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A failure – Ein Misserfolg

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It is said that there is – in average – a 70 percent chance of success what ever you do. If I think of all things I’ve done so far, I consider myself  lucky because my success rate is higher. Maybe it’s just a feeling. However, I have to tell you that my finished object of this very Friday is a failure.

I am not pleased with my finished Pogona, the one I started first and not the one I showed here last week. I talked about why I casted on a second one, which I finished first. I’m still not satisfied with the yarn that is hard to knit. I am not satisfied with the quality of it either as it has broken again and again. I don’t like how the shawl looks. The texture is very irregular like I was a beginner. And last but not least, I don’t trust that the shawl will last long, it’s very fuzzy. To cut a long story short, don’t use Lanagrossa Lace Silky ever. It’s not worth the prize and effort.

So, forget my Pogona and check at Tami’s amis for successfully finished objects. I’m sure there are many. 😉

Man sagt, dass von allen Dingen, die man anpackt, im Durchschnitt 70 Prozent gelingen. Nun, ich würde sagen, dass ich Glück haben, denn ich habe das Gefühl, dass mir weit mehr gelingt. Aber heute, an diesem fo Freitag muss ich von einem Misserfolg berichten.

Mein fertiger Pogona Nr. 1 Schal, den ich beiseite gelegt hatte, weil ich von Beginn weg unglücklich mit ihm war, gefällt mir nicht. Ich finde noch immer, dass das Garn nicht gut zu verstricken ist, weil es überhaupt nicht elastisch ist. Dazu kommen die vielen gebrochenen Stellen. Dass das Garn eine interessante Struktur hat, kommt in der Fläche nicht zum Tragen. Es gefällt auch mir überhaupt nicht, dass der Schal so unregelmässig gestrickt ist, wie wenn eine Anfängerin am Werk gewesen wäre. Und zu guter Letzt, denke ich auch, dass der Schal ein kurzes Leben haben wird, denn er fusselt schon, bevor ich ihn mir einmal um den Hals gelegt habe. Um es kurz zu machen, Lanagrosse Lace Silky ist nur teuer, aber den Preis und die Arbeit nicht wert.

Na dann, vergesst meinen Schal und schaut bei Tami erfolgreich fertiggestellte Handarbeiten an. Ich bin sicher, da gibt es viele. 😉

What would I do? – Was würde ich nur tun?

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Pogona ist fertig geworden und wärmt grad jetzt meine Schultern. Die Teile, die wie Blätter ausschauen, fallen über den Rücken und die Schultern. Die kleinen an der Spitze kräuseln sich leicht und halten den Schal, einmal übergeworfen perfekt, wo er sein soll.

I’ve finished my Pogona Nr. 1. I’m wearing it right now because it is a bit cool in the house. However, my husband who is at home today thinks we don’t make a fire because it is June. We will see ... Pogona is a perfect fit. It falls nicely over the back and over the shoulders. The smallest parts of the pogona, that look like leaves, curl slightly. Im happy with it.

Auch das Spitzendeckeli ist fertig geworden. Es hat etwa 8 Stunden Arbeit gegeben. Rechne ich einen Stundenlohn von 4 Franken plus Material, muss ich es im Laden für 40 Franken verkaufen können. Wir werden sehen. Im textilen Bereich sind die Löhne mies. Oder habt ihr gewusst, dass die Herstellungskosten für ein Paar Jeans etwa 6 Franken betragen, Transportkosten inklusive? Wer sahnt denn da die grossen Beträge ab? Bestimmt die Leute, die die Baumwolle anbauen, ernten, die Stoffe weben, Hosen draus nähen und Reisverschlüsse und Nieten anbringen. Mit einem Stundenlohn von 4 Franken, eher weniger, kann in der Schweiz „bigoscht“ niemand leben.

Trotzdem, häkeln macht Spass (ich muss ja nicht davon leben). Deshalb habe ich auch gleich ein zweites Deckchen begonnen, diesmal mit einem ganz feinen Garn. Und dann beginnt ja heute auch der JFKknitalong bei Crafts from the Cwtch. Was würde ich nur tun ohne Handarbeit? Aber vorerst bestaunen wir alle fertigen Gegenstände. Bei Tami’s amis gibts noch mehr.

I’ve finished the doily. It took me about 8 hours to make it. Calculating a prize (as I want to sell it in the store), it would be 40 Swiss francs if I wanted 4 per hour and the material. In the textile departement salary are a joke. Have you known that the costs of production of a pair of jeans is about 6 Swiss francs – they are sold for 120 upwards – including transport? Who gets the big money? Not the people who grow the cotton, harvest it, weave the fabric, sew the jeans and fit in zippers and buttons, that’s for sure. I’ll stick with buying most of my clothes in second hand stores.

Nevertheless, crochet is fun. Therefore I started a second doily yesterday. This time I’m using a very thin yarn. And yes, today the JFKknitalong at Crafts from the Cwtch’s starts. What would I do without my crafting?  But first we will look at all the finished objects at Tami’s amis, won’t we?