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Zurück – Samstags 13 * 22 – Throwback

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Na ja, das Leben ist einfacher, wenn es trocken und mild ist. Oh, wie habe ich die letzten Wochen genossen. Am Abend ins Bett zu gehen, und zu wissen, dass am anderen Morgen wieder die Sonne am blauen Himmel steht, liess mich leicht werden. Ich finde es wunderbar, im Haus und draussen die gleichen Kleider zu tragen. Ich geniesse es, mich drinnen und draussen mit den selben Fusskleidern zu bewegen. Es ist schön, wenn die Fenster offen stehen und nicht gleich lebensfeindliche Kälte ins Haus dringt. Wenn sich im Frühling der Satz: „Mach Türä zuä!“ ganz in die hintereste Schulbade des Sprachgebrauchs verschiebt, finde ich das grossartig.

Der Satz ist mit dem 1. April – und das ist kein Aprilscherz – wieder ausgegraben worden. Ich schaue aus dem Fenster und sehe eine weisse Landschaft. Ein Schritt zurück im Kalender, tatsächlich. Ein bisschen Forsiziengelb guckt unter dem Schnee hervor, ein bisschen tulpenblättergrün. Der bunte Fisch aus Ton fletscht seine Haizähne unter einer Schneehaube. Da wende ich meinen Blick lieber auf die Kaffeetasse vor dem wärmenden Feuer. Mein Pyromaninnenherz schlägt kräftig. Und Erinnerungen an einen wunderbaren Sommer werden wach.

Es gluschtet mich nicht wirklich, nach draussen zu gehen. Aber ich werde es dennoch tun, um meine Laufziel zu erreichen und eventeull sogar einige von den fehlenden Schritten der letzten, arbeitsintensiven Woche wett zu machen. So werde ich dann halt die Winterschuhe wieder aus dem Schrank holen. Vorerst will ich aber noch die Geburtstagsrüeblitorte für eine Freundin glasieren. Same procedre as every year. Happy Birthday, Yvonne!

Hier geht’s zu Bildern vor dem Schneefall.

Good morning, everybody! Good morning, Snow! Rrrg, I don’t like winter very much, and I do hate snowy days when it is supposed to be spring. Of course, of course … I know that spring doesn’t come easily in our region. Still, I love the mild temperatures that make my life lighter and brighter. After four weeks of sunny weather the snow thick on the ground comes as a shock. And it feels like a throwback in time.

However, I won’t complain to much as I have a fire in the oven burning and warming not only my bones but also my heart. I’ve chosen this particular cup for my coffee this morning because it reminds me of wonderful three weeks I spent in New Port, Rhode Island some years ago. I feel a need to treasure these memories. At this point of human history I cannot tell whether I will ever go places and travel. As far as I can see, the world is turning upside down, don’t you think?

I don’t want to go outside into the cold. But in order to gain some steps on my pedometer I will. But first, there is a cake that needs frosting. Happy birthday, Yvonne. Same procedure as every year. Some things never change …

Verlinkt mit Andrea Karminrot (sie friert auch).

Immer wieder – Samstags 4/2021 – And here we go

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Ein Zimmer aus- und wieder neu einzräumen, nachdem der Bodenbelag erneurt wurde, ist wie ein Umzug. Es scheint fast, als hätten wir ein neues Haus, zumal im Treppenhaus endlich Licht geworden ist, und erst noch mit einer stylischen Lampe. Die Ecken im Kellergeschoss werden so hell ausgeleuchtet, dass ich dringend staubsaugen und wischen muss. Neue Farbe an den Wänden wäre auch angebracht … Den neuen Boden im Nähzimmer möchte ich nicht mehr mit dem alten Teppich verdecken, aber wohin mit dem Berber von Grosi? Es gab eine weitere Veränderung.

Was also für eine Woche! Nach dem grossen Schnee gab es übers Wochenende viel zu schaufeln. Erst am Dienstagnachmittag hatte ich endlich Zeit, etwas mehr Raum auf dem Hausplatz zu schaffen, denn der Lieferwagen der Handwerker nahm sehr viel Raum ein, die Schneemaden machten ein Durchkommen unmöglich, so dass ich mein Auto 200 Meter vom Haus weg auf fremdem Boden parkieren musste.

Am Mittwoch schuftete ich in einigermassen Rücken schonenden Arbeitsschritten weiter. Und dann setzte das grosse Tauwetter ein. Das Hühnergehege hielt dem Gewicht nicht Stand. Die Dachlawinen lösten sich in einem einzigen riesigen Stück und donnerten auf Hausplatz und Strasse. Weder Mensch noch Tier nahm Schaden zum Glück.

Heute Morgen sind die noch immer geschlossenen Schneedecken mit einer neuen Schicht bedeckt und der Schneepflug dreht seine Runde. Ich warte noch ein Weilchen, bevor ich die Schneeschaufel wieder in die Hand nehme, um die grosse Made vor der Einfahrt wegzubuddeln.

Der Schnee ist auf jeden Fall schön anzuschauen. Er macht den sonst grau-nass-kalten Januar zu einem Wintermonat wie im Kurort. Also nichts zu jammern. 🙂

Jetzt erst mal das Feuer im Ofen entfachen, dann eine zweite Tasse Kaffee, bis es dann hell und Tag wird.

There’s nothing better than a fire on a cold winter morning. Yes, it is cold and there is snow, a lot of snow and a fresh layer of it. It has snowed again last night.

After a week of intense shovel work, I am not too pleased to go outside an do it again. However, I do not complain: the landscape looks like in the mountains where people go to ski and spend a lot of money.

I had the carpenters put in a new flooring in my sewing/work room. They worked for three days and did a marvelous job. It looks beautiful ( I love oak) and smells heavenly (natural wood oil).

After emptying the room and putting the furniture back in, the house looks new to me. What ads to the feeling is the bright lamp in the basement that was also put in on Wednesday. The dark and quite dangerous days are over. Of course, I can see now that there are dust and spider webs all over the place, and the walls need painting.

 

So, have a nice Saturday,

Be kind to others and yourselves!

 

 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Looking Into Flames

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Feuerheute

This is today’s first fire I made at 6 in the morning. I start each day with making fire, which I love immensely. In fact, I make fire several times a day during winter as our central heating is fed with wood. I also cook on the wood stove as often as possible.

FeuerimOfen

I’m in love with fire, outside and inside. I appreciate its warmth and possibilities. Looking into the flames and listening to the cracking is exciting and relaxing at the same time.

Wintersonnenwende12

I don’t wast a possibility to make a bonfire in the evening. There is nothing better than sitting there watching the fire die and finally barbecue a saussage.

I’m linking with A Favourite Thing Sturday at Claudia’s.

Now it’s time to pay some visits there.

 

 

 

Labour Day – 1. Mai

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The First of May, Labour Day in Switzerland. As a Thurgovian I’m enjoying a day off. Because it is pretty cold, I’ve decided to make a fire. The wood heating is the best of our house, except for the view. There is nothing better than the warmth of a fire. In about a quarter of an hour it will spread through the house and make it very cosy. You are welcome to join into the knitting fun here!

Diesen 1. Mai geniesse ich ganz besonders. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal frei hatte am Tag der Arbeit. Weil es ein bisschen kühl ist im Haus, habe ich beschlossen, den Ofen anzuwerfen. Die Zentralheizung ist nämlich das Beste an unserem Haus. Es gibt nichts Schöneres, als die Wärme eines Feuers. Jetzt muss ich nur ein Viertelstündchen warten, bis sie sich ausbreitet und ich entspannt zu meiner Strickarbeit greifen kann.