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Déjà-vu

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Mittwoch ists, schon wieder, unglaublich, wie schnell die Freien vorbei sausen. Andrerseits, erst Mittwoch ists, noch mals gut eine halbe Woche Ferien. Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, liegt an unserer Sichtweise. Also, Mittwoch ists, völlig wertfrei diesmal. Und mittwochs schauen wir, was alle so wursteln in ihrern Strick- und Werkstübchen. Also wirf doch auch mal einen Blick zu Tami rüber.

Wedensday. Again. It’s unbelievable how fast time is running. On the other hand, it’s only Wednesday and more than half a week of vacation left. The glas is half empty or half full depending on our point of view. Wednesday it is, and time to have a look at what everybody is doing. Please, go and check Tami’s Wip-Wednesday.

I did not sleep well last night. Whenever I woke up my wip popped up. But at dawn I knew what I had to do.

I have finished this sweater, which is actually a vest, three times, and  I have froged it as many times by now. It didn’t look right. Knitting, purling, cableling for the forth time feels like a déjà-vu. I am so fed up with it but giving up is not an option. I will succeed eventually. But wish me luck!

On the bright side: I got mail yesterday, containing straight cable needles. Thank you so much, Penny from France. 🙂 She also included a lovely kit for a cross stitched pin cushion. So if the sweater does not come out right this time, I might start cross stitching for a little distraction. The sweater has already gotten way to much of attention.

Letzte Nacht konnte ich nicht schlafen, und wann immer ich erwachte, war mein erster Gedanke mein momentanes Strickwerk. Immerhin wusste ich im Morgengrauen, was ich tun musste.

Den Pulli habe ich schon dreimal fertig gemacht, aber ebensoviele Male wieder aufgetrennt. Sah einfach nie gut aus. Rechte Maschen, linke Maschen, Zöpfe stricken fühlt sich nun wie ein Déjà-vu an. Ehrlich, mir reichts, aber Aufgeben ist keine Option hier. Ich werde siegen. Wünscht mir Glück!

Aber es gibt auch Schönes zu berichten: Gestern lag mal wieder Post im Briefkasten. Ein Päckchen von Penny aus Frankreich. Sie schickt mir gerade Zopfstricknadeln, die ich in den verschiedensten Geschäften nicht gefunden habe. Dazu fand auch ein schönes Kreuzstick Nadelkissen den Weg zu mir. Stoff, Stickgarn und Anleitung dazu, um genau zu sein. Wenn es jetzt also mit diesem verm… Pullover (eigentlich ist er ja nur ein Pullunder) wieder nicht klappt, beginne ich zur Abwechslung und Ablenkung zu sticken an. Der Pulli hat schon viel zu viel Aufmerksamkeit gekriegt.

Why would I use a cable needle? – Warum ich keine Hilfsnadel brauche

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Have you ever used a cable needle? I don’t like them because they are wonky. I’ve always used a slightly smaller dpn to twist the stitches of a cable. However, when I realized yesterday that I only have to twist two stitches, a dpn seemed to be much too long. What I needed was a straight needle as long as a cable needle without that bump.

So what could I do to solve the problem? I thought about cutting one of my bamboo needles into halves. If I ever use them, I need only four. Would I have noticed the missing one? I doubt it as I only need four to knit in rounds. However, I decided to run down the meadow to the creeck and hedge and cut a small branch of a hazelnut. All I needed was about 10 centimetres evenly thick (4 mm) and straight. I cut a small branch of ash, maple and hazelnut as I didn’t now which one was the best.

I peeled the stick, sharpened the endes and yes, it works perfectly althought the needle is still fresh and green.

Brauchst du die speziellen Hilfsnadeln, wenn du Zopfmuster strickst? Ich habe es ausprobiert, bin dann aber doch bei meiner Methode, einer etwas dünneren Nadel mit zwei Spitzen zu verwenden, geblieben. Für das Muster im Kinderpullover, den ich in Arbeit habe, muss ich jedoch nur zwei Maschen verdrehen, so dass eine normale Stricknadel viel zu lang ist. Was ich eigentlich bräuchte, wäre eine kurze Nadel ohne kurvige Mitte.

Doch wie sollte ich zu so einer Nadel kommen? Ich dachte daran, eine Nadel aus dem Spiel Bambusnadeln zu halbieren. Ich hätte ihr Fehlen gar nicht bemerkt, denn falls ich diese Nadeln je verwende, benötige ich sowieso nur vier zum Rundstricken. Trotzdem entschied ich mich, die Wiese hinunter zu rennen und mir am Bächli unten ein Ästchen abzuschneiden. Ich brauchte nur etwa 10 gerade und ebenmässig dicke (4 mm)  Zentimeter. Ich schnitt dann mal vorsorglich ein Ästchen Esche, Ahorn und Haselnuss ab, weil ich noch nicht sehen konnte, welches das am besten geeignete war.

Ich schälte die Ästchen, spitzte die Enden an und ja, es klappt perfekt, sogar im noch grünen Zustand.