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Heute koche ich … – What to Cook for Dinner?

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Jede Woche flattert die Coop-Zeitung ins Haus. Meistens überfliege ich sie irgendwann, reisse ein paar Seiten raus, die ich für den Unterricht gebrauchen kann oder sonst interessant finde: Bilder meistens, „häsch gwüsst“, Aktuelles, wie vor einem Monat den Beitrag zur totalen Mondfinsternis, und Rezepte. Manchmal landet die Gratiszeitung auch ungesehen ins Altpapier.

Heute also Buchweizensalat, der mich geradezu angesprungen ist. Fast alles, was laut Rezept benötigt wird, ist im Haus vorrätig.

After many meals named „cheese and bread“, I like something cooked. But what to cook spontaneously when the stomach already hurts of hunger? 😉 

When browsing through a weekly magazine this afternoon, a buckweat recipe jumped out at me. Fortunately, most of the ingredients, nota bene buckweat, are in the pantry. If not, I’m improvising. 

Bon Appetit!

Söndagssidan – Sunday Side – Samstags mit Blick auf die Sonntagsseite

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Anlässlich einer Feier, die angesichts des zu feiernden Grundes sehr bescheiden ausfiel, auswärts zum … Kaffee … Sekt … trinken bei einer Freundin. Ich meine: Ein Hoch auf Freundinnen und: Wow! Ein Master-Diplom! Herzliche Gratulation! Du darfst stolz sein!

Da sassen wir also gemütlich auf der Hollywood Schaukel ohne Polster, neben uns auch auf der Bank Kaffee, selbstgebackenes Knäckebrot (Rezept siehe unten), Wasser, Dessert vom Dorfbeck Nyffeler Hosenruck und später ein Glas Sekt aus Mammern am Bodensee. Kennt ihr Tröpfel? Dieser Schaumwein ist alkoholfrei, aber den Nachhauseweg habe ich dann trotzdem fast nicht gefunden. Ich sage euch, Überlandstrassen, Autobahnen, Wegweiser: ein heilloses Durcheinander, zu viel für ein Landei aus Oberheimen.

Woche 20 war kurz, da der Montag noch ein Sonntag war. Sie war kühl, weshalb ich im Haus hockte. Sie war produktiv, weil ich gegen Kälte- und PMS-Depression bunte Stücke genäht habe (hier und hier). Es hat mässig gewirkt, aber mittlerweile nehme ich mich nicht mehr soooo ernst, betrachte mich sozusagen aus der Metaebene beschreibend. Denn gibt es einen vernünftigen Grund, im Auto zu heulen, nur weil ein guter Song im Radio läuft? Irgendwie haben diese tränenreichen Ausbrüche mit dem Unterwegs sein zu tun. Wie gesagt, nur nicht zuuuuu ernst nehmen. Tee trinken, Blümchen pflücken, abwarten. Es kommen wieder bessere Tage, und an den Mützen und Hosen habe ich schampar Freude. 🙂

Woche20

Heute schaue ich schon wieder voll auf die Sonnenseite des Lebens. Oder auf die Sonntagsseite meines Knäckebrotes. Ja, ihr hört richtig. Knäckebrot hat eine Sonntagsseite, behaupten die Schweden und erwähnt die Gault Millot bepunktete Köchin im Knäckebrotrezept in der Coop-Zeitung. Die Sonntagsseite ist die mit den Vertiefungen, weil da besonders viel Butter reinpasst. Und viel Butter gönnt man sich doch nur am Sonntag.

Ich schaue also auf die Sonntagsseite (söndagssidan) meines Knäckebrotes, denn nach der Kostprobe heute Morgen zu Kaffee und Sekt – somit schliesst sich der Kreis – musste ich das Rezept sofort ausprobieren. Zuerst war ich skeptisch. Ob der total heterogene, Pfützen bildenden Teig finalement Knäckebrot ergeben würde, schien mir sehr fraglich. Nach 15 Minuten Backzeit, sah das Ganze aber schon recht vielversprechend aus. Weitere 45 Minuten später verzeichne ich einen hundertprozentigen Erfolg. Statt Anis habe ich Schwarzkümmel genommen und die Kürbiskerne weggelassen.

Knäckebrot 2

Hello, my dears. As always on Saturdays, I’m telling about Coffee & Co. This morning coffee came with nice company, self-made crackers, sweets and a glass of champagne. There was a reason for such frivolities: My friend has been awarded with a Master of Education. I mean: Wow! Congratulations! 

My friend has made „Anis-Sesam-Knäckebrot“, which you can see on the first photograph.  As my husband is a huge fan of all things crackerish, I wanted to try the recipe immediately and mixed all the ingredients. Although I had been very skeptical at the beginning, the crackers turned out great. 

Have you known, that the Swedish call one side of crackers Sunday side (söndagssidan)? It’s the one with the pits, because there is space for a lot of butter. A treat only on Sundays. 🙂  

Happy Weekend! 

Verlinkt mit Andreas Samstagskaffee und Sonntagsfreude (ich liebe Butter).