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Do It Yourself!

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Es ist mal wieder Zeit für ein Experiment. Einerseits ruft das durch die Ferien geleerte Portemonnaie danach, andrerseits meine Konsumübersättigung. Nach den vielzähligen Anschaffungen der letzten Wochen, bin ich es müde, Geld auszugeben. Ich werde also ab sofort für zwei Monate nur das absolut Notwendige kaufen, was sich auf Lebensmittel, resp. Frischprodukte beschränken wird. Also keine Schuhe, kein Handcrème, keine Kleider und keine Schnäppchen im Brockenhaus. Zum Glück liegt noch Knäuelweise Wolle und viel Stoff herum, so dass ich auf meine handwerklichen Tätigkeiten nicht verzichten muss.

Mein Vorsatz wurde gestern Sonntag schon auf die Probe gestellt, habe ich doch im Zug in der Eile (Wattwil war zu schnell erreicht) mein i-Phone- und das Brillenetui liegen lassen. Neue Gehäuse für Nasenvelo und Smartphone zu kaufen, kommt bei meinem schmalhansigen Vorsatz natürlich nicht in Frage. Da bleibt nur selbermachen.

Mit Filzwolle (Feltro), Reste von meinen Fudiwärmern, die ich im Winter gehäkelt habe, 33 Maschen auf Rundstricknadeln Nr. 6 anschlagen und 25 cm hoch stricken, abketten, Fäden vernähen und auf einer Seite zunähen. Dann wird das Täschchen mit Wäsche zusammen bei 60 Grad gewaschen und kommt … zu gross heraus. Filzwolle schrumpft zwar um ca. 30 bis 40 Prozent ein, wodurch die Berechnung natürlich schon mal daneben gehen kann.

Diese i-Phone Hülle ist übrigens eine einfache Arbeit fürs Rundstricken im textilen Werken. Nach dem Verfilzen sieht man nämlich auch Fehler nicht mehr. Den zweiten Versuch habe ich dann mit 30 Maschen gemacht. Und nun passt es perfekt, aber ich habe gemerkt, dass ich die erste Hülle nur mit 40 Grad gewaschen habe. Vielleicht passt sie dann doch noch. Sie gefällt mir nämlich besser.

Was das Geld Ausgeben betrifft, ob das Experiment wunschgemäss läuft oder ob nicht, darüber werde ich euch auf dem Laufenden halten … Guten Montag wünsch ich!

It might be time for another experiment. On the one hand the purse is quite emty after the holidays, on the other hand I’m a bit fed up with spending money and buying things. I plan not to buy anything except food which is absolutely necessary for two months. This means fresh produce like dairy, vegetable and fruit. Fortunatelly, there are black berries and apples ready to be picked and beans, salad and turnip in my garden. There is also much yarn and fabric in my stash so I don’t have to restrain my creativity.

My personal resolution was already tested today. I lost both the case for my i-phone and glasses in the train because we had to hop off in a hurry. Now there is only one way to get new ones, making them myself.

Cast on 33 stiches with felting yarn (feltro, leftovers from the chair cushions I made last winter) using 6 mm dpns, knit round after round until the piece mesures 25 centimetres, cast off, sew in the ends, and sew one side of the purse together. Now put it in the laundry, wash it hot (60 degrees Celsius). It turned out too big! Felting wool shrinks about 30 to 40 percents, which is quite unprecise. So I casted on a second one making 30 stitches. And now it’s fit. Later I noticed that I had washed the first case with only 40 degrees Celsius. It might fit after the second washing, which would be nice because I like it better.

I will let you know about my pledge, whether the experiment is successful or not … Happy Monday!

Warmer Fudi – Warm Derrière

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Soweit habe ich zwei Sitzkissen gehäkelt, von denen das erste gewaschen und gefilzt ist. Es muss nun nur noch trocken, bevor es meinen Fudi gemütlich wärmt. Von den sieben Knäueln à 50 Gramm Feltro Wolle sind gerade mal vier Kleinstresten übrig geblieben. Es juckt mich nun, gleich los zu fahren und im Wollring bei Regula Schmid noch eine nächste Portion Material zu holen, damit ich weitere zwei Fudiwärmer häkeln kann, für jeden Stubenstuhl einen.

Der bunte Wollkreis sieht auch auf meinem gestern erstandenen IKEA Stig Stuhl gut aus. Diesen habe ich eigentlich mit der Absicht gekauft, ihn in den Laden zu stellen, damit wir nicht immer so verloren hinter dem Tresen versteckt sind. Nun stelle ich jedoch fest, dass es sehr angenehm ist, ein bisschen erhöht über der Tischfläche zu sitzen. Es ist der perfekte Platz zum Häkeln, weil ich dabei beste Sicht auf das Geschehen im Dörfli habe.

I’ve crocheted the second chair cushion, and look, what is left of 7 balls of Feltro, 350 gramms. So I am about to leave for my yarn store in Weinfelden, Wollring, to get a second portion of the material. Three cushions will do pefectly, keeping everybody’s derrière warm in the living room.

Yesterday I purchased a Stig chair at IKEA’s in St. Gallen, which I intended to put in the store so we wouldn’t have to be hidden behind the counter any longer. However, I think Stig is just in my room to sit on it and crochet, because I have the perfect view now. Life in Oberheimen can be very interesting. You only have to wait for hours. But now, that I am warm and cosy on the chair, I’ll sit and watch forever.

I whish you all a wonderful day.