Archiv der Kategorie: Stricken/Knitting

Drinnen – Inside

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I’m staying in the house. I won’t even look outside. Thankfully, it’s getting dark already and all I am going to do tonight is a short visit at my neighbour’s. I might knit a few rounds, too. But finally, it’s time to think of Christmas: Tree, gifts, cookies …

Noch fehlen viele Schritte, um das Mass voll zu machen, ich bleibe aber trotzdem im Haus. Gleich gehe ich noch husch bei der Nachbarin vorbei. Sie macht mir bestimmt einen Kräutertee. Ich könnte nachher ein paar Runden stricken. Aber endlich ist die Zeit angebrochen, an Weihnachten zu denken: Baum, Geschenke, Guetzli …

Vielleicht übertreib ich es ein bisschen mit diesen dicken Socken? Der Winter beginnt in drei Tagen …

These socks! Are they too thick? Winter starts in three days …

Sonntags Maschen zählen – Counting Stitches and Rows

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Beim Rundstricken ist die Berechnung immer ein bisschen schwierig, weil ich die Arbeit nicht ausbreiten kann. Hoffentlich stimmt’s so.

Knitting with circular needles has its downsides: I cannot see the whole piece at once. It feels like flying blindly.

Have a nice Sunday!

Einen frohen Sonntag wünsche ich euch!

Keine Hexerei – Samstags 44 / 21 –Three Pleasures

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Guten Morgen, meine Lieben!

Die vergangene Woche wird als ereignisreich in Erinnerung bleiben. Aber davon ein anderes Mal. Ich mich vor allem ausruhen und positive Energie tanken, weshalb ich diesen Samstag von drei Vergüngen berichten möchte.

1. Am letzten Samstag hatte ich das Glück, secondhand einen ganzen Sack Wolle aus dem Korb zu fischen. Daraus wird ein Pullover werden. Da sich die Wolle sehr schnell aufbraucht, werde ich bald sehen, ob ich eine zweite Farbe einmischen soll. Aber vorerst stricke ich gemütlich meine Runden. Nicht zu viele am Tag, denn die Arbeit geht in die Ellbogengelenke.

2. Im Grossverteile gibt es alles, ausser Quitten. Quitten sind eine vergessene Frucht, die seit Römerzeiten bei uns kultiviert wird. Leider nur noch sehr selten, obwohl es hunderte verschiedene Sorten gibt. Ich habe das Glück, dieses Jahr eine ganze Tüte voller gelbwolliger Früchte von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen zu haben. Seine Empfehlung war, davon Quittenlikör zu machen. Warum auch nicht!

3. Auf meiner frühmorgendlichen Stöberrunde auf Insta habe ich das Rezept für fermentierten Rotkohl gesehen. Fermentieren ist für mich die hohe Kunst des Konservierens. Aber vielleicht lag ich falsch? Nach oberflächlichem Studium des Rezeptes komme ich zum Schluss: Es ist keine Hexerei. Die Frage bleibt, ob Weck-, Bülacher- oder Schraubglas. Da muss ich aber erst in die Tiefen unseres Obstkellers und gucken, ob noch Glasiges von den Vorbesitzern zu finden ist.

Good morning, my dears!

Last week was quite nervwracking and adventurous, but I’m going to tell about it in another post. Today should be a relaxing day as I am a bit low of spirit. I need a break and some positive energy. Therefore I want to tell you about three lovely project that I have in the go.

#1: Last Saturday I happened to find a bag full of lovely sweater yarn and I immediately started knitting. As the yarn is heavy I can’t knit for very long. So the next four or five rounds are planned for today.

#2: I got a bag full of quinces from a colleague at work. He mentioned that quince liquor is the best. I’ve tried a few recipes with rosebud and red currants, but never any pipfruit. So I cut the quinces into little cubes, filled them into a jar, added dandied sugar and filled the jar with vodka. Not the jar is sitting on the counter for four weeks.

#3: I’ve always admired people who ferment their crop of the vegetable garden, which I have considered the ultimat skill of presservation. And I am just doing that today as I saw a recipe on Insta early this morning and there happen to be a red cabbage in my fridge. The only thing missing is a big enough jar that I hope to find the the depth of our fruit cellar.

Katze hätscheln ist Entspannung pur. Ein schönes Wochenende euch!

Petting the cat is so relaxing. Have a lovely weekend!

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea

Tadahh!Momente – Well done!

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Während gestern der groben Arbeit im Garten gewidmet war, lasse ich heute die Nadeln klappern. Der pinke Zöpflipullover ist fertig geworden. Das erste Weihnachtsgeschenk ist ready. Tadahh!

After heavy work in the garden yesterday, I take it easy today. A little bit of knitting never hurts though. As you can see, I have finished the pink sweater for my granddaughter. Tadahh! First Christmas gift is ready.

Was ich gestern von den Büschen und Bäumen geschnitten habe, lässt sich ebenfalls sehen. Bereits meldet sich Muskelkater in Armen, Händen, Rücken und Beinen. Heute lasse ich es ruhig angehen.

Here is proof that I really worked hard yesterday. Today I’m suffering from muscle pain in my arms, back and legs. Even the fingers hurt when I grab something.

Zum Abschluss noch ein Bild vom Pullover. Zwischenzeitlich sah es hier in Oberheimen grau aus, aber mittlerweile ist die Herbstonne zurückgekehrt. Ich setz mich jetzt noch ein Weilchen auf die Schaukel.

Proudly, I’m showing the sweater again in the sunshine. After a sunny start in the morning, fog made everything heavy and grey. Meanwhile the sun is back. I’ll sit on the swing for a while and admire the mountains coverd with snow.

Machts euch nett! Have a nice afternoon!

New Beginnings – Auf ein Neues

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Irgendwie hat das Strickstück nach anfänglicher Euphorie einfach keine Freude mehr gemacht. Das konnte vermutlich doch nur daran liegen, dass ich für den Ärmel zu wenig Maschen angeschlagen hatte. Statt wie geplant ein Mittagsschläfchen zu halten, ribbelte ich den Ärmelchenstumpf auf und startete erneut mit 6 Maschen mehr auf der Nadel.

I started this sweater euphoricly a while back, but stopped because I didn’t like the shape of the sleeve. Furthermore I couldn’t see how to join sleeves and body. Sometimes it’s better to start over than try to fix something, which I did instead the nap I had planned to take after lunch. I ripped the sleeve and casted it on again with six more stitches.

Kurze Zeit später war das Ribbelgarn erneut verstrickt und flott ging es nach der Wanderung dem Inn entlang weiter.

It didn’t take long until I was where I had been. Then I knitted again after the walk along the river Inn, which was very educational as parts of had been renaturated a few years ago and is now full of life both plants and animals.

Fürs Foto des einärmligen Pullovers im Prozess war dann das Licht schon schlecht geworden, denn gestern und heute ist der Himmel über dem Engadin grau. Es schneite sogar ein bisschen.

When I took the photograph to document that the first sleeve had been added to the body, the light was gone. Days are getting shorter.

Verlinkt mit Nadelgeplapper bei Andrea.

Stricknadel und Wolle ausgepackt – Experiment

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Irgendwo beim Vorbeifliegen habe ich einen solchen Halsschmuck gesehen. Heute fand ich endlich Musse, ein paar Wollknäuel und Stricknadeln auszupacken. Ich bin unterwegs, mal schauen, ob das Ding so rauskommt, wie ich mir das wünsche. Den gelben Ringel musste ich ein zweites Mal anschlagen …

I’ve seen this shawl somewhere when flying by. Today I finally found some time to look for balls of yarn and knitting needles. I’m on the way trying to figure out how it’s done. Wish me luck! I had to knit the yellow circle a second time …

I knew I would eventually – Ich wusste, eines Tages würde ich

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I’ve been knitting socks for a looooong time and never felt to cast on something else. There was always another beautiful skein of sock yarn, another evening when I was too tired to think of anything to knit except socks. I always known that I would be ready for a different project, and I was right. It happened when I was knitting the final rounds of the second sock of this blue pair. I stood up, pulled the drawer out and counted the balls of pink cotton yarn. There were six, enough to knit a sweater for my granddaughter’s birthday.

In nächster Zeit werde ich keine Socken mehr stricken. Ich wusste, dass ich irgendwann genug davon haen sollte. Endlich – es muss an den Ferien liegen – habe ich Lust auf etwas anderes. Es soll ein Pullover für meine Enkelin werden. Noch war das letzte Paar blaue Socken nicht ganz fertig, als ich aufstand, die Schublade aufzog und zählte, ob ich überhaupt genug pinkes Baumwollgarn hätte. Sechs Knäuel sollten reichen.

Meine Schwester und ich hatten nur selbstgestrickte Pullover und immer die gleichen. In meiner Erinnerung ist ein weisser mit genau diesem Muster, das meine Mutter auch für unsere Sonntagssocken verwendete. Ein halbes Jahrhundert ist das her.

This sweater is a different project, but the pattern is not new. I’ve always loved knitting it remembering the handknitted sweaters my sister and me had. Once there was a white sweater with this very pattern.

Die Symetrie der Ferse – Playing with Numbers

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Ich liebe die Abfolge der verschiedenen Teile einer Socke. Ich liebe es eine neue Socke anzuschlagen, die 60 Maschen gleichmässig auf drei Nadeln zu verteilen. Ich liebe es, das Börtchen 2 re, 2 li zu stricken und dann viel schneller glatt weiterzumachen, bis das erste gerade Stück fertig ist. Bei Wintersocken ist es länger, bei Sommersöckchen kürzer. Manchmal gibt auch die Menge Wolle die Länge vor.

Danach erfolgt die Einteilung für die Ferse. Ich liebe es, die Maschen umzunadeln, bis es stimmt, so dass zweimal 16 Maschen still liegen, und ich 28 Maschen hin und her stricken kann, bis ich zwei Randschlingen weniger als die Hälfte der Fresenmaschen zähle, also 12. Ich liebe diese Zahlenspiele. Andere Leute machen Sudokus.

Ich liebe die Symetrie der Ferse und des Käppchens, links und rechts des Ganganfangs: 14 und 7 Maschen. Dann werden links und rechts an der Ferse die Randschlingen aufgenommen. Links und rechts folgen nun die Ristabnehmen. Ich liebe es, wie sich die überzogenen Abnehenmen nach links und die zusammengestrickten nach rechts neigen. Ich zähle die Maschen bis und vom Abenehmen weg, stricke zwar rundherum, aber im Geist von der Ferse hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf.

Sind auf allen Nadeln wieder gleich viele Maschen wie zu Beginn, folgt das zweite gerade Stück. Welche Erholung. Meditation. Mein Spiel ist es, eine ganze Nadel ohne Unterbruch im gleichmässigen Takt zu stricken.

Ich liebe es, das Schlussabnehmen zu stricken. Für den Endspurt brauche ich etwa 15 Minuten. Dafür reicht die Zeit noch ganz oft. Eine Viertelstunde ist kurz. Ich liebe die Regeln: Zwischenmaschen und Zwischengänge in gleicher Zahl, die Abnehmen liegen exakt aufeinander, bis es aufgeht und zuletzt neun Maschen auf drei Nadeln bleiben, die ich mit dem Faden zweimal rundherum zusammenziehen kann.

I love to knit socks because there are rules, there is a rhythme. It means to play with numbers. 60 stitches means 20 on each needle. The border is 2 and 2 stitches. Multiplication. I love to change the number of stitches before I can knit the heal. I need two stitches less than the half of the total. And I count two selvedge stitches less then half of the total. I always count when knitting the heal, it’s a play with numbers. Other peolple solve Sudokus.

There is symetry in the knitting of a sock, which I love. The decreases lean onto each other on the left and right side of the heal. And if the amount of stitches match the number I started with, knitting is like meditation. Round after round. I try to find the perfect speed and not to stumble. Stitch after stitch till the finish line, the tip.

Again there are rules to be followed. Starting with 5 decreases per round, the stitches between the decreases match the rounds between the rounds with decreases. And finally there are 9 stitche, three on each needle which I pick up with the end of the yarn twice and pull to a little star.