Keine Hexerei – Samstags 44 / 21 –Three Pleasures

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Guten Morgen, meine Lieben!

Die vergangene Woche wird als ereignisreich in Erinnerung bleiben. Aber davon ein anderes Mal. Ich mich vor allem ausruhen und positive Energie tanken, weshalb ich diesen Samstag von drei Vergüngen berichten möchte.

1. Am letzten Samstag hatte ich das Glück, secondhand einen ganzen Sack Wolle aus dem Korb zu fischen. Daraus wird ein Pullover werden. Da sich die Wolle sehr schnell aufbraucht, werde ich bald sehen, ob ich eine zweite Farbe einmischen soll. Aber vorerst stricke ich gemütlich meine Runden. Nicht zu viele am Tag, denn die Arbeit geht in die Ellbogengelenke.

2. Im Grossverteile gibt es alles, ausser Quitten. Quitten sind eine vergessene Frucht, die seit Römerzeiten bei uns kultiviert wird. Leider nur noch sehr selten, obwohl es hunderte verschiedene Sorten gibt. Ich habe das Glück, dieses Jahr eine ganze Tüte voller gelbwolliger Früchte von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen zu haben. Seine Empfehlung war, davon Quittenlikör zu machen. Warum auch nicht!

3. Auf meiner frühmorgendlichen Stöberrunde auf Insta habe ich das Rezept für fermentierten Rotkohl gesehen. Fermentieren ist für mich die hohe Kunst des Konservierens. Aber vielleicht lag ich falsch? Nach oberflächlichem Studium des Rezeptes komme ich zum Schluss: Es ist keine Hexerei. Die Frage bleibt, ob Weck-, Bülacher- oder Schraubglas. Da muss ich aber erst in die Tiefen unseres Obstkellers und gucken, ob noch Glasiges von den Vorbesitzern zu finden ist.

Good morning, my dears!

Last week was quite nervwracking and adventurous, but I’m going to tell about it in another post. Today should be a relaxing day as I am a bit low of spirit. I need a break and some positive energy. Therefore I want to tell you about three lovely project that I have in the go.

#1: Last Saturday I happened to find a bag full of lovely sweater yarn and I immediately started knitting. As the yarn is heavy I can’t knit for very long. So the next four or five rounds are planned for today.

#2: I got a bag full of quinces from a colleague at work. He mentioned that quince liquor is the best. I’ve tried a few recipes with rosebud and red currants, but never any pipfruit. So I cut the quinces into little cubes, filled them into a jar, added dandied sugar and filled the jar with vodka. Not the jar is sitting on the counter for four weeks.

#3: I’ve always admired people who ferment their crop of the vegetable garden, which I have considered the ultimat skill of presservation. And I am just doing that today as I saw a recipe on Insta early this morning and there happen to be a red cabbage in my fridge. The only thing missing is a big enough jar that I hope to find the the depth of our fruit cellar.

Katze hätscheln ist Entspannung pur. Ein schönes Wochenende euch!

Petting the cat is so relaxing. Have a lovely weekend!

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea

Ich bin so unsäglich traurig – Please, Shake Hands!

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Eigentlich geht es mir gut. Eigentlicht. Ich habe alles, was ich zum Leben brauche und mehr. Ich habe genug zu essen, ein Dach überm Kopf, eine Familie, gute Freunde. Ich bin gesund. Meinen Beruf liebe ich, mit einigen meiner Arbeitskollegen habe ich sogar ein freundschaftliches Verhältnis. Die Schüler machen zwar ab und zu Unsinn, zerren ab und zu an meinen Nerven, aber es sind gute Jugendliche. Sie sind nicht wahnsinnig motiviert, das zu lerne, was ich ihnen lehre, aber unterm Strich habe ich ein gutes Gefühl. Ich weiss, dass sie ihren Weg gehen werden, auch wenn sie die Kommaregeln einen feuchten Dreck kümmern. Und trotzdem. Da ist dieses allem zu Grunde liegende taube Gefühl, das ich nur mit Trauer beschreiben kann. Und glaubt mir, ich weiss von Trauer.

So lautet die Definition:

Trauer ist eine Gemütsstimmung, die etwa durch den schwerwiegenden Verlust einer geliebten oder verehrten Person, durch einen ideellen Verlust oder die Erinnerung an solche Verluste hervorgerufen wird.

Die Phasen der Trauer: Leugnen, Zorn, Verhandlen, Depression, Akzeptanz

Ich trauere um die geeinte Schweiz, wie ich sie gekannt habe, eine Schweiz, die sich um Minderheiten kümmert und sie einschliesst. Ich trauere umd die verlorene Sicherheit, in einem Staat zu leben, in dem das Volk die grössmögliche Mitsprache hat. Ich trauere um das verlorene Vertrauen, das ich in die Regierung meines Heimatlandes hatte. Ich trauere, eil ich das Vertrauen in die Menschen verloren habe, weil perfide Propaganda wirkt. Ich trauere, weil das Vertrauen der Menschen von der Regierung missbraucht wird, weil weil sie belogen werden, weil ihnen Gewalt angetan wird. Ich trauere, weil viele es nicht merken.

Ich trauere, weil ich gute Freunde verloren habe, weil ich eine andere Meinung habe. Ich trauere, weil ich auf Grund meiner Überzeugung diskriminiert werde. Ich trauere, weil wir Menschen uns von einander entfernt haben. Ich traure, weil ich Mitmenschen in Angst erleben. Ich trauere, weil Misstrauen Begegnung schwierig oder unmöglich macht. Ich trauere um das verlorene Gefühl der Vertrautheit unter Geschwistern. Ich trauere, weil Menschen in Isolation sterben.

Ich kann nicht fassen, was passiert, ich bin wütend, ich bin erschüttert.

Was für ein trauriger Haufen Menschen hat sich gestern zur Gemeindeversammlung eingefunden. Eingesunken sassen sie auf ihren Stühlen, getrauten sich kaum aufzuschauen. Die Maske verhindert, dass Menschen aufeinander zu gehen. Ich bin traurig. Wie weit sind wir gekommen in nur eineinhalb Jahren. Wenn wir den Lauf der Dinge nicht stoppen, will ich nicht wissen, wo wir in weiteren eineinhalb Jahren sein werden.

Aber ich hoffe!

Reichen wir uns die Hände.

I am so very sad. How have we come so far? How could this happen? The country, I lived in until one and a half years ago, is gone. I have lost trust in the government, trust in the people that I had once called friends. What I feel is loss. A heavy dark cloud has been hanging over me for a long time now. I try to look people into their faces, but the do not look at me. They wear masks that hide their feelings and make them incapable of connecting with others. At the store, in the streets, in the hallway of the school. I am so sad and troubled. I recognize this heavy feeling as grieve.

I am so sad that I have lost friends due to a different oppinion. I have lost trust in my close and extended family. What happened to the family I was so proud to be a part?

There is one way that we as a family and as a nation can be whole again. Reach out. Say no to discrimination and isolation of the ones you do not agree with. Let’s go back to what we had known, the way we used to live and love. Reach out, look each other into the eyes.

Please, shake hands again!

Neuigkeiten aus dem Hühnerstall – Samstags 43 / 21 – Good News

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Man müsste meinen, der Tag hätte schon lange begonnen, da ich doch bereits zwei Stunden auf bin. Aber dem ist nicht so. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich nur schwarz. Das Licht der einzigen Strassenlaterne wird durch den dicken Nebel gedimmt. Immerhin schimmert bei Nachbars im Norden Licht durch die Stubenfenster. Ich warte, dass der Tag anbricht, denn ich freue mich auf ein bisschen Bewegung im Garten.

Der Nussbaum hat innert kürzester Zeit die Farbe seines Kleides geändert und schon fallen die Blätter en masse auf den Boden. Ich will sie zusammenharken und auf einen goldigen Haufen werfen. Ich möchte heute auch zwei Gartenbeete zügeln, das heisst die eingeschlagenen Rahmen an anderer Stelle platzieren und das Häkselgut darin verteilen. Am letzten Dienstag ist der Gemeindearbeiter nämlich mit der riesigen Schreddermaschine vorgefahren und hat den grossen Asthaufen in ein kleines Häufchen geschnippselt. Ich stauen jedes Mal, wie wenig am Schluss übrig bleibt.

Schon ein Weilchen habe ich nichts mehr von unseren Hühnern erzählt. Nun denn: Die zweijährigen Ladies haben unisono vor einiger Zeit eine Eierlegepause beschlossen und gleichzeitig ihre Federn abgeworfen. Bereits wächst zwar schon das neue Federkleid nach, aber genug Energie für die Eierproduktion ist noch nicht vorhanden. Ich mag ihnen die Ferien von Herzen gönnen, habe aber die frischen Eier vermisst. Da unser Hühnervolk in seinen besten Zeiten 9 Hühner umfasste, jetzt aber nur noch vier übrig geblieben sind, von denen keines Anstalten machte, für Nachwuchs besorgt zu sein, haben wir auf dem Rückweg aus dem Bündnerland in Kollbrunn vier Junghennen abgeholt.

Zu aller erst haben wir die jungen von den alten Hühnern räumlich getrennt, aber mit Sichtkontakt im Stall untergebracht. Hühner können nicht riechen, nur sehen. Es dauert ein Weilchen, bis der Kontakt hergestellt, die Rangordnung geklärt ist. In der Angwöhnungphase muss man immer ein bisschen schauen, was die alten mit den neuen Hühner anstellen, ob die neuen abends den Eingang wieder finden, wenn sie per Zufall ins Freie gelangt sind. Es ist also gut, wenn die Hühnerhalter in der ersten Woche genügend Zeit für die gefiederten Freudinnen haben. Diesmal verlief der Prozess einigermassen ruhig. Alle Hühner waren im Freien, wenn auch in zwei unterschiedlichen Ecken. Viel erfreulicher war aber, dass wir schon am zweite Tag, die ersten Kleineier greifen konnten, obwohl wir damit erst Ende Oktober gerechnet haben. Das Duzend ist übervoll, weshalb heute einem frischen Frühstückstei nichts mehr im Wege steht.

Life at home is very good these days. The weather is fallish, but not like other years, I really enjoy it and don’t fear the winter like I always did. We’ve had golden days with lots of sunshine considering end of October. I spent quite some time outside althought workdays are long. I also could visit my parents in the nursing home. „They“ didn’t let me in at first but when I insisted (There was no question about visiting my mother-in-law the other week), I was allowed to meet mum and dad in a corner of a room usually used by the staff. I don’t know how easy it was for my parents though. And I would have loved to see their appartment. But it’s enough, I am patient. I just hope it won’t get worse. However, I could still stand under their balcony and talk to them.

Why didn’t anyone ask my parents whether they wanted to see me? Why are people nowadays treated like children, deprived from their personal responsabilty? My parents are not moronic, they are just old. I had an intersting conversation about politics with my father as he is still spot on about what is going on. I don’t always share his point of view but he makes a good case for his oppinion, which most politicians don’t.

Anyway, in the meantime the morning has broken. I can see my neighbour’s house and our shed when I’m looking out of the window now. I’m ready to work in the garden for a bit and grab some eggs from our new hens, that have already started to sgiv away their products to us. How wonderful to have fresh eggs for breakfast. Life is good, when I am home. Oberheimen is not part of the craziness that has been strangling our sociaty more and more. I don’t know for how long I can still breath.

Do you need cheering up? You may want to meet Albert.

Ein frohes Wochenende euch allen!

Have a lovely weekend, take care!

Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch

The Taste of Fall – 2006 und 2021 – Quince Jelly

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Es riecht wunderbar im ganzen Haus. Ich habe Quittengelee gemacht, obwohl im Keller noch zwei Gläser aus dem Jahr 2006 stehen. Man würde es nicht glauben, aber der Gelee ist noch gut, auch wenn die Farbe etwas nachgedunkelt hat. Und das beste ist, dass sie nach all diesen vielen Jahren in der Dunkelheit endlich geliert hat. 🙂 Ich werde sie für anstatt Zucker für einen Kuchen aufbrauchen, denn die frische sieht halt doch viel schöner und appetitlicher aus.

Einen ganzen Plastiksack voller Quitten habe ich geschenkt bekommen. Diese haarigen Uräpfel sehen schon sehr speziell aus. Es braucht viel Kraft, um sie klein zu schneiden.

Die Schnipsel kommen in den Entsafter, der ohne Elektrizität auf dem Holzherd erhitzt wird. Der Dampf streicht durch die Fruchtstückchen und kocht sie weich. Der Saft fliesst ins Auffangbecken und über einen dünnen Schlauch in einen anderen Topf, in dem dann der Gelee gekocht wird.

Saturday Sentence – Zu früh in eine gebissen – A Country Year Living the Questions

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Heute mache ich nicht viel anderes als lesen. Warum verrate ich dir hier. Ich geniesse die Ruhe von Oberheimen und gehe nicht einmal einkaufen, obwohl ich mega Lust auf Wild, Chnöpfli, Rotkraut, Kastanien und Mirza habe. Nächste Woche ist das auch noch ein gutes Herbstmenü, das richtig viel Arbeit verlangt, aber unglaublich lecker schmeckt. Meine heutige Lektüre ist genau, was ich brauche. Die Autorin Sue Hubbell erzählt aus ihrem Leben als Imkerin auf einem Stück Land am Fluss, umgeben von Wald in Missouri. Auf Seite 158, der 10. Satz, den es bei diesem Buchspiel zu finden gilt, lautet:

„Einmal habe ich zu früh in eine gebissen.“

Gemeint ist die Persimone, eine kleine Verwandte der fernöstlichen Kakipflaume. Die Autorin erzählt dass sie das taube Gefühl im Mund bis zum nächsten Tag spüren konnte. Die Frucht ist nämlich erst nach dem ersten Frost zum Verzehr bereit. Es heisst, dass einen die Bücher finden, wenn die Zeit kommt. Dieses Buch hat mich ganz sicher im genau richtigen Moment gefunden. Ich liebe Erzählungen über das Alltagsgeschehen. Ich finde es so spannend, was Menschen arbeiten, erleben und denken. Noch schöner, wenn mir jemand seine Gedanken in Buchform mitteilt. Nun, ich fühle mich jetzt dank der wunderbaren Lektüre von “ A Country Year Living the Questions“ parat, ein weiteres Buch zu schreiben.

Samstags 42 / 2021 – Im Licht – I Do not Need More

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Zwei Wochen sind auch im Nachhinein eine lange Zeit. Und trotzdem könnte ich noch eine dritte gebrauchen, um gänzlich zur Ruhe zu kommen. Aber das ist immer so, und es lohnt sich zu bedauern, dass die Ferien schon zu Ende sind. Es lohnt sich allerdings darüber nachzudenken, wie ich das Feriengefühl in den Alltag integrieren kann. Mir kommt die Weiterbildung während der Sommerferien zum Thema Resilienz in den Sinn. Achtsamkeit, mit dem Fokus auf Selbstfürsorge ist ausbaufähig.

Gestern wagte ich mich wieder einmal aus meiner Komfortzone heraus. Da ich nicht gerne Autofahre, mich jeweils spontan dem Irrtum hingebe, dass ich das auch nicht gut kann, kommt es selten vor, dass ich mich weiter als 25 km vom Haus entferne. Ich fahre lieber nach Osten als nach Westen und kenne die Strassen im Land nördlich des Bodensees nur als Mitfahrerin. So stand ich also vor der Entscheidung, gar nicht oder nur alleine in den Südschwarzwald zu fahren. Ich habe mich für letzteres entschieden. Und wisst ihr was? Ich habe es geschafft! Den Heimweg habe ich sogar nur mit meinen Geografiekenntnissen gefunden. Es blieb nebst Konzentration auf die Lastwagen und schnell fahrenden Autos, die Wegweiser, Baustellen und Abfahrten die wunderschöne Herbstlandschaft zu bewundern.

Der Besuch bei lieben Menschen, das feine Essen, die neuen Ideen werden mir in Erinnerung bleiben. Zudem ist mein Zu-lesen-Stapel um drei interessante Bücher gewachsen. Eines sieht wie das perfekte Geschenk für meinen Bruder, den Glücklichen, aus. Das andere hat mich sogleich angesprungen, denn die Frau spricht mir aus der Seele: „In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass ein Baum Platz zum Wachsen braucht, …, dass Bienen mehr vom Honigmachen verstehen als ich, dass Liebe zu Traurigkeit werden kann und dass es mehr Fragen als Antworten gibt.“ Ja, definitiv, muss ich dieses Buch lesen.

Warum nicht gleich jetzt? Mit Wollmütze und warmer Jacke, mit den Walenki an den Füssen draussen auf der Schaukel im Sonnenschein. Und während ich darüber nachdenke, ob in der Bibel statt einer Stelle über die Frösche auch eine über die Stare zu finden sei, höre ich den Kolkraben in der Luft und Krähen am Waldrand zu. Mehr brauche ich jetzt grad gar nicht.

I felt very brave yesterday driving alone, but fast in a foreign country on roads I don’t know. Luckily, I reached the final destination in the South of the Black Forest. I made it! Again, even I do not like to drive more than 25 kilometers away from my house. Unfortunately my husband, the driver had to work, so I could only go on my own or not at all. The drive was very much worth the visit. Dear friends, delicious food, hours of spending time together and talking. I went home with a pile of books to read.

This morning, I skimmed the blurbs and a few pages of all three and decided that one is a perfect gift for my brother Felix who needs an injection of Gunnar Kaiser I think. The one I picked for me had me at first sight due to the cover and later because this women writes from my soul. „Over the last 12 years I have learnt that a tree needs space to grow, … that bees know more about making honey than I do, that love can become sadness, and that there are mor questions than answers.“ So I sat down no the swing in the wonderful sunlight of a wonderful Saturday morning and started reading. I do not need more at the moment!

The title of the book by Sue Hubbell is: A country year: living the questions.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

An Apple A Day Keeps The Doctor Away – Der Freude verpflichtet

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Es überrascht mich immer wieder, wie viel wichtige Arbeiten plötzlich auftaucht, wenn eine verpflichtende Arbeit getan werden sollte. Seit eineinhalb Wochen kommt einfach immer etwas dazwischen, wenn ich mich zum Korrigieren von drei Klassenarbeiten hinsetzen will.

Den Garten muss ich einwintern, bevor der erste Schnee fällt und da der Wetterbericht auf den 28 Oktober den ersten Schneefall angekündigt hat, hatte Büsche schneiden, Strassenrand putzen, Gartenbeete abräumen einfach Priorität. Oder Wäsche waschen, Mittagessen kochen, einen Besuch machen. Heute musste ich endlich die Äpfel ablesen. Denn das schleckt keine Geiss weg: Diese Äpfel werden in den nächsten drei bis vier Monaten meine tägliche Vitaminspender sein. Sie vorrätig zu haben, ist angesichts der drohenden Grippewelle unbestritten ein Muss. Und damit sie vorrätig sind, muss ich sie ja ablesen.

Fast hätte ich es vergessen:

Wir haben Ferien,

und da bin ich doch vor allem der Freude verpflichtet, nicht wahr?

There is this important saying: An apple a day keeps the doctor away. It is so important that there is a unit dedicated to it (and to a healthy diet). I picked the apples from a tree we had planted 10 years ago. I think there are enough to bring me through the cold months healthily. There are still some apples on the tree for the birds. No need to climb up too high, fall down and break a leg.

I wonder why so many tasks pop up when I should grade three test sof my students. There is always something more important to do: the laundry, preparing lunch, harvesting, tending the garden beds, cleaning the chicken coop, visiting the grandchildern, the mother-in-law, a neighbour. I will do what I should have done for almost two weeks but not tonight. It’s gotten too late …

Anyway:

I’m enjoying my fall break.

Why should I think about work?

Before and After – Vorher Nachher

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