, denn morgen Nachmittag habe ich Zeit aus dem abgesiebten Saft mit ebensoviel Zucker Konfitüre einzukochen, die herb und nach Waldboden schmeckt und den Duft der unendlichen Taiga in meine Küche zaubert. Hier geht’s zum Rezept.

Samstags 20/18 ein bisschen rechnen – Doing the Maths

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Taschenrechner

You are worried about your health? You are affraid you or someone you love is going to die? Simply follow the rules of healthy living (and try to convince your folks to do the same): Sleep enough (stop watching and reading the news), go for walks, meet with your friends, laugh, eat healthily, stop smoking, be careful with alcohol.

Do the maths.

I did. Corona is the least of my worries. Life is good!

And of course, I follow the rules of the government. However, I hope the shutdown is over soon. Now that even WHO has changed its approach. ???

Source: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Ich empfehle heute Samstag: durchatmen, rechnen.

Und das Leben geniessen.

Du sorgst dich um deine Gesundheit? Geh an die frische Luft, beweg dich, sorge für guten Schlaf (lies die Zeitung nicht und stell den Fernseher aus), triff deine Lieblinsmenschen, lache, rauche nicht und iss gesund.

Und selbstverständlich halten wir uns an die Bestimmungen. Man wird ja noch Fragen stellen dürfen, jetzt wo sogar die WHO ihre Haltung ändert. ????

Wer Zeitung liest, wird täglich mit Zahlen bombardiert. Am Mittwoch habe ich zum Beispiel gelesen (Tagesanzeiger Magazin), dass in New York jetzt schon mehr Menschen gestorben seien als in Bergamo. Der Unterton, wie grauenhaft schlimm das ist, war nicht zu überhören. ???? Und nein, das verbiete ich mir: Ich bin weder respektlos, menschenverachtend noch politisch rechts. Ich rechne einfach ein bisschen. Wieviele Einwohner hat Bergamo? Wieviele Einwohner hat New York? Die beiden Städte in einem Satz zu nennen, müsste für die New Yorker eine Beleidigung sein, ausser eben es geht darum, ein Narrativ zu stützen.

Also Wikipedia antwortet mir, 122 000 Menschen leben in Bergamo, in New York 8 400 000.  Logisch sterben in New York mehr Menschen an einem Tag. Immer, auch ohne Corona. Und kein Mensch war jemals schockiert.

Birke

Eine andere Rechnung. Die Anzahl der positve getesteten Menschen steigt. Es gibt immer mehr. Daraus wird geschlossen, wie gefährlich dieses Virus sein muss.  In Deutschland wurden bis jetzt 2,547,052 Coronatests durchgeführt. Anfangs wurden wenig Tests gemacht, dann immer mehr. Die Anzahl positiv getesteter Menschen stieg an. Ist ja logisch, hat nichts mit der Krankheit zu tun, sondern mit der Statistik. Du glaubst mir nicht? Also: Ich zähle in meiner Klasse 1E die Kinder, die nicht still sitzen können. Es sind zwei. Am nächsten Tag zähle ich die Kinder der Klasse 2G und der Klasse 3E. Es sind 4. Die Zahl hat sich verdoppelt. Am nächsten Tag frage ich meine Kollegen, wieviele Kinder in ihren Klassen nicht stillsitzen können. Es sind 8. Nochmals verdoppelt. Aber die Zahl ist völlig wertlos, weil ich nicht weiss, wieviele Kinder prozentual nicht stillsitzen können. Und diese Zahl hat sich nämlich nicht verändert. Es sind 2 von 20.

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Eine andere Rechnung: In Deutschland wurden 2 547 052 Corona-Test durchgeführt. In der Schweiz nur 271,500, also zehnmal weniger. Der Boa!-Effekt ist den Medien sicher. Aber diese Zahlen sagen gar nichts aus. Pro 1 Mio Einwohner und Einwohnerinnen hat die Schweiz 31 371, Deutschland 30 400 Tests durchgeführt. Also in etwa gleich viele. Italien gut 33 000. Weitere Fragen, die nichts mit Rechnen zu tun haben. Es nimmt mich nur wunder. Ich bin neugierig. Ich habe immer Fragen! Wurden die Tests unter gleichen Bedingungen gemacht? Jääääääää? Sind denn alle Spitäler gleich zuverlässig, das Personal? die Laborbedingungen? Waren es überhaupt die gleichen, die gleich verlässlichen Tests? Aber lassen wir es gut sein.

Birke*

Von allgemein kranken Menschen, die sich testen lassen, sind in Deutschland 164 077 gezählt worden. In der Schweiz 29 705. Man kann mit dem Virus angesteckt sein und nicht krank oder nur leicht krank werden, so dass diese nicht in der Statistik erscheinen. Man kann deshalb nicht ausrechnen, wie ansteckend Covid-19 tatsächlich ist.

Die Medien bombardieren uns täglich mit der Anzahl Toten, der das Virus fordert. In Deutschland sind seit Ausbruch der Krankheit bis jetzt 6736 Menschen gestorben. In der Schweiz 1754. Du merkst schon, worauf ich hinaus will? Richtig, die Anzahl Einwohner ist massgeblich. Die Statistik zeigt, dass in Deutschland 80 Menschen pro Million Einwohner gestorben sind. In der Schweiz sind es 203.

Man kann daraus berechnen, wie tödlich Covid-19 ist. Anzahl Tote durch Bevölkerung. Für die Schweiz:  1754  : 8’603’900 = 0.0204 % Die Rechnung für Deutschland:  6736 : 83 149 000 = 0.008 %.

Nun gut, wirst du sagen, das sind die Massnahmen die greifen. Das würde bedeuten, dass in Schweden die Zahlen in den Himmel schiessen, denn Schweden hat ausser Abstandsregeln und Hygienemassnahmen weder Betriebsschliessungen noch stayathome für die ganze Bevölkerung angeordent.

Rechnen wir also für Schweden: Schwedens Bevölkerung 10 327 589, Tote 2653. Anzahl Tote im Verhältnis zur Bevölkerung = 0.0256 %, was ein bisschen mehr ist als in der Schweiz.

Quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

PS. Wir wollten in den kommenden Ferien nach St.Petersburg, woraus nichts wird. Ein bisschen tut es mir leid, deshalb habe ich aus Wehmut die hübschen Birkenrindenuntersetzer aus der Baikalregion ausgepackt.

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Karminrot von Andrea.

 

 

 

 

 

 

Improvisation and Creativity – Oberheimen ist doch in Russland

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Schopf

„Aazünde, de Schiissdräck“, würde mein Schwiegervater Martin selig sagen, könnte er unseren Schopf sehen. Und aus zimmerleutetechnischer Hinsicht mag er sogar recht haben. Und doch ist so ein Schopf von unsagbarem Wert, die Liebe dazu liegt im Detail. Ich staune ob der Kreativität aus „nichts“ einen Schopf aufzubauen.

Craftsmen may say this shed is shaby and wonky., it’s a shame. You should tear it down. For me it’s a symbol of creativity and improvisation built with nothing but determination. 

Schopf_2

Wenn Geld keine Rolle spielt, Baumaterial in Hülle und Fülle vorhanden ist, kann jeder einen Schopf aufstellen. Dann wird richtig konstruiert. Unser Schopf stand unter dem Stern Improvisation. Solche Bauwerke habe ich in Krasnalessje gesehen. Oberheimen liegt eben doch in Russland.

You don’t usually see such buildings in Switzerland because there is money, material and craftsmanship. I’ve seen sheds like this in Krasnalessje, Russia. That’s why I call our shed „Üse Russe Schopf“ (Swiss German for Our Russian shed).

Schopf_4„Gfürchig, gfürchig“, sage ich das eine oder andere Mal, wenn ich ein bisschen genauer hingucke, wie da alles zusammenhält und ob es hält. Tatsächlich ist uns gestern ein schwerer Rundbalken fast auf den Kopf gefallen, weil er noch lotteriger befestigt war, als ich vermutet hatte. Glück gehabt!

Because everything looks a bit wonky and dangerous, I wanted to take the heavy stuff (beams and planks, sticks and what not) down to get a better lock and to minimize the danger.  What had looked like a not too hard of a job, was actually a very hard job we haven’t even finished yet. But it looks promising already and I am very happy.  

Schopf_3

Der Schopf hat drei Teile: Rechts ein kleines Garageli, links ein grösserer Teil mit Erdboden und im hinteren Teil auf der ganzen Breite ein drittes Abteil. Das Hühnerhaus auf der Südseite rechts zähle ich jetzt nicht … Als wir vor 10 Jahren das Haus gekauft haben, war der ganze Schopf bis unters Dach gefüllt. Nach der nächsten Entsorgungstour wird er endlich leer und benützbar sein.

When we bought the house about 10 years ago, the shed was filled to the roof. There is a tiny garage in the right, a bigger room on the left and in the back a third compartment. A chainsaw and one last drive to the dumpster and the sched will finally be empty.

Schopf_1

Aber jetzt sind erst Mal Ostern, dann sehen wir weiter.

But for now, easter is just around the corner. We are taking a break.

 

 

Samstags 20/01 mit Kurkuma – Home Again

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Kurkumakaffee

Guuuuuten Morgen, meine Lieben!

Goooooood Morning, my dears!

Endlich wird es gemütlich warm im Haus. Nach ein paar Tagen Sparflamme, weil wir über Neujahr in der absolut wunderschönsten Weihnachtsstadt waren (guck hier, es lohnt sich), war das Haus nicht eingefroren – dafür sorgt das Programm „Frost“ unserer neuen hightech Heizung – aber doch richtig ausgekühlt. Wir dachten, dass es nicht nötig sei, das Haus um Mitternacht aufzuheizen, wenn wir sowieso gleich ins Bett gehen würden. Na ja, beim nächsten Mal mache ich das anders. 🙂

Jedenfalls brennt jetzt seit heute um 6 Uhr ein Feuer im Ofen und die Radiatoren spenden Wärme. Einfach wunderbar. Ich werde mich nie daran gewöhnen!

Bevor ich jedoch den ersten Kaffee (heute Milchkaffee mit Kurkuma) wieder zu Hause geniessen wollte, packte ich meinen Koffer aus. Das mache ich überigens immer so. Es ist sozusagen mein Willkommensritual. Vielleicht hätte ich besser geschlafen, ich hätte das noch gestern Nach erledigt.

Und, wie haltet ihr es mit Auspacken?

Hier noch ein letzter Christbaum mit den besten Wünschen fürs 2020.

С Новым Годом

MoskauChristbaum

After a wonderful week in a city I wouldn’t have expected to be so stunningly decorated for New Year and Christmas, we are home again still thinking of a billion lights in the streets, meeting nice people, cosy coffee shops, beautiful metro stations really deep down in the ground, the crowd, streets and squares without cars, good food and a visit of the Bolshoi Theatre.

First thing this moring I had to unpack my suit case to feel at home again. Actually, that’s what I do, it’s my „after holiday routine“. It feels like taking over the house, marking my space.

What about you? When and how do you unpack? Do you like it?

If not, have a coffee first, go through your photographs, take a deep breath and start unpacking.

If you like to see more of our trip to Moscow, hier ist the link. And again:

С Новым Годом

Happy New Year!

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 20/01 bei Andrea Karinrot. Letzte Woche ist mir der Samstag doch tatsächlich vergessen gegangen.

С Новым Годом – Ein gutes Neues Jahr – Best Wishes

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Nun weiss ich es: Weihnachtsfans sollten übers Neujahr nach Moskau reisen. Es ist einfach unglaublich weihnächtlich schön hier, und dabei hat es aussergewöhnlich nicht einmal Schnee.

This is Christmas Wonderland! If you are a Christmas fan, you should go to Moscow for the New Year.

Hunderttausende von Lämpchen erhellen die Stadt am Abend.

There are hundreds of sparkling Christmas trees.

Euch allen einen guten Rutsch.

All the best for the New Year.

С Новым Годом.

Moskau im Winter – What to Wear in Moscow in January

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Sockendick.jpg

Although the tempertures were really warm yesterday, the time has come to put away summer clohtes. I’ve already changed from shirt to sweater and wear an extra t-shirt with long sleeves underneath. I put on socks with longer cuffs to keep my feet warm and cosy. As we are spending our next vacation over New Year in continental climate, it is time to think about what to wear in Moscow when it’s freezing. Most definitely, I will need thick socks and warm boots one size bigger than usual. The toes need room otherwise they get cold. 

Obwohl es ja gestern nochmals richtig schön warm war, verabschiede ich ich mich von den Sommerkleidern. Ich trage wieder die langärmeligen T-shirts und habe Hemd mit Pullover getauscht. Die leichten Stoffhosen mussten den dickeren Jeans weichen. Und dann denke ich natürlich auch an die kommenden Ferien, die wir über Neujahr im kontinentalen Klima verbringen werden.

Es macht Spass, die Garderobe für Moskau zusammenzustellen. Zwei Paar dicke Socken aus doppelt verstrickter Sockenwolle und Nadeln Nr. 4 sollten reichen. Die Stiefel wähle ich eine Nummer grösser, denn die Zehen wollen Freiheit haben.

SockenDick

Die Leggins, hier zum Beispiel getupft, sind für zu dünn befunden. Sobald ich neuen Stoff habe, lege ich nochmals los.

I’ve sewn four pairs of leggings (I like the orange ones with dots very much), but I was advised cotton would be too cold. As soon as I find warmer but not itching fabric, I will start sewing again. 

SockenDickes

 

Dann kommt eine Fellmütze mit Ohrklappen dran. Hier habe ich ein Schnittmuster zum selber Zeichnen gefunden.

I think I will sew a fur hat with ear flapps of which I’ve already found a pattern. Hopefully, I can find fur in a thrift store from an animal killed a long time ago. 

Zum edlen Pullover werde ich mir schliesslich einen schwarzen, wandenlangen Wollrock nähen. Dieser gefällt mir.

As we are going to the opera, I want to sew this long skirt with woolen fabric. I bought a sweater (also secondhand) to go with the skirt.

Sockendicke.jpg

But first, I’m knitting a second pair of thick socks.

Aber schön der Reihe nach: zuerst jetzt mal das zweite Sockenpaar nadeln.

 

Verlinkt mit Sonntagsfreude bei Kathrin, soulsister,

die sich auch auf den Herbst einrichtet.