Archiv der Kategorie: Stricken/Knitting

Samstags mit Marisol – Mouse on Saturday

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Wir haben Mäuse im Haus. Ich höre sie des Nachts in den Wänden mit Baumnüssen kegeln. Dann wieder rennen sie in der Decke über meinem Bett hin und her. Um die Mäuse in Schach zu halten, haben wir zwei Katzen. Nun ist Die Schwarze gestorben. Ob sie vom Katzenhimmel zu uns herunter schaut?

Maus im Haus

Welch ein Graus

Guckt aus dem Loch

Fürchtet sich doch

Die Frau, die lieget im Bette wach,

springt auf und rennet dem Mäuslein nach

sie jaget es über die Stiege hinaus,

wohl aus dem Haus.

Our cat, The Black, died last week. Nothing helped. Now she is in cat heaven. I imagine her watching us from above. We will see how it goes with the mice in the house. I can here them in the walls playing with nuts, in the ceiling running from the left to the right. 

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Mäuse finde ich auch im Hühnerstall. Wenn ich am Abend nach den Eiern greife, rennen sie aus allen Ecken durch den Spalt in der Wand in die Freiheit.

There are also mice in the barn and the chicken coop. When I go at night to get the eggs, they run along the walls and disappear through a hole in a corner. The moment I turn off the light, they are back, I’m sure. 

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Marisol hingegen rennt nicht weg und macht keinen Lärm. Sie sitzt immer dort, wo ich sie gerade hinplatziere: in den Nüssen, im Laubkranz, neben meiner Kaffeetasse und leistet mit Gesellschaft oder wartet geduldig, bis ich von der Arbeit nach Hause komme.

Meet Marisol, the knitted mouse. She doesn’t run away, doesn’t make any noise. She just sits where I leave her: in the nuts, in the fall leaves, next do my coffee cup keeping me company or waiting until I return from work. 

Die Anleitung für Marisol findest du auf Ravelry. Find Marisol on Ravelry.

Verlinkt mit Andrea Karminrot. Sie hat das Mäuschen auch gestrickt und mich motiviert.

Macht’s euch nett!

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Tweedy Socks – Rustikale Socken – I’m a Coward

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RusticSocken

Feigling! Ja, das bin ich, ein Feigling. Statt endlich das zu tun, worüber ich seit Wochen nachdenke, bewege ich mich auf bekanntem Terrain und mache, was ich immer mache, wenn ich nicht weiss, was ich tun soll. Ich stricke Socken.

I’m a coward. Instead of making a pair of shoes, I am knitting. It’s easier. 

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Immerhin komme ich schnell vorwärts.

Furthermore, it’s also faster. 

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Aber eigentlich wollte ich ja Schuhe machen, habe Stunden verbracht, darüber nachzudenken, wie ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln das beste Resultat erzielen kann.

I spent hours on research. I want to find out how I will get the best result with the means I have available. 

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Fotoquelle

Ich habe zig Fotos angeschaut, Bücher durchgeblättert, im Internet Bilder gesucht und Videos zu Rate gezogen. Ich weiss jetzt, wie ich es machen werde.

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Aber zuerst stricke ich jetzt noch ein zweites Paar Socken. Ich möchte da an der Ferse etwas anders machen …

However, I may start another pair of socks first. I would like to change the making of the heal a bit …. 

 

Samstags: Die Leichtigkeit des Seins – Hello Fall: The Ease of Being

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Herbstaussicht

Heute wird ein schöner Tag! – Today is going to be a beautiful day!

It’s getting fall whether I like it or not. I’m a bit worried and not in the mood to say hello to cooler temperatures. It’s making my joints, my whole self stiff. I will miss the ease of being. It might help to knit a pair of thick woolen socks with a cable. 

Ob ich will oder nicht, der Herbst kommt. Gegen den Herbst ist ja gar nichts einzuwenden. Ich liebe die Farben, die Gerüche, die Erntegenüsse, die leichten Nebelschleier über den Hügeln. Wenn die Sonne aufgeht und die Landschaft in goldiges Licht taucht, kommt das dem Paradies schon sehr nahe.

Mit dem Herbst kommen aber auch die kühleren, ja kalten Temperaturen, die mir das Leben durchaus ein bisschen schwerer machen. Ich fühle mich in der Hitze des Sommers einfach so wunderbar entspannt. Wie gerne würde ich die Wärme im Körper konservieren, zum Beispiel in der Wade einlagern und immer ein bisschen davon zehren, wenn in den kalten Jahreszeiten die Gelenke und mein ganzes Ich steif werden. Ich vermisse die Leichtigkeit des Seins schon jetzt.

Nun, ich habe wahrlich keinen Grund zum Jammern, bin nur ein bisschen besorgt und betrübt. Aber vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm. Zudem kann ich jederzeit ein Feuer im Ofen entfachen.

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besser, ich stricke warme Socken,

als hinter dem Ofen zu hocken.

Zopfsocken

verlinkt mit Andrea Karminrot, zudem mache ich mit beim Herbst-Handarbeitsbingo

 

Bei Gelegenheit vielleicht grau – As Occasion Demands

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Socken letzte Stiche

Meine neuen Socken sind ein bisschen sehr grau geworden. Zum Glück scheint die Sonne, so sehen sie ein bisschen freundlicher aus. Immerhin sind sie endlich doch fertig gestrickt. Es lag bestimmt an der Farbe, dass ich oft keine Lust zum Weiterstricken hatte. Richtige Herbst-Winter-Socken sind es geworden, die ich dann tragen kann, wenn farbige zu auffällig sind. Hihi!

SockenMuster

I don’t know what I thought when I decided to knit dark grey socks. Probabely the name of the yarn that lured me into it. Halifax. It’s still my favourite city on the planet. Although I have to admit that I haven’t seen that many at all.

Anyway, the socks are finally finished. I will wear them when colourful socks are too flashy as occasion demands now and then. 

SockenGrau

Der Sonntag scheint der Tag zu werden, an dem ich Angefangenes beende …

SockenGraugefaltet

 

Stretching the Yellow – So reicht das Gelb

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Söckchengelb

Dass mitten im Knäuelchen noch ein Papier steckt, hatte ich nicht erwartet. So wurde mir klar, dass das Gelb nicht reichen würde. Ich musste es strecken. Nach dem Börtchen habe ich eingesetzt und abwechselnd eine Runde gestrickt.

I had forgotten that inside the ball would be paper, and after the first sock was finished, I decided to improvise with a second colour to stretch the yellow. 

Söckchengelb-2

Das Resultat sieht gar nicht mal so übel aus. Und gereicht hat das Knäuelchen bis auf ein kleines Schwänzchen.

I doesn’t look so bad, does it? Fortunately, the yarn lasted to the end. Just a tiny bit is left. 

Bei Hitze gerne barfuss –Heatwave: I’m Barefoot

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SöckchengrünNein, Socken braucht es dieser Tage fürwahr nicht. Es ist heiss, so richtig Sommer. Aber wir haben erlebt, dass ein, zwei Tage Wolken und Regen ausreicht, um die Temperaturen wieder auf kühl zu senken. Deshalb ist es für mich immer gut, ein Paar Wollsocken griffbereit zu haben.

Are there any English or American people who knit socks like I do? This is my favourite way to knit socks. I’ve photographed the process. 

Diese Söckchen sind zwar nicht für mich … Weil sie so klein sind (etwa Schuhgrösse 20) sind sie auch im Nu fertig. Ich habe den Prozess fotografisch festgehalten.

These aren’t socks for me. They are tiny, so I’m going to make a whole bunch of them. It won’t be long until someone is going to wear them. 🙂

Anschlag (locker!) 32 Maschen, das Rohr so lang stricken, wie gewünscht (10 Runden 1re, 1li, 10 Runden glatt). Für die Ferse 16 (6 Randschlingen hoch) nehmen, offen stricken.

Ferse16M

Fürs Käppchen 8. Daraus ergeben sich 2 Ristabnehmen beidseitig, Nach dem Ristabnehmen habe ich 20 Runden gestrickt

Käppchen8

Ich stricke bei Ferse und Käppchen im Beigarn mit, also Vorsicht beim Auffassen der Randmaschen! Die erste oben am Rohr ist eine ohne und deshalb ziemlich unscheinbar. Links und rechts 6 Randmaschen auffassen. Nachzählen.

Randmaschenaufgefasst

Anschliessend 2 Runden stricken, das erste Ristabnehmen, wieder zwei Runden stricken, das zweite Ristabnehmen. Jetzt sollten wieder 32 Maschen auf den Nadeln sein.

Ristabenehmen

Nach zirka 20 Runden ist der Fuss lang genug. Dann noch ein Schlussabnehmen stricken. Ich habe mit dem 3er begonnen.

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