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bunt – Fotoreise 4/52 – Potpourri of Colours

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Das Thema „bunt“ spricht mir aus dem Herzen. Aus hunderten von Bildern auf meinem Blog habe ich dieses ausgesucht.

Ich bin nicht ton-in-ton, sondern suche immer Kontrast, und mehr davon ist bunt.

I often think, oh! This is nice. I could make that, too. But when I do it, it always gets more colourful. I’m not the type for shades, I like contrasting colours: green and red, blue and orange, purple and yellow. All together, well, that’s a potpourri of colours.

 

Verlinkt mit Martins Fotoreise: Er sammelt jede Woche Bilder und Beiträge zu einem Thema.

Juni-Instagram-Collage

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Juni-Insta-Collage

There are two halfs of June 2015. A joyful first and a worrisome second. 

Times will get better. I’m positive.

Hopefully soon! Wish me and my loved ones luck.

Katzen-Collage

Der Juni 2015 hat zwei Hälften, eine glückliche und eine getrübte.

Aber es wird besser werden, sagt mein optimistisches Naturell.

Hoffentlich bald! Wünscht mir und meinen Lieben Glück.

Darf’s ein bisschen Farbe sein? – A Little Colour, Please!

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Sorry, aber ich finde die aktuellen weiss, grau, beige Empfehlungen für Wohnungseinrichtungen und Sommermode fade. Dass blasses Zitronengelb in diesem Sommer das höchste der Farbgefühle ist (gemäss Empfehlung eines bekannten Modeheinis, dessen Namen ich vergessen habe), also bitte! Mich zieht es immer zur Farbe. Aber statt mir die Haare zu färben (das wird nämlich sehr anstrengend), mache ich mir immer mal wieder ein buntes Strähnchen rein.

I don’t like colour recommendations these days. Sorry, but I consider grey, white, beige, and light lemon very boring. I love colour! Always have. However, instead of dying my hair, which is GREY, I’d rather make a colourful string into them now and then.  

 

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Dafür kriege ich dann von meinen Schülerinnen und Schülern nette Komplimente. Und alle wollen auch. Ehrlich! 🙂

Honestly, I got many compliments from my students. And everybody wants a colourful string too. 🙂 

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Auf dem Bild (aus dem Fadenflip), siehst du, wie man die Strähnchen wickelt. Soll es in der Frisur halten, einfach wenig Haar dazunehmen. Mein allererstes Strähnchen dieser Art liess ich mir 1991 in Dublin auf der Strasse wickeln. Es kostete 5 Irishe Pfund.

I got my first string in Dublin in 1991 for 5 Irish pounds. You can see on the picture how it is made. 

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Also, ich schneide die Fäden – Garnreste eigenen sich bestens, sie dürfen auch glänezn – etwa 1 Meter lang. Ich nehme ein bisschen Haar und hänge die Fäden mittig ein (wie Fransen an einem Schal), so dass sie noch 50 cm lang sind. Gewickelt wird immer nur mit einem Faden um alle anderen (und das bisschen Haar). 10 cm Haar ist genügend lang, damit das Strähnchen hält. Ich wickle weiter, auch wenn die Haare fertig umwickelt sind. Am Ende der Strähne knote ich eine Perle an.

All you need is yarn in the colour of your choice (if you like beige and white, take these). Cut it into about 5 strings of 1 meter each and knot them around a bit of hair, just like you would add fringes on a scarf so the strings are 50 cm long. Your hair doesn’t have to be very long. Wrap only one string around the other 9 and the hairs. Change colour whenever you please. You can count the rounds. If you are finished add a bead at the end. 

 

 

 

Ambivalent – Ta-dah Moment

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Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust (so umschrieb Herr von Goethe bildhaft, was unter ambivalent zu verstehen ist), wenn ich ein fertiges Produkt in den Händen halte. Einerseits die Freude darüber, etwas Schönes (Nützliches, falls das wichtig ist) zu Stande gebracht zu haben, die Früchte der Arbeit geniessen zu können. Es ist ein kleiner Sieg über die Momente der Schwäche hinweg. Stolz auch, durchgehalten zu haben. Auf der anderen Seite bin ich immer ein bisschen traurig, dass es nun zu Ende ist, denn die Wolle, die Strick- oder Häkelnadel, die Güfeli, der Faden, der Stoff oder was auch immer sind mir wie liebe Freunde geworden. Ich möchte sie nicht weglegen. Deshalb gibts oft zwei oder gar drei von einem Stück. Hier ist die Anleitung dazu.

Hier also meine zweite bunte Quadrätchen Decke. Man kann sie im Laden kaufen.:-)

Ich wünsche euch allen den schönsten Septembertag. Noch ist es ein bisschen kühl draussen, aber die Sonne scheint, die Stare versammeln sich, die Äpfel fallen vom Baum. FO Freitag bei Tami.

There are two feelings fighting inside me when I have finished a project. On the one hand it’s joy that I could make something beautiful (maybe useful it that’s essential). That I can harvest the fruit of my work. It’s a little victory because I have overcome week momens. I’m proud of my skills and thankful that I’ve had the opportunity to learn them. On the other hand, I’m sad that it is over. Yarn, needle, hooks, fabric, pins are like good friends to me and I don’t want to let them go. Therefore I often make an item twice or threetimes.

Here it is, my second multicoloured granny blanket. It’s for sale in the store. 🙂 How I did it can be seen here

I wish you all a wonderful fall day. It’s a bit chilly here but the sun is shining, the sky september-blue, the starlings are gathering, apples are falling from the tree, and yes, it’s FO Friday.

Es ist 10. Januar – It’s January 10

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Zwar ist es mild, milder als üblich. An gewissen Tagen lugt die Sonne zwischen den Woken hervor, aber mehrheitlich ist es grau. Es will nicht hell werden am Morgen, oft bläst auch ein kalter Wind. Und vorallem sagt mir der Kalender: Es ist Winter. Es ist der 10. Januar. Was soll das Gerede von Frühling? Der Winter dauert noch zwei Monate an.

Ein bisschen drückt das Grau auf die Stimmung, das muss ich zugeben, auch wenn ich mich hier für die vierte Jahreszeit stark mache. Trotzdem habe ich grau/schwarz genäht letzten Sonntag in aller Früh, als es draussen noch stockdunkel war. Und irgendwie haben es auch die grauen und schwarzen Stoffe geschafft, mich aufzuheitern.

Und nun bin ich ganz glücklich. So einfach ist das. Ein Kratten bunter Garne flüsterte mir ein, Blumen zu häkeln als Glasuntersetzer (wozu wird hier noch nicht verraten). Ich häkle nicht Blumen, weil ich den Frühling herbei sehen, sondern einfach der Farben wegen. Dazu trinke ich einen Kaffee aus einer kürzlich im Brockenhaus erstandenen Blumentasse.

What’s this talk about spring? It’s January 10. Therefore winter is staying for two more months at least. Of course, I don’t like grey days very much. Darkness seems to be very stuborn these days, the sun not willing to get up. And now at four o’clock, it’s getting darker already. No, I am not a friend of grey and black, shadow and darkness. I like things bright and colourful. Nevertheless I made a grey and black sweater Sunday morning when it was still night outside. And the fabric has made me happy.

I’m even happier now with all these flowers I’m making (for which reason I’m not telling now) and a tea in a flowery mug I found at my favourite thrift store last week and a basket of yarn.