Archiv der Kategorie: Zeichnen/Drawing

Samstags experimentieren – Experimenting

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Aboriginal

Auch wenn einige meiner Schüler schon vor langer Zeit aufgegeben haben, ja eigentlich gar nie richtig eingestiegen sind, seit ich sie unterrichte, habe ich nicht aufgegeben. Ich nehme es (fast) nie persönlich, dass sie einfach keine Lust haben, englische Vokabeln zu lernen, die Gelegenheiten für Sprechübungen zu nützen, schriftliche Arbeiten einzureichen … Es  nervt mich gewaltig, dass sie den Unterricht stören und die Lernwilligen am Lernen hindern. Jede Lektion versuche ich einen Neuanfang. Manchmal staune ich selber über meine Perseveranz und erkläre sie mir durch die Vorteile, die das Alter und die Erfahrung mit sich bringen. Nein, ich bin keine schlechte Lehrerin. Es liegt nicht an meiner Person und an meinem Unterricht, dass die SuS nicht arbeiten.

Der neue Lehrplan 21 spricht in seinen Grundlagen von „wissen, können und wollen“. Für die ersten beiden bin ich zuständig und verantwortlich. Fürs Wollen schiebe ich den Ball ganz meinen Lernenden zu. Ich kann sich nicht zwingen zu wollen. Trotzdem ist, dass die SuS nicht lernen wollen, ein Problem. Ich möchte es lösen. Da ich eine Macherin bin, lasse ich nichts unversucht, was heisst, dass ich immer wieder Neues ausprobiere. Denn ich weiss, dass sich langandauernde Probleme nicht dadurch lösen, dass man mehr vom Gleichen nachschiebt.

Seit den Frühlingsferien arbeiten wir mit einem Quartalsplan, bei dem ich natürlich auch an meine Nerven gedacht habe. Die Lernenden, die ja bald in die Arbeitswelt eintreten, wissen, was die von mir vorbereiteten Themen und Schwerpunkte sind. In diesem Plan sind auch die Termine für die Abgabe von Arbeiten fixiert. Ich habe die Verantwortung fürs Lernen meinen Schülerinnen und Schülern übergeben. Wenn sie Unterstützung brauchen, stehe ich gerne bereit.

Ich denke, dass das Thema „Australien“, Unit 16 im aktuellen Lehrmittel ein ansprechendes Thema ist. Es gibt viele Möglichkeiten, dass die SuS selber tätig werden. Am Montag zeige ich ihnen einen kurzen Film über die Kunst der Aboriginies, und wenn sie wollen, dürfen sie sich gleich selber künstlerisch betätigen. Deshalb stehen neben meinem Kaffee heute Morgen diverse Acrylfarben und Wattestäbchen. Ich experimentiere noch, lasse aber meine SuS gerne von meinen Erfahrungen profitieren. ich bin gespannt.

Und dann habe ich da noch dieses Filmli gefunden:

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Aboriginal Art. I’m still experimenting. Hopefully, my students will be eager to try out themselves. It might be a nice contrast to grammar and exercises, something they’ve never been keen on. The overall topic is Australia. 

I’m always trying new things to get my students interested in English. Anything that keeps them talking … improving … I’m positive that one day they will remember me and hopefully feel some kind of remorse thinking of me. 😉 

For weeks to go.

I’m doing a lot to be able to wish them all the best for the future. They are just tired of studying … 

🙂

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

 

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Maud Lewis and Hans Krüsi – Gleich und doch verschieden

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Hans Krüsi (1920 Zürich – 1995 St. Gallen)

Krüsi wurde 1920 In Zürich geboren und war ein Verdingbub. Wegen seiner schlechten Schulbildung arbeitete er in Gärtnereien und als Knecht auf Bauernhöfen. Da er aber so zerbrechlich und dünn war, wurde er von einem Ort zum anderen geschickt. Ein Leben lang musste er, der Verstossene, sich immer wieder neu orientieren und organisieren.

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1948 machte er sich selbständig und fing an, an der Zürcher Bahnhofstrasse Blumen zu verkaufen, welche er oft selbst gesammelt oder auf dem Blumengrossmarkt gekauft hatte. Auf der Zugfahrt nach Zürich malte er Bildchen auf alles, was ihm in die Hände fiel: Packpapier, Bierdeckel, Servietten, Milchpackungen und Flaschen. Ab 1975 begann er, seine Bilder zu verkaufe und verdiente damit bald mehr, als mit den Blumen. Anfangs 80er Jahre wurde die Kunstszene auf den Aussenseiter und Autodidakten aufmerksam. Sogar in New York und Asien wurden Krüsi Bilder schon ausgestellt. Als er 1995 starb, war er mit seiner Art Brut ein reicher Mann.

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Maud Lewis (1903 Yarmouth, NS – 1970 Digby, NS)

Maud Lewis was born in 1903 in the town of Yarmouth on the Acadian Shore of Nova Scotia. As a child, Maud spent most of her time alone. She had been born with almost no chin and was always much smaller than other children. However, Maud seemed to be a happy child. Maud’s mother started her painting Christmas cards to sell and thus her career as an artist began.

In 1935 Maud’s father died, and in 1937 her mother. Her brother inherited the family home. After living with her brother for a short while, she moved to Digby to live with her aunt. There she met Everett Lewis, an itinerant fish peddler, and married him shortly after in 1938.

Maud spent the rest of her life living with Everett in their house in Marshalltown. Because of Maud’s worsening rheumatoid arthritis, she was unable to do housework. Everett took care of the house, and Maud brought in money through her paintings. The two were a pair that Maud was proud to be a part of.

Despite the lack of modern amenities like indoor plumbing and electricity, the Lewi’s house shows that Maud’s life in Marshalltown was full of enjoyment through her art. Those who stopped after seeing her roadside sign, „Paintings for sale“, found a quiet woman with a delightful smile. She found pleasure in the creative act of painting and the enjoyment others seemed to get from her work.

Through newspaper and magazine articles, as well as television documentaries, Maud became well known, and her reputation’s still growing.

Call me I * … – * Igel-Mama

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Call me mum of the hedghog. Nennt mich Igel-Mama

Igel

Vorgestern haben wir einen Igel gerettet. Er hockte auf unserer Wiese und schien ziemlich geschafft, war sogar zu schlapp, um sich einzurollen. Deshalb hatte mein Sohn auch die Schnatter am Kopf gesehen und um Hilfe gesucht.

Ein paar Telefonanrufe später sassen wir mit unserem Schützling, wohl versorgt im Katzenkörbli, im Auto unterwegs zur Igelstation. Da ist das Tierchen jetzt noch. Es wird medizinisch versorgt und mit Katzenfutter aufgefuttert, denn es fehlen ihm 100 g Körpergewicht, um frohgemut in den Frühling zu starten. Wir dürfen ihn dann wieder abholen, wenn er sich erholt hat.

Vor lauter Aufregung vergass ich, ein Foto zu machen. Deshalb hier eine Zeichnung. Vielleicht möchtest du ja auch versuchen, einen Igel zu zeichnen. Schritt für Schritt gemäss meines Motos dieser Tage.

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We saved a hedghog the other day. The little guy sat in our meadow and didn’t move much when my son Linus found him. He had a cut along his nose and close to the eye. But no damage there. 

After a few phone calls we brought him to the hedghog station in Frauenfeld, which is about half an hour drive away. Now he is taken care of by a lovely lady. She will call us when he is ready to come home. 🙂 

I forgot to take a photograph. However, you might want to draw a hedghog yourself. 🙂 Step by step, which is still my moto these days. 

 

*Call me Ishmael. —Herman Melville, Moby-Dick (1851)

Best beginning of a novel ever!

Max in Montreal

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MaxCollage

Max ist immer noch in Montreal. Es gefällt ihm. Das Wetter spielt super mit, wenn er auf seinen Entdeckungsreisen durch die Stadt geht. Am liebsten schlendert er die Rue St. Catherine hinauf und hinunter. Auf einen der Wolkenkratzer zu steigen, bleibt wohl ein Traum. Morgen wird er sich das Alte Montreal anschauen und Poutine essen. Das ist zwar nicht sehr gesund, aber lecker, findet Max. 🙂

Max loves Montreal. He enjoys the weather and mingling with the tourists in the city centre. His favourite street is Rue St. Catherine. There are so many restaurants, coffee shops and stores. He would love to stay on top of one of the skyscrapers. Tomorrow, he wants to go to Old Montreal and eat poutine, which isn’t healthy but yummy. 🙂

Herz

Arbeit und Freizeit – Work and Leisure

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Michaels

Am Montag, also gestern, sind meine Sommerferien zu Ende gegangen. Ich drücke die Schulbank und mache Hausaufgaben. Ihr kennt mich, ich bin fleissig. Trotzdem habe ich viel Freizeit, weil der ganze Alltag wegfällt. Das ist mir nämlich eben bewusst geworden, als mir die junge taiwanesische Mitbewohnerin vorgerechnet hat, wie sie ihren Tag einteilt: acht Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und acht Stunden Freizeit.

There is some leisure time besides school, which started yesterday. I have also some homework to do, but the whole household thing is not my business at the moment. When my taiwanese room-mate did the maths this afternoon, I realised that I have a lot of free time actually: 8 hours of work, 8 hours of sleep and 8 hours of leisure. She wants to have fun and so do I. 

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Für mich bedeutet Freuzeit, dass ich am Morgen und Abend zu Fuss von zur und von der Metro-Station gehe, obwohl der Bus grad vor der Haustüre hält. Freizeit bedeutet auch, dass ich enorm viel Zeit brauchen kann, um eien Rolle Klarsichtfolie, äm pellicule platique, zu kaufen.

Fun usually means crafting, but now I walk to and from the metro station althought there is a bus station in front of the house. I have also a lot of time to look for a particular thing, for example plastic foile. And last but not least, I almost finished the sweater I’m working on. 

 

Gelb

Freizeit bedeutet, dass ich zu Fuss gehe, wenn andere in ihren grossen Autos auf vierspurigen Boulevards und über zigfachfussballfeldgrosse Parkplätze fahren. Schliesslich wollte ich ein paar Knäuel Garn kaufen, denn Freizeit ist Kreativzeit, und der Pullover in Arbeit ist in Bälde fertig.

So I went to Michaels. I mean I WENT. Along boulevards and across vast parking lots, until I finally entred the building which holds „tous pour vos projects créatifs“. I was rigid and bought ten balls of cotton as I can go back anytime. 

Bernat

 

Morgen gehe ich in meiner Freizeit in den Park. – Tomorrow I’m spending my leisure time in the park. 

MaxundSophie

 

Linking with: Crochet Addict: What You Doing Wednesday.