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Optimisme and Creativity – Zwei (von 8) Faktoren der Resilienz  

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Noch kämpfen hier Sonne und Regenwolken miteinander, aber ab und an zeigt sich ein bisschen blauer Himmel. Es ist alles tropfnass und vollgesogen. Jeder Millimeter Regen fliesst den Hügel hinunter, füllt die Bäche, die Flüsse und die Seen. Nicht alles Wasser hat in so kurzer Zeit Platz gefunden, tritt über die Ufer, reisst Strassen auf und Berghänge mit. An einigen Orten kriegen die Menschen die Gewalt der Natur voll zu spüren. Unser Nachbarland wird hart getroffen, wir hart, kann man noch gar nicht sehen …

I’m so glad my tree is a willow because it is the symbol of reslilience itself. Resilience doesn’t mean you can face and stand anything. It means that you stand up after a strom. These days may be perfect to think about reslilience … Some regions in Germany are hit hard, even harder than some in Switzerland. We are totally fine here which I am grateful for.

Optimisme is one of eight parameters of reslilience and gratefulness is a way to express it. That’s why I am showing you my string with lots of knots in it. Whenever you feel black clouds over your head, take one or so meter of a string and make a knot for each thing you are grateful in this very moment or in general. I am sure the string will be too short. Maybe you plaid with a wooden animal like mine when you were a child. The mechanisme inside can also be seen as reslilience. You don’t see or know exactely what it is or how it works but you can see that the animal is able to stand up again after its head had been lower than lowest.

Nach drei Tagen Weiterbildung zum Thema „Resilienz“ bin ich in der Ferienzeit angekommen, dankbar, dass meine grösste Sorge das ersoffene Gemüse in den Gartenbeeten ist. Resilienz ist die Fähigkeit, aus Krisen herauszukommen und Schicksalsschläge zu meistern. Ein gutes Bild dafür ist das Steh-auf-Tierchen, das wir aus unserer Kindheit kennen. Man kann erahnen, dass da irgendein Mechanismus, eine Feder im Innern steckt, die das Tier, wenn es erst mal am Boden liegt und den Kopf hängen lässt, wieder aufrichtet. Im Kurs machten wir uns Gedanken über diesen Mechanismus. Resilienz besteht demnach aus verschiedenen Faktoren, die man glücklicherweise trainieren kann. Willst du mehr darüber wissen? Schau hier: Reslilienz Zentrum Schweiz.

Optimismus ist ein Faktor. Den Input, gute Gefühle und Zufriedenheit zu kultivieren, Dankbarkeit ausdrücken, nehme ich aus dem Kurs ganz bewusst mit in meinen Alltag. Auf dem Bild siehst du meine Dankbarkeitsschnur, die ich jetzt um mein Handgelenk trage. Wenn du mal wieder nur schwarz oder dunkelgrau siehst, nimm 1 Meter Schnur und mach für jedes noch so kleine Ding, für das du in diesem Moment dankbar bist, einen Knoten in die Schnur. Ich bin fast sicher, die Schnur ist zu kurz.

Ein zweiter Faktor ist die Kreativität. Und weil ich schon ein Stück in die Ferien hineingewachsen bin, spüre ich auch wieder die kreativen Säfte fliessen: ich habe lustigen Stoff gekauft, den ich morgen und übermorgen (ja, es wird weiter regnen) in eine lockere Latzhose verwandeln will. Und ich habe endlich die Mustersocken zu stricken begonnen, wie ich das anfangs Juni schon geplant hatte.

Another parameter of reslilience is creativity. It means that you are a creator of things and of your life. Take your life into your hands and (trans)form it into something beautiful and worthwhile. If you practice your creativity with real material you learn for life. That’s why I finally started to knit my green socks I wanted to start early June. If you look at other people’s creations you will learn for life. If you look at God’s creation you will see beauty.

Wo immer ihr seid, was auch immer eure Wirklichkeit ist,

ich wünsche euch Optimismus

und Kreativität!

Lob der Kreativität – Samstags 9/2021 – More than Money

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Eine intensive Woche liegt hinter mir: Wir haben in einer Projektwoche mit den Schülerinnen und Schülern Geschichten geschrieben, Bilder gedruckt. Am Schluss konnte jede Gruppe ihr Bilderbuch präsentieren. Der Prozess war mit Inputs, Gruppenarbeit, Reflexionen geleitet.

Mein Kollege stellte in einem Input den Schülerinnen und Schülern zwei berühmte Personen vor, die durch ihr kreatives Schaffen viel, sehr viel Geld verdient hatten. Natürlich waren wir alle beeindruckt, jeder und jede kennt Luke Skywalker und Harry Potter, die unsterblich zu sein scheinen. Jede und jeder träumt von Reichtum. Trotzdem war mir nicht ganz wohl bei der Sache. Weil aber so viel zu tun war, komme ich erst heute morgen dazu, darüber nachzudenken.

Die Schüler und Schülerinnen wurden ganz ehrfürchtig, als ihr Lehrer erzählte, wie unvorstellbar reich George Lucas und Joanne Rowling geworden waren. Aber wie traurig ist es, wenn Kreativität mit Geld bewertet wird. Geht es nicht vielmehr darum, dass wir etwas schaffen, dass Freude bringt? Ist der Verdienst von George Lucas und Joanne Rowling nicht viel bessere daran zu messen, wie viele Menschen die unglaublich kreativen Filme und Bücher lieben, dass es immer mehr werden, die die Geschichten lieben? Um nichts würde dadurch ihre Schaffenskraft und -leidenschaft dieser Künstler geschmälert, wenn wir den Fokus vom Mammon wegnähmen.

Nein, ich neiden den beiden Künstlern ihre Errungenschaft nicht, aber wir können unseren Kindern und Jugendlichen auch einen anderen Lebensplan zeigen, als den, grosses Geld zu verdienen.

We wrote stories and illustrated them. And the two examples of extraordinary people was meant to show that your creativity can make you rich. Do you think creativity can be measured with money? My colleague told the students about Jane Rowling and George Lucas, who had gotten immensly rich because they had created wonderful stories as books and movies. The students have been very impressed.

A sleepless night made me think about what my colleague had told two days ago. I am a bit sad. Shouldn’t measure creativity with the amount of love and appreciation our projects earn, or the amount of joy we feel making them? For example, I love the childrens book „Little Monsta“. I love it more than starwars. I loved making those books with the students last week. Reading what the wrote, the ideas, the twists and turnes, the pictures they created, has made me very happy and content. This cannot be measured with money. 

I am sure about one thing though: As a teacher I want to show my students more then a life plan based on money. Therefore, I’m going back to the topic and ask them about there feelings what was said regarding George Lucas and Jane Rowlings.

 

Maybe I am still the dreamer I have always been.

There must be more than money!

 

Der Link zum Buch hier / the book.

Die Blume hier / the flower. 

Das Füchslein hier / the fox.

 

Verlinkt mit Samstagsplauch bei Andrea Karminrot.