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Weaving: A Basket? – Zwei Tage Werken

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Korben2018

Es tut gut, mit den Händen zu arbeiten. Es tut gut, den das Zuhause, in dem aus allen Ecken Arbeit ruft, für zwei Tage zu verlassen und sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Es tut gut, gemütlich zusammenzusitzen, in Gedanken versunken, Weiden zu biegen.

Again, weaving with Uwe as I have done several times already. There are six of us who can make whatever they want. Mostly smaller objects. It’s very relaxing to sit and work and forgetting all about home and chores there. 

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Was noch aussieht wie ein Korb, soll eine Hängeampel werden. Mit Bändern versehen, und eine Pflanze beherbergen, die nach unten wächst. Oder vielleicht binde ich das Geflecht auf einen dicken Stecken und stelle es in eine Ecke. Das, was oben ist, ist nämlich unten. Es fehlt noch ein bisschen, bis ich die Staken mit einem Japanischen Auge zusammenbinden kann.

It looks like a real basket but isn’t one. There is no bottom so it may be a hanging basket. Or I put it on a thick stick, so it could held a glass with a candle. Anyway, I am very proud how even it has become. 

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Die Weiden sollen nicht knicken, was leichter gesagt ist, als getan. Noch sieht man zu viel vom Wasserball, der dann am Schluss aus der Kugel gezogen wird. Noch weiss ich nicht, ob ich die Kugel belasse oder eine Schale drücke.

Heute also nochmals flechten. Ich möchte noch etwas Flaches machen. Oder eine Nisthöhle für Vögel. Nichts muss. Wie schön. Flechten mit Uwe.

:-

As always, you always need more time than you’ve thought. It  isn’t that easy to go up and down without breaking the willows. Finally, the water ballon will come out but I don’t know yet whether I will make a globe or a basket. 

 

Sonntagsfreude: Voller Bewunderung – In Awe

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In den vergangenen Monaten bin ich zum Konsumverweigerer mutiert, gezwungenermassen einerseits, aus Überzeugung andrerseits. Meinem Vorsatz, nichts zu kaufen, folge ich aber nicht dogmatisch. Ab und zu erlaube ich mir eine Ausnahme.

Gestern Morgen also war der Moment, ein erstes warmes Strickprojekt in Angriff zu nehmen. Der graue Himmel, die kühleren Temperaturen, der Blick auf den Kalender hatten offensichtlich meine Stricklust geweckt. Darüber habe ich schon berichtetkorb_3

Am Nachmittag stand ein zweites Vergnügen auf dem Programm. Wir wollten in ein Nachbardorf an den Herbstmarkt. Mittlerweile hatte der Himmel aufgerissen, und die Sonne wärmte Rücken und Herz. Ich kaufte einen Appenzeller Biber (ungefüllt) und eine scharfe Pepperoncini-Paste, weil Esswaren  nicht unter das Moratorium fallen.

Aber dann verlor ich mein Herz in ein kleines Erntekörbchen. Leute, ich sage euch, ein schöneres habt ihr nie gesehen. Rund ist rund, zwei exakt gleich grosse Henkel sind zwei exakt gleich grosse Henkel, eine gerade Wand ist eine gerade Wand. Der kleine Korb ist ein Kunstwerk, umso mehr, als der Korber Peter Schär es nie gesehen hat. Ich bin voller Bewunderung!

Seine Korbflechterei befindet sich übrigens in Winden bei Neukirch-Egnach.

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Meine Sonntagsfreude ist heute also ganz profan materiell.

Geniesst den Sonntag, meine Lieben!

I purchased two things yesterday, which are a great joy. The yarn for my wooly-warm-winter-jacket is  so soft, it’s wonderful to touch it. I’m so happy with it. In the afternoon my neighbour and friend Lucia and I went to a nearby market to have a look and a coffee and probably meet some people. But then I saw the most beautiful little basket I have ever seen. Given the fact that the basket weaver is blind, I look at it in awe. He is an artist. 

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For now the basket although designed for harvest purposes, is used to keep my wonderfully soft LanaGrossa yarn safe.

Happy Sunday,my friends!

Into the Light – Aus der Versenkung

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Häkelkorb

Es wäre schön, wenn JEDES Ding an seinem zugewiesenen Örtchen wäre. Da klappt ja bestens bei den Schuhen oder den Unterhosen zum Beispiel. Warum fällt es mir bei den Wollknäueln und Nähutensilien so schwer? Im Schlafzimmer haben diese doch überhaupt nichts verloren. Und doch steht da dieser Beutel-Korb seit Jahren. Nicht dass er mich da gross stört.

It would be nice if every single item had its right place in the house, wouldn’t it? It’s no problem with shoes or underwear for example. However, why has the yarn to be everywhere? The bedroom is not supposed to be a yarn store, isn’t it? Nontheless, here has been this basket for yeras. Of course he hasn’t bothered me at all. But no! 

Blumenkissen

Heute Morgen nun war die Zeit reif, den Beutel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und wenigstens zwei von mehreren vergessene Arbeiten aus der Versenkung zu holen. Es sollte nicht allzu zeitaufwändig sein, endlich fertig zu machen, was vor …. drei? … vier? … Jahren begonnen wurde. 🙂

Early this morning I opened the bag-basket and had a thorough look. I found two forgotten wips besidedes others I will show you when the time feels right. Wouldn’t it be the time to finish what I started  … three? … four? …. years ago? 🙂 

JapaneseFlowers

Die Grafik für die Japanischen Blümchen findet ihr hier. Sie sind übrigens schon fertig. Ich bin nämlich sehr sehr sehr entschlossen, hier ein bisschen aufzuräumen.

Ich bin sicher, ihr habt euer Material unter Kontrolle. Oder?

The graph for the Japanese Flowers can be found here. Besides, they are finished objects now. I’m very very determined to change a few things around here. 

Tell me, please! Do you have yarn where it most definitely souldn’t be?

Ich weiss, wie es gehen würde – I know how it would work

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Hallo, liebe Leserinnen, dir ihr mir nette Kommentare schickt.

Heute berichte ich von einem Teilerfolg.

Ich bin ein grosser Fan von Körben und Körbchen aller Art und habe über die Jahre eine grosse Kollektion erworben. Vor Jahren habe ich sogar einmal einen Korbflechterkurs besucht und zwei recht ordentliche Zainen hergestellt, die für die Aufbewahrung von Lego bestens geeignet waren. Ich erinnere mich noch, dass es ein Krampf war, die Weiden in die richtige Position zu biegen und dass ich am Tag nach dem Kursabend jeweils Muskelkater in den Armen hatte. Nicht zu reden von den zerschundenen Fingern.

Als mein Arbeitskollege, in seiner Freizeit ein Korber aus Leidenschaft, auf der Suche nach Platz für seine Weidenpflanzungen war, erklärte ich mich noch aus einem anderen Grund sofort bereit, unser Wiesenbord zur Verfügung zu stellen. Mir gefallen nämlich auch die Kopfweiden ungemein. Die zehn Weidenstecklinge verschiedener Arten sind sich im Verlauf des Sommers gut angewachsen. Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Frühling ausschiessen zu sehen. Bis zur ersten Ernte von Flechtmaterial wird es aber noch ein Weilchen dauern.

Mein Kollege hat nun kürzlich eine neue Flechttechnik entdeckt und ist so begeistert, dass er sich gleich an einen Kurs in Frankreich angemeldet hat. Nur möchte er jetzt bereits üben, damit er dann den grösstmöglichen Gewinn aus dem Kurs ziehen kann. Die Methode, sich ein Buch zu kaufen, um in Eigenregie etwas zu lernen, ist mir bestens bekannt. Dass das Buch in Englisch geschrieben ist, bedeutet nur ein kleines Hindernis. Dass just das wichtigste Foto nicht ganz so scharf ist, ein zweites. Mein Kollege meinte deshalb in mir eine Beraterin gefunden zu haben und schob mir schon mal ein Bündel Kopien aus dem Buch zu. Ich versuchte, mit Text und Bild aus Draht ein Knoblauchkörbchen zu machen, musste aber schon bald einsehen, dass sich der Draht zuwenig straff biegen liess. Also erhielt ich letzte Woche ein Bündel frisch geschnittener Weiden, um einen zweiten Versuch zu starten.

Mein Ziel war jnicht, ein gebrauchsfähiges Körbchen herzustellen, sondern einfach mal die Technik zu durchschauen. Twist around, changing places of the rods and so on. So startete ich also frohgemut mit dem biegsamen Material. Und tatsächlich das Drehen und Verflechten klappte eigentlich ganz gut. Ich hätte mir zwar gewünscht, die Weiden wären ein bisschen dünner, dafür aber überall gleich dünn. Ich flocht jeweils in der 6er Position eine neue Rute ein, bis mir schien, ich könnte jetz einen Kreis formen. Ich fand auch heraus, wie ich die bis dahin vernachlässigte Rute vom Anfang als neuen 6er einflechten musste, und startete fröhlich die zweite Runde. Aber dann wurde ich offenbar doch zu übermütig, denn das ganze Werk löste sich wieder auf.

Jetzt tun mir die Finger weh und ich greife wieder zum Strickzeug. Wie’s gehen würde, weiss ich ja jetzt.

Die Technik heisst übrigens Perigord Technik. Das Buch, nach dem ich gearbeitet habe, ist von Eva Seidenfaden.

Hello, dear readers, who send me nice comments

Today I want to tell you about a semi-success. (Is this an English word?)

A colleague from work asked me the other day if I could help him with his new project. He makes baskets and is in fact a big fan not only of making basket but also growing willows for his passion. He’s come along a technique called Perigord and has ordered a book to teach himself, but hasen’t found out so far, how to twist and turn the rods. I’m flatterd that he thinks I could be able to help him. Although I once made two willow baskets myself, the only thing I remember is the sore fingers and the muscle pain in the arms the next day. The baskets I made then, turned out really nice and were used – because of their size – as containers for the dupplos.

Anyway, one day my colleague brought me some copies from a book by Eva Seidenfaden, who explains the Perigord technique. There are also pictuers in the book. Unfortuantelly the one which shows the beginning of the first twist is not totally clear. Therefore there is a lot of guessing involved. As it isn’t the aim to get a useable basket I’ve started lightheartedly and got the impression that I could manage the Perigord technique if only I had the suitable material. The wire I used was to thick.

AFter that my colleague brought me some willow rods of which he thought they might do. So I tried again this afternoon. The rods didn’t exactely bend like I wanted them, however, I got the twisting and changing places. Happily I started the second round. Holding, twisting, changing places. New rod, holding, twisting, changing palces. Maybe I got ahead of myself because suddenly the whole thing fell apart. Bugger.

Now I have sore fingers and want to go back to my knitting. I’m allowed to. My Mission is completet, now that I know how it could work.

Have a nice weekend.