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Das stille Leiden der Kinder

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Artikel aus dem BaselExpress (zum Originalartikel)

Seit Ende Januar gilt auf dem gesamten Schulareal der Primarschulen Basel-Landschaft eine Maskenpflicht für alle ab 10 Jahren, seit Anfang März auch im Kanton Basel-Stadt. Dies, obwohl die Kinder auch nach aktuellstem Stand der Wissenschaft keine Treiber der Pandemie sind und selber kaum an COVID-19 erkranken. Seit März finden zudem an den Primarschulen Basel-Landschaft wöchentliche Massentests an gesunden Kindern statt. Auch Basel-Stadt startet diese Massentests ab Mai. Sind diese Massnahmen wirklich geeignet und erforderlich? Sind sie unseren Kindern zumutbar? Ein Überblick über die aktuelle Situation.

Hand aufs Herz – wer von Ihnen hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir uns heute in der Situation befinden würden, in der wir jetzt sind? Eine nicht mehr enden wollende Schleife von Panik, Verunsicherung, Existenzangst und Perspektivlosigkeit wegen einem angeblich neuen Virus. Bis heute konnte, entgegen der gängigen Behauptung, dieser Erreger von keinem Wissenschaftler weltweit mit einem Isolat gemäss den Koch’schen Postulaten nachgewiesen werden. Die Gefährlichkeit des neuen, unbekannten Virus wurde bisher nur mittels Computermodellierung und exponentiellen Hochrechnungen geschätzt, bis heute aber nie durch staatlich beauftragte Studien nach den empirischen Sterbezahlen beurteilt und in Relation zu den bisher bekannten Grippeerkrankungen gesetzt.

Hätten Sie es für möglich gehalten, dass sogar in der freiheitsliebenden Schweiz, der einzigen direkten Demokratie der Welt, wo Föderalismus und politische Debatte immer als traditionelle Grundlage unseres politischen Handelns geschätzt wurden, die Staatsmacht seine Bürger plötzlich auf unerbittliche Art und Weise bevormundet und wie verängstigtes Vieh vor sich her treibt? Hätten Sie es für möglich gehalten, dass die Freiheitsrechte kassiert, das Fundament unserer gesamte Wirtschaft ruiniert und ein historisch einmaliger Schuldenberg angeh1.7äuft wird? Oder dass die Betagten ungefragt von ihren Angehörigen isoliert werden und in Einsamkeit sterben müssen, während pausenlos völlig willkürliche Massnahmen verhängt werden, die jeglicher Logik entbehren? Massnahmen, welche keinen erkennbaren Nutzen bringen, aber Kollateralschäden gigantischen Ausmasses verursachen, von denen mittlerweile fast jeder Bürger dieses Landes direkt betroffen ist? Und dies alles, ohne auch nur einmal transparent zu kommunizieren, auf welcher empirischen Grundlage dies geschieht, auf welche wissenschaftliche Evidenz sich die Massnahmen stützen und welche Strategie damit verfolgt wird?

Gespaltene Gesellschaft

Obwohl sich alle darüber einig sind, dass wir uns in einer historisch einmaligen Krise befinden, ist die Gesellschaft doch so gespalten wie nie zuvor. Es stellt sich die Frage: Wie sind wir in diese Situation geraten und wie finden wir als Gesellschaft wieder den Weg heraus? Zwei Fronten stehen sich unerbittlich gegenüber. Auf der einen Seite gesellen sich die Regierungstreuen, die nur das glauben, was von ganz oben (in der Schweiz sind dies eine Allianz aus Bundesrat, BAG und selbsternannter Science Task Force) verkündet und von1.7 den staatlich subventionierten Leitmedien als einzige legitime Wahrheit verbreitet wird. Auf der anderen Seite stehen die Regierungskritiker, die sich bei ihrer Beurteilung der Lage lieber auf die unzähligen unabhängigen Forscher, Wissenschaftler, Statistiker, Experten und Journalisten weltweit stützen. Seit Ausrufung der Pandemie haben sich diese zu Wort gemeldet und ihre Einschätzungen, Studien und Forschungsarbeiten publiziert, die der «offiziellen Wahrheit» in eklatanter Art widersprechen.

Die Tatsache, dass sich zwei Meinungslager gegenüberstehen ist ja weder neu, noch sollte es ein Problem für die sonst so basisdemokratische Schweiz darstellen. Neu hingegen ist, dass bei einem so wichtigen Thema, mitten in einer existenzbedrohenden Krisensituation, jegliche sachliche Debatte seitens Regierung und Leitmedien verweigert wird. Kritiker werden pauschal als Spinner, Leugner, radikale Gesellschaftsgefährder oder Verschwörungstheoretiker stigmatisiert, ganz egal wie sachlich, fundiert und quellenbasiert sie argumentieren. Wie soll eine gespaltene Gesellschaft jemals einen Konsens erlangen und sich auf eine Krisenbewältigungsstrategie einigen, wenn einerseits keine ergebnisoffene Debatte stattfinden darf und gleichzeitig die Regierung keinerlei nachvollziehbare Legitimationsgrundlage für ihr unverhältnismässiges Handeln anbietet?

Die Tatsache, dass sich anfänglich noch praktisch die gesamte Bevölkerung hinter den Bundesrat stellte, als der erste Lockdown verfügt wurde, zeigt sehr eindrücklich, wie sehr unser Volk überwiegend aus verantwortungsbewussten Bürgern besteht, die ohne Klagen bereit sind, Entbehrungen und Einschränkungen in Kauf zu nehmen, um einer drohenden Gefahr vorzubeugen. Die einseitige Darstellung der Medien, dass Kritiker und Demonstranten nur Wirrköpfe seien, die sich prinzipiell gegen jegliche staatliche Verordnung auflehnen, ist völlig aus der Luft gegriffen und bietet keine plausible Erklärung für den rasant wachsenden Unmut in der breiten Bevölkerung.

Vielmehr liegt es auf der Hand, dass dieser Unmut sich mit der konsequenten Verweigerung seitens der Regierung erklären lässt, neu gewonnene Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefährlichkeit des Erregers sowie über die Wirksamkeit der Massnahmen in seine Risikoabwägungen und die darauf abgestützten Krisenstrategien einfliessen zu lassen. Schlimm genug, dass der Bundesrat kaum eigene Forschungen in Auftrag gegeben hat, um z.B. die wirkliche Mortalitätsrate zu ermitteln, indem Verstorbene obduziert worden wären; die Zuverlässigkeit der PCR-Tests zu untersuchen; verbindliche Ct-Werte festzulegen; die These der asymptomatischen Infektionen zu verifizieren oder den effektiven Nutzen von Schutzmasken zu überprüfen. Kein anderes Land wäre so geeignet gewesen, diesen, für die gesamte Menschheit so schicksalshaften Fragen mit fundiert wissenschaftlicher Forschungsarbeit auf den Grund zu gehen. Leider wurde nichts dergleichen getan! Doch damit nicht genug, denn der eigentliche Skandal ist, dass die Regierung sich sogar weigert, solide Forschungsergebnisse der renommiertesten Experten weltweit anzuerkennen.

Kein Gehör für wissenschaftliche Erkenntnisse

Als Beispiel dafür seien an dieser Stelle die beiden Studien von Prof. John Ioannidis erwähnt. Er ist Professor für Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit und Statistik an der Stanford University und gehört zu den meistzitierten Wissenschaftlern der Welt. In einer Metastudie1, die im Oktober 2020 in einem Bulletin der WHO veröffentlicht wurde, wies er nach, dass die durchschnittliche Infektionssterblichkeit bei nur 0,23% und damit nicht höher als bei einer mittelschweren Influenzaepidemie liegt. Können Sie sich noch erinnern, mit welch üblen Beschimpfungen Kritiker diffamiert wurden, die das schon im Frühjahr 2020 vermutet hatten?

In einer zweiten Studie2, die er im Januar 2021 unter dem Titel «Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schliessung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19» veröffentlichte, kam er mit seinen Co-Autoren zum Ergebnis, dass Lockdowns keinen signifikanten Nutzen haben! Können Sie sich daran erinnern, darüber jemals etwas in der Tagesschau gehört zu haben? Oder hat Herr Berset sich an der Pressekonferenz dazu geäussert, welche Erkenntnisse er aus dieser Studie zieht, resp. auf welche Studie sich der Bundesrat stützt, wenn er trotz sinkender Intensivbettenbelegungen und Sterbezahlen die Massnahmen weiter verschärft?

Die Leidtragenden sind die Kinder

Aber der allergrösste Skandal und gleichzeitig das, was bei vielen Menschen das Fass zum Überlaufen gebracht hat, ist die staatlich verordnete Quälerei der Schwächsten und Schützenswertesten unserer Gesellschaft: unsere Kinder!

Im ersten Lockdown wurden die Schulen noch geschlossen und die Kinder somit aus der Schusslinie der Massnahmenhysterie genommen. Nach der Wiedereröffnung konnten sie, abgesehen von den üblichen Hygienemassnahmen, wieder ganz normal zur Schule gehen.

Nach den Herbstferien folgte dann, gewohnt willkürlich und ohne erkennbaren Grund, die grosse Kehrtwende der von Panik getriebenen Minister aus Bern. Plötzlich wurde verkündet, die älteren Kinder müssten nun doch Maske tragen, weil sie sonst zu einer exponentiellen Verbreitung des Virus beitragen würden. Was war geschehen? Keine steigenden Zahlen, keine überlasteten Spitäler und keine nachweisbaren Infektionsketten während des Frontalunterrichts im Sommer! Es gab absolut keinen nachvollziehbaren Grund, unseren Kindern auf einmal einzureden, sie wären eine Gefahr für die Gesellschaft.

Zur Erinnerung: Schon damals war klar, dass die Infektionssterblichkeit nicht höher als bei einer Grippe ist; dass die Spitäler zu keinem Zeitpunkt überlastet waren; dass die meisten «Corona-Toten» nicht an, sondern mit Corona starben; dass die meisten Verstorbenen älter als die in der Schweiz durchschnittliche Lebenserwartung und mehrfach vorerkrankt waren; dass die meisten positiv Getesteten gar keine oder maximal mittelschwere Symptome haben und dass dieses Virus somit rein faktisch gesehen nur noch in relativ unwesentlichen Details, nicht aber anhand statistisch messbarer Faktoren, von den vielen Erregervarianten der vergangenen Jahre zu unterscheiden ist.

Auch gab es, entgegen der Behauptung vieler Leitmedien, KEINE signifikante Übersterblichkeit im Jahr 2020. Weder in der Schweiz noch in einem anderen Land Europas. Der Trick, mit dem diese Unwahrheit verbreitet wurde lag darin, mit absoluten Sterbezahlen zu kalkulieren. Wenn man aber die Sterblichkeitsstatistiken der letzten 10 Jahre prozentual nach Altersgruppen analysiert, um die demographische Entwicklung (immer mehr ältere Menschen) und das Bevölkerungswachstum zu berücksichtigen, gab es in jedem Land Europas in den vergangenen 10 Jahren solche, mit deutlich mehr Todesfällen als im Jahr 2020. Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es angeblich eine Jahrhundertpandemie sein soll. Wer dies genauer überprüfen möchte, findet auf «www.samueleckert.net» alle Daten und Statistiken sauber aufbereitet vor.

Zurück zu den Schülern: Wie lässt es sich erklären, dass im Sommer noch ein quasi normaler Schulunterricht möglich war, im Herbst aber, als immer mehr wissenschaftliche Evidenz und valide Daten publiziert und zusammengetragen wurden, die die anfängliche Panik als masslose Überschätzung der Gefahr entlarvten, auf einmal die Kinder ins Visier der Politik gerieten und mit exponentiell steigenden Schutzmassnahmen regelrecht torpediert wurden? Wer von den Eltern anfänglich noch dachte, es betreffe ja nur die Jugendlichen, alles sei nur vorübergehend und würde sich sicher bald wieder normalisieren, wurde spätestens im Januar eines Besseren belehrt. Denn nun liess die Panik-Allianz in mehreren Kantonen alle Hemmungen fallen und dehnte die Maskenpflicht auf alle Schüler ab der 5. Klasse bzw. ab 10 Jahren in jahrgangsgemischten Klassen aus. Kaum war diese Kröte geschluckt, wurde gleich nochmals nachgelegt und flächendeckende Massentests angeordnet, um die Kinder nicht nur physisch sondern auch noch psychologisch frontal anzugreifen. Ein regelrechter Psychoterror wurde losgetreten, indem sogar den kleinsten Kindern permanent eingetrichtert wurde, dass sie eine unberechenbare Gefahr für ihre Mitmenschen seien und sie schuld sein könnten, wenn ein Erwachsener sterben müsse. Man kann sich gar nicht vorstellen, welch traumatisierende Wirkung eine solch permanente Gehirnwäsche bei Kleinkindern verursachen wird. Aber woher kommt diese schier unfassbare Verhältnislosigkeit seitens der Behörden? Ist das alles reine Inkompetenz oder gar böser Vorsatz und bewusste Inszenierung?

Nun – was die Schweiz betrifft – kann man darüber nur mutmassen. Was Deutschland angeht, gibt es hingegen konkrete Beweise, dass der psychologische Krieg gegen die Kinder mutwillig und vorsätzlich geschieht. Unfassbar aber wahr:

Schockierendes Strategiepapier des Innenministeriums lässt tief blicken

Ein Ende März 2020 erstelltes Strategiepapier3 aus dem deutschen «Bundesministerium des Innern» beschreibt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen durch das Virus und empfiehlt bestimmte Kommunikationsstrategien. Das geleakte Papier war nicht für die Öffentlichkeit gedacht und lässt deswegen umso tiefer blicken, wie die Pandemiestrategen planen. Unter anderem wird empfohlen nicht von der Fallsterblichkeit zu sprechen, da dies nicht den ausreichend beängstigenden Effekt haben würde. In dem Papier wird explizit beschrieben, welche Massnahmen ergriffen werden sollen, um Angst und eine ausreichende Schockwirkung in der Bevölkerung zu erzielen. Das soll durch die wiederholte Betonung des «Worst-Case-Szenarios» mit Millionen von Toten geschehen. Durch verstörende Bilder sollen die Menschen in ihren Urängsten angesprochen werden. Wörtlich ist darin zu lesen: «Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:

  1. Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.
  2. «Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden.»: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.» Was soll man dazu noch sagen?

Aufruf an UN-Sonderberichterstatter für Folter

Die staatlichen COVID-Massnahmen, mit denen täglich die Bewegungs- und Begegnungsfreiheit, das Lernen und das Atmen der Kinder eingeschränkt werden, verletzen weltweit ihre elementarsten Menschenrechte. Sie haben zerstörerische Auswirkungen auf ihre physische und seelische Entwicklung und sind nicht nur im höchsten Grade unmoralisch, sondern überaus verbrecherisch.

Diese Meinung vertreten auch immer mehr hochrangige Funktionäre verschiedener Institutionen, so z.B. der ehemalige Senior Economist bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Peter Koenig, der sich mit einem offenen Brief4 an Nils Melzer, den Schweizer Menschenrechtler und UN-Sonderberichterstatter für Folter in Genf, wandte:

«Dr. Melzer, dies ist ein dringender Appell – um die Menschenrechte für Kinder auf der ganzen Welt vor grausamen und unmenschlichen Massnahmen zu schützen, die auf sie angewendet werden. […] Was die absurden COVID-Massnahmen der Welt antun, ist ein Verbrechen, aber was sie Kindern antun, ist jenseits eines Verbrechens; es ist völlig unmoralisch, zerstörerisch für unsere machtlosen Kinder und für die Zukunft dieser Kinder sowie für die Gesellschaft insgesamt, da Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Und was noch schlimmer ist: Diese Massnahmen haben nichts, aber auch gar nichts mit Gesundheitsschutz zu tun. Sie sind reine Tyrannei, um zu kontrollieren. […] Das Tragen von Masken bei Kindern verursacht chronische Kopfschmerzen und Müdigkeit, da Blut und Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, was zu dauerhaften Schäden, einschliesslich Gedächtnisverlust, führen kann. Depressionen und Selbstmordraten steigen exponentiell an. Sie führen nicht nur zu einem physischen, sondern auch zu einem psychologischen Gesundheitsproblem, das im Laufe der Zeit unsägliche, unzählige Kollateralschäden hat, einschliesslich der völligen Unterwürfigkeit der heutigen Kinder. Unsere Kinder sind verletzlich – sie sind unsere Zukunft. Sie müssen ihre Menschenrechte verteidigen!»

Auch der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maassen, äusserte sich in einem Interview mit der Epoche Times zum Thema behördlicher Willkür sehr deutlich: «Nach einem Jahr muss ich sagen, das ist nicht mehr Überlastung, das ist nicht mehr Unfähigkeit, sondern für mich als Jurist drängt sich hier der Verdacht auf, dass es Vorsatz ist.»

Wer trotzdem glaubt, der Bundesrat könne es doch nur gut meinen mit unseren Kindern, kann sich auch folgende Frage stellen: Wenn bereits alle Schüler von jung bis alt, von frühmorgens bis Schulschluss permanent eine Maske tragen, die angeblich so gut schützen soll, wieso in aller Welt soll man dann ZUSÄTZLICH noch alle Kinder wöchentlich testen?

Der PCR-Test als Mittel zur Steuerung der Pandemie

Noch viel absurder muten die Massentestungen an, wenn man bedenkt, dass hinlänglich bekannt ist, dass PCR-Tests NICHT geeignet für medizinische Diagnosen sind und sogar gemäss offizieller WHO-Richtlinie5 NICHT für symptomlose Menschen verwendet werden sollen, weil die Ergebnisse keinerlei Auskunft darüber geben, ob jemand krank ist oder nicht. Spätestens an diesem Punkt sind die Absurdität der Massnahmen und die konsequente Ignorierung wissenschaftlicher Tatsachen einfach nicht mehr schönzureden oder zu entschuldigen.

Die Studienlage dazu ist mittlerweile so erdrückend klar, dass sogar die sonst auf Panik gebürstete WELT das Thema aufgriff. So konnte man am 15. April 2021 in ihrem Artikel6 lesen: «Mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie sollte sich die Öffentlichkeit darüber im Klaren sein, dass ein positiver PCR-Test weder gleichbedeutend mit einer Erkrankung sein muss, noch mit Infektiosität. Um darüber Aufschluss zu bekommen, müsste nach der Testung eine Anamnese durchgeführt werden. Helfen würde es auch schon, den Ct-Wert des Testergebnisses in Augenschein zu nehmen. Der Ct-Wert steht für den englischen Begriff cycle threshold, auf Deutsch: Zyklusschwelle. Er zeigt an, wie viele Zyklen der PCR-Test durchlaufen hat, bis Viruserbgut entdeckt wurde. Ist die Virenmenge in der Probe gross, reichen dafür relativ wenige Runden. Je geringer die Viruslast in der Probe ist, desto mehr Zyklen sind nötig – und desto höher ist der Ct-Wert. Ab einem Wert von etwa 30 ist eine Ansteckungsgefahr gemäss wissenschaftlichen Studien so gut wie ausgeschlossen. […] Entsprechend irreführend ist es, einen positiven PCR-Test als «Neuinfektion» zu bezeichnen.»

Eine Debatte über die Aussagekraft der PCR-Testung wird hierzulande so gut wie gar nicht geführt. Auch der Harvard-Epidemiologe Michael Mina schrieb kürzlich auf Twitter: «Unglaublich, dass Ct-Werte zusammen mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR immer noch selten gemeldet werden. Oft ist der Ct-Wert die einzige Information, die ein Arzt oder Kontaktnachverfolger über eine positive Person kennt. Dass wir Ct-Werte wegwerfen, ist bemerkenswert.» In einem Interview mit dem «Science»-Magazin hatte er erklärt: «Wir müssen aufhören zu denken, dass jemand positiv oder negativ ist, sondern uns fragen, wie positiv jemand ist.»

Bitte merken Sie sich diese Aussagen, wenn Sie den Artikel zur ersten Vernehmlassung des Regierungsrats BL auf Seite 13 lesen! Denn, nachdem nun aufgrund all dieser geschilderten Ungereimtheiten und offensichtlichen Widersprüchen den meisten Lesern dämmern dürfte, dass wir weder seitens der Politik, noch seitens der Medien eine ergebnisoffene Debatte und damit einen möglichen Weg aus der Krise finden werden, bleibt als einzige Hoffnung der Rechtsweg über die Gerichte.